Vierschanzentournee 2018/2019 Wetten, Favoriten & Quoten

27. Dezember 2018

Daniel Andre Tande, Skispringen - © krumcek / Shutterstock.com

Am Sonntag, den 30. Dezember 2018, startet die Vierschanzentournee 2018/19. Es handelt sich um die bereits 67. Austragung der beliebtesten Reihe von Skisprungwettkämpfen, die auch in dieser Wintersport Saison wieder ein wichtiger Bestandteil vom Skisprung-Weltcup ist. In diesem Wettbewerb der FIS (Fédération Internationale de Ski) ist nach sieben von insgesamt 28 Medaillenentscheidungen aktuell der Japaner Ryoyu Kobayashi führend, der spätestens mit seinem vierten ersten Platz in der noch jungen Saison von der Gross-Titlis-Schanze (HS140) im schweizerischen Engelberg vom 16. Dezember 2018 auch zum ganz großen Topfavoriten bei der Vierschanzentournee 2018/2019 avanciert ist.

Zumindest ist davon auszugehen, dass der erst 22 Jahre junge Shootingstar dieses Jahr zum Hauptherausforderer von Superstar Kamil Stoch wird, der zuletzt zwei Mal in Folge die Vierschanzentournee für sich entscheiden konnte. Mit seinem potenziell dritten Gesamtsieg in Serie könnte der berühmte Pole in den elitären Kreis der Athleten aufsteigen, die die Vierschanzentournee bislang drei Male oder sogar noch häufiger gewinnen könnten. Neben Rekordsieger Janne Ahonen (fünf Titel), Jens Weißflog (vier Titel) und Helmut Recknackel sowie Björn Wirkola (je drei Titel) würde man Kamil Stoch jedenfalls als einen der fünf erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten führen, was dem zweifachen Gesamtweltcup-Sieger im Skispringen auch einen Boost für die diesjährige Weltcup-Saison verleihen würde.

Dennoch: bei den vier Springen, die sich traditionell zwischen Jahresende und Heilige Drei Könige in Deutschland und Österreich abspielen, kann viel passieren. Nicht selten gab es in der Vergangenheit einen Überraschungssieger, weshalb sich auch Skisprung Wetten zur Vierschanzentournee einer sehr großen Beliebtheit erfreuen. In diesem Beitrag haben wir dabei für Sie den Zeitplan der Vierschanzentournee zusammengestellt und gehen anschließend auf die diesjährigen Favoriten und Geheimfavoriten etwas genauer ein, ehe wir abschließend auch die besten Quoten der Kandidaten für Sie zusammengetragen haben, die momentan zu finden sind.

Der Zeitplan der Vierschanzentournee 2018/2019

Startschuss zur Vierschanzentournee 2018/2019 ist die Qualifikation für das Auftaktspringen in Oberstdorf am kommenden Samstag, den 29. Dezember 2019, ehe es am Tag danach nicht nur im bereits achten Wettbewerb im Skisprung Gesamtweltcup um wichtige Punkte für das Ranking geht, sondern bei der 67. Ausgabe der Vierschanzentournee auch um die ersten Zähler, die bereits eine Vorentscheidung in Hinblick auf den Gesamtsieg darstellen könnten.

In der folgenden Übersicht finden Sie dabei die vier Termine für die vier Ansetzungen der finalen Entscheidungen bei der diesjährigen Vierschanzentournee. Die finale Qualifikation findet dabei immer einen Tag davor statt. Beachten Sie allerdings, dass jederzeit Abweichungen möglich sind, sofern durch das Wetter kein kompetitiver Wettbewerb an einem bestimmten Tag möglich ist.

