Wimbledon 2016 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

27. Juni 2016

Sportwetten (Tennis, etc.) - Prognosen & Quoten

Am 27. Juni 2016 startet in London mit den Wimbledon Championships das dritte Grand Slam Turnier im Tennisjahr. Bereits zum 130. Mal wird dieses geschichtsträchtige Turnier dabei schon ausgespielt, bei dem neben wertvollen Punkten für das WTA Ranking vom All England Lawn Tennis and Croquet Club auch wieder Preisgelder in nahezu unglaublicher Höhe ausgeschüttet werden. So winkt alleine der Gewinnerin des Dameneinzels ein nettes Sümmchen von umgerechnet ca. 2,6 Millionen Euro. Dafür nimmt jede Athletin natürlich gerne in Kauf, dass die Spielerkleidung bei diesem traditionsbewussten Turnier wie gehabt fast ausschließlich weiß sein muss, während sich das Publikum auf die so berühmten Erdbeeren mit Sahne freut.

Liebend gerne würde Titelverteidigerin Serena Williams sich diesen Betrag auf ihr Konto buchen lassen. Wohl eher weniger zwar aus Geldsorgen, sondern vielmehr deswegen, weil die 21-fache Grand Slam Siegerin sowohl zum Jahresauftakt bei den Australian Open als auch kürzlich erst bei den French Open jeweils eine bittere Niederlage im Endspiel hinnehmen musste. Umso spannender wird in diesem Zusammenhang allerdings auch die Frage sein, ob die überraschende Grand Slam Siegerin Garbine Muguruza nun in Wimbledon bereits an ihren großen Erfolg wird anknüpfen können, oder ob sie möglicherweise ebenso schnell wieder im Mittelfeld ankommen wird wie Angelique Kerber, die nach ihrem Triumph bei den Australian Open 2016 auch zu Wimbledon nicht unbedingt mit den größten Titelhoffnungen reisen wird. Allgemein ist dadurch, dass Serena Williams längst nicht mehr unantastbar ist, die Tennisspitze der Damen insgesamt näher zusammengerückt. So darf man auch gespannt darauf sein, was die Weißrussin Victoria Azarenka in Wimbledon wird erreichen können und natürlich sind auch Agnieszka Radwanska oder Simona Halep für eine Überraschung gut.

Einmal mehr darf man sich also auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld freuen, in welchem lediglich die wegen Doping gesperrte Maria Scharapowa fehlen wird. Im Vorfeld des prestigeträchtigen Tennis Turniers in London haben wir die vielversprechendsten Spielerinnen genauer unter die Lupe genommen, um unter der Crème de la Crème der Tennisdamen eine mögliche Favoritin auf den großen Titel ausfindig machen zu können.

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Serena Williams – Gelingt ihr hier endlich die Titelverteidigung?

Superstar Serena Williams stand schon in sage und schreibe 27 Endspielen von den vier großen Grand Slam Turnieren. Als wäre diese Zahl nicht schon beeindruckend genug, so hat die 34-jährige Amerikanerin davon insgesamt 21 Finals auch noch gewonnen. Von den lediglich sechs verlorenen Endspielen auf den größten Tennisbühnen der Welt entfallen dabei allerdings zwei Stück auf das laufende Jahr 2016. So verlor Serena Williams zum Jahresbeginn bei den Australian Open 2016 erstmals seit den US Open 2011 mal wieder ein bedeutendes Endspiel. Nachdem sie dort Angelique Kerber zur erstmaligen Grand Slam Siegerin kürte, ließ sie die gleiche Ehre nun bei den French Open 2016 der für Spanien spielenden Venezuelanerin Garbine Muguruza zuteil werden. Beide Turniere hatte Serena Williams 2015 noch für sich entscheiden können, während dieses Jahr im Finale der Wurm drinnen zu sein scheint. Auch in Wimbledon geht die trotzdem noch unangefochtene Nummer 1 der WTA Weltrangliste als Titelverteidigerin an den Start und die Frage drängt sich auf, ob es ihr wenigstens hier nun gelingt, sich den verflixten 22. Grand Slam Pokal zu sichern und darüber hinaus auch endlich mal wieder ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Sollte sie früh ausscheiden, so könnten mit Garbine Muguruza, Agnieszka Radwanska, Angelique Kerber und Simona Halep gleich vier Spielerinnen auf Platz 1 im WTA Ranking springen und die Amerikanerin seit langer Zeit mal wieder von der Spitze verdrängen. Nichtsdestotrotz gilt Serena Williams einmal mehr als haushohe Favoritin, was in erster Linie ihrer Erfahrung und Konstanz geschuldet ist.
Serena Williams Quoten
Turniersieg: 2,62

Garbine Muguruza – Folgt nach dem großen Coup nun der Kerber-Effekt?

