Wimbledon 2017 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

30. Juni 2017

Angelique Kerber - © pdrocha / Shutterstock

Am Montag, den 3. Juli 2017, startet mit „The Championships, Wimbledon“ das dritte von vier Grand Slam Turnieren im Kalenderjahr, das sich über zwei Wochen bis hin zum großen Finale am Sonntag, den 16. Juli 2017, im All England Lawn Tennis and Croquet Club in London erstrecken wird. Das Vereinigte Königreich lädt dabei zum bereits 131. Mal die Crème de la Crème der WTA zum traditionsbewussten Turnier ein, in dem die Ladies bekanntermaßen nicht nur die weiße Kleidung tragen müssen, sondern wo inzwischen sogar auf weiße Unterwäsche wert gelegt wird, sofern diese unter den oftmals knappen Röcken erkannt werden könnte. Ebenso Tradition hat bei dem sommerlichen Grand Slam Turnier das kulinarische Angebot für die Zuschauer, die sich hier an Erdbeeren mit Sahne erfreuen können, während gleich 128 Spielerinnen aus aller Herren Länder nach dem begehrten Grand Slam Pokal streben.

Dabei war die WTA selten spannender und enger beisammen als momentan, fehlt doch mit der zuletzt zwei Jahre in Serie siegreichen Serena Williams die ansonsten immer recht sichere Topfavoritin aufgrund ihrer Schwangerschaft. Weil überdies die Weltranglistenerste Angelique Kerber, die nun in Wimbledon zum dritten Mal in ihrer Karriere als topgesetzte Spielerin in ein Grand Slam Turnier gehen wird, in der bisherigen Saison weit hinter den an sie gesteckten Erwartungen zurückgeblieben ist, ist es somit ziemlich wahrscheinlich, dass auch hier wieder zwei Namen im Endspiel stehen werden, die man dort zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich vermuten würde – es sei denn Angie bekommt endlich die Kurve und erreicht hier nun zum zweiten Mal in Serie das große Finale. Wer nun also im Vorfeld des Turniers den richtigen Riecher in einer extrem spannenden und knappen Women’s Tennis Association (kurz: WTA) hat, der kann extrem viel Geld mit seinen Tennis Wetten verdienen. So lag beispielsweise die Siegquote von Jelena Ostapenko bei den French Open im Vorfeld des Turniers bei 126,00, wodurch man bereits mit acht Euro Einsatz einen vierstelligen Gewinn eingefahren hätte.

Nun ist es natürlich schwierig in einem Turnier, in dem vieles passieren kann und Überraschungen schon jetzt vorprogrammiert sind, eine etwaige Außenseiterin hervorzuheben, auf deren Turniersieg man nun tippen sollte, nichtsdestotrotz haben sich ein paar Spielerinnen herauskristallisiert, auf die wir in diesem Beitrag nun für Ihre Tennis Wetten einen intensiveren Blick riskieren wollen und über deren mögliche Chancen, sich hier in Wimbledon die Grand Slam Trophäe zu schnappen, wir Ihnen eine kleine Prognose mitliefern möchten.

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Karolina Pliskova – In Ermangelung von Alternativen?

Die 25-jährige Tschechin Karolina Pliskova ist rein von ihrer Physis her mit einer Größe von 1,86 Metern sowie den extrem harten Aufschlägen, für die sie in der gesamten WTA gefürchtet wird, eine eigentlich prädestinierte Rasenspielerin. So gewann ihre ähnlich veranlagte Zwillingsschwester Kristyna Pliskova sogar einst den Juniorinnen Wettbewerb von Wimbledon, während Karolina selbst dafür bei den „Großen“ letzten Herbst mal im Finale der US Open stand, auf Rasen aber immerhin letztes Jahr bei der WTA Nottingham schon mal einen Titel holen könnte. Und im Vorfeld von Wimbledon steht die Tschechin immerhin noch im Endspiel der WTA Eastbourne 2017 und könnte damit den Rückenwind, mit dem sie zu „The Championships“ reist, sogar noch vergrößern, denn insgesamt spielt Karolina Pliskova bei schon zwei Turniersiegen, einer aktuellen Jahresbilanz von 35 Siegen bei erst neun Niederlagen sowie Platz drei in der WTA Weltrangliste eine durch und durch gelungene Saison. Dass sie nun aber bei einer Siegquote von 5,50 gemeinsam mit Landsfrau Petra Kvitova den Status als Topfavoritin erhalten hat, spricht dennoch Bände dafür, dass der WTA die richtig überlegenen Favoritinnen zurzeit an allen Ecken und Enden fehlen, denn bemerkenswerterweise konnte Karolina Pliskova bei ihren bisherigen fünf Teilnahmen am Hauptturnier in Wimbledon lediglich vier ihrer bisher erst neun Spiele gewonnen, was in noch härteren Zahlen ausgedrückt bedeutet, dass sie hier noch nie in ihrer Karriere über die zweite Runde hinausgekommen ist. Kurzum: Karolina Pliskova mag zwar – gerade, wenn ihr nun noch der Titelgewinn in Eastbourne gelingt, für den sie klar favorisiert ins Endspiel geht – die Topfavoritin der Frauen sein, ist dies aber vor allem in Ermangelung von Alternativen. In einem sehr konkurrenzfähigen Feld mag ihre Siegquote deshalb möglicherweise etwas zu gering sein, als dass sich das Risiko lohnt.

