Wimbledon 2018 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

1. Juli 2018

Roger Federer - © lev radin / Shutterstock.com

Am Montag, den 2. Juli 2018, starten die Wimbledon Championships 2018 im Tennis. Es handelt sich dabei um die bereits 132. Ausgabe des geschichtsträchtigen Tennis Turniers in London, zu dem im altehrwürdigen All England Lawn Tennis and Croquet Club in Wimbledon, London, abermals die so typischen Erdbeeren mit Schlagsahne serviert werden, während alle 128 Männer aus der ATP World Tour, die es ins Hauptfeld des dritten von vier Grand Slam Turnieren im Jahr geschafft haben, traditionell ganz in Weiß gekleidet spielen müssen. So wird hier in Wimbledon bei „The Championships“ noch besonders viel Wert auf Tradition gelegt, wenn sich hier bereits zum 51. Mal im Rahmen der sogenannten „Open Era“ die Crème de la Crème der männlichen Tennis Szene um die begehrte Siegertrophäe duellieren werden.

Es ist dabei das erste Mal seit den US Open 2012, dass der schweizerische Superstar Roger Federer als Nummer eins der ATP Weltrangliste in ein Grand Slam Turnier starten wird, wobei „King Roger“ hier überdies sogar neben dem Status als Rekordsieger (schon acht Gesamtsiege bei den Wimbledon Championships) noch als amtierender Turniersieger in das mit Spannung erwartete Tennis Turnier im Vereinigten Königreich starten wird – das einzige der vier Grand Slam Turniere im Kalenderjahr, das auf Rasen ausgetragen wird. Dabei spielt das eine sehr große Rolle, denn der grüne Belag bevorzugt gegenüber dem Sandplatz einen gänzlich anderen Spielertyp, weshalb im Rahmen der Rasensaison immer wieder völlig andere Spieler in den Fokus geraten, während so mancher auf Sand dominante Spieler nun wieder etwas in den Hintergrund tritt. Schließlich wird der Ball auf Rasen nach dem Aufprall kaum gebremst und verliert nahezu gar kein Momentum, was beim Sandplatz klar der Fall ist. Somit können Spielertypen wie die sogenannten Aufschlagriesen gerade hier in Wimbledon durchaus alleine mit einem guten Service-Spiel das Match für sich entscheiden, während aber auch Roger Federer mit seinem Spielstil hier so schwer wie nirgendwo sonst zu schlagen ist.

Somit ist der Schweizer bei den Wimbledon Championships 2018 der klar gejagte Mann, der logischerweise auch als Topfavorit auf seinen möglicherweise ja schon neunten Gesamtsieg in Wimbledon in das Turnier gehen wird. In diesem Beitrag wollen wir dabei nicht nur die Chancen des schweizerischen Superstars durchleuchten, erstmals seit 2006 und 2007 hier wieder eine erfolgreiche Titelverteidigung bei dem Rasen Grand Slam Turnier zu schaffen, sondern wir blicken auch auf vier weitere Athleten, die im Fall eines überraschenden Aus des Topfavoriten möglicherweise ja zur Stelle sein könnten, um sich zum Grand Slam Champion zu krönen.

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Roger Federer – Trotz gerissener Siegesserie der haushohe Favorit

20 Spiele in Serie hatte der inzwischen 36 Jahre alte Schweizer Roger Federer auf Rasen siegreich bestritten und sich auch in der aktuellen Rasensaison aus der Pause, die er während der Sandsaison eingelegt hat, prompt mit einem Turniersieg in der ATP World Tour zurückgemeldet, als er den MercedesCup in Stuttgart für sich entscheiden konnte. Und alles war eigentlich dafür angerichtet, dass er mit dem maximalen Momentum aus 21 Rasensiegen in Folge mit zwei frisch gewonnenen Turnieren im Rücken nach London reisen würde, ehe er sich am vergangenen Sonntag überraschend bei den Gerry Weber Open in Halle im Endspiel von Borna Coric den Turniersieg in letzter Sekunde noch vom Brot hatte nehmen lassen. Obschon seine Siegesserie damit offiziell gerissen ist, die übrigens auch das vergangene Jahr in Wimbledon gänzlich einschließt, wo King Roger das Turnier ohne einen einzigen Satzverlust zum achten Mal in seiner Karriere bereits gewonnen hat, gilt der Federer-Express auch jetzt wieder als der haushohe Favorit auf den Gesamtsieg. Zu stark ist er einfach noch immer trotz gehobenen Alters auf dem Rasen, während man ihm auch anmerkt, dass die zweimonatige Pause während der Sandplatzsaison ihm physisch und in Hinblick auf die Frische, die man für ein derartig topbesetztes Turnier über zwei Wochen hinweg in der Londoner Sommerhitze benötigt, sehr gut getan hat. Brisant dabei: im Achtelfinale könnte es erneut zum Duell mit Borna Coric kommen. Ansonsten hat die Auslosung es aber weitestgehend gut gemeint mit dem Schweizer, der auf Spieler wie Novak Djokovic, Rafael Nadal oder auch Alexander Zverev frühestens im Endspiel treffen könnte. Kurzum: eine Tennis Wette auf den neunten Wimbledon Gesamtsieg von Roger Federer macht zu 100% Sinn.