Die 22-jährige Garbine Muguruza, geboren in Venezuela und Spielerin für Spanien, hat bei den French Open 2016 in jungen Jahren das erreicht, wonach jede Tennisspielerin strebt: Der Sieg eines Grand Slam Turniers. Überraschend klar konnte sie dabei Serena Williams in zwei Sätzen im Endspiel bezwingen, nachdem es im Jahr 2016 eigentlich gar nicht so gut aussah für die noch junge Nachwuchshoffnung der Spanier. Ganz offiziell ist Garbine Muguruza aber nun endlich in die so großen Fußstapfen des einstigen spanischen Superstars Arantxa Sánchez Vicario getreten und könnte darüber hinaus in Wimbledon das schaffen, was der vierfachen Grand Slam Siegerin und ehemaligen Nummer 1 der Weltrangliste stets verwährt geblieben ist: der Sieg bei dem prestigeträchtigen Turnier in London. So stand Arantxa Sánchez Vicario zwar 1995 und 1996 jeweils im Endspiel, unterlag dort aber der Deutschen Steffi Graf. Bis heute ist damit Conchita Martínez (1994) die einzige Spanierin, die hier jemals etwas holen konnte. Auch Garbine Muguruza selbst stand bereits letztes Jahr im Endspiel von Wimbledon und möchte nun einerseits an den guten Lauf des Vorjahrsturniers anknüpfen und andererseits natürlich an den riesigen Erfolg bei den French Open. Dabei ging zumindest der erste Auftritt als Grand Slam Siegerin in der vergangenen Woche auf Mallorca gehörig in die Hose, als die frischgebackene French Open Siegerin im ersten Spiel gegen die Belgierin Kirsten Flipkens in zwei Sätzen eine Niederlage kassierte. Folgt nun womöglich der „Kerber-Effekt“ auch bei Garbine Muguruza? So tat sich nämlich auch die deutsche Grand Slam Siegerin nach dem Gewinn der Australian Open 2016 lange Zeit schwer und konnte selten an den großen Coup anknüpfen. Dennoch: wer kürzlich erst Serena Williams die erst sechste Endspielniederlage bei einem Grand Slam Turnier zugefügt hat, der zählt zweifelsfrei auch hier in Wimbledon zu den Topfavoriten.
Garbine Muguruza Quoten
Turniersieg: 6,50

Victoria Azarenka – Definitiv Geheimfavoritin, wenn sie denn fitt genug ist

Die 26-jährige Weißrussin Victoria Azarenka erlebt in 2016 ein erstaunliches Comeback. War die einstige zweifache Grand Slam Siegerin doch in den letzten beiden Jahren weitestgehend von der Bildfläche verschwunden, so meldete sie sich früh im laufenden Tennisjahr wieder zurück – und zwar stärker denn je. Nach dem Gewinn der WTA Brisbane gegen Angelique Kerber musste sie sich der Deutschen bei deren sensationellem Lauf im Rahmen der Australian Open 2016 zwar im Viertelfinale zum bisher ersten und letzten Mal in ihrer Karriere beugen, bei dem sogenannten Sunshine Double im März setzte sie allerdings gleich mehrere Ausrufezeichen. Zum einen gelang es ihr hier nämlich binnen kürzester Zeit, gleich zwei Tennis Turniere für sich zu entscheiden, die mit 96 Teilnehmerinnen zu den größten Turnieren des Jahres außerhalb von Grand Slams zu zählen sind, und zum anderen setzte sie sich hier nicht etwa gegen Underdogs durch, sondern nahm es mit der Spitze der Welt auf. In Indian Wells schlug sie noch Lokalmatadorin Serena Williams höchst persönlich in zwei Sätzen im Endspiel, während ihr bei den Miami Masters ein komplettes Turnier ohne Satzverlust gelang, bei dem sie unter anderem mit Garbine Muguruza und Angelique Kerber die beiden Grand Slam Siegerinnen des Jahres 2016 bezwingen konnte. Zuletzt war die Weißrussin zwar von Verletzungspech gebeutelt und musste bei den French Open im Rahmen ihres ersten Spiels im Entscheidungssatz gar aufgeben, sollte sie nun allerdings wieder in Form sein, so muss man sie hier definitiv ganz oben auf seinem Zettel haben. Dass sie es mit jeder Spielerin aus den Top 10 aufnehmen kann, hat Victoria Azarenka zumindest schon oft genug in der laufenden Saison unter Beweis gestellt.
Victoria Azarenka Quoten
Turniersieg: 11,00

