French Open 2019 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

29. Mai 2019

Simona Halep, French Open 2017 - © GEPA pictures

Am Sonntag, den 26. Mai 2019, beginnen die French Open 2019. Zum bereits 123. Mal in der Geschichte wird dann im Rahmen eines Dameneinzels eine Grand Slam Siegerin gesucht, wobei es einmal mehr ausgesprochen eng zugeht in der WTA Tour. So sind mit Naomi Osaka, Karolina Pliskova, Kiki Bertens, Petra Kvitova und Angelique Kerber gleich fünf Damen dazu in der Lage, mit einem Gesamtsieg bei den French Open 2019 die Führung in der WTA Weltrangliste zu übernehmen, während mit Vorjahressiegerin Simona Halep und der dreifachen Gesamtsiegerin Serena Williams zwei weitere brandheiße Kandidatinnen noch gar nicht erwähnt worden sind. Kein Wunder also, dass die 123. Edition des einzigen Grand Slam Turniers im Kalenderjahr, das auf dem so ganz anderen Sandplatz ausgetragen wird, so spannend wie selten zuvor zu werden verspricht.

Schließlich gelten auf dem Sandplatz, der im Roland Garros Stadion unter freiem Himmel ausgespielt wird, was praktisch Jahr für Jahr für wetterbedingte Probleme und Spielverschiebungen sorgt, andere Regeln. So verliert der Tennisball auf diesem Belag beim Aufprall auf den Boden enorm viel Tempo, was dazu führt, dass die Damen mit besonders hartem Aufschlag, die alleine wegen ihres Service-Spiels normalerweise ihre Punkte einfahren, mit erheblich mehr Bällen rechnen müssen, die zurückkommen. Das sorgt im nächsten Schritt dafür, dass returnstarke Spielerinnen in den Fokus rücken, während insgesamt betrachtet die Physis eine weitaus größere Rolle spielt, da auf keinem anderen Belag so viele Ballwechsel für die Punktentscheidung gebraucht werden wie auf Sand. Wer überdies den Hang dazu hat, die Konzentration in langen Spielen zumindest phasenweise zu verlieren, ist auf Sand letztlich völlig raus. Entsprechend spannend wird es zu beobachten sein, welche Dame in diesem Jahr Physis, Returnstärke und Konzentrationsvermögen optimal miteinander vereinen können wird, um sich im Stade Roland Garros im Herzen von Paris den Coupe Suzanne Lenglen sichern zu können.

Hierzu haben wir für sie die in unseren Augen sechs heißesten Kandidatinnen herausgepickt, auf deren Siegchance wir in den folgenden Abschnitten konkreter eingehen möchten, ehe wir am Ende des Beitrags auch die Gesamtsieger Quoten aller wichtigsten Kandidatinnen in dem 128 Teilnehmerinnen starken Hauptfeld der French Open 2019 für Sie bereitstellen. Damit Ihre Wetten auf die French Open 2019 optimal verlaufen, besprechen wir außerdem, bei welcher Dame sich die Abgabe einer entsprechenden Langzeitwette auf den Gesamtsieg von Roland Garros besonders lohnt, bzw. wo ein positiver Erwartungswert zu finden ist – und wo das eben nicht der Fall ist.

Simona Halep – Ist ihr großer Coup reproduzierbar?

Zuletzt stand die 27-jährige Rumänin Simona Halep zwei Mal in Serie im Finale der French Open. Ließ sie dabei auf fast schon skurrile Art und Weise vor zwei Jahren gegen Shootingstar Jelena Ostapenko trotz 1:0-Führung den Titel liegen und bestätigte damit einmal mehr ihre vielen Kritiker, die ihr in den entscheidenden Spielen stets den finalen „Killer-Instikt“ attestierten, so klappte es in 2018 dann doch endlich mit dem ersten Major-Titel ihrer Karriere – im wohlgemerkt fünften großen Finale (vier Mal Grand Slam, ein Mal WTA Tour Championships), das sie erreicht hat. Dabei geht die Nummer drei der WTA Weltrangliste als Quotenfavoritin bei den Buchmachern ins Rennen, ist zur Quote von 5,00* aber keineswegs so eindrucksvoll favorisiert, als gäbe es keine anderen Kandidatinnen für den Titelgewinn bei der 123. Ausgabe des Dameneinzels in Roland Garros. Und genau diese attraktive Quote macht den Tipp auf Simona Halep auch spielbar, denn einerseits gilt sie durchaus als das weibliche Pendant zu Sandplatzkönig Rafael Nadal, da die starke Returnspielerin auf Sand eben besonders versiert ist. Und andererseits fehlt derzeit eine Alternative, die die WTA Tour so richtig dominieren würde. Zwar hat sie in 2019 einmal mehr bislang noch keinen Titel geholt und musste sich gerade erst in Madrid im Finale der Niederländerin Kiki Bertens mit 0:2 geschlagen geben, dennoch ist die Rumänin stets für ein starkes Sandplatz-Turnier gut.

