Wetten darauf, dass keine oder wenig Tore fallen

9. Januar 2018

Sportwetten Strategie - Tipps für erfolgreiches Wetten

Was Fußball zu einer solch populären Sportart macht, die gerade im deutschsprachigen Raum alle anderen Sportarten in seiner Beliebtheit haushoch übertrifft, ist ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Zweifelsohne nehmen die Tore jedoch eine Sonderstellung ein, denn in nahezu keiner anderen Sportart ist es ab einem gewissen Niveau dermaßen schwierig, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen und zu punkten. Wo in vergleichbaren Sportarten wie Basketball oder Handball teilweise sogar mehr Angriffe zum Torerfolg, bzw. Punktgewinn führen, als weniger, da kann es im Fußball Spiele geben, in denen eine Mannschaft 20 oder sogar noch mehr Torchancen kreiert und am Ende keinen einzigen Torerfolg zu verbuchen hatte. Nicht weiter verwunderlich also, dass die häufigsten Ergebnis im Fußball 1:1-Unentschieden gefolgt von knappen 1:0-Siegen der Heimmannschaft sind.

Kurzum: die Tore sind nicht etwa bloß das Salz in der Suppe namens Fußballs, sondern die Tore sind vielmehr das, worum es im Fußball geht. Erst der Torerfolg entscheidet über Sieg oder Niederlage und nicht umsonst sind Tore im Fußball deshalb auch der Hauptgarant für die Emotionen auf den Rängen. Wo zwar Platzverweise, gravierende Fehlentscheidungen des Schiedsrichters oder besondere Rivalitäten zwischen den Vereinen – beispielsweise in Stadtderbys – dafür sorgen können, dass es auf den Rängen im Stadion, beim „public viewing“ in der Sportsbar oder im heimischen Wohnzimmer abgeht, da löst doch nichts Anderes derartige Emotionen aus wie ein im Kasten zappelnder Ball.

Nicht zuletzt deshalb sind Spiele, in denen Tore gänzlich ausbleiben oder Mangelware sind, seitens der Zuschauer grundsätzlich unerwünscht. Wo die Trainer in hochdramatischen Spielen in erster Linie die eigenen Fehler sehen, die zum Treffer der Gegner geführt haben und deshalb das torlose Remis bevorzugen würden, da geht den Fans bei einem 4:4-Endstand nach spannendem Spiel, das ständig hin- und hergewechselt ist, das Herz auf. Taktiken wie das lange Zeit hauptsächlich in Italien praktizierte Catenaccio (zu Deutsch: Türriegel) sind eher verpöhnt, obschon sich am Ende häufig die alte Fußballweisheit bewahrheitet, dass die Offensive die Spiele gewinnt, während die Defensive am Ende die Meisterschaft holt. „Die Null muss stehen“, lautet die in diesem Zusammenhang vorgegebene Marschroute, denn wer hinten kein Gegentor kassiert, der kann zumindest unmöglich verlieren.

Weil solche Taktiken, die wenig Tore zur Folge haben, unpopulär sind und auch unspektakulär für die Fans sind, wird psychologisch gesehen gerade von unerfahrenen Wettern der Tipp darauf, dass wenig oder keine Tore fallen, eher selten gespielt, da man sich ja Tore wünscht. Tatsächlich kann dieser unpopuläre Wettmarkt aber mehr bieten, als man im ersten Moment denken würde. Genau aus diesem Grund soll es in unserem heutigen Sportwetten Ratgeber Artikel um das Thema „Wetten darauf, dass keine oder wenig Tore fallen“ gehen, denn diese Märkte können oftmals die entscheidenden Kniffe für gewinnbringende Sportwetten mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit sein. In diesem Beitrag finden Sie dabei nicht nur grundsätzliche Informationen, wie diese Wettmärkte auf wenig oder keine Tore funktionieren, sondern auch die wichtigsten Situationen, in denen diese Wetten sich besonders stark anbieten.

