Wetten auf WM Spiele – Tipps & Strategien zur WM 2018

10. Juni 2018

WM 2018 Wetten, Prognosen & Quoten

Eine Fußball Weltmeisterschaft ist nicht nur das absolute Highlight im Jahr für jeden Fußball Fan, sondern sie ist auch für die Sportwetten Buchmacher das mit Abstand wichtigste Event des Jahres. Kein Wunder, denn pünktlich zur WM reaktivieren auch viele Gelegenheitstipper ihr jeweiliges Wettkonto wieder mit dem einen oder anderen Euro, um bei auf den ersten Blick eher langweiligen Matches durch offene Tippscheine noch die zusätzliche Portion Nervenkitzel zu bekommen. Dabei haben wir Ihnen in unserem Sportwetten Ratgeber in der vergangenen Wochenende schon gezeigt, was es bei Wetten auf den Fussball Weltmeister 2018 so alles zu beachten gibt, bzw. welche Besonderheiten diese Form der Gesamtsieger Wetten bei einer WM mitbringen.

In unserem heutigen Sportwetten Ratgeber hingegen wollen wir uns gemeinsam anschauen, was es zu beachten gibt, wenn Sie auf die einzelnen WM Spiele wetten wollen. Denn schließlich gibt es im Rahmen von Endrunden einer Weltmeisterschaft (und das gilt übrigens auch für Europameisterschaften, die ja im gleichen Modus abgehalten werden) eine Reihe von Besonderheiten, die anderswo im Fußball nicht vorzufinden sind. Umso wichtiger also, dass Sie diese Besonderheiten kennen und verinnerlichen, denn Ihre Sportwetten werden hiervon nachhaltig profitieren, wenn Sie diese grundlegenden Punkte beachten.

Außerdem möchten wir uns im heutigen Sportwetten Ratgeber zum Wetten auf WM Spiele noch damit auseinandersetzen, wie Sie ganz konkret die aktuelle Form zweier Mannschaften ermitteln können, was ja für die Bestimmung von möglichst exakten Gewinnchancen elementar ist. Schließlich brauchen Sie konkrete Zahlen, um in Abhängigkeit der Quoten ausrechnen zu können, ob eine Wette einen positiven Erwartungswert aufweist oder nicht. In diesem Zusammenhang blicken wir deshalb darauf, wie genau Sie die jüngsten Testspielergebnisse der am Match beteiligten Teams zu werten haben.

Last, but not least, dürfte jedem Sportwetten Fan bekannt sein, dass bei großen Turnieren (und größer als eine Weltmeisterschaft geht es bekanntermaßen nicht) in egal welcher Sportart der Gastgeber stets eine Art Sonderstellung hat. Schließlich ist es für einen Sportler das absolut Höchste der Gefühle, überhaupt an diesem raren Moment teilhaben zu dürfen, wenn eine Weltmeisterschaft im eigenen Land stattfindet. Sie dann möglicherweise sogar zu gewinnen, wäre quasi das Nonplusultra. Deshalb wollen wir zum Schluss noch auf den Gastgeber der WM 2018 eingehen, nämlich Russland. Im dazugehörigen Punkt unseres heutigen Sportwetten Ratgebers befassen wir uns damit, ob sich Wetten auf die russische Fußballnationalmannschaft lohnen und was es bei den Wetten auf die WM Spiele mit russischer Beteiligung ggf. zu beachten gilt.

Wetten auf WM Spiele – beachten Sie diese 3 Besonderheiten

Natürlich gilt für etliche der kleinen Nationen wie beispielsweise Peru, Marokko, Saudi-Arabien oder auch die beiden Debütanten Panama und Island gewissermaßen der gute alte olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles“. So ist es für die vergleichsweise kleinen Verbände der Welt ja auch eine gewaltige Ehre, zu den erlesenen 32 Nationen zu gehören, die überhaupt an der großen Endrunde teilnehmen dürfen, bei denen der Weltmeister – also die beste Nation der gesamten Welt – ermittelt wird. Nichtsdestotrotz fährt gewiss keiner der Underdogs nach Russland, um dort die WM Atmosphäre zu atmen, eine riesengroße Party zu feiern und sich von den Topnationen überfahren zu lassen.

