Australian Open 2019 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

11. Januar 2019

Angelique Kerber - © pdrocha / Shutterstock

Am Montag, den 14. Januar 2019, beginnt die erste Runde des Dameneinzels der Australian Open 2019. Zum bereits 107. Mal in der Geschichte wird dabei eine Spielerin mit dem begehrten Siegerpokal ausgezeichnet, der zudem mit einem astronomischen Preisgeld veredelt wird. Obschon es sich offiziell um einen Wettbewerb der ITF (International Tennis Federation) handelt, erhält die Gesamtsiegerin außerdem 2.000 Punkte für die WTA Weltrangliste. Das hat zur Folge, dass sage und schreibe neun verschiedene Damen bei den Australian Open 2019 auf Platz eins der WTA Weltrangliste springen könnten. Dies sind neben der amtierenden Weltranglistenersten Simona Halep noch Sloane Stephens, Naomi Osaka, Petra Kvitova, Angelique Kerber, Elina Svitolina, Kiki Bertens, Karolina Pliskova und Aryna Sabalenka.

Als entsprechend vielversprechend wird das Dameneinzel eingestuft, bei dem einerseits alles möglich zu sein scheint in puncto Gesamtsiegerin, in dem andererseits aber am Ende nur eine einzige Frau übrig bleiben wird. Das würde liebend gerne auch Serena Williams sein, die ihren potenziell 24. Grand Slam Turniersieg, mit dem sie in der ewigen Bestenliste ausgerechnet mit Australian Open Rekordsiegerin Margaret Court gleichziehen würde, noch längst nicht abgeschrieben hat. Kann die Amerikanerin in Down Under tatsächlich noch mal angreifen? In jedem Fall haben wir uns mit sechs ausgewählten Favoritinnen in diesem Beitrag näher auseinandergesetzt und besprechen für Sie in Verbindung mit den aktuellen Wettquoten zum Dameneinzel der Australian Open 2019 die jeweiligen Chancen auf ihren Turniersieg, bzw. gehen darauf ein, ob diese Wetten sinnvoll sind oder nicht.

Erwähnt seien natürlich noch die ganzen Geheimfavoritinnen, die es auch in diesem Jahr gewiss geben wird. Ohne Überraschung in den letzten beiden Runden eines Turniers ist schon lange kein Grand Slam Turnier bei den Damen der WTA mehr geblieben, weshalb es gut möglich sein könnte, dass sich bei dem bedeutenden Tennis Turnier in Melbourne eine Frau ins Rampenlicht spielen wird, die aktuell noch auf niemandes Zettel zu finden ist. Nicht außer Acht lassen darf man beispielsweise die ehemaligen Gesamtsiegerinnen Maria Sharapova und Victoria Azarenka, die in 2018 hier und da ihre wahre Stärke durchblitzen lassen konnten, allerdings einmal mehr nicht zu den Topfavoritinnen zählen. Ebenfalls in Australien immer einen Tipp wert ist zudem die in Sydney geborene Johanna Konta, die unter der Flagge des Vereinigten Königreichs spielt. Für alle drei Damen gibt es hoch attraktive Siegquoten, weshalb kleine Nebenwetten mit minimalstem Einsatz durchaus denkbar wären. Einen konkreten Überblick über die besten Wettquoten zur Frage, wer bei dem Dameneinzel der Australian Open 2019 den Gesamtsieg davontragen wird, finden Sie am Ende dieses Beitrags in einer übersichtlichen Tabelle.

Ehe wir uns nun etwas genauer mit den in unseren Augen sechs vielversprechendsten Kandidatinnen für den Grand Slam Titel auseinandersetzen, sei aber noch kurz eine wichtige Regeländerung erwähnt. So wird in Anlehnung an die Regeländerung bei den Herren, wo nun der Tiebreak im Entscheidungssatz eingeführt werden wird, der Tiebreak bei den Damen ebenfalls zum Tragen kommen – und zwar mit der Besonderheit, dass es beim Tiebreak beim Stand von 1:1 in Sätzen und 6:6 in Spielen nicht etwa bis zu sieben Punkten geht, sondern bis zehn. Selbstverständlich mit der üblichen Regelung, dass mindestens zwei Punkte Vorsprung für den Sieg gebraucht werden. Steht es also 9:9, muss eine Dame mindestens 11:9 gewinnen.

