Wieviel Geld soll ich auf meine Wetten setzen?

27. Oktober 2017

Sportwetten Ratgeber

Wer Sportwetten seriös betreiben will, der kommt nicht drum herum, sich ein paar grundsätzliche Gedanken in Hinblick auf seine Einsätze zu machen. So gibt es schließlich bei keiner Sportwette – so sicher sie auf den ersten Blick auch erscheinen mag – eine Gewinngarantie. Ein gewisses Grundrisiko, dass auch das vermeintlich eindeutigste Match zwischen Topfavorit und krassem Außenseiter mit dem Sieg von David über Goliath endet, ist immer vorhanden. Wichtig ist also, diese Risiken ungefähr beziffern zu können und anhand dieser Prozentsätze mathematische Entscheidungen bei seinen Sportwetten zu treffen. Langfristig gesehen führt das – rein mathematisch betrachtet – immer in einen Gewinn. Es gibt allerdings auch ein großes „Aber“: Die Pechsträhnen.

Wer beispielsweise bei einer ungefähren Erfolgschance von 30 bis 35% seinen Einsatz verzehnfachen könnte, der muss in solchen Situationen nämlich ganz mathematisch betrachtet einfach bloß drei Mal spielen, landet dabei exakt einen Treffer und hat anschließend einen satten Gewinn eingestrichen. Problematisch dabei: die Wahrscheinlichkeit und der Zufall kennen kein Gedächtnis. Das heißt, es kann mitunter auch passieren, dass sie fünf, zehn oder sogar 50 solcher Wetten in Serie verlieren. Die Entscheidungen mögen dann zwar dennoch mathematisch allesamt korrekt gewesen sein, dennoch kann eine solche Pechsträhne das gesamte Konzept, mit Sportwetten den Lebensunterhalt bestreiten zu wollen, auf einen Schlag wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen lassen.

Die gute Nachricht dabei lautet aber: Angenommen, Sie geben insgesamt 1.000 Sportwetten ab, bei denen die eben genannte Erfolgschance vorliegt, dann wird sich – exakt wie beim Werfen eines sechsseitigen Würfels – irgendwann ganz natürlich die Wahrscheinlichkeitenverteilung durchsetzen. Sprich: Je höher die Anzahl der Wetten insgesamt ist, desto näher werden sie am Ende im Bereich der 30 bis 35% gewonnener Wetten sein. Das heißt aber eben nicht, dass nicht zwischendrin mal 50 Wetten am Stück – soder sogar mehr – in die Hose gehen können. Und genau hier kommt das sogenannte „Bankroll-Management“ ins Spiel, nämlich die Frage, wie viel Geld Sie auf Ihre Wetten einsetzen sollten.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen dafür ein kluges System aufzeigen, mit dem Sie einerseits anhand einer Formel die Höhe Ihrer Einsätze berechnen können, und mit dem Sie andererseits auch die Pechsträhnen und Durststrecken überbrücken können, die bei einem Spiel mit mehreren Variablen nun einmal selbst dem größten Glückspilz nicht erspart bleiben kann.

Wie viel Geld Sie für Ihr Projekt „Sportwetten“ überhaupt einplanen sollten

Grundsätzlich lässt sich diese Frage natürlich nicht pauschal beantworten. Wer ein sechsstelliges Jahreseinkommen hat, kann schließlich andere Mittel einsetzen, als jemand, der auf staatliche Hilfe und Zuschüsse angewiesen ist. Als Faustregel festhalten lässt sich deshalb bloß, dass Ihnen das Geld nicht wehtun darf. Führt es zu Einschränkungen Ihres alltäglichen Lebens, wenn Sie eine Pechsträhne Sie die gesamte Bankroll kostet, so ist das oftmals der erste Schritt in großes Unglück. Gerade emotionale Menschen neigen in diesen Situationen nämlich zum sogenannten „Tilt“.

„Das gibt es doch nicht, so viel Pech zu haben. Nun muss sich das Blatt wieder wenden“, lauten dann oftmals die unterschwelligen Gedanken, die dazu führen, dass eine gewisse „Jetzt erst recht“-Haltung aufgebaut wird und wichtiges Geld, das für Miete und Grundversorgung gedacht war oder sich in besonders schweren Fällen sogar irgendwo geliehen wird, in einer Kurzschlussreaktion aufs Spiel gesetzt wird, um die Verluste wieder reinzuholen. Machen Sie sich daher bewusst, dass Sportwetten süchtig machen können und ohne verantwortungsvolles Spielen komplette Existenzen zerstört werden können. Egal, wie Sie es also angehen, sorgen Sie dafür, dass Sie auf keinen Fall mehr als fünf bis zehn Prozent des Ihnen zur Verfügung stehenden Geldes im Monat für Sportwetten verwenden.