Kiki Bertens – Auf Sand stets brandgefährlich

Die 27-jährige Niederländerin Kiki Bertens erlebte etwas verspätet im Jahr 2018 ihren finalen Aufstieg in der WTA Tour, als ihr erstmals der Sprung in die Top 10 und damit auch der Einzug in die WTA Finals gelang, bei denen sie auf Anhieb die Vorrunde überstehen und bis ins Halbfinale vorstoßen konnte. Galt die Niederländerin vormals voll auf den Sandplatz fokussiert, so beweist ihr jüngster Aufschwung, der sie inzwischen bis auf Platz vier der WTA Weltrangliste katapultiert hat, dass sie auch auf den anderen Tennisbelägen deutlich dazugelernt hat. Zuletzt gewann sie in eindrucksvoller Manier zudem die Madrid Open, bei denen sie 2018 noch im Finale gescheitert war, was ihr bei einem WTA Premier Mandatory den ersten Major-Titel ihrer Karriere einbrachte. Kein Wunder, dass die Bookies ihre Siegchance bei Roland Garros zur Quote von 10,00* bemessen und sie damit zur Topfavoritin hinter Simona Halep erheben. Schließlich stand sie 2016 bereits im Halbfinale der French Open und bringt auch das entsprechende Momentum mit. Zwar ist ihr Turnierbaum sehr anspruchsvoll, da alleine in der sechsten Sektion, in der sie als Nummer vier der Welt eingeordnet wurde, Namen wie Johanna Konta, Donna Vekic und Belinda Bencic lauern. Wenn sie jedoch gut in das Turnier hineinfindet, muss man ihr sehr viel zutrauen.

Naomi Osaka – Verliert sie in Paris die Führungsposition in der Weltrangliste?

Eigentlich müsste man die 21-jährige Japanerin Naomi Osaka bei den French Open 2019 als Topfavoritin auf dem Schirm haben. Schließlich gewann sie die beiden bislang letzten Grand Slam Turniere, die stattgefunden haben: US Open 2018 und Australian Open 2019. Nicht zuletzt deshalb geht sie auch als Nummer eins der WTA Weltrangliste in das bedeutende Tennis Turnier in Paris, ist hier aber dennoch alles andere als die Topfavoritin. Gewiss reichen zur Quote von 15,00* 7% Eintrittswahrscheinlichkeit für ihren dritten Grand Slam ihrer noch sehr jungen Karriere für einen positiven Erwartungswert, weshalb die Wette auch grundsätzlich Hand und Fuß hat. Aber: In der bisherigen Sandplatzsaison war für die in Japan geborene und in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgewachsene Nachwuchshoffnung der WTA Tour stets dann Schluss, sobald es gegen eine andere Spielerin aus den Top 20 ging. Möglicherweise auch deswegen, weil der Spielstil von Naomi Osaka sich mit den anderen Tennisbelägen weitaus besser verträgt. Ihre Aggression und der knallharte Aufschlag entscheiden gegen Spielerinnen, die bei Returns stark sind, schließlich nur schwerlich die Matches, während sie umgekehrt eben genau dann an ihre Grenzen kommt, wenn ihre Gegenspielerinnen ihr den Wind aus den Segeln nehmen können, was auf diesem Belag nun einmal so „einfach“ ist wie nirgendwo sonst. Doppelt problematisch: Die Auslosung, die für eine Weltranglistenerste normalerweise immer besonders gut ist, hätte katastrophaler überhaupt nicht sein können. So winkt ihr in der zweiten Runde mit entweder Jelena Ostapenko – French Open 2017 Siegerin – oder der mehrmaligen Grand Slam Siegerin Victoria Azarenka bereits früh die erste richtig harte Prüfung, ehe alleine in ihrer Turnierbaumsektion noch Namen wie Lokalmatadorin Caroline Garcia oder Madison Keys auf sie warten könnten. Im Viertelfinale könnte es zudem gegen Serena Williams gehen, ehe anschließend im Halbfinale Simona Halep droht. Kurzum: Das sind selbst zur Quote von 15,00* ein paar Eventualitäten zu viel.

