Handball WM 2019 Wetten, Favoriten & Quoten

8. Januar 2019

Handball Deutschland - © Dziurek / Shutterstock.com

Von Donnerstag, den 10. Januar 2019, bis einschließlich Sonntag, den 27. Januar 2019, findet die Handball WM 2019 der Männer statt. Dabei handelt es sich bereits um die 26. Austragung einer Weltmeisterschaft im Herren-Handball, die seit 1993 inzwischen regelmäßig im zweijährigen Turnus abgehalten werden. Erstmals in der Geschichte der Weltmeisterschaften im Handball der Herren wird eine Endrunde dabei von zwei Nationen gemeinsam ausgetragen. So teilen sich Dänemark und Deutschland in diesem Jahr die Rolle des Gastgebers, wobei das große Finale letztlich in Herning, Dänemark, stattfinden wird. Das deutsche Nachbarland ist also dementsprechend das erstgenannte Land, wobei das Omen in vielerlei Hinsicht gut ist für die deutsche Handball-Nationalmannschaft.

So hieß der Handball Weltmeister beim bislang ersten und einzigen Mal, dass ein Finale in Dänemark stattgefunden hat (WM 1978) Deutschland. Letztmals als Deutschland zudem selbst Austragungsland war (WM 2007) stand am Ende ebenfalls der WM-Titel für die Bundesrepublik zu Buche. Kann an diese Serie in diesem Jahr nun angeknüpft werden? Zumindest gelten die Bad Boys als Mitfavorit bei der diesjährigen Austragung, obschon natürlich alle Augen auf den amtierenden Weltmeister Frankreich gerichtet sind. Les Experts sind nicht nur mit sechs Weltmeister-Titeln der unangefochtene Rekordsieger bei den bisherigen 25 Handball Weltmeisterschaften, sondern die Franzosen haben bei vier der letzten fünf Austragungen am Ende die Goldmedaille mit nach Hause genommen, weshalb sie auch dieses Jahr wieder als der Hauptfavorit zur WM reisen werden. Aber: das einzige Mal in den letzten zehn Jahren, dass Frankreich am Ende nicht Weltmeister wurde, hat sich der Gastgeber im eigenen Land durchgesetzt (Spanien 2013). Ein Hoffnungsschimmer dürfte das also nicht nur für Deutschland, sondern vor allem auch für Dänemark sein. Die Dänen warten nach wie vor auf ihren allerersten WM Titel, haben dafür aber schon drei Vizeweltmeisterschaften auf dem Konto sowie zwei Gesamtsiege bei Handball-Europameisterschaften. Schlägt ihre große Stunde nun endlich im Jahr 2019?

Fragen, mit denen wir uns in diesem Beitrag noch intensiv auseinandersetzen werden, wenn es unter anderem darum gehen wird, die Favoriten und ihre konkreten Siegchancen auf den Gesamtsieg bei der Handball WM 2019 ausfindig zu machen, einzuordnen und zu bewerten. In Abhängigkeit der aktuellen Handball WM 2019 Quoten gehen wir außerdem darauf ein, welche Gesamtsieger Wetten zu dem mit Spannung erwarteten Turnier als lukrativ gelten, bzw. wo ein positiver Erwartungswert und ausreichend Value für einen Tipp zu finden ist. Zuvor aber wollen wir Ihnen in diesem Beitrag ganz praktisch und auf einen Blick alle Infos liefern, die Sie zur Handball WM 2019 brauchen. Sie finden hier somit eine Übersicht über die vier Gruppen der Vorrunde. Wir gehen außerdem auf das nicht immer ganz leicht zu verstehende System ein, das bei der Handball WM 2019 gespielt wird, und liefern Ihnen einen konkreten Zeitplan für die einzelnen Phasen des Turniers. Außerdem können Sie hier alle Termine für die fünf Vorrundenspiele der deutschen Handballnationalmannschaft nachlesen, die im eigenen Land selbstverständlich ganz besonders im Fokus steht.