Das Schöne am Fußball ist nämlich, dass nahezu alles passieren kann. Und das ist gewiss keine leere Plattitüde, wenn man sich anschaut, wie beispielsweise Dänemark im Jahr 1994 Europameister geworden ist oder Griechenland in 2004 und Portugal gerade erst vor zwei Jahren bei der EURO 2016 in Frankreich, wo es unter anderem zu einem krassen Außenseiter namens Wales im Halbfinale gekommen war. Oder wo beispielsweise Fußballzwerg Island, damals noch trainiert von einem hauptberuflichen Zahnarzt, die englische Fußballnationalmannschaft im Achtelfinale mit 2:1 aus dem Wettbewerb gekegelt hat. Kurzum: Fußball lebt von Überraschungen und gerade auch wegen der Beschaffenheit des Mannschaftssports setzt sich einerseits nicht immer das bessere Team durch, während es andererseits nun einmal auch bestimmte Mittel und Wege für krasse Außenseiter gibt, zum Erfolg zu kommen. Und weil ab der Hauptrunde ein einziges Spiel über Weiterkommen und Ausscheiden entscheidet und nicht etwa wie in den europäischen Wettbewerben für Vereinsmannschaften ein Vergleich in Hin- und Rückspiel, wird ein Tag, an dem für den Favoriten gar nichts und für den Underdog alles zusammenläuft, noch mehr gefördert.

Nichtsdestotrotz haben sich aus all diesen Fakten ein paar Besonderheiten herauskristallisiert, die es bei Wetten auf WM Spiele zwingend zu beachten gilt. Drei dieser Besonderheiten haben wir uns nun für Sie herausgepickt und möchten diese näher besprechen. Es handelt sich um:

  1. Bei einer WM fallen so wenig Tore wie nirgendwo sonst.
  2. Der Turniermodus belohnt defensive Taktiken.
  3. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Remis steigt stark an.

Schauen wir also der Reihe nach auf diese drei Besonderheiten.

(1) So wenig Tore wie nirgendwo sonst

Bei der Fußball WM 2014 in Brasilien fielen insgesamt 171 Tore in 64 Spielen. Das entspricht einem Schnitt von 2,67 Treffern pro Partie, was auf den ersten Blick ja nicht nach wenig klingt. Vergessen darf man allerdings nicht, dass hier ein paar wenige torreiche Spiele den Schnitt drastisch angehoben haben. Denken Sie nur an das 7:1 von Deutschland gegen den Gastgeber im Halbfinale, an den 5:1-Sieg der Niederlande über Spanien. Solche Ausreißer sind allerdings bei nahezu jeder WM zu finden. 2010 in Südafrika schlug Portugal Nordkorea in der Vorrunde mit 7:0. 2006 in Deutschland gewann Argentinien mit 6:0 gegen Serbien und Montenegro. 2002 schlug Deutschland Saudi-Arabien mit 8:0 etc.

Dennoch wollen wir kurz auf die durchschnittliche Anzahl an Treffern pro Spiel der WM Endrunden in diesem Jahrtausend blicken:
2014: 171 Tore in 64 Spielen = 2,67 Treffer pro Partie
2010: 145 Tore in 64 Spielen = 2,27 Treffer pro Partie
2006: 147 Tore in 64 Spielen = 2,3 Treffer pro Partie
2002: 161 Tore in 64 Spielen = 2,52 Treffer pro Partie

Dass das weniger ist als anderswo, zeigt ein Blick auf folgende Beispiele:

