Darts Masters 2019 Wetten – Favoriten & Quoten

30. Januar 2019

Darts - © Bohbeh / Shutterstock.com

Am Wochenende von Freitag, den 1. Februar 2019, bis einschließlich Sonntag, den 3. Februar 2019, finden die PDC Darts Masters 2019 statt. In diesem Jahr ist das Event, das es erst seit dem Jahr 2013 gibt und das mit seiner erst siebten Austragung das mit Abstand jüngste Major im Darts Sport ist, als BetVictor Masters bekannt. Einmal mehr sind dabei die besten 16 Spieler aus der aktuellen PDC Weltrangliste (PDC Order of Merit) in die Arena MK nach Milton Keynes ins Vereinigte Königreich eingeladen worden, wobei gleich mehrere Superstars in diesem Jahr fehlen. Unter anderem ist das der 2017er Finalist Gary Anderson, der als prominentester Spieler wegen einer Verletzung nicht an dem Einladungsturnier teilnehmen darf. Und dann fehlt mit Raymond van Barneveld (Finalist der Jahre 2015 und 2018) auch noch der Vorjahresfinalist, der aktuell in der Order of Merit nicht hoch genug platziert ist, um für eine Teilnahme in Frage zu kommen. Bitter, denn der niederländische Superstar zog vor einem Jahr nur denkbar knapp mit 9:11 gegen Landsmann Michael van Gerwen den Kürzeren.

Apropos Mighty Mike: Als frischgebackener dreifacher Darts Weltmeister ist der unangefochtene Superstar des Darts Sports auch in diesem Jahr wieder bei den Masters mit von der Partie, wo er die letzten vier Austragungen dieses Majors, bei dem am letzten Spieltag beginnend mit dem Viertelfinale das gesamte restliche Turnier an einem einzigen Tag entschieden wird, allesamt gewonnen hat. Mit vier von sechs Siegen ist er somit der Rekordsieger bei den PDC Darts Masters, wo er auch in diesem Jahr wieder als der große Topfavorit an den Start geht. Außerdem wird es gleich drei Premieren geben, denn Darren Webster (PDC 13), Joe Cullen (PDC 15) und Jonny Clayton (PDC 16) sind zum ersten Mal seit Austragung dieses Turniers unter den besten 16 Darts Spielern der Welt zu finden, wodurch sie erstmals bei diesem Einladungsturnier teilnehmen dürfen.

Der Preispool beträgt dabei einmal mehr 200.000 britische Pfund, wodurch die Darts Masters 2019 zu einem Major-Turnier werden, das sich kein Profi freiwillig entgehen lässt. Alleine für eine Niederlage in der ersten Runde gibt es 5.000 britische Pfund, während der letztliche Gesamtsieger für gerade einmal ein Wochenende Einsatz stolze 60.000 britische Pfund gewinnen kann. In diesem Beitrag haben wir uns dabei mit der Frage auseinandergesetzt, wer wohl der große Sieger bei den diesjährigen PDC Darts Masters werden wird, bzw. welche Gesamtsieger Wetten zu welchen Quoten wie viel Sinn ergeben. Außerdem in diesem Beitrag: Ein Überblick über die Auslosung der ersten Runde sowie den stammen Zeitplan, der am kommenden Wochenende drei Tage Darts satt verspricht.

Die Auslosung der Darts Masters 2019 (1. Runde)

Eine Auslosung im eigentlichen Sinne, dass hier Spieler A gegen Spieler B aus verschiedenen Töpfen gezogen worden wäre, hat es bei den Darts Masters nicht gegeben. Stattdessen wird hier im altbekannten Turniersystem in Anlehnung an die aktuelle Weltrangliste (PDC Order of Merit) gespielt. Das heißt also, dass der Weltranglistenerste in Runde eins gegen den 16. spielt, der Zweite gegen den 15., der Dritte gegen den 14. und so weiter.

Der Weltranglistenvierte Gary Anderson wurde dabei wegen seiner Rückenverletzung durch die Nummer 17 der Order of Merit, Stephen Bunting, ersetzt. Dies stellt die einzige Abweichung zu dem eben genannten System dar. Stephen Bunting wird dabei Gary Andersons Position in diesem Turnierbaum einnehmen, sodass hier die Nummer 17 gegen die Nummer 13 spielt. Alle anderen der acht Paarungen für die erste Runde (Achtelfinale) können Sie dem nachfolgenden Turnierbaum entnehmen:

  • Michael van Gerwen (1.) vs. Jonny Clayton (16.)
  • Mensur Suljovic (8.) vs. Simon Whitlock (9.)
  • Daryl Gurney (5.) vs. Dave Chisnall (12.)
  • Stephen Bunting (17.) vs. Darren Webster (13.)
  • Rob Cross (2.) vs. Joe Cullen (15.)
  • Gerwyn Price (7.) vs. James Wade (10.)
  • Michael Smith (6.) vs. Ian White (11.)
  • Peter Wright (3.) vs. Adrian Lewis (14.)

