Wetten auf Unentschieden – Wann lohnt sich der Tipp auf die Punkteteilung?


Sportwetten Strategie - Ratgeber für erfolgreiches Wetten

Wetten auf Unentschieden sind ausgesprochen unbeliebt. Das ist sehr schade, da im Fußball im klassischen 3-Weg-System die Quote auf das Unentschieden bis auf sehr seltene Ausnahmen immer die höchste aller drei Quoten ist. Folgerichtig gibt es für den Tipp auf die Punkteteilung wesentlich schneller einen positiven Erwartungswert als bei dem Tipp auf den Sieg der Heimmannschaft oder den Erfolg des Auswärtsteams. Mehr zur Berechnung des Erwartungswertes erfahren Sie übrigens hier, falls das extrem wichtige Thema Ihnen noch fremd sein sollte (bitte anklicken).

Doch nicht automatisch ist der Tipp auf das Unentschieden immer automatisch auch lukrativ, nur weil hierfür die attraktivste Quote angeboten wird. Und überdies ist die Wette auf das Remis nachweislich die unbeliebteste Wettart im klassischen 3-Weg-System, was durchaus einleuchtende Gründe hat. Nichtsdestotrotz lässt sich ganz grob festhalten, dass im europäischen Vereinsfußball in den Topligen ungefähr eines von vier Ligaspielen Unentschieden endet. Wer also nicht hin und wieder das Remis auf seinem Zettel hat, dem werden dementsprechend einige Tippscheine im wahrsten Sinne des Wortes druchkreuzt werden, nennt man das Remis im Vergleich zu Tipp 1 für den Sieg der Heimmannschaft und Tipp 2 für den Sieg der Gäste doch im Fachjargon nicht etwa Tipp 3 oder Tipp 0, sondern Tipp X.

Damit dieses „X“ bei Ihnen zukünftig weniger Tippscheine durchkreuzen wird, sondern vielleicht sogar zu dem „X“ avanciert, das Ihnen wie auf einer Schatzkarte den Weg zu stolzen Gewinnen weist, setzen wir uns in unserem heutigen Sportwetten Ratgeber Artikel mit dem Tipp auf die Punkteteilung in allen Facetten auseinander. Wir erklären Ihnen dabei nicht nur, weshalb Wetten auf das Unentschieden grundsätzlich so unbeliebt sind (und damit auch eine besonders hohe Quote erhalten), sondern zeigen Ihnen auch einerseits eine Reihe von Situationen, in denen der Tipp auf das Remis sich besonders stark lohnt, sowie geben Ihnen andererseits die Indikatoren an die Hand, damit Sie zukünftig bei Ihren Analysen selbst ein besseres Händchen dafür entwickeln, wann der richtige Zeitpunkt für Tipp X gekommen ist.

Wetten auf Unentschieden – zwei Gründe, weshalb sie so unbeliebt sind

Für den ersten Grund, der absolut auf der Hand liegt, müssen wir ein kleines Stück vom professionellen Sportwetten zurückrudern und darauf blicken, wie „Amateure“, bzw. hobbymäßige Tipper ihre Scheine zusammenstellen. Und hier geht es in allererster Linie darum, Nervenkitzel in eine von Grund auf nicht allzu spannende Begegnung hineinzubekommen. Stellen Sie sich vor, Sie sind mit Freunden zum Fußballgucken verabredet und es spielen zwei Mannschaften, die Ihnen weitestgehend egal ist und es ist eben gelinde gesagt kein Champions League Finale, in dem sich die besten Teams Europas gegenüberstehen. In dem Moment, wo Sie nun auf eine von beiden Mannschaften Geld wetten, steigt die emotionale Beteiligung an dem Spiel jedoch schnell ins Unermessliche, denn auf einmal haben Sie – ähnlich wie ein treuer Anhänger des Teams – ein (wirtschaftliches) Interesse daran, dass die Mannschaft ein Tor schießt. Möglicherweise würden Sie es sogar dementsprechend bejubeln, obwohl das Team Ihnen normalerweise egal ist. Und genau das ist der Hauptgrund, weshalb die Wette auf das Unentschieden so unbeliebt ist, denn sie umgeht dieses gängige Procedere, wie ein Großteil der Sportwetten Kunden seine Scheine zusammenstellt, indem keine Festlegung erfolgt. Halten wir also fest: der Großteil der Nutzer will schon alleine deshalb auf den Sieg von Team 1 oder Team 2 setzen, um besser mitfiebern zu können.

