Wimbledon 2016 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

27. Juni 2016

Sportwetten, Prognosen & Quoten

Vom 27. Juni 2016 bis einschließlich zum 10. Juli 2016 veranstaltet der All England Lawn Tennis and Croquet Club zum bereits 130. Mal die Wimbledon Championships in London. Das dritte Grand Slam Turnier im Kalenderjahr 2016 wird dabei traditionell auf Rasen ausgetragen. Einmal mehr hat es einen Anstieg des Preisgelds im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Somit spielen die Athleten in allen Wettbewerben um ein astronomisches Preisgeld in Höhe von umgerechnet knapp 37 Millionen Euro. Alleine dem Gewinner des Herren Einzels winken hiervon nur für den Finalsieg um die 2,6 Millionen Euro (2 Millionen Pfund Sterling).

Selbstverständlich ist Überflieger Novak Djokovic, der in den letzten drei Jahren jeweils im Endspiel von Wimbledon stand, ebenso wieder mit von der Partie wie Lokalmatador Andy Murray, der in London im Jahr 2012 einst Gold bei den Olympischen Spielen holte und 2013 bereits das erste Mal seit 77 Jahren diese geschichtsträchtige Grand Slam Trophäe endlich mal wieder ins Vereinigte Königreich holte (zuletzt gelang dies Fred Perry 1936). Aber auch Roger Federer, der zwischen 2003 und 2007 fünf Siege in Serie holte und sich mit insgesamt sieben Einzelsiegen bei diesem Turnier den Status des Rekordsiegers gemeinsam mit Wiliam Renshaw und Pete Sampras teilt, die es ebenfalls auf je sieben Erfolge bringen, möchte nach endgültig überstandener Verletzung mit den Gerüchten um seinen Rücktritt ein für allemal aufräumen und bei diesem Turnier wieder voll angreifen, könnte er mit einem Sieg doch alleiniger Rekordhalter werden.

So sind hier ohnehin mal wieder alle Spieler mit Rang und Namen vertreten. Lediglich Rafael Nadal, der bei den French Open in Runde 3 verletzungsbedingt aufgeben musste, ist nicht rechtzeitig wieder fitt geworden. Durch die Handgelenksverletzung ist er allerdings der einzige Topspieler, auf den man wird verzichten müssen. Bei dem dementsprechend hochkarätigen Teilnehmerfeld, das übrig geblieben ist, haben wir selbstverständlich auf die vielversprechendsten Kandidaten wieder einen genaueren Blick geworfen, um den Favoriten im dritten Grand Slam Turnier des Jahres ausfindig machen zu können.

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Novak Djokovic – Schafft er das Triple im doppelten Sinne?

Endlich hat sich der serbische Superstar seine Karriere endgültig gekrönt, als ihm Anfang des Monats im Endspiel der French Open 2016 die Aufholjagd gegen Andy Murray glückte. Seine Fans ahnten schon das Schlimmste, als der Schotte sich den ersten Satz holte. Würde der Djoker erneut an der letzten Hürde scheitern, die ihm in seiner Karriere noch fehlte? Nein, dieses Mal ging der Schützling von Boris Becker in Roland Garros als Sieger vom Platz und sicherte sich damit das letzte Puzzleteil, das ihm zur Unsterblichkeit noch fehlte. Als erst achter Spieler gelang ihm somit der sogenannte Karriere-Grand-Slam und übergreifend hat er mit Wimbledon 2015 und den US Open 2015 sowie den ersten beiden Grand Slam Turnieren zu Jahresbeginn nun sogar die vier größten Titel im Tennis in Serie eingefahren. In Wimbledon, wo er die letzten beiden Jahre schon siegte, könnte er nun das Triple schaffen und sich den dritten Sieg in Serie holen. Überdies wäre es für Nole auch das Grand Slam Triple im Jahr 2016, hat er doch bereits zwei große Trophäen gewonnen. Bei einer abermals bemerkenswerten Statistik von 43 Siegen und nur drei Niederlagen – eine davon durch Aufgabe (Augeninfektion) – gilt Novak Djokovic auch in London mal wieder als der haushohe Favorit.
Novak Djokovic Quoten
Turniersieg: 1,72

