French Open 2019 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

29. Mai 2019

Rafael Nadal - © GEPA pictures

Am Sonntag, den 26. Mai 2019, beginnen die French Open 2019. Das zweite von vier Grand Slam Turnieren im Kalenderjahr führt die ATP World Tour dabei ins prestigeträchtige Roland Garros Stadion in die französische Landeshauptstadt, wo im Outdoor-Bereich auf dem Sandplatz zum 123. Mal in der Geschichte der Grand Slam Champion ermittelt werden wird. Für den als Coupe des Mousquetaires bekannten Siegerpokal gibt es dabei auch in diesem Jahr wieder einen richtig brandheißen Anwärter, nämlich den unangefochtenen Sandplatzkönig höchstpersönlich. Die Rede ist natürlich von „Mr. French Open“ Rafael Nadal, der das geschichtsträchtige Turnier schon sage und schreibe elf Mal gewinnen konnte. Klar ist, dass der diesjährige Gesamtsieg nur über den Stier von Manacor führen kann.

Umso spannender ist das diesjährige Herreneinzel der French Open aber auch deshalb, weil die Sandplatzsaison 2019 ausgesprochen ausgeglichen verlief. Die drei Major-Turniere in Monte-Carlo, Madrid und Italien hatten mit Fabio Fognini, Novak Djokovic und Rafael Nadal drei unterschiedliche Sieger, während mit Dominic Thiem als Gewinner der Barcelona Open – immerhin als ATP World Tour 500er Turnier ebenfalls von großer Bedeutung für die Sandplatzsaison – ein vierter Athlet bereits aufgezeigt und sich für größere Aufgaben empfohlen hat. Zumal der Österreicher vor einem Jahr bereits das Finale von Roland Garros erstürmt hatte und definitiv das Potenzial für den ganz großen Wurf mitbringt. Ebenfalls spannend ist die Frage, ob Roger Federer, der auf seine für Leistungssportler alten Tage erstmals seit 2015 zu den French Open zurückkehren wird, hier noch einmal etwas reißen können wird. Nur eine seiner 21 Grand Slam Siegertrophäen holte King Roger bei dem einzigen Grand Slam Turnier, das auf Sand ausgetragen wird. Neben einem aufstrebenden Spieler wie Stefanos Tsitsipas sowie dem als Allrounder geltenden Alexander Zverev gehört der schweizerische Superstar aber dennoch in den engeren Kreis der Favoriten.

Apropos Favoriten: Auf genau diese wollen wir in dem vorliegenden Beitrag im Vorfeld der 123. Ausgabe des Herreneinzels der French Open etwas genauer blicken. Hierzu haben wir die heißesten sechs Kandidaten für Sie herausgepickt, deren Chancen auf den Gesamtsieg bei den French Open 2019 wir im Folgenden detailliert besprechen wollen, ehe wir die Siegquoten des Teilnehmerfelds am Ende des Beitrags ebenfalls für Sie bereitstellen. Wir gehen außerdem darauf ein, welche Tipps Sie im Rahmen Ihrer Langzeitwetten mit ausreichend Value spielen können.

Rafael Nadal – Holt der Stier von Manacor sich Titel Nummer zwölf?