Angelique Kerber – Wieder im Mittelmaß angekommen

Als die 28-jährige Deutsche am 30. Januar 2016 nach gewonnenem Endspiel der Australian Open 2016 über Serena Williams ihre erste Grand Slam Trophäe in Empfang genommen hat, wurde gewissermaßen auch eine Art von Versprechen gegeben. Deutsche Tennisspielerinnen – seit der großen Ära von Steffi Graf selten auffällig – schienen endlich wieder Erfolge feiern zu können und den Sport wieder salonfähiger werden zu lassen. Weit gefehlt, musste man allerdings in der Folgezeit konstatieren. So musste „Angie“ ein ums andere Mal eine bittere Niederlage einstecken und kam lediglich im Vorfeld zu den French Open endlich mal wieder bei der WTA Stuttgart zu einem Erfolg. Seitdem scheint die Luft allerdings völlig raus zu sein. In den weiteren Vorbereitungen auf das zweite Grand Slam Turnier des Jahres hagelte es in Madrid und Rom ein Erstrundenaus gegen Spielerinnen, gegen die die aktuell nur noch Viertplatzierte im WTA Ranking normalerweise keine Probleme hätte haben dürfen. Selbst bei den French Open an sich war dann gegen die später überraschend im Halbfinale stehende Holländerin Kiki Bertens in Runde 1 Endstation für Angelique Kerber. So war es hier lediglich Annika Beck zu verdanken, die immerhin Runde 3 erreichte, dass das Turnier nicht zum schlechtesten Grand Slam Turnier für deutsche Spielerinnen seit langer Zeit wurde. Insgesamt hat „Angie“ sicherlich das Zeug dazu, an den großen Erfolg zum Jahresbeginn anknüpfen zu können, weil aber beim Vorbereitungsturnier auf Wimbledon vergangene Woche in Birmingham nach mühsam erkämpften Siegen gegen Außenseiterinnen im Viertelfinale gegen Carla Suárez Navarro schon wieder viel zu früh Schluss war, sollten ihre Chancen beim dritten Grand Slam Turnier des Jahres erneut nicht sonderlich gut sein.
Angelique Kerber Quoten
Turniersieg: 26,00

Agnieszka Radwanska – Ist das Hoch endgültig vorbei?

Um den Jahreswechsel hatte die 27-jährige Polin noch einen Erfolg nach dem nächsten feiern können. Unter anderem gelang ihr bei den WTA Championships 2015 in Singapur der ganz große Wurf und sie gewann ihren ersten richtig bedeutenden Titel. Als Weltmeisterin erwartete man von Agnieszka Radwanska in der Folgezeit oftmals viel, was sie lange auch mit soliden Ergebnissen erfüllen konnte. Halbfinale bei den Australian Open 2016, Halbfinale in Doha und Halbfinale in Indian Wells waren allesamt passable Ergebnisse, die sie zwischenzeitlich gar an Grand Slam Siegerin Angelique Kerber vorbei auf Platz 2 der WTA Weltrangliste springen ließen. Weil aber zuletzt auch „Aga“ ein ums andere Mal patzte – bei den French Open in einem zugegebenermaßen von Regen weitestgehend zerstörtem Spiel gegen Underdog Tsvetana Pironkova (WTA Rang: 102) – ist auch sie nach dem Triumph von Garbine Muguruza nun wieder auf Platz 3 abgefallen. Ihr Auftakt zu Wimbledon ging ebenfalls ganz gewaltig daneben, stand gegen Coco Vandeweghe in Birmingham ein knappes Erstrundenaus für die Polin zu Buche. Geheimfavoritin ist sie ganz sicher auch hier wieder, so langsam aber sicher muss man allerdings einräumen, dass ihr guter Lauf vom Jahreswechsel, als sie in kürzester Zeit vier Einzeltitel – darunter die WTA Championships – gewinnen konnte, so langsam aber sicher endgültig vorbei ist.
Agnieszka Radwanska Quoten
Turniersieg: 26,00

Die Siegesquoten weiterer Teilnehmerinnen im erweiterten Kreis:

Petra Kvitova: 7,00
Madison Keys: 15,00
Simona Halep: 26,00
Belinda Bencic: 26,00
Eugenie Bouchard: 34,00
Coco Vandeweghe: 34,00
Karolina Pilskova: 41,00
Lucie Safarova: 41,00
Sloane Stephens: 41,00
Timea Bacsinszky: 41,00
Sabine Lisicki: 41,00
Caroline Wozniacki: 51,00
Ana Ivanovic: 51,00
Johanna Konta: 51,00
Venus Williams: 51,00

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