Für den zweiten Grund rudern wir nun wieder in die professionellen Gefilde zurück und schauen, wie ein Sportwetten Profi (oder zumindest ein semiprofessioneller Tipper) seine Scheine zusammenstellt. Und hier gelten unzählige, wichtige Faktoren, aus denen quasi ein Gesamtbild erstellt wird, das abschließend nach mathematischen Regeln mit den Quoten der Buchmacher abgeglichen wird, ehe ein Tipp abgegeben wird. Von solchen Faktoren finden Sie etliche auch in unseren regelmäßigen Sportwetten Ratgebern besprochen. Sei dies beispielsweise der Aspekt des Heimvorteils, Statistiken zu den Eintrittswahrscheinlichkeiten von bestimmten Ergebnissen, Wetten auf oder gegen Aufsteiger und Liganeulinge, das Wetten darauf, dass keine Tore fallen, oder auch das bewusste Kalkulieren von Auswärtsschwächen (für genauere Infos, bitte jeweils anklicken). Natürlich spielen auch immer auf der Hand liegende Faktoren hinein, wie beispielsweise schwerwiegende Verletzungen bei einer Mannschaft oder gar Sperren, durch die Schlüsselspieler in einem bestimmten Spiel fehlen. Problematisch an der Sache ist jedoch eines: All diese Faktoren, aus denen Sie möglichst akkurate Eintrittswahrscheinlichkeiten bilden, zielen stets darauf ab, wahlweise den Favoritentipp zu legitimieren (vgl. hier) oder eben eine Wette auf den Underdog zu rechtfertigen (vgl. diesen Beitrag). Das Unentschieden zu analysieren ist folgerichtig extrem schwer, da die Tendenz nach akribischer Analyse stets in eine von beiden Richtungen zeigt und ganz selten stabil in der Mitte steht.

Bevor wir nun also von diesen Punkten ausgehend mit den nächsten Schritten weitermachen, sollten Sie sich an dieser Stelle abschließend auch noch ins Gedächtnis rufen, dass die Quoten der Buchmacher zwar auf vordefinierten Algorithmen basieren, die es zu schlagen gilt, dass aber eben jene Quoten auch den Bewegungen am Wettmarkt ausgesetzt sind. Und weil auf das Remis entsprechend selten getippt wird, steigt die Quote darauf zunehmend, was ein entscheidender Faktor dafür ist, weshalb diese Wette in bestimmten Situationen so lukrativ wird. Wenn Sie von diesen Schwankungen der Quoten bisher noch nichts gehört haben, empfehlen wir Ihnen außerdem noch die Lektüre dieses Ratgebers (bitte anklicken). Dort erklären wir Ihnen nämlich auch, wie Sie von solchen Schwankungen profitieren können.

Überragendes Live Wetten Angebot
Beste Aktionen für Bestandskunden
Toller Bonus für Neukunden!

Wetten auf Unentschieden – 5 Situationen, in denen der Tipp auf die Punkteteilung besonders rentabel ist

Noch mal als kurzes Zwischenfazit:

  • Wetten auf Unentschieden sind bei Amateuren / Spaßtippern unbeliebt, weil sie dem emotionalen Investment nicht förderlich sind.
  • Tipps auf die Punkteteilung werden von Semiprofis und Profis eher gemieden, weil die Analysen meist in eine von beiden Richtungen deuten.

Bevor wir Ihnen nun abschließend also konkrete Situationen benennen, in denen das Unentschieden nahezu immer eine mathematische oder strategische Überlegung wert sein sollte, möchten wir Sie gerne noch dazu anhalten, im semiprofessionellen, bzw. professionellen Bereich die Eintrittswahrscheinlichkeiten immer komplett zu Ende zu denken. Vielen Spielern reicht es, beispielsweise auf den Heimsieg von Mannschaft A eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 65% zu berechnen, mit den Quoten abzugleichen, dass dies einen positiven Erwartungswert nach sich zieht, und abschließend den Tipp abzugeben. Manche haben vielleicht mit dem Underdog begonnen und haben festgestellt, dass dessen Eintrittswahrscheinlichkeit für den Auswärtssieg bei nur 10% zu niedrig ist und deswegen kein Außenseitertipp gerechtfertigt ist. Was gerne mal vergessen wird, ist in diesem Fall die 100% zu komplettieren. Denn hier bleiben immerhin 25% für das Unentschieden übrig, weshalb definitiv zur ausgeschriebenen Quote auch das Remis angeschaut werden sollte. Und oft kommt es vor, dass dieses Remis dann einen noch besseren Erwartungswert aufweist als der Tipp auf die Heimmannschaft, der nach den üblichen Marktbewegungen (siehe oben) nun wahrscheinlich nur gerade noch so und mit wenigen Cent im langfristigen Plus an Marge für Sie im positiven Erwartungswert liegt. Bevor wir Ihnen nun also ein paar Situationen auf dem Silbertablett servieren, noch die Aufforderung an Sie, immer die Eintrittswahrscheinlichkeiten komplett durchzukalkulieren und daraus resultierend die Wetten auf das Unentschieden nicht zu scheuen. Denn auch wenn diese augenscheinlich seltener aufgehen, lassen sich damit langfristig gesehen höhere Gewinne erzielen. Wenn Ihnen die Mathematik dahinter fremd ist, sollten Sie überdies zwingend diesen essenziell wichtigen Sportwetten Ratgeber zum Thema „Mathematik bei Sportwetten“ lesen (bitte hier klicken).