Serena Williams – Der Court-Rekord ist noch nicht abgeschrieben

Als Nummer 16 der WTA Weltrangliste startet die 37-jährige Amerikanerin Serena Williams in die diesjährige Ausgabe der Australian Open. Das hat ihr einen Platz in der ersten Sektion des Turnierbaums eingebracht, wo sie es unter anderem mit Vorjahresfinalistin und Weltranglistenerster Simona Halep, aber theoretisch auch mit ihrer Schwester Venus Williams zu tun bekommen könnte. Dabei dürfte jeder inzwischen verstanden haben, dass die amerikanische Altmeisterin den Rekord von Margaret Court, die einst 24 Grand Slam Trophäen im Einzel gewann, nach wie vor nicht abgeschrieben hat. Anders ist ihr ungebändigter Titelhunger jedenfalls nicht nachzuvollziehen, denn Serena Williams hat schon längst alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Dennoch stand sie bei den letzten beiden Grand Slam Turnieren jeweils wieder im großen Endspiel, anstatt sich daheim um Ehemann und Baby zu kümmern. Klar ist, dass sie bei steigendem Alter nicht mehr unendlich viele weitere Chancen auf einen Grand Slam Pokal bekommen wird. Klar ist auch, dass sie alles dafür geben wird, die verbliebenen Chancen zu nutzen. Und genau das macht sie zu einer brandgefährlichen Spielerin, die bei den Buchmachern zur Quote von 5,50* als Quotenfavoritin geführt wird. Eine definitiv spielbare Variante.

Angelique Kerber – Unter Schüttler weiter an der Spitze der Welt?

Die 30-jährige Deutsche Angelique Kerber hat sich kurz vor den WTA Tour Championships 2018 von Wim Fissette getrennt, der sie nach ihrem Katastrophenjahr 2017 in der vergangenen Saison wieder zurück an die Spitze geführt hatte. Eine von außen betrachtet nur schwer nachvollziehbare Entscheidung. Ähnlich wie die Entscheidung, mit Rainer Schüttler als Trainer in die Saison 2019 zu gehen. Ein Projekt, das viel Potenzial zum Scheitern mitbringt. Und dennoch: Der Start ins Jahr ist geglückt. Genau wie beim Hopman Cup 2018 gewann sie auch beim Hopman Cup 2019 alle vier Einzel, verpasste gemeinsam mit Alexander Zverev aber dennoch den Gesamtsieg mit 1:2 gegen die Schweiz – Kopie der Ergebnisse von vor einem Jahr. Legt sie auch in Melbourne eine Kopie des Vorjahres aufs Parkett, wäre der derzeitigen Nummer zwei der WTA Weltrangliste immerhin das Semifinale sicher. Leicht wird das allerdings mit Blick auf ihren anspruchsvollen Turnierbaum gewiss nicht. Schon im Jahr 2019 hat sie mit ihrem Gesamtsieg bei den Wimbledon Championships aber gezeigt, dass sie genau dann am härtesten zurückschlägt, wenn man den Fehler macht, sie abzuschreiben. Zur Quote von 9,00* muss daher konstatiert werden, dass mit Angelique Kerber gerechnet werden sollte.

Naomi Osaka – Kann die Newcomerin erneut alle überraschen?