Petra Kvitova – Eine Konstante mit Fragezeichen

Die 27-jährige Tschechin Petra Kvitova ist genau wie ihre Landsfrau Karolina Pliskova mit einer Siegquote von 5,50 die Favoritin bei den Buchmachern, wofür bei der routinierten Nummer zwölf der WTA Weltrangliste ein paar Gründe mehr anzuführen sind. So konnte Petra Kvitova das geschichtsträchtige Turnier im Londoner All England Lawn Tennis and Croquet Club nämlich bereits zwei Mal gewinnen in den Jahren 2011 und 2014. Sie weiß also im Gegensatz zu Karolina Pliskova nur allzu gut, wie man dieses Rasenturnier zu bestreiten hat, obschon sie genau wie ihre Landsfrau im vergangenen Jahr in der zweiten Runde ebenfalls postwendend wieder ausgeschieden war. Dennoch ist Petra Kvitova in der schwierigen Ausgangslage zweifelsfrei die größte Konstante, spielt sie doch schon eine halbe Ewigkeit auf Topniveau. Aber: ein Fragezeichen bleibt dennoch bei der Tschechin bestehen, die immerhin gerade erst ein halbes Jahr lang wegen einer schweren Verletzung an ihrer Hand pausieren musste. So wurde sie bei einem Messerangriff durch einen Einbrecher, den sie letzten Dezember inflagranti in ihrem Anwesen in Tschechien überraschte, verletzt, wobei ihre Hand derartig in Mitleidenschaft gezogen worden ist, dass sie – laut eigener Aussage – nie mehr zu 100% wird zurückkehren können. Trotzdem gelang ihr nach dürftigem Wiedereinstieg in die French Open bei dem Comeback in Birmingham vorletzte Woche auf Anhieb wieder ein Turniersieg, bei dem sie unter anderem die französische Überfliegerin Kristina Mladenovic mit 2:0 bezwingen konnte. Fragen um ihre Hand hin oder her – in unseren Augen ist Petra Kvitova die größtmögliche Konstante, die Sie bei Ihren Tennis Wetten für Wimbledon 2017 bekommen können.

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Johanna Konta – Interessante Kandidatin, wenn der Rücken hält

Die 26-jährige Britin Johanna Konta hatte sich für die Rasensaison eigentlich ziemlich viel vorgenommen. Nachdem sie Anfang des Jahres in ihrem Geburtsort in Sydney, Australien, bereits einen großen Titel vor Heimpublikum in spe gewinnen konnte, wollte sie nun nämlich an ihr bisher – mit Ausnahme der Sandplatzsaison, in der nicht viel klappen wollte – hervorragendes Turnierjahr anknüpfen. Und für Rasen bringt sie grundsätzlich auch eine gute spielerische Veranlagung mit. Auf ihrer Agenda waren dabei insgesamt vier der sechs Rasenturniere, sprich: bei zwei parallel stattfindenden Wettbewerben das Maximum, was möglich ist. Sie entschied sich selbstverständlich für die vier Turniere im Vereinigten Königreich, um nun auch in dem Land, für das sie seit 2012 spielt einen Titel holen zu können – es wäre der bereits dritte Turniersieg im laufenden Jahr. Auf Anhieb erreichte sie dabei in Nottingham das Finale, scheiterte dort aber unglücklich an der kroatischen Außenseiterin Donna Vekic, ehe sie die Woche darauf in Runde zwei gegen Coco Vandeweghe bei der WTA Birmingham verlor. Letzte Chance vor Wimbledon war nun die WTA Eastbourne in ausgerechnet jenem Städtchen, in dem sie ihren ersten Wohnsitz hat. Und nach Siegen gegen Jelena Ostapenko und Angelique Kerber sah es auch hervorragend aus – zumindest bis zum Freitag. Denn auf dem nassen Rasen von Eastbourne stürzte sie unglücklich kurz vor dem verwandelten Matchball gegen die deutsche Weltranglistenerste. Die Rückenprobleme scheinen sich über Nacht schließlich verschlimmert zu haben, denn die Kämpfernatur musste das Halbfinale gegen Karolina Pliskova kurzerhand vor Spielbeginn aufgeben und ist nun für Wimbledon höchst fraglich, wo sie übrigens in der Vergangenheit ebenfalls noch nie über die zweite Runde hinausgekommen war. Kurzum: wenn ihr Rücken hält, kann man ihr hier nun durchaus etwas zutrauen. Selbst bei der attraktiven Quote (10,00) für ihren Turniersieg aber in unseren Augen eine Spur zu riskant.

