WTA Finals 2017 – Wetten, Favoriten & Quoten

20. Oktober 2017

Tennis Wetten - © ZoranOrcik / Shutterstock.com

Am Montag, den 23. Oktober 2017, starten in Singapur die WTA Finals 2017, in denen am Sonntag, den 29. Oktober 2017, die Weltmeisterin des Jahres 2017 ermittelt werden wird. Eine Titelverteidigung kann es dabei nicht geben, denn Vorjahressiegerin Dominika Cibulkova ist ebenso wenig für die WTA Finals qualifiziert wie ihre letztjährige Finalgegnerin Angelique Kerber, die von Platz eins der WTA Weltrangliste in einem nahezu desaströsen Jahr bis auf Position elf durchgereicht worden ist. Ohnehin sind von den acht Teilnehmerinnen an den WTA Finals 2016 aber lediglich drei Damen auch dieses Jahr wieder qualifiziert. Umso gespannter darf man darauf sein, wer sich dieses Jahr den Titel der Weltmeisterin schnappen kann, denn unter den acht Damen, die sich für das letzte große Turnier im Kalenderjahr 2017 qualifiziert haben, steht nur eine einzige ehemalige Titelträgerin, nämlich Venus Williams, die im Jahr 2008 zur Weltmeisterin wurde.

Von den restlichen sieben Damen gehen mit Elina Svitolina, Caroline Garcia und Jelena Ostapenko gleich drei Spielerinnen zum allerersten Mal überhaupt in die WTA Tour Championships, während von den restlichen vier Damen lediglich Simona Halep (2014) und Carline Wozniacki (2010) mal das Finale der WTA Finals erreicht haben, den Titelgewinn dort aber jeweils verpassten. Als wäre es hier aber nicht genug, dass die Siegerin des letzten großen Tennis Turniers der Damen im Jahr 2017 sich ein Jahr lang Weltmeisterin nennen darf, so steht hier überdies einmal mehr in einem wirklich verrückten Turnierjahr in der WTA die Spitzenposition der WTA Weltrangliste zur Disposition. Sage und schreibe sieben Spielerinnen – einzige Ausnahme ist die Französin Caroline Garcia – sind hier dazu in der Lage, auf Platz eins der WTA Weltrangliste zu springen, sofern das Ergebnis bei dem Turnier am Ende auch passt.

In diesem Beitrag versuchen wir uns darin, eine Vorabprognose in Hinblick auf den zu erwartenden Ausgang der WTA Finals 2017 abzugeben. Angesichts der Tatsache, dass alle acht Major Turniere im Jahr 2017 in der WTA eine andere Siegerin hatten, ein nicht gerade leichtes Unterfangen, ist das Leistungsgefälle an der Weltspitze bei bisher gleich fünf verschiedenen Weltranglistenersten in der laufenden Saison doch sehr gering. Hier noch mal die acht unterschiedlichen Siegerinnen der Major Turniere im Jahr 2017:

  • Australian Open: Serena Williams
  • French Open: Jelena Ostapenko
  • Wimbledon: Garbine Muguruza
  • US Open: Sloane Stephens
  • Indian Wells Open: Elena Vesnina
  • Miami Open: Johanna Konta
  • Madrid Open: Simona Halep
  • China Open: Caroline Garcia

Gehofft werden darf also schon jetzt darauf, dass das Jahr 2018 wieder etwas mehr Konstanz in die WTA Tour bringen wird. Die beiden Ersatzfrauen, sollte eine der acht gesetzten Spielerinnen kurzfristig noch ausfallen, lauten übrigens Kristina Mladenovic und Svetlana Kuznetsova. Nun aber ein Blick auf die in unseren Augen fünf vielversprechendsten Kandidatinnen in Hinblick auf den Gewinn der Tennis Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2017.