Die erst 21 Jahre junge Japanerin Naomi Osaka geht als Nummer vier der WTA Weltrangliste in das erste Grand Slam Turnier des Jahres. Sollte sie hier dort weitermachen, wo sie im Herbst 2018 bei den US Open noch aufgehört hatte, als sie sich ausgerechnet gegen Serena Williams erstmals in ihrer Karriere zum Grand Slam Champion krönen konnte, so wäre für sie damit sogar der Sprung auf Platz eins der WTA Weltrangliste möglich. Durchaus also ein Druck, mit dem die aufstrebende Spielerin erst einmal fertig werden muss, obwohl sie letztes Jahr in Melbourne schon überraschte, als sie erstmals in ihrer jungen Karriere das Achtelfinale eines Grand Slam Turniers erreichte. Was gegen Naomi Osaka spricht und weshalb die Buchmacher die Wette auf ihren Gesamtsieg auch mit der Quote von 15,00* versehen haben, ist der Turnierbaum. In Sektion drei könnte es in Runde zwei gegen Lokalmatadorin Daria Gavrilova gehen, ehe in der dritten Runde mit Victoria Azarenka ein richtig schwerer Brocken auf die Japanerin warten könnte. Selbst, wenn sie weit kommt, wäre es denkbar, dass sie im Halbfinale gegen Topfavoritin Serena Williams und im Finale gegen die zweithöchste Quotenfavoritin Angelique Kerber antreten müsste. Kurzum: Für ihren Gesamtsieg müsste verdammt viel zusammenkommen. Das ist es in 2018 zwar nicht nur bei den US Open und den BNP Paribas Open in Indian Wells auch, wirklich darauf zu setzen, wäre jedoch eine kleine Spur zu vermessen. Steigt ihre Siegquote aber auf 18,00 oder höher, so dürften Sie diesen Tipp schon eher in Erwägung ziehen.

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Elina Svitolina – Ist der Knoten bei der Weltmeisterin geplatzt?

Bereits 13 Einzeltitel hat die erst 24 Jahre junge Ukrainerin Elina Svitolina in der WTA Tour inzwischen vorzuweisen. Haftete ihr dabei das Image an, es nur bei den vergleichsweise kleinen Turnieren zu bringen und bei den Majors stets abzutauchen, so hat sie spätestens bei den WTA Tour Championships in Singapur zum Jahresende 2018 gezeigt, dass sie sehr wohl auch auf den ganz großen Bühnen große Erfolge feiern kann. So ging Elina Svitolina am Ende nach 2:1-Sieg über Sloane Stephens als Weltmeisterin in die Winterpause und brennt nun darauf, hieran beim nächsten Grand Slam Turnier anknüpfen zu können. Letztes Jahr schaffte sie es bei den Australian Open bis ins Viertelfinale. Spätestens dort war bislang allerdings immer Endstation. Dass ihre Quote nur bei 15,00* liegt, geht jedenfalls auf den mageren Saisonstart zurück, als sie bei der WTA Brisbane gleich das erste Spiel der Saison gegen Underdog Aliaksandra Sasnovich mit 1:2 abgab. Positiv: In der vierten Sektion des Turnierbaums hat sie keine richtig hoch eingestuften Gegnerinnen vor der Brust. Umso größer dürften ihre Chancen zu bewerten sein, wenn sie sich entsprechend gut in das Grand Slam Turnier einfindet und an das Momentum aus Singapur anknüpft. Das Zeug für einen solch großen Wurf bringt die Weltmeisterin allemal mit.

Simona Halep – Wird sie nun endlich ihr Comeback geben?

Im August 2018 noch zementierte die 27-jährige Rumänin Simona Halep ihre Stellung als Nummer eins der WTA Weltrangliste, nachdem ihr zuvor im Frühsommer des Jahres bei den French Open im vierten Anlauf endlich der erste Gesamtsieg bei einem Grand Slam Turnier gelungen ist. Sicherte sie sich beim Rogers Cup 2018 noch einen weiteren Einzeltitel, so musste sie sich nur eine Woche später im Finale der Western & Southern Open 2018 Kiki Bertens geschlagen geben. Und seitdem hat Simona Halep nicht ein einziges Match mehr gewonnen. Insgesamt drei Mal ist sie zwar noch angetreten bei den US Open, der WTA Wuhan und WTA Peking, zeigte sich aber von ihren fortwährenden Verletzungen stets zu sehr beeinträchtigt, um noch mal zu Höchstform auflaufen zu können. Dementsprechend musste sie letztlich sogar ihre Teilnahme an den WTA Tour Championships absagen. Für die Australian Open ist ihr Comeback nun offiziell angekündigt. Dennoch bleibt bei der Weltranglistenersten das Restrisiko, dass kurz vor Startschuss doch noch die offizielle Verlautbarung kommt, dass es erneut nicht geht. Geht es, so steht ihr direkt in Runde eins mit Kaia Kanepi eine Gegnerin bevor, gegen die sie in der Vergangenheit schon Spiele verloren hat, wenn sie nicht bei 100% war. Folgerichtig lohnt sich eine Wette auf die Vorjahresfinalistin nur dann, wenn Sie davon ausgehen, dass Simona Halep wieder ganz die Alte ist. In Sektion eins des Turnierbaums könnte sie es schließlich der Reihe nach noch mit beiden Williams-Schwestern zu tun bekommen. Spiele, die sie unmöglich gewinnen kann, wenn sie noch von Verletzungen geplagt wird. Immerhin: Zur Quote von 21,00 reichen 5% Eintrittswahrscheinlichkeit, damit bei dem Tipp auf ihren Gesamtsieg ein positiver Erwartungswert entsteht. Getippt werden darf das also!