Novak Djokovic – Zuletzt wieder auf dem aufsteigenden Ast

Der 31-jährige Serbe Novak Djokovic hat hier bei den Wimbledon Championships schon drei Turniersiege davongetragen (2011, 2013 und 2014), konnte seitdem allerdings nicht mehr an seine guten Ergebnisse hier anknüpfen. Letztes Jahr bestritt er hier zwar noch das Turnier, musste allerdings im Viertelfinale gegen Tomas Berdych verletzungsbedingt einmal mehr das Handtuch werfen, ehe er sich dazu entschlossen hat, sich erst einmal vollständig auszukurieren, eher er am Comeback arbeitet. Es folgte eine unerwartet lange Zwangspause, aus welcher sich der Djoker bis heute nicht mehr nachhaltig zurückmelden konnte. Bei den Australian Open 2018 kehrte er zurück, musste sich allerdings überraschend im Achtelfinale Underdog Hyeon Chung mit 0:3 geschlagen geben, und auch in den Folgemonaten wollte ihm nicht allzu viel gelingen. Letzter Negativhöhepunkt: eine 1:3-Pleite gegen Noname Marco Cecchinato im Viertelfinale der French Open 2018. Aber immerhin konnte sich Nole anschließend in der Rasensaison stark zurückmelden und bei seinem Vorbereitungsturnier auf Wimbledon bei den Queen’s Club Championships (ebenfalls hier in London) mit vier glatten 2:0-Siegen (darunter sogar gegen den amtierenden Weltmeister Grigor Dimitrov) das Endspiel erstürmen. Sein erstes Finale seit gut einem Jahr führte am Ende trotz 1:0-Führung gegen Marin Cilic jedoch nicht in den Titelgewinn, weshalb er zwar im erweiterten Favoritenkreis hier in Wimbledon ist, allerdings nicht mit dem größtmöglichen Momentum ins Turnier geht. Erschwert werden seine Chancen auf den Gesamtsieg durch den vergleichsweise schweren Turnierbaum. Lokalmatador Kyle Edmund dürfte es ihm in der dritten Runde bereits schwer machen, ehe anschließend Dominic Thiem und danach Alexander Zverev auf ihn warten könnten, denen dann in der bereits zweiten Turnierwoche außerdem die Physis in die Karten spielen dürfte. Und selbst, wenn der Djoker das heil übersteht, warten ab dem Halbfinale noch die ganz dicken Brocken. Ja, er hat zwar schon drei Mal bewiesen, dass ihm die Wimbledon Championships sehr gut liegen, zur aktuellen Quote von 6,50* jedoch halten wir den Tipp auf seinen vierten Erfolg hier für zu riskant.

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Rafael Nadal – Auch außerhalb von Sand immer für Siege gut

Bereits bei den US Open 2017 hat der 32-jährige Spanier Rafael Nadal gezeigt, dass er es auch außerhalb vom Sandplatz noch kann, wo er sich gerade erst am Anfang des Monats bei den French Open 2018 seinen elften Turniersieg sichern konnte. In Verbindung mit den letztjährigen beiden Titeln in Roland Garros und New York steht der Stier von Manacor dabei inzwischen bereits 17 gewonnenen Grand Slam Turnieren, von denen zwei Titel auch auf die Wimbledon Championships entfallen (2008 und 2010), wo er insgesamt fünf Mal im Endspiel zu finden war. Letztes Jahr wurde ihm hier zwar von einem der eingangs erwähnten Aufschlagriesen (in diesem Fall Gilles Müller) schon im Achtelfinale der Stecker gezogen, was sein schlechtestes Grand Slam Ergebnis in den letzten beiden Jahren bedeutete, aber dennoch darf man die Nummer zwei der ATP Weltrangliste hier auf gar keinen Fall abschreiben. Nach dankbarer Auslosung sehen wir auf dem Weg ins Viertelfinale niemanden, der ihn ohne Weiteres stoppen könnte, wodurch der Gesamtsieg in der achten Sektion des Turnierbaums das absolut Mindeste sein sollte. Anschließend im Viertelfinale warten zwar Gegner wie Juan Martin del Potro, David Goffin oder Jack Sock, auch diese gelten allerdings nicht gerade als die absolut versiertesten Sandplatzspieler. Kurzum: sofern er keinen „off day“ erwischt, dürfte der Mallorquiner bis ins Halbfinale kommen, ehe theoretisch Novak Djokovic und Roger Federer für eine harte Endphase des Turniers sorgen könnten. Auch in diesen Spitzenspielen hat Rafa allerdings ausreichend Chancen, weshalb sich mutige Tipper hier durchaus die Wette auf den Stier von Manacor überlegen können, die allerdings natürlich auch mit einem gewissen Risiko einhergeht.