Die vier Gruppen der Vorrunde der Handball WM 2019

24 Nationen haben sich für die Handball WM 2019 qualifiziert. Waren dabei Dänemark und Deutschland als Gastgeber gesetzt, so mussten sich auch einige weitere Nationen nicht erst eigens für die Endrunde qualifizieren. Als Europameister 2018 war Spanien automatisch mit dabei, während Titelverteidiger Frankreich ebenfalls das Startrecht zugesprochen bekam. Aus Afrika haben sich derweil die besten drei und aus Asien die besten vier Nationen der jeweiligen Verbandsendrunde (AHF und CAHB) aus 2018 für die WM qualifiziert, während auch aus Panamerika die besten drei Nationen der Panamerika-Meisterschaft 2018 mit von der Partie sind. Für den Rest ging es in die Qualifikation, in der sich am Ende neun weitere Teams aus Europa behaupten konnten. Der letzte Platz ging derweil an Korea, eine Auswahl mit Spielern aus Süd- und Nordkorea, das den Startplatz von Südkorea (3. der Asienmeisterschaft 2018) übernimmt.

Gemäß ihrem Stand in der Handball Weltrangliste wurden die 24 Nationen anschließend in sechs Lostöpfe einsortiert und gleichmäßig auf die vier Gruppen verteilt, sodass sich vier Gruppen á sechs Nationen ergeben haben. Die Auslosung fand dabei am 25. Juni 2018 in Kopenhagen, Dänemark, statt. Dies sind die Gruppen, die sich dort ergeben haben:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Frankreich Spanien Dänemark Schweden
Russland Kroatien Norwegen Ungarn
Deutschland Mazedonien Österreich Katar
Serbien Island Tunesien Argentinien
Brasilien Bahrain Chile Ägypten
Korea Japan Saudi-Arabien Angola

Das System und der Spielplan der Handball WM 2019

In den vier Sechsergruppen spielen zunächst alle Nationen jeweils einmal gegen alle Gegner, sodass jedes Land insgesamt fünf Vorrundenspiele zu bestreiten hat. Anschließend geht es für die drei punktbesten Teams in die Hauptrunde, wo die Top drei aus Gruppe A und B in der Sechsergruppe I zusammengefasst werden und die Top drei aus Gruppe C und D in der Gruppe II.

Für die drei Teams auf den Plätzen vier bis sechs der Handball WM 2019 Vorrunde geht es im President’s Cup weiter, in dem die exakten Platzierungen ausgespielt werden. Jeder Nation stehen an diesem Wochenende zwei weitere Partien bevor, in denen die Gruppenvierten die Plätze 13 bis 16 untereinander ausspielen werden, die Fünften die Plätze 17 bis 20 und die Sechsten die Plätze 21 bis 24.

Separat zu diesem President’s Cup findet auch die Hauptrunde statt, in die alle Teams ihre Punkte und Ergebnisse aus der Vorrunde mitnehmen, die gegen die anderen beiden Teams erzielt worden sind, mit denen sie gemeinsam in der Gruppe waren. Jedes Team hat nun noch ein Spiel gegen die Top drei aus der benachbarten Gruppe vor sich, sodass auch in den beiden Sechsergruppen am Ende jedes Team gegen jeden Gegner gespielt haben wird. Analog zur Vorrunde geht es auch nun mit Platzierungsmatches weiter – allerdings nicht für alle Ränge. Die jeweils letzten beiden Teams der Hauptrundengruppe werden gemäß ihrer konkreten Punktzahlen und Ergebnisse auf die Plätze neun bis zwölf verteilt, ohne dass weitere Spiele stattfinden werden. Für Platz sieben treten hingegen die Viertplatzierten beider Gruppen in einem separaten Match gegeneinander an. Dieses gibt es zwischen den Gruppendritten auch für Platz fünf.

Die jeweils beiden Gruppenköpfe hingegen ziehen in ein Halbfinale um die Chance auf den WM Titel ein. Sieger aus Gruppe I spielt gegen den Zweiten aus Gruppe II und umgekehrt. Die Gewinner prallen dann am 27. Januar 2019 im großen Finale aufeinander. Die Verlierer spielen kurz zuvor die Bronzemedaille untereinander aus.