  • 30. Dezember 2018: Oberstdorf (Audi Arena Oberstdorf, Große Schattenbergschanze, HS137)
  • 1. Januar 2019: Garmisch-Partenkirchen (Große Olympiaschanze, HS140)
  • 4. Januar 2019: Innsbruck (Bergiselschanze, HS130)
  • 6. Januar 2019: Bischofshofen (Paul-Außerleitner-Schanze, HS140)

Die Favoriten bei der Vierschanzentournee 2018/2019

Wenn man sich auf die Suche nach dem, bzw. den Favoriten für die Vierschanzentournee begibt, dann gelten stets zwei Faktoren. Erstens: der Blick darauf, wem die vier insgesamt doch speziellen Schanzen, die hier in Deutschland und Österreich den Ausschlag über den Gesamtsieg geben, besonders gut liegen. Und zweitens: die aktuelle Tabelle im laufenden Skisprung Weltcup, wo ja bereits sieben Wettbewerbe vollständig absolviert worden sind. So geht hieraus schließlich hervor, welcher Skispringer mit entsprechend großem Momentum anreist.

Dabei sind die ersten drei Namen, die auch zu den brandheißen Kandidaten zu zählen sind, denen der diesjährige Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee am ehesten zuzutrauen ist, schnell gefunden. Erstens ist das natürlich der zweifache Titelverteidiger Kamil Stoch, der vor einem Jahr kurzerhand alle vier Schanzen gewann und damit erst zum zweiten Skispringer aller Zeiten nach Sven Hannawald (2001/2002) avancierte, der alle vier Wettbewerbe der Vierschanzentournee gewinnen konnte. Zweitens ist Ryoyu Kobayashi zu benennen, der nach vier Siegen aus den bisherigen sieben Wettbewerben den Skisprung-Weltcup mit bereits mehr als 100 Punkten Vorsprung auf Platz zwei klar anführt. Und drittens ist Piotr Zyla hervorzuheben, der schon drei Mal auf Platz zwei gelandet ist, allerdings in keinem einzigen Wettbewerb der laufenden Saison schlechter als Platz sechs war. Weil von ihm die bislang höchste Konstanz ausgeht, ist er nicht nur auf Platz zwei der Gesamtwertung vom Skisprung-Weltcup 2018/19, sondern auch der dritte Topfavorit im Bunde. Auf diese drei Kandidaten werden wir daher gleich noch in aller Ausführlichkeit einen Blick werfen. Zuvor sei noch ein Blick auf die Geheimfavoriten gewagt.

Hier ist aus deutscher Sicht dabei nicht etwa ein bislang völlig enttäuschender Richard Freitag (Nummer 27 im Skisprung-Weltcup) zu benennen. Auch Markus Eisenbichler, der zuletzt in Engelberg immerhin erstmals in die Top 10 (Platz sechs) sprang, dürfte hier nur bedingt ein Kandidat sein. Stattdessen könnte Karl Geiger ein brandheißer Tipp sein. Der 25-Jährige ist derzeit der Vierte im Skisprung-Weltcup 2018/19 und landete bei allen sieben Wettbewerben in den Top 10. In Engelberg gewann er zuletzt sogar das Nachtspringen. Zur Quote von 15,00* bleibt er zwar tendenziell eher ein Außenseiter – nicht außer Acht lassen sollte man aber den Faktor, dass er bei den ersten beiden Wettbewerben in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen den „Heimvorteil“ hat, weshalb hier grundsätzlich durchaus etwas gehen könnte. Von ihm abgesehen gilt das Gleiche auch für seinen Landsmann Stephan Leyhe sowie den österreichischen Superstar Stefan Kraft. Beide haben schon gute Ergebnisse erzielt – sowohl im Rahmen der Vierschanzentournee als auch im aktuellen Weltcup. Zu den jeweiligen Quoten von 26,00* für ihren Gesamtsieg reicht bereits eine zu Grunde gelegte Eintrittswahrscheinlichkeit von je 4%, damit diese Tipps mit positivem Erwartungswert gespielt werden können.