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Garbine Muguruza – Die Quotenfavoritin

Die 24-jährige Spanierin Garbine Muguruza geht zwar „nur“ als Nummer zwei der WTA Weltrangliste in das letzte große Tennis Turnier im Kalenderjahr, hat aber dennoch mehrere Meilensteine in der abgelaufenen Saison zu feiern gehabt. Zunächst gewann sie 14 Monate nach ihrem sensationellen Gewinn der French Open 2016 endlich mal wieder einen weiteren Titel in der WTA Tour, als sie ausgerechnet bei The Championships, Wimbledon, zur großen Gewinnerin avancierte und sich bereits in jungen Jahren ihren zweiten Grand Slam Pokal in ihrer Karriere sichern konnte. Und dann holte sie sich in einem goldenen Sommer noch ihren allerersten Siegerpokal bei einem WTA Premier 5 Turnier, als sie die Western & Southern Open in Cincinnati gewann. Als wäre das nicht genug, so konnte die gebürtige Venezuelanerin im Anschluss an die US Open 2017 trotz Aus im Achtelfinale auf Platz eins der WTA Weltrangliste springen. Dies war möglich, weil Simona Halep in Runde eins an Wildcard Maria Sharapova gescheitert war und Karolina Pliskova im Jahr zuvor im Finale stand und bei Aus im Viertelfinale folgerichtig Punkte verloren hat. Zwar hielt sich die talentierte Spanierin nur ein paar wenige Woche ganz oben, könnte nun aber frischen Wind in die WTA Finals bringen, in denen sie bei ihrer dritten Teilnahme an das Jahr 2015 anknüpfen möchte, als sie in der Vorrunde alle drei Matches klar gewann, anschließend im Halbfinals als die Topfavoritin aber einen schwarzen Tag erwischte. Aufgrund oftmals fehlender Konstanz in ihrem Spiel, mag Garbine Muguruza zwar eine gewagte Wahl sein, zur Quote von 5,00 ist ihr Gesamtsieg dabei selbst als Quotenfavoritin mit großen Gewinnmöglichkeiten versehen.

Simona Halep – Versöhnliches Ende für ein gemischtes Jahr?

Keine Frage, die 26-jährige Rumänin Simona Halep ist hier in Singapur die Gejagte, geht sie doch als frischgebackene Nummer eins der WTA Weltrangliste – die übrigens erst 25. Weltranglistenerste aller Zeiten – in die WTA Finals. Gleich sechs Spielerinnen könnten ihr diesen Rang nun ablaufen, wodurch es nun umso wichtiger wäre, dass Simona Halep endlich mal die großen und bedeutenden Matches nach Hause holt. So war ihr Sprung auf Platz eins im Ranking fast schon wieder exemplarisch für ein insgesamt starkes, aber eben auch titelarmes Jahr. Bei der WTA Peking räumte sie zunächst mit den Dämonen des Jahres auf, als sie zunächst erstmals in ihrer Karriere im Achtelfinale Angstgegnerin Maria Sharapova schlug, die bei den US Open bereits ihren Sprung auf Platz eins im Ranking verhindern konnte, ehe sie im Halbfinale mit dem Sieg über Jelena Ostapenko, der sie völlig überraschend im Finale bei den French Open 2017 den Vortritt zum Grand Slam Pokal lassen musste, genug Punkte beisammen hatte, um zur ersten rumänischen Weltranglistenersten zu werden. Prompt im Finale des WTA Premier Mandatory Turniers angekommen, zog sie jedoch gegen Caroline Garcia sofort wieder den Kürzeren und verpasste zum insgesamt vierten Mal in der Saison 2017 einen ganz großen Titel. So bleibt bei Jahresbilanz von 44 Siegen gegenüber 15 Niederlagen am Ende nur der eine Titel, den sie bei der WTA Madrid auf Sand geholt hat, während sie ansonsten vorrangig auch wegen der fehlenden Führung und des Unvermögens ihrer Konkurrentinnen zum Schluss doch noch mit dem Sprung an die Spitze belohnt wurde. Nun gilt es, mit einem weiteren Titel, der dann auch ihr größter Karriereerfolg überhaupt wäre und sie für das verlorene Finale der WTA Finals 2014 (0:2 gegen Serena Williams) entschädigen würde, ihren Status als Weltranglistenerste zu verteidigen. Die Buchmacher sehen für ihren Gesamtsieg eine Quote von 6,00. Wir hingegen trauen ihr in einem Jahr, in dem sie zwar tolle Leistungen gezeigt hat, jedoch nur ganz selten über ein ganzes Turnier hinweg glänzen konnte, den Turniersieg eher nicht zu.