  • In der Champions League Saison 2017/18 fielen 397 Tore in 124 Spielen = 3,2 Tore pro Spiel
  • In der Premier League Saison 2016/17 fielen 1064 Tore in 380 Spielen = 2,8 Tore pro Spiel
  • In der Bundesliga Saison 2016/17 waren es 877 Tore in 308 Spielen = 2,87 Tore pro Spiel
  • In der Primera División Saison 2016/17 waren es 1118 Tore in 380 Spielen = 2,94 Tore pro Spiel
  • In der Serie A Saison 2016/17 fielen 1123 Treffer in 380 Partien = 2,96 Tore pro Spiel

Der Unterschied sollte sehr deutlich auffallen, obschon es sich auf den ersten Blick bloß um erhöhte Werte in der Nachkommastelle handelt. Heruntergebrochen auf einzelne Spiele ist dieser Unterschied dennoch frappierend. Denn was hier in der Relation der durchschnittlichen Tore pro Spiel fehlt, ist die Tatsache, dass die in der Verlängerung bei einer WM erzielten Tore hier ebenfalls in die Statistik hineinzählen, während es in der Champions League bekanntermaßen selten zu Verlängerungen kommt und diese in nationalen Ligen gänzlichen ausgeschlossen ist.

Gerade nämlich ab der K.-o.-Phase geht die Zahl der Tore bei einer Fußball Weltmeisterschaft noch mal zusätzlich in den Keller. Nicht selten entscheidet ein einziger Treffer über Sieg und Niederlage oder ein Match geht mit torlosem Remis gar in die Verlängerung. Und genau das sind Aspekte, die Sie bei Ihren Sportwetten nicht außer Acht lassen dürfen, obschon es hier bemerkenswerte Ausnahmen wie beispielsweise die deutsche Fußballnationalmannschaft gibt, deren 7:1 gegen Brasilien ja keine vollkommene Ausnahme war. So gewann „Die Mannschaft“ bei der WM 2010 in Südafrika auch in der K.-o.-Phase mit erfrischendem Offensivfußball mit 4:1 gegen England im Achtelfinale und mit 4:0 gegen Argentinien im Viertelfinale. Sofern allerdings zwei eher defensiv eingestellte Mannschaften auf dem Platz stehen, rücken dementsprechend zwei sehr wichtige Wettmärkte bei Fußball Weltmeisterschaften in den Vordergrund, die Sie hier zusätzlich zu 3-Weg-Systemen und Co unbedingt in Erwägung ziehen sollten.

Erstens: Over/Under-Wetten auf die Anzahl der Tore.
Und zweitens: Der Wettmarkt „Beide Teams treffen – Ja / Nein“.

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(2) EM / WM Modus belohnt defensive Taktiken

Aus dem in Punkt eins Geschriebenen geht bereits ein wichtiger Rückschluss hervor: Es lohnt sich für Mannschaften, denen spielerisch die Mittel fehlen, ein offensives Feuerwerk abzubrennen, eine stringente Defensivtaktik zu spielen. Denken Sie nur an das jüngste Beispiel bei der EURO 2016, als Portugal zum Europameister geworden war, obwohl man erstmals im Halbfinale nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten ein Spiel gewonnen hatte. In der Vorrunde spielte man drei Mal Remis und kam nur wegen der besonderen Regelung bei Europameisterschaften weiter, dass auch vier der sechs Gruppendritten ins Achtelfinale kommen, ehe man im Achtel- und Viertelfinale ebenso wie letztlich im Finale in die Verlängerung musste.

Aber wirklich verdenken kann man es den Portugiesen nicht, denn 2004 erlebte das Land eine seiner bittersten Niederlagen, als sich bei der EM im eigenen Land die griechische Fußballnationalmannschaft unter Otto Rehhagel mit der gleichen Defensivtaktik zum Sensationseuropameister mauerte.

Und auch bei Weltmeisterschaften ist die Liste an Teams, die über die gute alte „Die Null muss stehen“-Taktik zum Titel gekommen sind. 2006 in Deutschland war es die Squadra Azzurra aus Italien, die mit dem berühmt-berüchtigten „Catenaccio“-System ihren vierten WM Titel feiern konnte, während vier Jahre zuvor bei der WM 2002 die deutsche Auswahl keinen Deut besser war und sich mit drei knappen 1:0-Siegen durch die drei K.-o.-Spiele bis ins Finale gemauert hat – und das mit einer Truppe, die noch bis heute als einer der schwächsten deutschen WM Kader aller Zeiten angesehen wird.