(1) Der Underdog im Heimspiel

Sicherlich wird der Tipp auf das Unentschieden nur schwerlich einen positiven Erwartungswert aufweisen können, wenn beispielsweise der Tabellenletzte der Bundesliga den FC Bayern München zuhause empfängt und die Münchner nicht schon längst wieder deutscher Meister sind und am darauffolgenden Dienstag ein wichtiges Champions League Spiel haben. Aber: wenn beispielsweise ein Verein wie der SC Freiburg oder der VfL Wolfsburg zuhause gegen Borussia Dortmund oder auch RB Leipzig spielt, dann dürften die Quoten der Buchmacher dennoch den Sieg des Auswärtsteams klar favorisieren und dementsprechend der Heimmannschaft die Außenseiterrolle geben. Nun laufen aber gerade in solchen Situationen mehrere wichtige Muster parallel ab.

Erstens spielt die Heimmannschaft vor den eigenen Fans und ist hier besonders motiviert, voll dagegen zu halten. Zweitens kennt die Heimmannschaft den Platz und ist gänzlich ohne Reisestrapazen angereist, bzw. musste vielleicht am Vortag los und im Hotel schlafen, was eben auch immer ein kleiner Nachteil ist. Und drittens gibt es hier glasklare Statistiken. So hat in der Bundesliga mit Ausnahme der Bayern in den letzten fünf Spielzeiten in der Beletage des deutschen Fußballs nicht ein einziges Team, das am Ende auf den Plätzen zwei bis sechs in die europäischen Wettbewerbe eingezogen ist, ein zweistellige Anzahl an Auswärtsspielen gewonnen. Als auswärts gut zählen in Deutschland folgerichtig schon Mannschaften, die mehr als fünf von 17 Auswärtsspielen pro Saison. Wer gar sieben oder mehr von 17 Partien in der Ferne gewinnt, dem dürfte letztlich Platz zwei in der Auswärtstabelle hinter den Bayern sicher sein. Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch Punkt vier nicht: auch in der Bundesliga gewinnt am Ende zu roundabout „nur“ 25% die Auswärtsmannschaft. Das ist exakt der gleiche Wert, wie oft das Unentschieden vorkommt. Und jenes Remis finden wir am häufigsten, wenn die schwächere Mannschaft zuhause gegen den Favoriten antritt, weshalb diese 25% hier nahezu immer um mindestens fünf Prozentpunkte – wenn nicht gar um deutlich mehr – angehoben werden können, was schnell in positive Erwartungswerte führt.

(2) Die Defensivkünstler unter sich

Unabhängig von Favoritenrollen sind Wetten auf Unentschieden auch immer dann prädestiniert, wenn zwei ausgezeichnete Defensiven aufeinanderprallen. Wir reden hier davon, dass in diesen Situationen die statistisch durchschnittlichen 25% Eintrittswahrscheinlichkeit für das Remis ebenfalls auf ungefähr 33% angehoben werden kann, sodass Spiele zwischen zwei der besten Defensiven der Liga in ca. einem von drei anstatt in einem von vier Fällen Remis enden.

Die Begründung dafür ist sehr einfach: einerseits fällt es beiden Teams sehr leicht, sich gegenseitig zu neutralisieren, und andererseits können defensivstarke Mannschaften – erst recht, wenn sie über starke Standards verfügen – einen Rückstand von nur einem Tor wesentlich einfacher kompensieren, ohne dabei die Abwehr hinten öffnen zu müssen. So sind solche auf die Defensive fokussierten Mannschaften es ohnehin gewohnt, über Konter, Standards oder schnelles Umschaltspiel und eiskalte Effizienz ihre Tore zu erzielen, weshalb die Chance, etwaige Rückstände zu kompensieren, hier sehr groß ist.