Der 32-Jährige Spanier Rafael Nadal gilt nach wie vor als „Mister French Open“ höchstpersönlich. 14 Mal nahm er an dem Tennis Turnier in Paris teil und unfassbare elf Mal sicherte er sich dabei den Gesamtsieg. Weil er einmal sogar im Vorfeld seines Drittrundenspiels wegen einer Verletzung aus der zweiten Runde das Handtuch werfen musste und gar nicht erst angetreten ist, bringt er eine Sieg-Quote auf den Sandplätzen vom Roland Garros Stadion mit, die gemessen am Standing dieses Grand Slam Turniers, bei dem die Crème de la Crème der ATP World Tour stets aufs Neue geschlossen vertreten ist, schier unfassbar klingt: 86 seiner 88 Spiele im Rahmen des Hauptfelds der French Open hat der Mallorquiner gewonnen, was einer Siegquote von 97,7% entspricht. Kein Wunder also, dass er zur Quote von 1,90* der diesjährige Topfavorit der Buchmacher ist. Eine Wette, die trotz der benötigten Eintrittswahrscheinlichkeit von 53% für einen positiven Erwartungswert definitiv gespielt werden kann. Schließlich wächst Rafa Jahr für Jahr pünktlich zu den French Open wieder über sich hinaus. Zwar war seine Sandplatzsaison 2019 bei 14 Siegen gegenüber drei Niederlagen (2018 und 2017 kassierte er lediglich eine einzige Niederlage auf seinem Lieblingsbelag) etwas weniger erfolgreich als in den Jahren zuvor. Zuletzt in Rom konnte er aber neben dem aufstrebenden Stefanos Tsitsipas auch Novak Djokovic klar in die Schranken verweisen. So liest sich der 2:1-Finalsieg knapper als er tatsächlich war, denn seine beiden Sätze gewann der Stier von Manacor mit 6:0 und 6:1, sodass sich Rafa bei diesem Turnier definitiv vor niemandem zu verstecken braucht.

Novak Djokovic – In Roland Garros zum verspäteten Geburtstagsgeschenk?

Am Mittwoch vor Turnierbeginn feierte der inzwischen 32-jährige Serbe Novak Djokovic seinen 32. Geburtstag. Konnte er sich die Party nicht mit dem Siegerpokal der Italian Open versüßen, wo er im Endspiel gegen Rafael Nadal nach dem klaren 0:6 aus dem ersten Satz wirklich froh sein konnte, überhaupt in einen dritten Satz hineingefunden zu haben, so hätte der aktuell unangefochtene Weltranglistenerste der ATP World Tour gewiss nichts dagegen, sich ausgerechnet in Roland Garros ein verspätetes Geburtstagsgeschenk zu bereiten. Schließlich konnte der Djoker dieses Turnier erst ein einziges Mal in seiner Karriere gewinnen, was gewiss auch an der steten Dominanz von Rafael Nadal auf dem Sandplatz zurückzuführen ist. Immerhin: In diesem Jahr gelang Nole erstmals mal wieder ein Titelgewinn auf Sand, als er bei den Mutua Madrid Open allerdings dem Duell mit Rafael Nadal erfolgreich aus dem Weg gegangen war. Genau das dürfte auch in Roland Garros seine einzige Chance sein: Dass den Stier von Manacor auf dem Weg ins Endspiel ein anderer Athlet aus dem Weg räumt. Erfreulicherweise könnte der Djoker nämlich frühestens im Endspiel auf Rafa prallen. Käme es zu diesem Endspiel, so stünden die Chancen von Novak Djokovic ausgesprochen schlecht. Und weil bei der angesprochenen Bilanz von 86:2-Siegen des Spaniers mit dessen Einzug ins Finale zu rechnen ist, ist die Quote von gerade einmal 3,50* für den Gesamtsieg von Nole insgesamt zu gering, als dass diese Wette mit Value gespielt werden könnte.