Kurzum: der WM (und auch EM) Modus belohnt defensive Taktiken, weshalb Mannschaften, denen die Mittel für eine offensive Spielweise fehlen, schnell dazu geneigt sind, hinten Beton anzurühren und auf den „lucky punch“ zum rechten Zeitpunkt zu hoffen. Und das fördert in solchen Konstellationen die Wettoptionen darauf, dass wenig Tore fallen. Ein Thema, mit dem wir uns gesondert in diesem Sportwetten Ratgeber auseinandersetzen.

(3) Erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit für Unentschieden

Und last, but not least, dürfte aus den eben genannten zwei Punkten als logische Konsequenz auch dieser dritte Punkt folgen, nämlich dass für Unentschieden bei Weltmeisterschaften eine erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit besteht. Betrachtet man den Fußball im Allgemeinen, so gilt bei nahezu allen Ligen die „50-25-25“-Regel. Will heißen: in 50% aller Fälle gewinnt das Heimteam (Tipp 1) und zu jeweils 25% Eintrittswahrscheinlichkeit gibt es ein Remis (Tipp X), bzw. den Auswärtssieg der Gäste (Team 2). Das gilt zwar nicht für jede Mannschaft und die Meister einer Liga kommen definitiv auf deutlich höhere Werte, man kann aber ganz grob von diesen Zahlen als Durchschnittswerte ausgehen – und das ist immer dann eine gute Berechnungsgrundlage für Eintrittswahrscheinlichkeiten, wenn sich zwei „Durchschnittsmannschaften“ gegenüberstehen.

Nun lässt sich dieser Wert aber bei Weltmeisterschaften alleine deshalb schon nicht anlegen, weil bis auf den Gastgeber eben keine Mannschaft über das Heimrecht und den damit verbundenen Heimvorteil (vgl. dieser Ratgeber Beitrag zum Heimvorteil im Fußball) verfügt. Weil das Los darüber entscheidet, welches Team als Heimmannschaft geführt wird, macht eine Unterscheidung zwischen den Eintrittswahrscheinlichkeiten von Tipp 1 und Tipp 2 natürlich keinerlei Sinn. Viel interessanter ist aber, dass das Unentschieden prozentual dramatisch ansteigt – auch hier gilt diese Regel besonders, sobald die K.-o.-Phase erreicht ist. Von ungefähr 30-35% Eintrittswahrscheinlichkeit für ein Remis kann man in Matches bei Europa- und Weltmeisterschaften ca. ausgehen, was bis zu 10% höher ist als der Schnitt in den nationalen Ligen Europas.

Um das zu untermauern, hier noch ein paar Werte der vergangenen WM Endrunden:

    • Bei der WM 2014 in Brasilien endeten acht von 16 K.-o.-Spielen nach der regulären Spielzeit von 90 Minuten Remis = 50% aller Matches in der Hauptrunde!
    • Bei der WM 2010 waren es zwar „nur“ vier von 16 K.-o.-Spielen, jedoch dafür noch 13 weitere Unentschieden in der Vorrunde.
    • In der Hauptrunde der WM 2006 endeten sechs von 16 Matches Remis = 37,5%.
    • Bei der EURO 2016 in Frankreich waren es fünf Remis unter 15 K.-o.-Spielen = 33,33%.
    • Auch bei der Copa América 2015 endeten drei von acht K.-o.-Spielen Remis = 37,5%.

Wichtig an dieser Stelle: der blinde Tipp auf das Remis ist nie eine gute Idee!

Aber: bei Ihren Analysen der Matches und der Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit, um in Verbindung mit den ausgeschriebenen Quoten einen möglichen positiven Erwartungswert finden zu können, sollten Sie zwingend im Hinterkopf haben, dass das Remis hier eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit als anderswo hat.