Viel besser noch: Legen Sie zum Start einen Betrag X fest, der Ihre Bankroll bildet, und bauen Sie damit nun durch nachhaltiges Spiel langsam und beharrlich eine größere Bankroll auf, ohne dass überhaupt noch weitere Einsätze getätigt werden müssen. Bei nahezu allen Anbietern gibt es übrigens sogenannte Neukundenboni. Registriert man sich als Neukunde, werden dabei üblicherweise die ersten Einzahlungen verdoppelt, wobei je nach Plattform zwischen 50 und 150 Euro als Maximum vergeben werden. Umso mehr Sinn macht es da, etwas für das Projekt „Sportwetten“ zu sparen und mit eigenen 100 Euro und zusätzlichen 100 Euro Bonus seine Bankroll zum Laufen zu bringen.

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Die richtige Höhe des Einsatzes beim Wetten – das Staking

Natürlich mag es im ersten Impuls recht verlockend sein, sehr hohe Einsätze zu spielen, da dadurch logischerweise auch die Höhe der Gewinne nach oben schießt. Einen Euro auf eine Sportwette mit Quote von 1,16 zu investieren, um anschließend 16 Cent zu gewinnen, von denen die Sportwetten Plattform noch eine Marge einbehält, klingt nicht gerade aufregend. Wie wir aber eingangs erwähnt haben, besteht selbst für Wetten in diesem Niedrigquotensektor nun einmal ein gewisses Risiko, dass Sie verlieren. Und weil langfristige Pechsträhnen an der Bankroll zehren, während die Anzahl abgegebener Sportwetten dazu führt, dass temporäre Schwankungen nach unten sich egalisieren, sollte die Höhe Ihrer Einsätze nun einmal nicht nachhaltig die Bankroll gefährden.

Bewährt hat sich beim professionellen Betreiben von Sportwetten das Rechnen in sogenannten „Units“, sprich Einheiten. Beliebt ist dabei die Skala von 1 bis 10. So macht es schließlich Sinn, auf recht sichere Wetten einen etwas höheren Einsatz zu riskieren, während riskante Varianten, die aber trotz geringer Wahrscheinlichkeit einen positiven Erwartungswert mit sich bringen, mit wenigen Einheiten zu spielen sind, da Sie hier wiederum auch einige Wetten verlieren werden, nur um mit den gewonnenen Wetten unterm Strich eben das Plus zu erzielen. Je geringer die Einsätze hier also sind, desto länger können Sie mit Ihrer festgelegten Bankroll all die verlorenen Wetten überbrücken.

Im nächsten Schritt geht es dabei nicht nur darum, jede Wette mit einer Unit von 1 bis 10 zu versehen, sondern die Units analog zu Ihrer Bankroll in konkrete Einsätze umzurechnen. Bewährt hat sich dabei, 10 Units, also das Maximum, mit 5% Ihrer Bankroll gleichzusetzen, und die Skala in 0,5er-Schritten nach unten zu rechnen, sodass eine Unit 0,5% Ihrer Bankroll entspricht.

Bleiben wir bei unserem Beispiel von dem neuen Konto mit 200 Euro, so wäre eine recht sichere Wette, der Sie das Maximum von 10 Units zuschreiben, mit einem Einsatz von zehn Euro zu spielen, da zehn Euro 5% von 200 Euro sind. Handelt es sich beispielsweise um eine eher riskantere Wette, weswegen Sie beispielsweise 3 Units beschließen, so läge der richtige Einsatz bei drei Euro.