Dominic Thiem – Die Auslosung zeigt in Richtung Endspiel

Der 25-jährige Österreicher Dominic Thiem gilt ebenfalls als ausgemachter Sandplatz-Experte und hat auf diesem Belag nicht nur für die jeweils einzige Saisonniederlage von Rafael Nadal in den Jahren 2017 und 2018 gesorgt, sondern den Stier von Manacor auch in 2019 bei der ATP Barcelona glatt mit 2:0 bezwungen. Endlich konnte er sich dort auch mal wieder mit einem vergleichsweise großen Titel belohnen im anschließenden Finale, was ihm in den beiden Jahren zuvor nicht vergönnt war. Ohnehin ist 2019 aber eine tolle Saison für Dominic Thiem, der nach drei verlorenen Major-Endspielen (Mutua Madrid Open 2017 und 2018 sowie French Open 2018) bei den Indian Wells Masters 2019 beim 2:1-Erfolg über Roger Federer seinen ersten Major-Titel gewinnen konnte. Zudem spricht für den Österreicher, dass er auf Sand möglicherweise nach Karriereende von Rafael Nadal selbst zum König avancieren könnte, denn schließlich bringt er das Zeug mit, jeden Gegner auf diesem Belag wegzufegen. Die Auslosung hat es dabei ganz gut mit ihm gemeint. Der Weg bis zum Viertelfinale ist praktisch frei und dort wäre er gegen potenzielle Gegner wie Karen Khachanov oder Juan Martin del Potro glasklar favorisiert. Alles würde also davon abhängen, ob er im Halbfinale den Djoker und im Finale den Stier von Manacor aus dem Weg räumen könnte. Unserer Meinung nach ist das zur Quote von 7,50* jedenfalls durchaus spielbar, weshalb Dominic Thiem nach geplatztem Knoten in Indian Wells ein brandheißer Tipp ist.

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Stefanos Tsitsipas – Das Jahr seines Durchbruchs

Der 20-jährige Grieche Stefanos Tsitsipas ist zweifelsfrei ein Spieler, der eines Tages eine ähnliche Ära prägen könnte, wie es in den letzten zehn Jahren Federer, Nadal, Djokovic und Murray. So reiht der Shootingstar, der 2018 die Next Generation ATP Finals in Mailand gewinnen konnte, im letzten halben Jahr beständig Titel an Titel und feiert einen Erfolg nach dem nächsten. Bei den Stockholm Open 2018, der Open 13 in Marseille, Frankreich, sowie den Estoril Open vor zwei Wochen sicherte er sich seine ersten drei Einzeltitel in der ATP World Tour und feierte zudem bei den Madrid Open seinen bereits zweiten Einzug in ein Endspiel eines Masters-Turniers, wodurch schon jetzt feststeht, dass 2019 endgültig als das Jahr seines Durchbruchs in die Geschichte eingehen wird. Bis auf Platz sechs ist er in der ATP Weltrangliste schon geklettert und bereits bei den Australian Open 2019 erreichte er erstmals in seiner Karriere das Halbfinale eines Grand Slam Turniers. Gewiss müsste für seinen Gesamtsieg in Roland Garros extrem viel zusammenlaufen. Zur hoch attraktiven Wettquote von 19,00* ist es aber dennoch alles andere als ferner liefen, ihn als Geheimfavoriten mit auf den Zettel aufzunehmen. Aber: Die Auslosung hat es nicht gerade gut mit ihm gemeint. Bereits im Achtelfinale könnte Stan Wawrinka – immerhin 2015er Sieger der French Open – auf ihn warten, ehe anschließend Roger Federer, Rafael Nadal und im Finale Novak Djokovic oder Dominic Thiem seinem ganz großen Wurf im Weg stehen könnten.