Was Testspielergebnisse über die aktuelle Form einer Nationalmannschaft aussagen

WM Testspiel, Länderspiel, Vorbereitungsmatch – die Liste der potenziellen Namen ist lang. Am Ende bleibt der Charakter des Matchs aber gleich: es handelt sich um ein Freundschaftsspiel. Wie man auf solche Begegnungen wettet, bzw. was es dabei gesondert zu beachten gilt, erklären wir Ihnen übrigens in einem gesonderten Ratgeber Artikel dazu. An dieser Stelle soll es kurz darum gehen, was solche Spiele für Ihre Analysen aussagen (oder besser: aussagen sollten).

Bei der generellen Einstufung von Siegchancen ist es ja schließlich immer wichtig, darauf zu gucken, wie eine Mannschaft zuletzt abgeschnitten hat. Die Formkurve spielt eine Rolle. Problematisch dabei aber: für solche Freundschaftsspiele zwischen Nationalmannschaften gilt das ebenso wenig wie für Freundschaftsspiele im Fußball – beispielsweise in der Sommerpause. Am vergangenen Samstag verlor Deutschland gegen Underdog Österreich mit 1:2, obschon die „Burschen“ als enttäuschender Vierter in ihrer WM Quali Gruppe gar kein Ticket für Russland erhalten haben, während die Deutschen sich mit zehn Siegen aus zehn Spielen den souveränen Gruppensieg geholt hatten. Verweist dieses Testspielergebnis nun etwa darauf, dass Deutschland weniger WM Favorit wäre? Oder kann man bei der WM 2018 etwa auf ein Vorrundenaus von Argentinien tippen, nur weil die Gauchos Ende März noch mit 1:6 in Spanien verloren haben und eine ihrer höchsten Niederlagen aller Zeiten kassierten? Gewiss nicht.

Denn gerade Deutschland und Argentinien sind nun einmal Turniermannschaften, die sich während einer Weltmeisterschaft in der Regel immens steigern können, während man überdies nicht vergessen darf, dass im Rahmen dieser wichtigen Testspiele ja überhaupt erst der Kader der Mannschaften zusammenfinden muss. Gewiss: wenn eine Mannschaft in der gleichen Formation schon vor zwei Jahren eins zu eins zusammengespielt hat bei einem großen Turnier und nun in eben jener Formation ein Testspiel gegen einen Außenseiter krachend verliert, dann sollte das einem schon zu denken geben. Aber mit einer Reihe an Reservisten, die erstmals zusammenspielen und in eine ggf. experimentelle Aufstellung geworfen werden, da kann durchaus auch gegen vermeintliche Underdogs sehr viel schief gehen – erst recht, da man ja nie vergessen darf, dass diese Underdogs doppelt und dreifach motiviert sind, sich gegen eine große Nation ein gutes Ergebnis zu sichern.

In einem Testspiel vor der WM 2014 spielte Argentinien gegen Ecuador und Rumänien jeweils nur 0:0-Unentschieden, während die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Polen und Kamerun jeweils nur Remis spielte, ehe man zur WM 2014 gereist ist. Beide Teams standen sich am Ende im Finale gegenüber. Derweil verlor Portugal vor der EM 2016, bei der man sich erstmals zum Europameister krönte, seine Testspiele gegen England, Bulgarien und Russland.

Daher: Testspielergebnisse sagen grundsätzlich erst einmal nicht allzu viel aus – erst recht, wenn die Startelf mit dem aktuellen WM Kader nicht mehr allzu viel Übereinstimmung hat.

Aber: vollständig ausgeklammert werden dürfen sie auch nicht, obschon sich eine aktuelle Formkurve daraus oftmals nur schwerlich ableiten lässt.

Der Gastgeber bei großen Turnieren – lohnen sich Wetten auf Russland?