Andy Murray – Nach geglückter Premiere siegeshungriger denn je

Der 29-jährige Schotte Andy Murray hat zwar bereits eine Wimbledon Trophäe in seinem Besitz, konnte er sich doch 2013 den Pokal durch einen klaren Sieg ohne Satzverlust gegen Novak Djokovic holen, seitdem hat er allerdings zumindest bei den ganz großen Turnieren nichts mehr holen können. Alleine dieses Jahr spielte er zwar wieder bei den ersten beiden Grand Slam Turnieren groß auf und erreichte bei den Australian Open sowie bei den French Open das Endspiel, dort musste er sich seinem ewigen Rivalen Novak Djokovic allerdings einmal mehr geschlagen geben. Nur allzu gerne wäre Murray, der seit seinem Sieg in Wimbledon vor drei Jahren insgesamt acht Endspiele gegen den Djoker bestritten hat (darunter immerhin zwei Siege, zuletzt Mitte Mai bei den Rom Masters), nun als Lokalmatador im Vereinigten Königreich mal wieder bei einem richtig großen Turnier siegreich. Seinen Siegeshunger zumindest hat er noch längst nicht verloren. So gelang ihm bei der Premiere in London gerade erst am vergangenen Wochenende der Turniersieg beim ATP Queen’s Club im Rahmen der Aegon Championships. Zwar musste er ab dem Viertelfinale je einen Satz abgeben, am Ende hatte sein Gegner Milos Raonic ihm aber dennoch nicht viel entgegenzusetzen. Einmal mehr könnte es angesichts Murrays bestechender Form auf ein Finale zwischen ihm und Novak Djokovic hinauslaufen.
Andy Murray Quoten
Turniersieg: 4,00

Roger Federer – Will es seinen Kritikern noch einmal so richtig zeigen

Von allen aktiven Tennisspielern ist Roger Federer ganz sicher der erfolgreichste. Von seinen insgesamt 17 Grand Slam Titeln, die der 34-jährige Schweizer schon auf dem Konto hat, entfallen dabei mit stolzen sieben Siegen die meisten auf Wimbledon, das er zwischen 2003 und 2007 ohne Niederlage dominierte. Auch in den letzten zwei Jahren kämpfte er sich dort jeweils ins Endspiel, wo er sich allerdings denkbar knapp Novak Djokovic geschlagen geben musste. Vor allem das Endspiel im Jahr 2014 war dabei ausgesprochen sehenswert und unfassbar spannend, wurden doch gleich zwei der vollen fünf Sätze im nervenaufreibenden Tiebreak ausgespielt. Dieses Jahr ist allerdings beim Schweizer bisher noch der Wurm drinnen. Von viel Verletzungspech geprägt kam er seit den Australian Open nämlich nicht mehr wirklich in Form, was zuletzt die Stimmen hat lauter werden lassen, die einen Rücktritt des Weltranglistendritten erwarten. Tatsächlich geht sein letzter Turniersieg auch auf vergangenen Herbst zurück, als er sich die ATP Basel in der Halle sichern konnte. Seine Statistik in 2016 sieht mit 16 Siegen und schon sechs Niederlagen derweil alles andere als gut aus, hatte der Schweizer doch bis spätestens Wimbledon bisher mindestens immer schon einen Titel im Tennisjahr geholt. Bei der Deutschlandtour scheiterte er dabei zuletzt im Mercedes Cup in Stuttgart im Halbfinale knapp an Dominic Thiem, gegen den er schon bei den French Open das Ausscheiden hinnehmen musste, während es bei den Gerry Weber Open in Halle am vergangenen Wochenende die deutsche Nachwuchshoffnung Alexander Zverev war, die den Altmeister knapp im Halbfinale bezwingen konnte. Trotzdem darf man den erfahrenen Routinier niemals abschreiben. So hat der Federer-Express noch immer das Zeug dazu, seiner langen und erfolgreichen Karriere noch den einen oder anderen Titel (und natürlich auch Grand Slam Sieg) hinzuzufügen.
Roger Federer Quoten
Turniersieg: 11,00