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Karolina Pliskova – Das Potenzial ist definitiv vorhanden

Obwohl die 25-jährige Tschechin Karolina Pliskova in der Tennis Saison 2017 die ganz großen Erfolge des Vorjahres nicht wiederholen konnte, als sie sich bei den Western & Southern Open 2016 ihren bisher einzigen WTA Premier 5 Titel sichern konnte und später sogar bei den US Open 2016 das Endspiel erreichte, so hat sie doch ein tolles Jahr gespielt. 51 Siege gegenüber 16 Niederlagen zeigen dabei auch, dass ihre sonst so unliebsame Phase im Jahr, wenn die WTA Tour auf Sand spielt, in der aktuellen Saison wesentlich besser verlaufen ist als sonst. So holte sie ausgerechnet bei den French Open, wo sie in fünf Anläufen nur klägliche zwei Spiele gewinnen konnte, ihre beste Grand Slam Leistung des Jahres, als sie bis ins Semifinale vorstoßen konnte. Und obwohl sie in der US Open Series, in der sie in 2016 noch so sehr geglänzt hatte, nicht an die Vorjahresform anknüpfen konnte, reichte ein Zweitrundenaus in Wimbledon am Ende für den Sprung auf Platz eins der WTA Weltrangliste. Druck, dem Karolina Pliskova, die mit drei Einzeltiteln im Jahr 2017 genauso viele Titel gewonnen hat, wie Garbine Muguruza und Simona Halep zusammengerechnet, leider nicht Stand halten konnte. Als aktuelle Weltranglistendritte freut sie sich nun dennoch auf die Rückkehr ins Singapore Indoor Stadium, wo sie bereits letztes Jahr an den WTA Finals teilnehmen durfte. Am Ende scheiterte sie in der Round Robin nur knapp als Drittplatzierte hinter Svetlana Kuznetsova und Agnieszka Radwanska, nachdem sie gegen die Russin am Ende in einem nervenaufreibenden Tiebreak im Entscheidungssatz nur knapp den Kürzeren gezogen hatte. Die Quote von 7,00 für ihren diesjährigen Gesamtsieg, der auch bei Karolina Pliskova der bisher größte Karriereerfolg überhaupt wäre, unterstreicht auch hier, dass sie durchaus das Potenzial mitbringt, hier zur Weltmeisterin zu avancieren. Viel wird jedoch davon abhängen, wie gut sie in das Turnier kommt und wie gut die Auslosung es mit ihr meint. Geschlagen hat sie dieses Jahr jedenfalls alle Topspielerinnen, weshalb sich die großgewachsene „Plisko“ mit ihren harten Aufschlägen vor niemandem zu verstecken braucht…

Elina Svitolina – Kann sich die bisherige Überfliegerin das sensationelle Jahr krönen?