Roger Federer – Erstmals seit 2015 wieder zurück

Der inzwischen 37 Jahre alte Schweizer spielt seit geraumer Zeit nur noch wenige, dafür aber ausgewählte Turniere. Ein Jahr mit entsprechend vielen Regenerationsphasen also, was den anhaltenden Erfolg gewährleistet hat, den King Roger nach wie vor hat. Zuletzt holte er sich bei den Miami Masters nicht nur einen weiteren Major-Titel in seiner langen und erfolgreichen Karriere, sondern feierte bereits den 101. Einzeltitel in der ATP World Tour. Umso bemerkenswerter war es, dass er erstmals seit 2015 wieder für die French Open gemeldet ist. Verletzte er sich 2016 noch im Rahmen der Sandplatzsaison, so ließ er diese in den letzten beiden Jahren bewusst aus, um ausgeruht in die Rasensaison zu gehen, die eben zur großen Stärke des sympathischen Schweizers zählt. Schließlich ist er der Wimbledon-Rekordsieger. Zur Quote von 23,00* ist Roger Federer zwar seitens der Buchmacher im engeren Kreis der Favoriten anzusiedeln, insgesamt betrachtet jedoch wäre sein erst zweiter Gesamtsieg bei den French Open nach dem großen Wurf im Jahr 2009 eine große Überraschung. Auch, weil der Turnierbaum schwer ausgefallen ist. Schafft er es ins Viertelfinale, so könnte bereits dort sein Langzeitrivale und Sandplatz-Nemesis Rafael Nadal auf ihn warten. Und sollte wider Erwarten nicht in diesem Match Endstation für den Federer-Express sein, so dürften in den beiden Runden danach auf dem physisch enorm anspruchsvollen Sandplatz die Kräfte nicht mehr für den ganz großen Wurf langen.

Alexander Zverev – Genf als Initialzündung?

Mit viel Vorschusslorbeeren war der 22-jährige Deutsche Alexander Zverev in die Saison 2019 gestartet, nachdem er sich etwas überraschend, aber hoch verdient aus der Saison 2018 als Weltmeister und Titelträger bei den ATP Finals 2018 verabschiedet hat. Vorschusslorbeeren, die er inzwischen fast vollständig verspielt hat. Holte er sich in den letzten beiden Jahren in der Sandplatzsaison stets mindestens einen Major-Titel, so war in diesem Jahr fast überall im ersten oder zweiten Spiel Endstation – nicht selten zudem gegen Spieler außerhalb der Top 20 der ATP Weltrangliste wie gegen Matteo Berrettini bei der ATP Rom, Nicolas Jarry bei den Barcelona Open sowie Cristian Garin bei den BMW Open in München. Umso wichtiger war es ihm, das letztmögliche Vorbereitungsturnier bei den Geneva Open auch noch mitzunehmen, wo er nach aktuellem Stand bis ins Halbfinale vorstoßen konnte. Holt er in Genf seinen ersten Einzeltitel der bislang wenig erfolgreichen Saison 2019 (Jahresbilanz: 17:10-Siege), so könnte das genau die Initialzündung sein, die er bräuchte. Das spielerische Potenzial für den Gesamtsieg in Roland Garros bringt er schließlich durchaus mit. Er muss es nur endlich mal wieder abrufen. Dafür, dass ihm das bei dem dichten Teilnehmerfeld nun gelingt, ist die Quote von 26,00* potenziell zu gering. Ihn als Geheimfavorit auf dem Zettel zu haben, hatte sich allerdings schon bei so manchem Major-Turnier in der Vergangenheit bezahlt gemacht, weshalb es auch fatal wäre, Sascha wegen der jüngsten Schwächephase vorzeitig abzuschreiben.

Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei den French Open 2019

SpielerGesamtsieger Quoten
Rafael Nadal1,90
Novak Djokovic3,50
Dominic Thiem7,50
Stefanos Tsitsipas19,00
Roger Federer23,00
Alexander Zverev26,00
Juan Martin del Potro41,00
Stan Wawrinka51,00
Fabio Fognini51,00
Daniil Medvedev67,00
Kei Nishikori67,00
Karen Khachanov81,00
Gael Monfils81,00
Marin Cilic101,00
Diego Schwartzman101,00
Marco Cecchinato101,00
Borna Coric101,00
Grigor Dimitrov126,00
David Goffin126,00
Felix Auger Aliassime126,00
Jo-Wilfried Tsonga126,00
Roberto Bautista-Agut126,00
Nick Kyrgios126,00
Matteo Berrettini126,00

Hinweis: Sämtliche in diesem Beitrag genannten Quoten* sind auf der Webseite von Bet365 am Freitag, den 24. Mai 2019, um 11:45 Uhr (MEZ) abgerufen worden.

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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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