Dies sind die zeitlichen Rahmenpläne, die für die vielschichtigen Phasen vorgesehen sind:

  • Donnerstag, 10. Januar 2019, bis einschließlich Donnerstag, 17. Januar 2019 : Vorrunde
  • Samstag, 19. Januar 2019, und Sonntag, 20. Januar 2019: President’s Cup (Plätze 13 bis 24 werden ermittelt)
  • Samstag, 19. Januar 2019, bis einschließlich Mittwoch, 23. Januar 2019: Hauptrunde
  • Freitag, 25. Januar 2019: Halbfinale
  • Samstag, 26. Januar 2019: Spiel um Platz 7 und Spiel um Platz 5
  • Sonntag, 27. Januar 2019: Spiel um Platz 3 und Finale

Der Spielplan der deutschen Handballnationalmannschaft bei der Handball WM 2019

Anbei finden Sie einen Überblick über die fünf Vorrundenspiele der Bad Boys. Alle Matches in der Gruppe A finden dabei in der Mercedes-Benz Arena in Berlin statt. Sollte Deutschland es unter die Top drei schaffen und anschließend in der Gruppe I der Hauptrunde landen, ginge es in Köln weiter.

  • Donnerstag, 10. Januar 2019, 18:15 Uhr: Korea vs. Deutschland
  • Samstag, 12. Januar 2019, 18:15 Uhr: Deutschland vs. Brasilien
  • Montag, 14. Januar 2019, 18:00 Uhr: Russland vs. Deutschland
  • Dienstag, 15. Januar 2019, 20:30 Uhr: Deutschland vs. Frankreich
  • Donnerstag, 17. Januar 2019, 18:00 Uhr: Deutschland vs. Serbien

Die Favoriten bei der Handball WM 2019

Nach den Favoriten der Handball WM 2019 gefragt, drängen sich in allererster Linie natürlich „Les Experts“ auf. Die Franzosen haben gleich drei Werte vorzuweisen, die sie als Topfavoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg bei der 26. Austragung der Handball Weltmeisterschaft in Dänemark und Deutschland kennzeichnen. Erstens: Frankreich ist Rekordsieger (sechs Titel). Zweitens: Frankreich geht als Titelverteidiger ins Rennen. Und drittens: Frankreich hat bei vier der letzten fünf Weltmeisterschaften am Ende die Goldmedaille gewonnen.

Dass aber auch der Gastgeber immer weit oben auf dem Zettel stehen sollte, zeigt ein Blick in die Geschichte. Bei insgesamt sechs der bislang 25 ausgespielten Weltmeisterschaften im Handball der Herren wurde am Ende jene Nation Weltmeister, in deren Land die Endrunde stattgefunden hat. Das entspricht einer gigantischen Quote von 24%. Gute Chancen darf man dementsprechend sowohl Dänemark als auch Deutschland ausrechnen, die wir im Folgenden gemeinsam mit Frankreich in aller Ausführlichkeit unter die Lupe nehmen möchten.

Neben diesen drei Topfavoriten auf den diesjährigen WM Titel sei aber noch ein Blick auf die möglichen Geheimfavoriten gewagt. Zum einen muss natürlich Spanien als amtierender Europameister und einzige Nation, die in den letzten zehn Jahren neben Frankreich mal Weltmeister war, benannt werden, wobei die Spanier gewiss alles andere als ein Geheimfavorit sind. Vielmehr gelten die Hispanos als vierter großer Name im Kreis der Favoriten, obschon wir die Spanier hier nur bedingt auf dem Zettel haben – alleine schon deshalb, weil die Quote von 7,50* eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 14% für den zweiten spanischen WM Titel voraussetzen würde – und das ist etwas zu hoch gegriffen, damit hier Value entstehen kann.

Für Value sollten Sie daher wirklich nach den Geheimfavoriten Ausschau halten. Hier sind Schweden, Norwegen und Kroatien zu benennen. Alle drei Nationen haben das spielerische Potenzial, um in Dänemark und Deutschland über sich hinauswachsen zu können. Für alle drei Nationen werden zudem Quoten* im zweistelligen Bereich angeboten, was einerseits hohe Gewinnmöglichkeiten verspricht und andererseits Eintrittswahrscheinlichkeiten im einstelligen Bereich voraussetzt, damit ein positiver Erwartungswert entsteht. Gerade Schweden dürfte dabei ein brandheißer Tipp sein – alleine schon deshalb, weil der amtierende Vizeeuropameister in der Gruppe D die mit Abstand einfachste Gruppe gezogen hat. Ein Einzug in die Hauptrundengruppe II mit weißer Weste gilt als hochwahrscheinlich – und das ist die beste Bedingung, um anschließend auch unter den Top zwei zu sein und nach den sicherlich harten Matches gegen Dänemark und Norwegen ins Halbfinale zu kommen. Dort könnte es dann zwar gegen Titelverteidiger Frankreich gehen, chancenlos wären die Skandinavier dort allerdings nicht. Wer das genauso sieht, kann hier zu moderatem Einsatz eine nette Außenseiterwette platzieren, die ggf. im späteren Verlauf des Turniers immer noch gewinnbringend verkauft werden könnte. Lesen Sie dazu bitte diesen Beitrag: Strategie Ratgeber: Wetten auf Gesamtsieger vorzeitig verkaufen.