Der Zeitplan der Darts Masters 2019

Hier ein Überblick über den Zeitplan der PDC Darts Masters 2019, der einmal mehr sehr eng durchgetaktet ist. Das Turnier, das insgesamt gerade einmal drei Tage lang geht, wird dabei von Anfang an im K.-o.-System ausgetragen, wobei wegen des knackigen Zeitplans auf Sets verzichtet wird. Somit entscheiden sich alle Spiele nach gewonnenen Legs, wobei in den ersten beiden Runden der Spieler in die nächste Runde einzieht, der als erstes zehn Legs gewonnen hat (best of 19 legs), ehe im Halbfinale und Finale elf gewonnene Legs benötigt werden (best of 21 legs). Hier die angesetzten Tage für die Darts Masters 2019:

  • Achtelfinale (best of 19 legs): Freitag, 1. Februar 2019, und Samstag, 2. Februar 2019
  • Viertelfinale (best of 19 legs): Sonntag, 3. Februar 2019
  • Halbfinale (best of 21 legs): Sonntag, 3. Februar 2019
  • Finale (best of 21 legs): Sonntag, 3. Februar 2019

Die Favoriten bei den Darts Masters 2019

Nicht zuletzt wegen seines dritten Gesamtsiegs bei der PDC Darts WM 2018/19, sondern vor allem auch wegen der vier Masters-Titel in Serie geht Michael van Gerwen einmal mehr als der haushohe Favorit in das Turnier. Dass dem Niederländer jemand das Wasser reichen können wird, erscheint zumindest mit Blick auf die Gesamtsieger Quoten doch äußerst fraglich zu sein, denn mit Michael Smith wird nur noch für einen einzigen weiteren Kandidaten überhaupt eine Quote im einstelligen Bereich angeboten. Auf die Siegchancen des amtierenden Vizeweltmeisters wollen wir somit ebenso blicken wie auf die Chancen von Rob Cross, dem Darts Weltmeister 2018.

Spätestens dahinter ist jeder Athlet in Milton Keynes aber als haushoher Außenseiter zu bezeichnen. Gary Anderson, dem ein solcher Coup durchaus zugetraut werden könnte, musste verletzungsbedingt passen, während Peter Wright als Weltranglistendritter zwar stets oben mitmischt, aber eben einfach kein Mann für die ganz großen Titel ist. Wenn Sie also auf der Suche nach einem Geheimfavoriten abseits von MVG sind, dann empfehlen sich hier höchstens noch Namen wie Mensur Suljovic, James Wade oder Adrien Lewis.

Während viele Experten sich bei dem Österreicher sicher sind, dass der erste richtig markante Major-Titel nur noch eine Frage der Zeit ist, da ist James Wade der einzige ehemalige Masters-Gesamtsieger (2014 mit 11:10 gegen Mervyn King) im Feld der 16 Teilnehmer. Wahrlich ist er aktuell weit von seiner damaligen Form entfernt, wäre aber bei machbarem Turnierbaum mindestens ein Kandidat für die Rolle des Geheimfavoriten. Der letzte Geheimfavorit im Bunde ist Adrien Lewis – seines Zeichens zweifacher Weltmeister (2011 und 2012) und Masters-Finalist 2013. Nach einem Jahr Pause wird er nun zu den Masters zurückkehren und muss gewiss von der Konkurrenz sehr ernst genommen werden.

Michael van Gerwen – Wer, wenn nicht er?

Der 29-jährige Niederländer Michael van Gerwen hat in diesem Jahr einmal mehr in einer unglaublich eindrucksvollen Vorstellung seine Vormachtstellung in der Darts-Szene zementiert. Bei den PDC World Darts Championship 2019 fertigte er bis einschließlich zum Halbfinale die gesamte Konkurrenz in Rekordzeit ab und gab gegen keinen einzigen Gegner mehr als einen Satz ab. Selbst gegen Gary Anderson hieß es am Ende 6:1. Erst im Finale war Michael Smith beim 7:3-Sieg von Mighty Mike die erwartete härteste Prüfung des Turniers. Am Ende aber musste MVG sich auch hier nicht allzu sehr ins Zeug legen und konnte sich mit einem für ihn ungewohnt geringen Average von gerade einmal 102,21 zum dritten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister krönen. Ausgerechnet bei jenem Turnier, in dem er vergleichsweise am häufigsten von allen Major-Turnieren der PDC in der Vergangenheit mal gepatzt hatte. Umso weißer ist seine Weste derweil bei den Masters, wo er bislang 21 Spiele in seiner Karriere bestritten hat, von denen er 19 Partien gewinnen konnte. Aktuell steht er bei 16 Siegen in Serie und holte dabei vier Mal in Folge die PDC Darts Masters. Kein Wunder, dass er angesichts eines zweiten fehlenden Topfavoriten zur Quote von 1,57* als absoluter Quotenfavorit in die erst siebte Auflage dieses Turniers geht. Tatsächlich ist die Wette auf den fünften Gesamtsieg von Michael van Gerwen trotz geringer Gesamtsieger Quote voll und ganz spielbar. Einmal mehr ist davon auszugehen, dass er sich nur selbst schlagen könnte…

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Michael Smith – Anknüpfen an den tollen Lauf bei der WM?