Venus Williams – Ist ihr Kopf frei genug?

Die schon 37 Jahre alte Amerikanerin Venus Williams hat nicht nur schon fünf Mal in ihrer Karriere das prestigeträchtige Turnier von Wimbledon gewinnen können, sie könnte überdies angesichts der fehlenden Favoritinnen zur großen Nutznießerin bei „The Championships“ werden und sich in einer bisher starken Saison auf ihre alten Tage hin tatsächlich noch mal einen Grand Slam Titel schnappen, was ihr zuletzt bei Wimbedon 2008 gelang. So stand sie unter anderem schon bei den Australian Open 2017 überraschend im Endspiel, wo sie sich jedoch ihrer Schwester geschlagen geben musste. Und nun könnte sie in ihrer langen Karriere tatsächlich mit dem Start in London ihr bereits 75. Grand Slam Turnier bei den Profis bestreiten – sofern sie denn zu ihrem Auftaktspiel gegen die Belgierin Elise Mertens auch tatsächlich antreten wird. Denn jüngst wurde kolportiert, dass sie Anfang des Monats einen Autounfall durch Eigenverschulden verursacht hat, bei dem der Fahrer nach zwei Wochen Überlebenskampf letztlich gestorben ist. Venus Williams, die seitdem der WTA Tour ferngeblieben ist und nun ihr Rasencomeback ausgerechnet bei dem Grand Slam Turnier geben würde, das ihr am besten liegt, hat also folgerichtig zurzeit ganz andere Sorgen, als sich auf Tennis zu konzentrieren, was sich auch in der aktuellen Siegquote von 13,00 widerspiegelt. Wenn sie denn antritt und dann den Kopf frei hat, könnte sie hier tatsächlich etwas Großes vollbringen. Auch hier jedoch ein Fragezeichen und ein Konjunktiv zu viel, als dass wir Ihnen diesen Tipp ans Herz legen würden.

Angelique Kerber – Noch immer ist eine Rückkehr an die Spitze möglich

Die 29-jährige Deutsche Angelique Kerber ist noch immer die amtierende Weltranglistenerste, auch wenn sie im laufenden Jahr noch kein einziges Mal so gespielt hat. So gab es gerade erst am Donnerstag eine weitere 0:2-Packung gegen Johanna Konta, durch die sie nicht nur schon bei 14 Niederlagen im laufenden Jahr steht (bei umgekehrt erst 21 Siegen), sondern auch das sechste Duell mit einer Gegnerin aus den Top 20 der WTA Weltrangliste in 2017 verloren hat. Nichtsdestotrotz ist eine Rückkehr an die Spitze noch immer möglich, denn wie Sie gesehen haben, hatten die bisherigen vier Tipps auf die vermeintlichen Favoritinnen in Wimbledon allesamt mindestens einen Haken. So muss selbst unsere vermeintliche Favoritin Petra Kvitova nämlich ganz schön ranklotzen, um sich am Ende wirklich den Turniersieg zu holen. Bei einer lukrativen Siegquote von 15,00 könnte man also auch eine kleine Nebenwette auf Angelique Kerber in Erwägung ziehen, die ja bereits bei kleinen Einsätzen viel Gewinn abwerfen würde. Und immerhin stand Angie bereits letztes Jahr hier in Wimbledon nach toller Vorstellung im Endspiel. Das Selbstvertrauen ist zurzeit zwar offenkundig im Keller, das Tennisspielen hat sie aber gewiss nicht über den Jahreswechsel völlig verlernt. Alles, was sie braucht, ist also ein guter Lauf. Und hier spielt der Turnierbaum durchaus mit. Im Achtelfinale wäre das schlimmste Los, das ihr passieren könnte, die auf Rasen total unauffällige Garbine Muguruza, die davor selbst erst mal drei Siege einfahren müsste. Angelique Kerbers Weg ins Viertelfinale wäre folgerichtig weitestgehend frei und mit jedem Sieg dürfte auch das Selbstvertrauen wieder steigen. Natürlich ist der Tipp extrem riskant, weswegen wir von hohen Einsätzen abraten, angesichts der Tatsache, dass alle vermeintlichen Favoritinnen mit Problemen zu kämpfen haben, ist die Deutsche dennoch eine Option.

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei Wimbledon 2017

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Karolina Pliskova 5,50
Petra Kvitova 5,50
Johanna Konta 10,00
Venus Williams 13,00
Garbine Muguruza 13,00
Angelique Kerber 15,00
Jelena Ostapenko 15,00
Coco Vandeweghe 17,00
Simona Halep 17,00
Victoria Azarenka 23,00
Kristina Mladenovic 26,00
Caroline Wozniacki 26,00
Madison Keys 29,00
Ashleigh Barty 34,00
Elina Svitolina 34,00
Agnieszka Radwanska 34,00
Anett Kontaveit 34,00
Magdalena Rybarikova 41,00
Lucie Safarova 41,00
Dominika Cibulkova 51,00

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