In unserem Sportwetten Ratgeber Artikel zum Thema „Außenseiterwetten“ in Bezug auf den Gastgeber bei großen Turnieren haben wir Ihnen gesagt, dass es sich fast immer lohnt, auf den Gastgeber zu setzen, da dieser bei einem Turnier im eigenen Land einerseits besonders motiviert ist, und andererseits schnell eine Welle der Euphorie ausbrechen kann, auf der das Team anschließend reitet. Gerade auch bei Fußball Weltmeisterschaften dürfte hier sehr viel Wahres dran sein, denn der rein statistische Blick auf die vergangenen 20 Endrunden seit 1930 zeigt, dass in sechs der 20 Fälle der Gastgeber am Ende das Turnier gewonnen hat, was einem beachtlichen Wert von 30% entspricht.

Allerdings muss hier auch noch ein zweiter Aspekt konstatiert werden: eine wirklich große Überraschung hat es beim Gesamtsieg einer Fußball WM womöglich seit dem Wunder von Bern, als die deutsche Auswahl im Finale von 1954 die übermächtigen Ungarn bezwingen konnte, seit 64 Jahren nicht mehr gegeben, während auch die Weltmeisterschaften davor nur wenig überraschende Gesamtsieger hervorgebracht haben. Russland hingegen wäre als Gesamtsieger mit Blick auf den Kader und die insgesamt dürftigen Ergebnisse bei vergangenen Welt- und Europameisterschaften (sofern sie denn überhaupt qualifiziert waren) eine faustdicke Überraschung, weswegen von der Gesamtsieger Wette schon mal grundlegend abzuraten ist, womit wir uns ja auch letzte Woche schon im dazugehörigen Ratgeber Artikel befasst haben.

Die interessantere Frage lautet also, wie es um die WM Spiele von Russland bestellt ist. Und hier wird in unseren Augen viel am Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien hängen. Kann sich die Truppe von Stanislaw Tschertschessow hier gut verkaufen und die Nation mitreißen, so dürfte die Sbornaja viel Momentum dafür haben, auch gegen die stärker einzustufenden Ägypter zu bestehen und ggf. sogar gegen Uruguay den Gruppensieg einfahren zu können. Bereits im Anschluss würde im Achtelfinale aber entweder Spanien oder Portugal warten – und das sollte für die Russen nur sehr schwer realisierbar sein, obschon man den Gastgeber-Effekt (sofern er sich denn entfaltet) nicht unterschätzen darf.

Kurzum: auf den russischen Einzug in die Hauptrunde zu tippen, ist sicherlich eine Option. Viel weiter dürfte es für die Sbornaja allerdings eher nicht gehen.

Wetten auf WM Spiele – das Fazit

In diesem Beitrag haben wir uns in aller Ausführlichkeit mit den verschiedensten Facetten und Besonderheiten vom Wetten auf WM Spiele befasst. Bitte beachten Sie, dass die angesprochenen Tatsachen, wie dass hier so wenig Tore wie sonst nirgendwo fallen, defensive Taktiken belohnt werden, Testspielergebnisse nur wenig Aussagekraft haben oder die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Remis drastisch steigt, niemals zu blinden Tipps führen dürfen. Stattdessen handelt es sich hierbei um gewisse Anhaltspunkte, die Sie bei Ihren Analysen der jeweiligen Partien stets im Hinterkopf behalten sollten, wenn Sie eine Einschätzung zum potenziellen Ausgang der Begegnung treffen.

Wir wünschen Ihnen eine tolle Fußball WM und hoffen, dass Ihre Wetten auf die ausgewählten WM Spiele von den hier angesprochenen Aspekten profitieren werden. Für Hilfe bei Ihren Analysen und Einschätzungen könnten Sie unsere Seiten natürlich auch während des laufenden Turniers regelmäßig aufsuchen. Täglich finden Sie hier Prognosen zu allen Spielen des großen Turniers, in denen wir die jeweiligen Teams nicht nur konkret analysieren, sondern auch potenzielle Einschätzungen in Relation zu den Quoten der Buchmacher setzen, um Ihnen zu zeigen, welche Tipps spielbar sind und welche nicht.




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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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