Gewiss hatte auch eine gesunde Portion Losglück dazugehört, am Ende war der 28-jährige Engländer Michael Smith aber nicht von ungefähr bis ins Finale der PDC Darts WM 2019 vorgestoßen, wo er gegen Michael van Gerwen allerdings trotz drei gewonnener Sätze unterm Strich betrachtet dennoch völlig chancenlos war. Und dennoch war es nach dem überraschenden Finale bei der Premier League Darts 2018 das zweite Major-Finale für den Shootingstar, der mit Gary Anderson einen sehr prominenten Trainer, Mentor und Fürsprecher hat, was sich in den jüngsten Ergebnissen durchaus bemerkbar gemacht hat. „Bully Boy“ wird es dennoch schwer haben, denn der Turnierbaum hat es in Milton Keynes weitaus schlechter mit ihm gemeint als Ende letzten Jahres bei der Weltmeisterschaft im legendären „Ally Pally“. Schon Ian White in der ersten Runde ist ein ganz schwerer Brocken und danach ginge es mit entweder Peter Wright oder Adrian Lewis gegen ein richtiges Darts-Schwergewicht. Sollte er diese Hürden allerdings nehmen, so könnte er möglicherweise tatsächlich an den tollen Lauf bei der WM anknüpfen. Zur Quote von 9,00* müssten Sie für seinen Gesamtsieg aber eine Eintrittswahrscheinlichkeit von mindestens 12% anlegen. Und das ist an dieser Stelle dann doch eine Spur zu hoch gemessen daran, dass dem Youngster die großen Titel noch gänzlich fehlen.

Rob Cross – Kann „Voltage“ seiner Rolle als Weltranglistenzweiter gerecht werden?

Auch der 28-jährige Engländer Rob Cross gilt als Mitfavorit auf den diesjährigen Gesamtsieg bei den Darts Masters 2019. Damit ist er neben Michael van Gerwen und Michael Smith der dritte Athlet, der das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, dem die Experten in Milton Keynes den ganz großen Wurf zutrauen. Dass er zu den Topfavoriten zählt, ist dabei ganz klar seinem überraschenden WM Titel 2018 zu verdanken, als er im großen Finale der PDC World Darts Championship im letzten Karrierespiel von Phil Taylor vom Altmeister höchstpersönlich die Fackel weitergereicht bekam. Konstatieren muss man allerdings, dass „Voltage“ seit seinem überraschenden WM Sieg sukzessive wieder in der Versenkung verschwunden ist. Nicht ein einziges Major-Finale erreichte der Shootingstar seitdem mehr. Zuletzt war bei großen Turnieren wie dem World Matchplay (2. Runde), dem Grand Slam of Darts (2. Runde) oder dem World Grand Prix (1. Runde) sogar richtig früh Schluss. Bei seiner einzigen Masters-Teilnahme vor einem Jahr gewann er ebenfalls nur das Auftaktspiel und verabschiedete sich dann gegen Mensur Suljovic. Zweifelsfrei ist auch bei „Voltage“ ein weiterer großer Wurf nur eine Frage der Zeit und als Weltranglistenzweiter profitiert er hier von einem dankbaren Turnierbaum, mit dem das Halbfinale das Minimalziel sein sollte. Mit dem Gesamtsieg wird es dennoch schwer. Bei der Quote von 10,00* reichen aber immerhin 11% Eintrittswahrscheinlichkeit für einen positiven Erwartungswert. Grundsätzlich spielbar ist die Wette auf Rob Cross also schon, zumal er in seiner Hälfte des Turnierbaums gemeinsam mit Michael Smith als favorisiert darauf gilt, ins Finale einzuziehen.

Die Quoten bei den Darts Masters 2019

Spieler Gesamtsieger
Michael van Gerwen 1,57
Michael Smith 9,00
Rob Cross 10,00
Peter Wright 13,00
Mensur Suljovic 23,00
James Wade 29,00
Adrian Lewis 29,00
Gerwyn Price 29,00
Daryl Gurney 34,00
Dave Chisnall 41,00
Joe Cullen 51,00
Ian White 67,00
Simon Whitlock 67,00
Stephen Bunting 81,00
Darren Webster 101,00
Jonny Clayton 126,00

Hinweis: Sämtliche in diesem Beitrag genannten Quoten* sind auf der Webseite von Bet365 am Mittwoch, den 30. Januar 2019, um 16:44 Uhr (MEZ) abgerufen worden.

Zur Webseite von Bet365


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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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