Milos Raonic – Nach Titel zum Jahresauftakt konstant am Steigen

Es war sicherlich eine kleine Überraschung, als sich der 25-jährige Kanadier Milos Raonic direkt zum Jahresauftakt bei den ATP Brisbane den ersten Titel des Jahres gegen Roger Federer durch einen klaren Sieg in zwei Sätzen sichern konnte. Auch bei den anschließenden Australian Open wusste er zu überzeugen und schaltete unter anderem Stan Wawrinka im Achtelfinale aus, ehe im Halbfinale gegen den späteren Finalisten Andy Murray nur ein Satzgewinn bei der zwischenzeitlichen 2:1-Führung zum ersten Grand Slam Finale gefehlt hätte. Auch in der Folgezeit konnte der talentierte Kanadier stetig im Ranking steigen und spielte sich überdies bei den Indian Wells Masters im März überraschend ins Endspiel. Dort hatte er Novak Djokovic zwar nichts engegenzusetzen, konnte zuvor aber beeindruckende Siege über Bernard Tomic, Tomas Berdych, Gael Monfils und David Goffin einfahren. Auch er hat genau wie Andy Murray schon das Auftaktturnier in London gespielt. Die Revanche gegen den Schotten, der ihn bereits das Australian Open 2016 Endspiel kostete, gab es dann im Finale der Aegon Championshops, obschon Milos Raonic auch hier mit 7:6, 4:6 und 3:6 knapp verlor. Seine nächste Chance bekommt er nun auf der größten aller Bühnen: in Wimbledon. Als Geheimfavoriten darf man mit dem Kanadier, der bereits bis auf Rang 7 im ATP Ranking geklettert ist, ganz sicher rechnen.
Milos Raonic Quoten
Turniersieg: 13,00

Stan Wawrinka – Schon drei Titel und dennoch kein Favorit

Der 31-jährige Schweizer Stan Wawrinka hat im laufenden Tennisjahr schon drei Einzeltitel holen können. Gelang ihm gleich zum Jahresauftakt noch der Sieg der ATP Chennai, so legte er im Februar in Dubai nach und gewann vor wenigen Wochen dann auf Sand noch die ATP Genf. Zumindest seine drei erreichten Endspiele hat er somit auch in Titel umgemünzt. Dennoch könnte das Tennisjahr wesentlich erfolgreicher für den French Open Sieger des Jahres 2015 verlaufen, hat das „Stanimal“ doch vor allem gegen Gegner aus den Top 10 noch keinerlei Akzente setzen können. So erreichte er zwar bei den French Open 2016 endlich mal wieder ein Halbfinale, hatte es bis dahin allerdings hauptsächlich mit eher als schwach eingestuften Gegnern zu tun. Gegen Andy Murray war es dann eine weitestgehend eindeutige Niederlage kurz vor der Zielgeraden, bei der „Stan the Man“ lediglich in einer kleinen Passivphase des Schotten wenigstens mal einen Satz holen konnte. Mal wieder stand am Ende also eine Niederlage gegen einen Spieler von der Weltspitze zu Buche. Bei seiner Statistik von 27:9 in der laufenden Saison – darunter null Siege gegen einen Spieler aus den Top 10 – geht er selbst im engeren Favoritenkreis noch als Außenseiter in das Grand Slam Turnier. Zumindest die Generalprobe bei den Londoner Aegon Championships verpatzte er letzte Woche nach allen Regeln der Kunst, als er direkt in Runde 1 gegen Fernando Verdasco in zwei Sätzen ausgeschieden ist…
Stan Wawrinka Quoten
Turniersieg: 19,00

Die Siegesquoten weiterer Teilnehmer im erweiterten Kreis:

Nick Kyrgios: 23,00
Dominic Thiem: 26,00
Kei Nishikori: 29,00
Jo-Wilfried Tsonga: 51,00
Tomas Berdych: 51,00
Juan Martin Del Potro: 51,00
Grigor Dimitrov: 51,00
Alexander Zverev: 51,00
Marin Cilic: 67,00
John Isner: 81,00
Richard Gasquets: 81,00

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