Nun wollen wir uns aber mit den drei Topfavoriten befassen und ihre jeweiligen Chancen auf den Gesamtsieg genauer analysieren.

Frankreich – Setzt der Lauf der goldenen Generation sich fort?

Zwar kann das französische Trainerteam rund um Didier Dinart und Guillaume Gille nach wie vor auf einige Leistungsträger der letzten Weltmeister-Mannschaften zurückgreifen, die große Stärke der Experten besteht aber darin, dass stetig auch neue Spieler an die erste Mannschaft herangeführt worden sind. Genau das hat den Franzosen schließlich erst ihre Vormachtstellung im Handball der Herren der Gegenwart gesichert. Die Zahlen können sich sehen lassen. Vier WM Titel alleine in den vergangenen zehn Jahren. Dazu im gleichen Zeitraum zwei von drei möglichen Goldmedaillen bei Olympia, sowie zwei EM Siege unter den letzten fünf Austragungen. Bei der EM 2018 in Kroatien sah es auch lange Zeit wieder nach dem großen Wurf aus, nachdem Frankreich erst ungeschlagen durch die Vorrunde ging und dann auch in der Hauptrunde die nächsten drei Siege einfahren konnte. Im Halbfinale erwischten „Les Experts“ dann aber einen schwarzen Tag gegen den letztlichen Gesamtsieger Spanien. Natürlich dürfen Ausrutscher ab einer gewissen Phase des Turniers nicht mehr passieren, wenn man am Ende Weltmeister werden möchte. Etwaige Ausrutscher sind aber erfreulicherweise von der Quote von 3,30* auf den siebten französischen WM Titel durchaus abgedeckt. So wird der Einsatz selbst nach Abzug der Wettsteuer noch mehr als verdreifacht, was angesichts der momentanen Dominanz Frankreichs im Handball allemal für einen positiven Erwartungswert reicht. Ein weiterer Vorteil: Gegen Mitfavorit Deutschland geht es bereits in der Vorrunde, wo ein Ausrutscher sogar noch verzeihbar wäre, obschon selbst dieser als nicht allzu wahrscheinlich angesehen werden sollte.

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Dänemark – Das Image des ewigen Zweiten im eigenen Land abstreifen?

Die dänische Handball-Nationalmannschaft gehört zu den besten Handball-Nationen der Welt. Leider spiegelt sich das aber nicht in den Ergebnissen der Auswahl von Nikolaj Bredahl Jacobsen wider, denn nach wie vor hat Dänemark noch nie einen Weltmeister Titel holen können. Alle drei Endspiele wurden schmerzlich verloren – im Jahr 2011 sogar ganz bitter mit 35:37 in der Verlängerung. Immerhin: In der jüngsten Vergangenheit konnte das daraus entstandene Trauma mehrfach gelindert werden. Bei den Europameisterschaften 2008 und 2012 krönte sich Dänemark zum Europameister, ehe bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ausgerechnet gegen den zuvor zweifachen Goldmedaillen-Gewinner Frankreich mit einem 28:26-Sieg im Finale das hochwertigste Edelmetall gewonnen werden konnte, das im Sport vergeben wird. Fehlt zum Einzug in den Handball-Olymp also nur noch der erste WM Titel – und was gäbe es dafür wohl für einen passenderen Ort als die Endrunde im eigenen Land? Mit Norwegen gab es in der Gruppe C, die in der Final-Arena in Herning ausgetragen wird, zwar einen harten Brocken, allerdings steht dieses Match erst am fünften und letzten Spieltag auf dem Programm. Einerseits wird Dänemark hier schon für die Hauptrunde qualifiziert sein und andererseits hatten die Spieler rund um den zweifachen Welthandballer Mikkel Hansen dann bereits vier Spiele lang Zeit, um sich ins Turnier hineinzufuchsen. Die größte Herausforderung wird es sein, entweder ein mögliches Halbfinale gegen Deutschland in Köln abzuwenden oder bereits in der Runde der letzten vier Teams auf die Franzosen zu treffen. Etwas, das Dänemark allerdings nicht zu 100% in eigenen Händen hat. Schaffen sie es aber ins Endspiel, so rechnen wir auch wegen der großartigen Finalbilanz der gastgebenden Nationen mit dem ersten WM Titel, mit dem Dänemark nach drei zweiten Plätzen endgültig das Image des ewigen Zweiten abstreifen würde. Zur Quote von 3,30* ist diese Wette ebenso spielbar wie der Tipp auf Frankreich.