Wichtig ist, dass Sie sich an das System halten und nicht wegen einer emotionalen Kurzschlussreaktion davon abweichen, nur weil Sie schneller vorankommen möchten. Einen Monat lang nach diesem Staking (Fachwort für das Managen der Einsätze) gewettet, dürften sich erste Fortschritte bei Ihrer Bankroll bereits eingestellt haben. Vielleicht haben Sie die ersten 20 Euro Gewinn gemacht. Das mag zwar im ersten Moment nicht gerade viel sein, beim Sportwetten geht es jedoch – wie immer wieder von uns propagiert – um Nachhaltigkeit und um das langfristige Erreichen von Zielen. So ist im kommenden Monat ja eine Wette mit den maximalen 10 Units von der neuen Bankroll (220 Euro) bereits mit einem Einsatz von elf Euro zu spielen, sodass – je höher die Bankroll mit der Zeit wird – auch die monatlichen Gewinne höher werden.

Abschließend dazu aber noch ein sehr wichtiger Tipp: Das konstante Spielen über einen längeren Zeitraum hinweg (wir empfehlen mindestens ein komplettes Quartal, sprich drei Monate) zu diesem strikten Bankroll-Management und Staking ist eine wichtige Lektion, die Sie lernen und durchlaufen müssen. Nur, wenn Sie es schaffen, streng nach diesen Vorgaben zu wetten und keine Ausnahmen machen, weil das schnelle Geld Sie zu höheren Einsätzen verleiten, als Sie stemmen können, sind Sie bereit dazu, aus eigener Initiative mehr Geld zu investieren, um auch mehr Geld zu gewinnen. Tatsächlich scheitern die gut 95% aller Menschen, die eben nicht von Sportwetten leben können, genau deshalb, weil bei harten Pechsträhnen eben schnell mal der Verstand ausgeschaltet wird und Versuche unternehmen werden, das verlorene Geld auf einen Schlag wieder reinzuholen. Und das geht – da sollten Sie sich nichts vormachen – IMMER schief.

Haben Sie also in der Erfahrung mit einer niedrigen Bankroll über einen längeren Zeitraum hinweg festgestellt, dass Sie strikt nach mathematischen Grundsätzen, Wahrscheinlichkeiten und festgelegtem Einsatzmodell, wie wir es hier beispielsweise vorgestellt haben, spielen können – auch, wenn zwischenzeitlich vielleicht mal zehn Wetten am Stück schief gegangen sind –, dann können Sie sich durchaus überlegen, Ihre Bankroll ab sofort monatlich zu boosten, sodass Sie zukünftig in Dimensionen wetten, mit denen der Lebensunterhalt eben doch bestritten werden kann.

Ein Beispiel: Angenommen, Ihre Bankroll beträgt eines Tages 10.000 Euro, so wäre eine Wette mit 10 Units bereits mit 500 Euro zu spielen. Gewinnen Sie dann auf lange Sicht bei seriösem Spiel monatlich in etwa 10%, so sind das nicht wie am Anfang bei der Bankroll in Höhe von 200 Euro 20 Euro, sondern schon stattliche 1.000 Euro – ein tolles Zubrot, das durch seriöses Spiel möglich ist. Jedoch nicht von Heute auf Morgen und auch nicht mit einer einzigen glücklichen Wette.

Fazit

Vergessen Sie nie, dass Sportwetten süchtig machen können und das Süchte immer ins Verderben führen. Für jeden Menschen, der monatlich vierstellige Gewinne mit Sportwetten erzielt, gibt es acht Menschen, die kleine Verluste machen, und den ganz unglücklichen Zehnten, der all sein Hab und Gut verzockt. Damit das nicht passieren kann, ist es unablässig, mit Sinn und Verstand zu wetten, seine Bankroll festzulegen, zu verwalten und zu kontrollieren, und außerdem bei den Einsätzen nach mathematischen Regeln, die wir Ihnen hier gezeigt haben, vorzugehen.

Um Geld zu gewinnen, müssen Sie auch Geld investieren. Das geht an der Börse nicht ohne Risiko und auch bei den Sportwetten nicht. Bei Sportwetten scheitern übrigens nicht deshalb so viele Menschen daran, ein regelmäßiges Plus einzufahren, weil sie Pech haben, sondern weil sie an irgendeinem Punkt die Anweisungen missachten – oder noch schlimmer: Völlig ohne Regeln, Vorgaben und Hintergedanken frei nach Schnauze wetten.

Vergessen Sie deshalb nie die Faustregel, dass Sie unter gar keinen Umständen mehr als 10% des Geldes, das Ihnen monatlich zur Verfügung steht, aufwenden sollten. Wir wünschen Ihnen alles Gute und ein verantwortungsvolles Spiel.




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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