Marin Cilic – Abgesehen von der Top 10 Schwäche immer brandgefährlich

Der 29-jährige Kroate Marin Cilic geht mit viel Momentum in die 132. Ausgabe der Wimbledon Championships, denn gerade erst am vergangenen Wochenende konnte er Novak Djokovic beim Comeback auf dem Rasen ein Schnippchen schlagen, sich vom 0:1-Rückstand berappeln und anschließend seinen 18. Einzeltitel in der ATP World Tour feiern – ausgerechnet bei der ATP Queen’s Club, wo er vor sechs Jahren schon einmal als Gesamtsieger hervorgegangen ist und sein bislang einziges Rasenturnier gewonnen hat. Streng genommen bevorzugt Mrnja nämlich auch den Hartplatz, obschon der kroatische Hüne bei einer Körpergröße von 1,98 Metern in Verbindung mit seinem gefürchteten Service-Spiel eben in die Kategorie „Aufschlagriese“ fällt, die auf dem Rasenplatz kaum Breaks gegen sich hinnehmen muss, da hier der eigene Aufschlag so leicht wie nirgendwo sonst durchzubekommen ist. Und dass er in Wimbledon mit der Elite mithalten kann, zeigt der Blick auf die letzten Jahre. Seit 2014 – dem Jahr, in dem er sich bei den US Open zum Grand Slam Champion krönen konnte – hat er jedes Mal mindestens das Viertelfinale im All Endland Lawn Tennis and Croquet Club erreicht und stand vor einem Jahr bei großem Favoritensterben rund um die verletzten Andy Murray und Novak Djokovic sogar im großen Finale, in dem er gegen Roger Federer beim glatten 0:3 allerdings chancenlos war. Wäre nicht seine Schwäche gegen Gegner aus den Top 10 (nur 29 Siege aus 102 Spielen), wäre er gewiss auch dieses Jahr wieder alleine wegen seiner Physis zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. So bleibt der brandgefährliche Spieler allerdings nur Geheimfavorit, denn damit es mit dem Titelgewinn klappt, müsste hier schon extrem viel zusammenlaufen.

Alexander Zverev – Die nächste Steigerung bei den Grand Slams?

Ebenfalls nur ein Geheimfavorit ist der 21-jährige Deutsche Alexander Zverev, der hier bislang noch nicht über das Achtelfinale bei den Wimbledon Championships hinausgekommen ist. Obschon der deutsche Shootingstar, der als Nummer drei der ATP Weltrangliste ganz weit oben auf der Setzliste in das dritte Grand Slam Turnier des Jahres startet, in ganz jungen Jahren schon drei ATP World Tour Masters 1000er Turniere gewinnen konnte, wollte es aber ohnehin auf den ganz großen Bühnen bei den Grand Slam Turnieren nur selten so richtig überzeugend für ihn laufen. Hier hat er sich aber dafür von Turnier zu Turnier und von Jahr zu Jahr steigern können und stand zuletzt bei den French Open 2018 erstmals in seiner Karriere in der Runde der letzten acht Spieler, was er nun gerne zumindest einstellen, noch besser natürlich aber toppen möchte. Dafür spricht einerseits, dass der Nachwuchsstar mit dem merkwürdigen Spitznamen „Sascha“ die Physis für den Rasen mitbringt (1,98 Meter Körpergröße und ein hartes Aufschlagspiel), während er andererseits ohnehin als Allrounder gilt und unabhängig vom Belag, der gerade bespielt wird, seine Leistung bringt. Hinzu kommt, dass er wegen seines jugendlichen Alters die besten Voraussetzungen der männlichen Tennis Elite mitbringt, um die zwei Wochen Grand Slam Turnier ohne Verlust seiner Frische durchstehen zu können. Gegen seinen Erfolg spricht hier allerdings ein Turnierbaum, der es schlechter kaum hätte mit ihm meinen können. Alleine in seiner sechsten Sektion befinden sich Hochkaräter wie Nick Kyrgios, Kei Nishikori, Robin Haase oder Damir Dzumhur, ehe schon im Viertelfinale Novak Djokovic auf ihn warten könnte, gefolgt von den ganz dicken Brocken. Bereits der erneute Einzug in die Runde der besten acht Spieler dürfte als Erfolg zu werten sein, während alles Weitere wohl einmal mehr optional wäre. Zu attraktiver Quote von 17,00* darf man auf seinen Turniersieg zwar durchaus tippen. Damit dieser allerdings eintritt, müsste hier schon sehr viel zusammenkommen.

Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei Wimbledon 2018

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Roger Federer 2,75
Novak Djokovic 6,50
Rafael Nadal 8,00
Marin Cilic 8,00
Alexander Zverev 17,00
Nick Kyrgios 19,00
Andy Murray 21,00
Milos Raonic 21,00
Juan Martin del Potro 21,00
Grigor Dimitrov 23,00
Borna Coric 34,00
Dominic Thiem 41,00
Kevin Anderson 41,00
Denis Shapovalov 67,00
Stan Wawrinka 67,00
David Goffin 67,00
Kei Nishikori 67,00
Karen Khachanov 67,00
Sam Querrey 67,00
John Isner 81,0
Lucas Pouille 81,00
Kyle Edmund 101,00
Gilles Müller 101,00
Feliciano Lopez 101,00
Jack Sock 101,00
Richard Gasquet 101,00

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