Last, but not least, sollten Sie den Dauerbrenner Johann André Forfang im Auge behalten. Der Norweger hatte im russischen Nischni Ragil eine kurzzeitige Stärkephase, wo er auf der Tramplin Stork Schanze (HS 134) am 1. Dezember auf Platz eins und an 2. Dezember auf Platz zwei sprang. Er ist zudem bei den Oympischen Winterspielen 2018 in Sotschi Silbermedaillengewinner auf der Normalschanze und holte sich bei den Skiflug-Weltmeisterschaften 2018 ausgerechnet in Oberstdorf im Team die Goldmedaille. Auch bei ihm reicht zur Quote von 26,00* eine Eintrittswahrscheinlichkeit von gerade einmal 4%, damit diese Wette mit einem positiven Erwartungswert gespielt werden kann. Zwar mag seine Leistung in der Vergangenheit nicht ausreichend konstant genug gewesen zu sein, um binnen einer Woche in vier Wettbewerben oben mitzumischen, diese 4% könnten aber dennoch durchaus angelegt werden, was den derzeitigen Fünften im Skisprung-Weltcup 2018/19 in den Kreis der Geheimfavoriten erhebt.

Nun wollen wir uns aber auch mit den drei Quotenfavoriten etwas intensiver auseinandersetzen.

Ryoyu Kobayashi – Der derzeitige Shootingstar im Skispringen

Letztes Jahr war der 22-jährige Japaner Ryoyu Kobayashi noch auf Platz 22 in der Vierschanzentournee gelandet. Am Ende des Skisprung-Weltcups stand Platz 24 zu Buche. Durchaus respektable Ergebnisse, bei denen der kleine Bruder von Junshiro Kobayashi (letztes Jahr Vierter der Vierschanzentournee 2017/18), sich verglichen mit seinen ersten Jahren ordentlich steigerte. Den wirklichen Durchbruch kann man aber dieser Tage bei ihm beobachten. Seitdem er im japanischen Hakuba auf der Großschanze im August diesen Jahres zwei Grand Prix Siege im Einzel verbuchen konnte, läuft es nämlich auch im Weltcup ausgesprochen positiv für ihn. Schon vier Einzel konnte er in der noch kurzen Saison für sich entscheiden – und damit bei sieben ausgetragenen Wettbewerben mehr als die Hälfte aller Wettbewerbe –, was ihm auch die klare Führung einbringt. Ob er die Konstanz besitzt, diese Leistungen auch bis Saisonende aufrecht erhalten zu können, muss sich erst noch zeigen. Aktuell ist Ryoyu Kobayashi jedenfalls der absolute Shootingstar im Skispringen, weshalb er zur Vierschanzentournee logischerweise auch als der Topfavorit der Buchmacher anreist. Aber: die Quote von 1,72* ist ausgesprochen tückisch, denn ein positiver Erwartungswert entsteht hier erst, wenn Sie dem Japaner eine Siegchance von 59% oder mehr einräumen. Angesichts seinem großartigen Momentum ist das zwar durchaus ein Wert, über den man sprechen könnte, insgesamt dürfte die Konkurrenz aber doch ein paar Nummer zu groß sein. Zur Erinnerung: vor einem Jahr stand nach den je zwei Wettbewerben in Deutschland und Österreich nur Platz 22 zu Buche. In Innsbruck landete er dabei nicht mal in den Top 30. Bestes Ergebnis war ein zwölfter Platz in Oberstdorf. Selbst, wenn er also beim Auftakt ein gutes Resultat einfahren sollte, wird es am Ende eher schwer. Wir empfehlen Ihnen daher, diesen Favoritentipp nur zu spielen, wenn die Quote noch deutlich steigen sollte. Andernfalls fahren Sie mit dem womöglich erneut unterschätzten Kamil Stoch oder dem stets konstanten Piotr Zyla unter den Favoritenwetten vermutlich besser.

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Kamil Stoch – Das Momentum von letztem Jahr im Rücken