Grundsätzliches zum Wettmarkt „Anzahl der Tore“

Torwetten sind so unterschiedlich und zahlreich, dass sie bei den Anbietern in der Regel eine eigenständige Unterkategorie bei allen Fußballspielen, die zum Wetten angeboten werden, einnehmen. So müssen Sie sich für die Vielzahl an Torwetten beispielsweise beim Anbieter Bwin sogar nach Öffnen der Partie, auf die Sie wetten möchten, auf den Punkt „Anzahl der Tore“ durchklicken. Und hier gibt es ein extrem breites Spektrum an Tippmöglichkeiten, die da beispielsweise lauten:

  • Toranzahl (mehr oder weniger als X)
  • Toranzahl 1. Hälfte
  • Toranzahl 2. Hälfte
  • Ausgang im klassischen 3-Weg-System in Verbindung mit der Anzahl der Tore (mehr oder weniger als X oder auch in Verbindung mit der exakten Toranzahl)
  • Toranzahl exakt
  • Anzahl der Tore (gerade oder ungerade)
  • Beide Teams treffen (ja oder nein)
  • Zeitpunkt des Tores
  • Wer schießt das erste Tor? (Mannschaft und / oder Spielername)
  • Torschützen (Spielernamen)
  • und viele mehr…

Dabei sind die Kategorien und Wettmöglichkeiten in der Regel selbsterklärend, wobei wir gleich hier dazusagen möchten, dass von manchen Wettoptionen dringend abzuraten ist. Während nämlich der Zeitpunkt des Tores noch anhand valider Daten und Statistiken zu mitunter positivem Erwartungswert (bitte klicken Sie hier, um zu lernen, wie Sie diesen berechnen) abgegeben werden kann, da ist die Frage nach der exakten Toranzahl nur selten gewinnbringend zu beantworten, weshalb Sie hier unbedingt bei den Hauptmärkten bleiben sollten, die zwar deutlich weniger Gewinn versprechen, allerdings bei Optionen wie „Mehr oder weniger als 2,5 Tore“ wesentlich geringeres Risiko mit sich bringen, als eine Aussage wie „Es fallen exakt zwei Tore“.

Auch die Frage nach dem Namen des ersten Torschützen ist uns in einigen Jahren Expertise im Bereich Sportwetten so gut wie nie mit einem positiven Erwartungswert begegnet. Denn es lassen sich hier zwar durchaus mathematische Überlegungen zur Eintrittswahrscheinlichkeit anstellen, indem man auf die bisher erzielten Tore blickt, indem man die Stürmer auswählt, oder auch indem der definierte Elfmeterschütze von Mannschaft A genannt wird, falls Mannschaft B beispielsweise überdurchschnittlich oft frühe Elfmeter gegen sich gepfiffen bekommt und hier ggf. ein Defizit in der Abwehr hat. Dennoch erleben wir es sehr selten, bzw. praktisch nie, dass diese Spielernamen, die in der Regel dann auch die Quotenfavoriten sind, in Verbindung mit der realistischen Eintrittswahrscheinlichkeit, dass sie auch tatsächlich den ersten Treffer im Spiel markieren, eine Quote mit sich bringen, die auch tatsächlich einen positiven Erwartungswert bereithält.

Kurzum: beschränken Sie sich auf die soliden Hauptmärkte im Bereich „Anzahl der Tore“, die kalkulierbar(er) sind. Hierzu finden Sie in unserem Blog bereits mehrere Artikel.

Schauen wir also nun gemeinsam auf ein Thema, das diese Grundlagenartikel ergänzt und weiter vertieft, nämlich das Wetten darauf, dass keine oder wenig Tore fallen.

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Wann Wetten darauf, dass keine oder wenig Tore fallen, Sinn machen

Zieht man einen Strich unter die Bundesliga Saison 2016/17, so sind bei 877 Treffern aus 306 Ligaspielen am Ende durchschnittlich 2,9 Treffer pro Spiel gefallen. Weil das ein Mittelwert ist, der natürlich durch Torfestivals, bei denen es am Ende 4:4 wie zwischen Mainz und Hoffenheim stand oder gar 5:4 wie zwischen Bayern und Leipzig am spektakulären 34. Spieltags, in die Höhe getrieben wird, müssen auf solche 8-9 Treffer in einem Spiel bereits zwei torlose Remis kommen, um den Wert auf diese 2,9 im Schnitt einzupendeln. So interessant dieser Mittelwert also ist, er ist für das Kalkulieren von Wetten darauf, dass keine oder wenig Tore fallen, leider nicht valide. Es empfiehlt sich also bereits hier, genauer hinzuschauen und die Spiele aufzusplitten. So sind von diesen 306 Begegnungen in 168 Spielen mehr als 2,5 Tore gefallen, während es in 138 Spielen weniger als 2,5 Treffer waren.