21,00

Caroline Wozniacki – Titelverteidigung gänzlich ausgeschlossen?

Vor einem Jahr noch ging ein Lebenstraum für die 28-jährige Dänin Caroline Wozniacki in Erfüllung. Nachdem sie im Jahr 2012 schon mal auf Platz eins der WTA Weltrangliste gestanden war, ohne jemals ein Major-Turnier gewonnen zu haben, konnte sie sich zunächst bei den WTA Tour Championships 2017 zur Weltmeisterin krönen, ehe sie das Momentum mit nach Melbourne nahm und sich dort gegen Simona Halep zum Grand Slam Champion krönte. Inklusive kurzzeitigem zweiten Run als Nummer eins der Welt. Das restliche Jahr jedoch wurde von anderen Meldungen überschattet. Es wurde bekannt, dass die Dänin an einer unheilbaren Krankheit leidet. Eine Autoimmunkrankheit, die auf den Namen „rheumatoide Arthritis“ hört. Das soll ihre Karriere zwar aktuell noch nicht beeinträchtigen und ist im jetzigen Stadium noch gut behandelbar, dennoch merkte man ihr rund um diese Entdeckung herum an, dass ihr Kopf nicht mehr frei war. Die größte Frage wird also lauten, ob sie die Winterpause nutzen konnte, um sich mental wieder auf eine lange und harte Tennis Saison einstellen zu können. Beim Jahresauftaktturnier in Auckland jedenfalls war im zweiten Match gegen Bianca Andreescu (WTA 152) Schluss. Bei den Australian Open ist sie als Titelverteidigerin zudem die Gejagte und hat in Form von Alison Van Uytvanck ein sehr undankbares Los für die erste Runde gezogen, ehe schon in der dritten Runde ein Brocken wie Maria Sharapova möglich wäre. So erklärt sich auch, dass die Titelverteidigerin mit einer Siegquote von 26,00* in das Turnier geht. Das wäre zwar sogar schon ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 4% mit einem positiven Erwartungswert verbunden, allerdings befürchten wir, dass Caroline Wozniacki in diesem Jahr tatsächlich keine Option sein wird.

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den Australian Open 2019

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Serena Williams 5,50
Angelique Kerber 9,00
Aryna Sabalenka 12,00
Naomi Osaka 15,00
Elina Svitolina 15,00
Karolina Pliskova 17,00
Ashleigh Barty 17,00
Petra Kvitova 17,00
Simona Halep 21,00
Sloane Stephens 23,00
Caroline Wozniacki 26,00
Kiki Bertens 26,00
Garbine Muguruza 29,00
Madison Keys 34,00
Victoria Azarenka 41,00
Julia Görges 41,00
Anett Kontaveit 51,00
Maria Sharapova 51,00
Daria Kasatkina 51,00
Anastasija Sevastova 51,00
Elise Mertens 67,00
Qiang Wang 67,00
Venus Williams 67,00
Caroline Garcia 67,00
Jelena Ostapenko 81,00
Johanna Konta 81,00
Belinda Bencic 101,00
Bianca Andreescu 101,00
Donna Vekic 101,00
Aliaksandra Sasnovich 101,00

Hinweis: Sämtliche in diesem Beitrag genannten Quoten* sind auf der Webseite von Bet365 am Freitag, den 11. Januar 2019, um 16:41 Uhr (MEZ) abgerufen worden.

Zur Webseite von Bet365


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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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