Als der bereits 31 Jahre alte Pole Kamil Stoch in der Saison 2016/17 erstmals in seiner Karriere die Vierschanzentournee gewann, wurde dieser Erfolg ziemlich belächelt. Zwar landete er bei allen vier Springen auf dem Podium, konnte allerdings erst den finalen Wettbewerb in Bischofshofen gewinnen, was ihm in erster Linie wegen zahlreicher Patzer der damaligen Topfavoriten Daniel Andre Tande, Stefan Kraft und Domen Prevc den Gesamtsieg eingebracht hat. Die wenigsten hielten seine Titelverteidigung vor einem Jahr dementsprechend für realistisch. Spätestens hier strafte Kamil Stoch all diese Kritiker aber Lügen und verteidigte nicht nur seinen Titel, sondern gewann kurzerhand alle vier Schanzen, was ihn erst zum zweiten Gesamtsieger bei der Vierschanzentournee nach Sven Hannawald machte, dem dieses Kunststück gelang. Konstatiert werden muss also, dass Kamil Stoch bei den letzten acht Skispringen der Vierschanzentournee immer auf dem Treppchen stand. Die Ausbeute: fünf Mal Erster, zwei Mal Zweiter, ein Mal Dritter. Zur Quote von 3,50* ist der Pole folgerichtig alleine schon wegen dieses massiven Momentums einer der brandheißen Tipps auch in diesem Jahr, obwohl es im Skisprung-Weltcup 2018/19 aktuell „nur“ Platz drei mit schon 190 Punkten Rückstand auf Ryoyu Kobayashi ist. Aber: bei seinen letzten beiden Gesamtsiegen war Kamil Stoch jeweils sogar nur als Vierter im Zwischenstand gestartet. Wir empfehlen daher, den Polen dieses Jahr wieder ganz weit oben auf dem Zettel zu haben.

Piotr Zyla – Die bislang konstantesten Ergebnisse

Bereits 2016/17 war der ebenfalls 31 Jahre alte Pole Piotr Zyla nur denkbar knapp hinter Landsmann Kamil Stoch auf Platz zwei der Vierschanzentournee gelandet. Ein Erfolg, den er im letzten Jahr allerdings nicht wiederholen konnte, wo es am Ende dann eben „nur“ Platz 15 war. Dennoch bringt der Dauerbrenner aktuell die konstantesten Ergebnisse im Skisprung-Weltcup 2018/19 mit, was ihm in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter Ryobu Kobayashi einbringt. In keinem einzigen Wettbewerb landete er außerhalb der Top sechs und sprang zuletzt vier Mal in Serie aufs Treppchen (drei Mal Zweiter, ein Mal Dritter). Genau deshalb sollte man Piotr Zyla dieses Jahr bei der Vierschanzentournee umso mehr auf dem Zettel haben, wo sich eine solche Konstanz am Ende eben auch bezahlt machen kann. Beispiele für Gesamtsieger der Vierschanzentournee, die kein einziges der vier Skispring-Disziplinen für sich entscheiden konnten, dafür aber vier Mal auf dem Podium gestanden waren, gibt es schließlich in der 66-jährigen Geschichte des Wettbewerbs ebenfalls zu finden. Genau das müsste letztlich bei Piotr Zyla dann aber wohl auch zusammenkommen, denn in seiner langen Karriere kann er bei den inzwischen nicht mehr zu zählenden zweiten Plätzen lediglich auf einen einzigen gewonnenen Einzelwettbewerb im Weltcup zurückblicken, als ihm im März 2013 in Oslo ein Sieg auf der Großschanze gelang. Die Quote von 7,00* für seinen Gesamtsieg ist deshalb vielleicht auch ein Quäntchen zu gering, um hier wirklich gespielt werden zu können. Sobald sie aber die 10,00-Grenze überschreitet, wird der Tipp auf den Gesamtsieg von Piotr Zyla zu einer ebenfalls sehr lukrativen Angelegenheit.

Die Quoten bei der Vierschanzentournee 2018/2019

Fahrer Gesamtsieger
Ryoyu Kobayashi 1,72
Kamil Stoch 3,50
Piotr Zyla 7,00
Karl Geiger 15,00
Johann Andre Forfang 18,00
Stephan Leyhe 26,00
Stefan Kraft 26,00
Robert Johansson 26,00
Evgeniy Klimov 41,00
Andreas Wellinger 51,00
Domen Prevc 67,00
Richard Freitag 67,00
Daniel Huber 81,00
Daniel Andre Tande 81,00
Dawid Kubacki 81,00
Markus Eisenbichler 101,00
Michael Hayboeck 101,00
Peter Prevc 101,00
Timi Zajc 101,00

Alle Wettquoten abgerufen auf der Website von Bet365 am Donnerstag, den 27. Dezember 2018, um 14:05 Uhr (MEZ).

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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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