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Serena Williams – Ausgerechnet in Paris zum Court-Rekord?

Ein einziges Vorbereitungsturnier zu den French Open 2019 hat der 37-jährigen Amerikanerin vollkommen ausgereicht, nachdem sie im Anschluss an die Aufgabe bei den Miami Open mal wieder zwei Monate lang pausiert hatte. Wirklich erfolgreich war aber auch ihr Comeback in Rom nicht, denn nach dem Erstrundensieg über Rebecca Peterson musste sie schon wieder aufgeben und das Zweitrundenmatch gegen ihre Schwester Venus Williams kurzerhand aufgeben. Abermals bereitete das Knie der 23-fachen Grand Slam Siegerin mal wieder Probleme, wodurch doch insgesamt betrachtet sehr viele Fragezeichen neben ihrem Auftritt in Roland Garros stehen. So wird sie zwar einerseits von dem Willen angetrieben, endlich den 24. Grand Slam Pokal zu gewinnen, mit dem sie den Rekord von Margaret Court auf ihre für Leistungssportlerinnen alten Tage als professionelle Tennisspielerin doch noch einstellen würde, während andererseits konstatiert werden muss, dass Roland Garros noch nie das beste Pflaster für sie war. Drei Mal erreichte sie hier den Gesamtsieg – ihr schlechtester Wert von allen vier Grand Slams. Hinzu kommt, dass sie bei den French Open die schlechteste Siegquote vorzuweisen hat und zuletzt nicht über die vierte Runde hinausgekommen war. Obwohl auch bei ihr gilt, dass zur Quote von 15,00* 7% Eintrittswahrscheinlichkeit für einen positiven Erwartungswert reichen, was der amerikanischen Altmeisterin definitiv zugeschrieben werden darf, sprechen dennoch gleich drei Faktoren klar gegen sie. Erstens: Ihre Verletzung ist gerade erst vor zwei Wochen wieder aufgebrochen und scheint noch nicht überstanden zu sein. Zweitens: Ihr wuchtiges Angriffsspiel ist auf Sand keineswegs ein Freifahrtschein für Punkte, weshalb es Physis für sie hochgradig anspruchsvoll wird, hier zu bestehen. Und drittens: Bei der mangelnden Spielpraxis (erst neun Matches in 2019) spricht nicht viel dafür, dass sie die Kraft hat, sieben körperlich fordernde Spiele binnen gerade einmal zwei Wochen überstehen zu können.

Petra Kvitova – Auch in 2019 wieder bärenstark

Die 29-jährige Tschechin Petra Kvitova hat sich nach der Messerattacke aus Dezember 2016, für die ihr Angreifer jüngst erst endlich vor Gericht verurteilt wurde, inzwischen endgültig wieder erholt. Verpasste sie noch fast das gesamte Jahr 2017 und musste sie nach mehreren durchtrennten Sehnen erst wieder ein Gefühl für diesen feinmotorischen Sport entwickeln, so standen bereits in 2018 zwei große Major-Titel bei den Madrid Open sowie den Dubai Duty Free Championships zu Buche, die sie in 2019 abermals steigern konnte. So erstürmte sie bei den diesjährigen Australian Open zum dritten Mal in ihrer Karriere ein Grand Slam Finale, verpasste den Titel dort am Ende aber denkbar knapp mit 1:2 gegen Naomi Osaka. Warum also nicht diesen großen Wurf in Roland Garros schaffen? Chancen dafür hat sie definitiv, obschon der Sand eigentlich nicht zu ihren Paradedisziplinen gehört. 2012 stand sie zwar schon einmal im Semifinale der French Open, kam seitdem aber nicht mehr übers Achtelfinale hinaus. Zwei Aspekte machen sie zur Quote von 15,00* dennoch zu einem attraktiven Tipp. Erstens: Eine richtig waschechte Favoritin gibt es bei diesem Turnier nicht. Und zweitens: Der Turnierbaum hat es gut mit ihr gemeint. Der Weg ins Achtelfinale sollte frei sein. Dort könnte dann zwar Vorjahressiegerin Simona Halep warten, allerdings würde Petra Kvitova auch in dieses Duell keineswegs chancenlos gehen.