Schon jetzt gilt die 23-jährige Ukrainerin Elina Svitolina als die Überfliegerin des Jahres, hat die talentierte Nachwuchskraft doch eindrucksvoll ihren Durchbruch gefeiert, indem sie sage und schreibe fünf Einzeltitel gewinnen konnte – die Bestmarke aller Damen in der WTA Tour 2017. Dabei gewann sie nicht etwa bloß kleine Turniere wie die ATP Taipeh auf Hartplatz und die WTA Istanbul auf Sand, sondern auch drei WTA Premier 5 Turniere, als sie in Dubai und beim Rogers Cup in Toronto im Endspiel jeweils einen Sieg über Caroline Wozniacki feiern konnte sowie bei der WTA Rom über Simona Halep. In ihrer Jahresbilanz von 52 Siegen gegenüber lediglich zwölf Niederlagen sind aber ohnehin Siege gegen die gesamte Crème de la Crème der WTA Tour enthalten, konnte sich die quirlige Ukrainerin doch von der aktuellen Weltranglistenersten Simona Halep über ihre beiden Vorgängerinnen Garbine Muguruza und Karolina Pliskova bis hin zu den alteingesessenen Topspielerinnen wie Angelique Kerber, Caroline Wozniacki oder auch Venus Williams gegen alles behaupten, was Rang und Namen hat. Obschon sie bei den vier Grand Slam Turnieren nur ein Mal das Viertelfinale erreichte (French Open) und ansonsten zwei Mal im Achtelfinale und einmal in der dritten Runde gescheitert war, könnte ihr Debüt bei den WTA Finals nun in vollends in die Krönung für ein sensationelles Jahr münden. Sollte sich Elina Svitolina nun nämlich abermals gegen die geballte Elite der WTA durchsetzen können, so würde ihr neben der Weltmeisterschaft auch noch der Sprung auf Platz eins der WTA Weltrangliste winken. Obschon die Gruppenauslosung aktuell noch nicht steht, ist die Ukrainerin dabei unsere persönliche Topfavoritin, hat sie doch die meiste Konstanz über das gesamte Jahr hinweg an den Tag gelegt. Zur Quote von 7,00 ist der Tipp auf die Geheimfavoritin überdies bereits bei geringem Einsatz sehr lukrativ.

Caroline Wozniacki – Ein Spitzenwert in 2017, auf den sie gerne verzichten könnte

Immer am Saisonende ist es an der Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen und die besten Athletinnen in allen Belangen zu benennen. Ist das beispielsweise in puncto gewonnener Einzeltitel Elina Svitolina mit fünf Siegerpokalen, so hat beispielsweise Garbine Muguruza in 2017 das meiste Preisgeld gewonnen. Auch die 27-jährige Dänin Caroline Wozniacki ist in einer ganz bestimmten Kategorie führend, kann aber auf einen damit verbundenen Negativwert ganz gewiss bestens verzichten. So stand die ehemalige Weltranglistenerste aus Dänemark mit insgesamt sieben Endspielen in den meisten erreichten Finals bei den Turnieren des Jahres 2017, konnte sich allerdings erst im siebten Anlauf des Jahres endlich bei der WTA Tokio Ende September auch mal einen Siegerpokal sichern. Davor unterlag sie in sage und schreibe sechs Endspielen bei kleinen aber auch größeren Turnieren und verpasste somit Titel um Titel, obschon ihr Jahr bei einer Jahresbilanz von 56 Siegen gegenüber 20 Niederlagen in der Summe sehr ordentlich war. So kehrte sie nicht nur in die Top 10 zurück, sondern steht dort aktuell auf einem ansehnlichen sechsten Platz. Tatsächlich könnte auch die zweifache US Open Finalistin, die überdies 2010 auch bei den WTA Finals schon mal im Endspiel war, seit 2014 aber nie wieder zu den besten acht Athletinnen des Jahres gehört hatte, mit einem Turniersieg in Singapur auf Platz eins der WTA Weltrangliste zurückkehren. Die Buchmacher rechnen ihr dafür zur Quote von 7,50 durchaus Chancen aus. Auch wir können uns sehr gut vorstellen, dass Caroline Wozniacki exemplarisch für ihr tolles Jahr hier in Singapur Finale Nummer acht erreichen wird. Spätestens dort müsste man aber angesichts der mageren Ausbeute wieder auf ihre Gegnerin tippen. Demzufolge würden wir vorab davon Abstand nehmen, auf einen Gesamtsieg der Dänin zu setzen.

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den US Open 2017

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Garbine Muguruza 5,00
Simona Halep 6,00
Karolina Pliskova 7,00
Elina Svitolina 7,00
Caroline Wozniacki 7,50
Caroline Garcia 7,50
Jelena Ostapenko 8,00
Venus Williams 8,00

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