Uns interessieren nun natürlich diese 138 Spiele, die ca. 45% aller Fälle ausmachen, weshalb die Quote darauf, dass mehr als 2,5 Tore fallen in der Regel etwas niedriger ist als die Quote, dass es weniger Treffer sind. Deshalb machen Sie, was den Sinn dieses Marktes unabhängig von den konkreten Situationen, in denen er sich besonders empfiehlt, schon jetzt rechtfertigt, mit Wetten auf wenig (oder gar keine) Tore bei minimal geringerer Eintrittswahrscheinlichkeit und dafür höheren Quoten mehr Gewinn erzielen zu können. Es gilt also im zweiten Schritt, die Situationen ausfindig zu machen, in denen erfahrungsgemäß keine oder nur wenig Tore fallen, damit Sie von guten Quoten profitieren und das Maximum aus diesem Markt herausholen können. Hier nun eine Reihe von typischen Situationen mit wenig Toren.

  • Der Außenseiter im Heimspiel
  • Welt- und Europameisterschaften
  • K.-o.-Spiele in den europäischen Wettbewerben
  • Mannschaften mit starker Abwehr
  • Teams mit schwachem Angriff

Der Außenseiter im Heimspiel

Stellen Sie sich folgende Situation vor: eine Heimmannschaft vom Kaliber wie der SC Freiburg oder der FSV Mainz 05 empfängt einen Gegner aus den oberen Gefilden der Liga, beispielsweise RB Leipzig oder Borussia Dortmund. Zudem ein Gegner, der international vertreten ist und ggf. aus einem Rhythmus mit Spielen unter der Woche kommt. Oft bleibt dem Außenseiter nichts Anderes übrig, als den Gegner mit einem destruktiven Spielstil zu zermürben, hinten gut zu stehen und ggf. bei den wenigen Offensivaktionen, die sich umgekehrt ergeben, Nadelstiche zu setzen, bzw. mit einstudierten Standards vorne eiskalt mit den raren eigenen Chancen umzugehen. Das weiß nun umgekehrt aber auch der Favorit, der in diesen Auswärtsspielen deshalb je nach Spielveranlagung gerne vermeiden möchte, sich zermürben zu lassen. Dennoch braucht der Favorit aber die drei Punkte und kann sich nicht erlauben, bei einem Verein aus der unteren Tabellenhälfte zu patzen. Wir haben also einen Underdog, der vor heimischer Kulisse ein Geduldsspiel sucht und dessen Maxime auf der Verteidigung mit Mann und Maus liegt, sowie einen Favoriten, der zwar weiß, dass er hier den Dreier braucht, der allerdings behutsam agieren muss. Und auch, wenn die Zahl der Spiele hier überwiegen mag, in denen die Auswärtsmannschaft gewinnt, so kommt es doch ausgesprochen selten vor, dass in dieser Art von Spielen Torfeuerwerke abgebrannt werden.

Wichtige Indikatoren, die Sie hier aber noch in die endgültige Überlegung, auf wenig Tore (weniger als 2,5 ist ein guter Richtwert) zu tippen, einfließen lassen sollten, gehen auf eine Analyse der Defensive der Heimmannschaft. Nicht selten haben gerade die „schwächeren“ Bundesligisten eine sehr dünne Personaldecke hinter ihren Stammspielern. Übersehen zu haben, dass der Heimmannschaft der Abwehrchef wegen einer Geldsperre oder einer Verletzung oder Magen-Darm-Grippe nicht zur Verfügung steht, kann Sie ganz schnell viel Geld kosten. Ansonsten fahren Sie hier mit der Torwette unserer Erfahrung nach wesentlich Risiko ärmer als mit der Favoritenwette, denn gerade bei klaren Favoritenverteilungen werden nun einmal viele Tore erwartet, weshalb Sie hier sehr solide Quoten erhalten dürften.

In diesem Zusammenhang auch relevant:

Welt- und Europameisterschaften

Natürlich erinnert man sich vor allem im deutschsprachigen Raum sehr gerne an das WM Halbfinale 2014, als Deutschland in einer „once in a lifetime“-Partie den Gastgeber Braslien mit 7:1 schlug. Und natürlich bleiben auch Spiele hängen wie bei der WM 2010, als Deutschland im Achtelfinale gegen England ein 4:1 erzielt hat, nur um im anschließenden Viertelfinale mit 4:0 gegen Argentinien zu gewinnen. Torfestivals bei großen Turnieren, die aber schnell einen falschen Eindruck entstehen lassen. Erinnern wir uns deshalb kurz an die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Hier fanden 51 Spiele statt – davon 36 in der Vorrunde. Hier ein paar hochinteressante Beobachtungen aus dem Turnier:

  • Nur in zwei von 36 Spielen der Vorrunde fielen mehr als drei Treffer (Ungarn vs. Portugal 3:3 und Tschechien vs. Kroatien 2:2). Der Markt „Weniger als 3,5 Tore“ war also nahezu bombensicher.
  • In elf von 36 Spielen fielen drei Tore und mehr, was heißt, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit vom Markt „Weniger als 2,5 Tore“, der attraktivere Quoten als „Mehr als 2,5 Tore“ bietet, 25 von 36 Malen aufgegangen wäre (das entspricht ungefähr 70%).
  • In nur drei von 15 Spielen der K.-o.-Phase gab es mehr als drei Treffer (Ungarn vs. Belgien 0:4, Frankreich vs. Island 5:2 und Wales vs. Belgien 3:1).
  • In neun von 15 Spielen fielen weniger als 2,5 Tore. Auch hier überwiegen also die Tor armen Spielen mit einem Verhältnis von 60% zu 40% – und das, obwohl fünf von 15 Spielen erst in der Verlängerung entschieden worden sind, wo es somit noch zu zusätzlichen Toren gekommen ist, die für den Wettmarkt „Anzahl der Tore“, der sich in der Regel auf die reguläre Spielzeit von 90 Minuten beschränkt, keine Relevanz haben.

Interessante Fakten, die bei Weitem kein Einzelfall sind, denn bei Welt- und Europameisterschaften sind Tore verglichen mit nationalem und auch internationalem Vereinsfußball nun einmal Mangelware. Aus Sicht der Fans sicherlich leider, aus Sicht von professionellen Sportwettern aber Situationen, aus denen sich viel Profit ziehen lässt – besonders in der Vorrunde. Dass knappe 1:0-Siege oder 1:1-Unentschieden ohnehin die weltweit häufigsten Ergebnisse sind (mehr dazu in diesem Beitrag), verstärkt sich bei Welt- und Europameisterschaften nämlich noch zusätzlich.

K.-o.-Spiele in den europäischen Wettbewerben

Ähnliches gilt interessanterweise für K.-o.-Spiele in den europäischen Wettbewerben, die traditionell bis einschließlich zum Halbfinale mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, ehe das Endspiel auf neutralem Boden in einem einzigen Match entschieden wird. Je nach Konstellation ist hierbei immer in Abhängigkeit vom anderen Spiel zu wetten. Angenommen im Champions League Achtelfinale hat ein Underdog zuerst Heimrecht gegen einen Favoriten auf den Gesamtsieg. So weiß der Favorit, dass er das Ding in aller Ruhe zuhause über die Bühne schaukeln kann und sich in diesem Auswärtsspiel gegen eine bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaft nicht bis zur vollständigen Opferung aller Kraftreserven verausgaben muss. Ein 1:1-Unentschieden auswärts reicht bei dem erzielten Auswärtstor in der Regel immer aus, um das Ding zuhause zu schaukeln. Im Champions League Achtelfinale 2011/12 gewann der FC Basel sein Heimspiel gegen den FC Bayern München gar mit 1:0 – nur, um im Rückspiel eine 0:7-Packung in München zu kassieren. Letzte Saison (2016/17) gab es für Borussia Dortmund bei Benfica Lissabon zunächst ein 0:1, ehe im Rückspiel der 4:0-Heimsieg alles klar machte. Will heißen: gerade, wenn die Heimmannschaft in den K.-o.-Spielen eines solchen europäischen Wettbewerbs in der klaren Außenseiterrolle ist, sind Wetten auf wenige Tore empfehlenswert.

Umgekehrt muss eine Mannschaft, die auswärts beim Underdog bereits einen eindrucksvollen Sieg eingefahren hat, im Rückspiel vor heimischer Kulisse gegen einen demotivierten Außenseiter, dessen Maxime es nun nur noch ist, sich nicht abschießen zu lassen, während man an das Weiterkommen nicht mehr glaubt, auch nicht mehr allzu viel Einsatz bringen. Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei Dynamo Kiew spielte Manchester City in der Saison 2015/16 im Achtelfinale zuhause 0:0-Unentschieden. Ähnlich wie Atlético Madrid, das in der Saison 2016/17 nach dem 4:2-Auswärtssieg in Leverkusen nahezu nichts mehr zu befürchten hatte, einfach nur verteidigte und verwaltete und gegen die Werkself zuhause im Rückspiel mit dem torlosen Remis bestens leben konnte. Selbst Juventus Turin, das im letztjährigen Halbfinale einen 3:0-Heimsieg gegen den FC Barcelona erzielen konnte, fuhr anschließend nach Camp Nou, um mit elf Mann zu verteidigen. Dass der brandgefährlichen Offensive rund um Messi, Suarez und damals noch Neymar gar kein Treffer geglückt ist und das Spiel 0:0-Remis endete, war zwar so auch nicht unbedingt zu erwarten, die Wette auf „Weniger als 2,5 Tore“ hätte aber auch hier einen haushohen Gewinn versprochen.