Karolina Pliskova – Nach Triumph von Rom im Fokus

Es klingt aus heutiger Sicht fast schon aberwitzig, aber 2017 noch echauffierte sich ausgerechnet die 27-jährige Tschechin Karolina Pliskova – gefürchtet in der gesamten WTA Tour für ihr knallhartes Aufschlagspiel – massiv über die Sandplatzsaison, die sie als hochgradig frustrierend titulierte. Bei frühem Aus in einem der weiteren Sandplatz-Majors zog sie frustriert sogar in Erwägung, die Sandplatzsaison zukünftig ganz auszusetzen. Nur, um dann aus irgendeinem Grund den Bogen herauszubekommen und bei den French Open 2017 nur kurze Zeit nach ihren Äußerungen das Halbfinale zu erstürmen. Gleiches Bild auch in dieser Saison wieder: Ausgerechnet bei der WTA Rom gelang ihr auf dem Sandplatz einer ihrer bislang allergrößten Karriereerfolge überhaupt – der Gesamtsieg bei einem WTA Premier 5 Turnier. Genau mit diesem großen Coup hat sie sich damit erneut in den Fokus gebracht und gilt definitiv als Mitfavoritin. Auch, weil sie als Nummer zwei der WTA Weltrangliste ohnehin eine der konstantesten Spielerinnen der WTA Tour ist, die – obschon die ganz großen Majors bei Grand Slams und WTA Premier Mandatorys bislang noch fehlen – stets weit oben mitspielt. Genau deswegen sehen wir in Karolina Pliskova auch die Geheimfavoritin Nummer eins, bei der ebenfalls zur Quote von 15,00* die größtmögliche Value bei der Langzeitwette auf den Gesamtsieg bei den French Open 2019 zu finden ist. Ihr Weg zum Titel wäre zwar durchaus anspruchsvoll, ist aber gepflastert mit Damen, die zurzeit klar neben sich stehen. So könnte sie in Runde zwei auf Svetlana Kuzentsova treffen, im Achtelfinale auf Caroline Wozniacki, im Viertelfinale auf Angelique Kerber und im Halbfinale auf Elina Svitolina oder Sloane Stephens – durch die Bank weg Damen, die in 2019 bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Umso interessanter macht das die Wette auf die aufschlagstarke Tschechin, die zudem auch die perfekte Physis für den Sandplatz mitbringt.

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den French Open 2019

SpielerinGesamtsieger Quoten
Simona Halep5,00
Kiki Bertens10,00
Naomi Osaka15,00
Serena Williams15,00
Petra Kvitova15,00
Karolina Pliskova15,00
Sloane Stephens17,00
Elina Svitolina23,00
Ashleigh Barty23,00
Madison Keys34,00
Garbine Muguruza34,00
Victoria Azarenka34,00
Angelique Kerber34,00
Belinda Bencic41,00
Aryna Sabalenka41,00
Caroline Wozniacki51,00
Anett Kontaveit51,00
Bianca Andreescu51,00
Marketa Vondrousova51,00
Johanna Konta51,00
Daria Kasatkina51,00
Maria Sakkari51,00
Elise Mertens67,00
Anastasija Sevastova67,00
Julia Görges67,00
Jelena Ostapenko67,00
Kristina Mladenovic67,00
Caroline Garcia67,00

Hinweis: Sämtliche in diesem Beitrag genannten Quoten* sind auf der Webseite von Bet365 am Freitag, den 24. Mai 2019, um 11:52 Uhr (MEZ) abgerufen worden.

Zur Webseite von Bet365


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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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