Deutschland – Entsteht wieder ein Hype?

Für die deutsche Mannschaft geht es in der Gruppe A gleich von Anfang an heiß her. Mit Weltmeister Frankreich und Russland haben die Bad Boys zwei schwere Gegner vor der Brust, während Serbien (Vizeeuropameister 2012) sicherlich das unangenehmste Los aus dem vierten Topf war, das es hätte geben können. Doppelt problematisch: an den ersten beiden Spieltagen geht es zunächst gegen die beiden großen Underdogs Korea und Brasilien. Deutschland ist also gleich an den ersten beiden Spieltagen zum Siegen verdammt, denn bei jedem anderen Ergebnis als zwei Siegen zum Auftakt dürfte die Hauptrunde in sehr weite Ferne rücken. Positiv daran ist aber, dass Deutschland auch am dritten Spieltag gegen Russland noch favorisiert sein dürfte. Gelingt der Auswahl von Christian Prokop ein Start mit drei Siegen in das große Turnier, das bis zum möglichen Finale für die Deutschen komplett im eigenen Land stattfinden würde, so könnte ein ähnlicher Hype entstehen wie beim WM-Sieg 2007, als praktisch niemand den damaligen Gastgeber Deutschland auf dem Schirm gehabt hatte. Dieses Jahr käme der Gesamtsieg weitaus weniger überraschend, obschon sehr viel zusammenkommen muss. So darf Deutschland gegen Russland und Serbien nichts liegen lassen, um im Fall einer als eher wahrscheinlich geltenden Niederlage gegen Titelverteidiger Frankreich in der Hauptrunde noch die Chancen auf einen Platz unter den besten beiden Teams zu behalten. Hier lauten die Hauptkonkurrenten schließlich Spanien und Kroatien. Machbar, allerdings ein richtig strammes Programm mit Stolpersteinen, die auch eine herbe Enttäuschung, die ein frühes Aus zweifelsfrei wäre, nicht ausschließen. Zur Quote von 6,00* ist vom Tipp auf den deutschen Gesamtsieg daher tendenziell eher abzuraten, da dies eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 17% für einen positiven Erwartungswert voraussetzen würde. Und das ist zum aktuellen Stand etwas zu hoch gegriffen und sollte nur von mutigen Tippern gespielt werden, die erstens von den drei Siegen zum Auftakt fest ausgehen und die zweitens eine ähnliche Welle der Euphorie wie bei der WM 2007 erwarten. Achten Sie allerdings auf Quotenentwicklungen. Ab einer Quote von 10,00 aufwärts ist zum Tipp auf Deutschland vor Turnierstart wiederum anzuraten.

Lesen Sie hierzu auch: Veränderungen der Wettquoten / Quotenentwicklungen nutzen

Die Quoten bei der Handball WM 2019

Nation Turniersieg
Frankreich 3,30
Dänemark 3,30
Deutschland 6,00
Spanien 7,50
Schweden 10,00
Norwegen 11,00
Kroatien 17,00
Ungarn 67,00
Katar 81,00
Island 101,00
Mazedonien 126,00
Russland 126,00
Brasilien 301,00
Ägypten 401,00
Tunesien 401,00
Serbien 501,00
Österreich 751,00
Japan 1501,00
Argentinien 2001,00
Bahrain 2001,00
Korea 2501,00
Saudi-Arabien 3001,00
Angola 4001,00
Chile 4001,00

Hinweis: Sämtliche in diesem Beitrag genannten Quoten* sind auf der Webseite von Bet365 am Dienstag, den 8. Januar 2019, um 11:22 Uhr (MEZ) abgerufen worden.

Zur Webseite von Bet365


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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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