Kurzum: schauen Sie bei den K.-o.-Spielen, in denen das klassische 3-Weg-System wegen der Tatsache, dass Niederlagen hier zum Weiterkommen mitunter billigend in Kauf genommen werden können, manchmal sehr tückisch ist, immer auch auf Situationen, in denen beide Teams daran interessiert sind, dass das Spiel möglichst ereignislos mit wenigen Toren über die Bühne geht. Entweder, weil der Außenseiter zuerst daheim spielt, oder weil nach dem Hinspiel schon alles klar ist.

Mannschaften mit starker Abwehr

Natürlich sind Spiele mit wenig oder keinen Toren auch immer dann vorprogrammiert, wenn zwei Mannschaften aufeinanderprallen, die eine ausgesprochen starke Abwehr haben. Denken Sie nur an Atlético Madrid, das in den letzten Jahren als Lieblingsergebnis die knappen 1:0-Siege etabliert hat, bei denen die oberste Maxime immer lautete, hinten die Null stehen zu haben. Aber Achtung: Atlético Madrid verfügt mit Spielern wie Antoine Griezmann und Rückkehrer Diego Costa über eine ausgesprochen gefährliche Offensive. Auf wenig oder sogar gar keine Tore zu tippen, schließt hier also mit ein, dass auch die Mannschaft mit der starken Abwehr selbst vorne nicht die Toranzahl überschreitet, die Sie als Richtwert für Ihre Wette ausgerufen haben. Sollte also der Gegner die Schießbude der Liga sein, so reicht die starke Abwehr auf der einen Seite definitiv nicht aus, um eine solche Wette zu platzieren. Falls Sie die in solchen Fällen sehr geringe Quote auf den Sieg des Favoriten erhöhen möchten, tippen Sie lieber darauf, dass der Favorit zu Null gewinnt oder dergleichen.

Teams mit schwachem Angriff

Das Gleiche, was wir eben geschrieben haben, gilt natürlich auch hier. Wenn nur eine Mannschaft eine Offensive mit Ladehemmung mitbringt, dann heißt das im Umkehrschluss noch lange nicht, dass sich eben jene Mannschaft nicht auch viele Gegentore fängt. Der 1. FC Köln schoss in der desaströsen Hinrunde der Saison 2017/18 zwar lediglich zehn Tore, bei 32 Gegentreffern aus gerade einmal 17 Spielen wäre die Wette auf „weniger als 2,5 Tore“ bei den Geißböcken aber auch eher selten ein kluger Tipp gewesen.

Suchen Sie deshalb auch hier nach Situationen, in denen zwei Mannschaften mit jeweils schwachem Angriff sich gegenüberstehen.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie mit Wetten darauf, dass keine oder wenig Tore fallen, langfristig gesehen Gewinn machen können. Wir haben Ihnen grundlegende Informationen über die Märkte, die sich mit der Anzahl der Tore befassen, abgeliefert und Ihnen einerseits gezeigt, worauf es hierbei ankommt, sodass Sie selbst in der Lage dazu sind, gewinnbringende Situationen zu erkennen und auch zu nutzen, und andererseits haben wir Ihnen eine Reihe von konkreten Situationen benannt, die sich für Wetten auf wenig Tore besonders stark anbieten, bzw. Situationen, in denen Sie diesen Markt vielleicht sogar stärker im Auge haben sollten als beispielsweise das klassische 3-Weg-System.

Besuchen Sie uns bald wieder auf unserer Webseite, wo wir uns nicht nur regelmäßig in solchen Sportwetten Ratgeber Artikeln mit wichtigen Themen zum Aufbau von Sportwetten Know-how befassen, sondern wo wir Ihnen überdies auf Basis all dieser Strategien zu den unterschiedlichsten Events aus den beliebtesten Sportarten der Welt Prognosen und Wett Tipps abliefern.




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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