(3) Europäische Pokalwettbewerbe mit Hin- und Rückspiel

Eine weitere Besonderheit sind die europäischen Pokalwettbewerbe, die nach Hin- und Rückspiel stattfinden. Hier gibt es einerseits im Hinspiel die Besonderheit, dass der Außenseiter, wenn er zuerst Heimvorteil hat, oft auf einen abwartenden Favoriten treffen wird, dem ein Ergebnis wie 1:1-Remis natürlich für das Rückspiel vor heimischer Kulisse perfekt in die Karten spielt. So hat man einerseits das Auswärtstor erzielt, durch das die Außenseiter auswärts zur offensiven Spielweise gezwungen werden, und genießt andererseits im Rückspiel die vollen Heimvorteile. Denn: keine Mannschaft muss sich auswärts verausgaben und mit blinder Offensive in etwaige Konter rennen, wenn sie das Rückspiel im eigenen Stadion in der Hinterhand hat.

Umgekehrt passiert es auf europäischer Ebene selbst in den späteren K.-o.-Runden der Königsklasse noch verhältnismäßig oft, dass der Favorit im Hinspiel zuhause oder auch auswärts bereits alles klargemacht hat und nun mit einer lockeren Führung in das Rückspiel geht, die der Underdog nahezu unmöglich noch aufholen kann. Selten wird hier dann mehr als das Nötigste investiert und stattdessen liegt der Fokus auf der Defensive, was Unentschieden ebenfalls begünstigt, denn schließlich will man dem Außenseiter wiederum auch nicht die Genugtuung geben, sich mit einem Sieg aus dem Wettbewerb zu verabschieden.

(4) Der DFB Pokal und die Verlängerung

Immer, wenn im DFB Pokal die Runden anbrechen, in denen Topmannschaften auf Augenhöhe gegeneinander spielen, ist die Gefahr ebenfalls groß, dass man sich gegenseitig neutralisiert und es zu Verlängerung und später möglicherweise sogar Elfmeterschießen kommt. Während bei Hin- und Rückspiel zwischen Ergebnissen wie 2:1 und 1:1 im Hinspiel oft nur ein sehr marginaler Unterschied liegt, weshalb Auswärtsmannschaften mitunter auch mit der 1:2-Niederlage, die ein Weiterkommen bereits mit einem 1:0-Heimsieg im Rückspiel bedeutet, bestens leben können, da führt im deutschen Pokalsystem die 1:2-Niederlage logischerweise zum umgehenden Ausscheiden, während das in einen Konter laufen und am Ende 1:3 verlieren gar keinen Unterschied macht. Folgerichtig wird im DFB Pokal die Mannschaft in Rückstand alles nach vorne werfen und auf eine Karte setzen. Das erhöht die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Remis, das es im klassischen 3-Weg-System ja trotzdem gibt und schließlich die Verlängerung bewirkt, im deutschen Vereinspokal maßgeblich.

Gleiches gilt übrigens auch für die K.-o.-Phase von Welt- und Europameisterschaften bei den Nationalmannschaften (dazu gleich mehr). Aber Achtung: dieses Gesetz gilt auf den englischen Vereinspokal nur schwerlich zu übertragen, da es hier beispielsweise im FA Cup im Fall eines Unentschieden zu einer erneuten Spielansetzung im Stadion der Auswärtsmannschaft kommt. Wenn also ein Topteam wie Chelsea, Liverpool oder Manchester auswärts bei einer unterklassigen Mannschaft antritt, dann mag der jeweilige Trainer zwar gewiss in dem ohnehin vollgepackten englischen Spielplan seine Reservisten oder eine mit Jugendspielern ergänzte Mannschaft aufs Feld schicken, das Remis will man dennoch tunlichst vermeiden, um nicht noch ein weiteres Match aufs Auge gedrückt zu bekommen. Gerade in den englischen Pokalwettbewerben, in denen bei Remis ein Rückspiel angesetzt wird, verliert diese Option im klassischen 3-Weg-System an Eintrittswahrscheinlichkeit.

(5) EM / WM Endrunden

Wie eben angerissen, zählt auch bei EM und WM Endrunden ab der K.-o.-Phase nur noch das Weiterkommen. Wer in Rückstand gerät, dem ist es an dieser Stelle völlig egal, ob man 0:1 oder 0:4 verliert, denn ausgeschieden ist ausgeschieden. Stattdessen muss zwangsläufig alles versucht werden, um noch zum Ausgleich zu gelangen. In den K.-o.-Runden gewinnen einige Partien dementsprechend auch den einen oder anderen Prozentpunkt an Eintrittswahrscheinlichkeit hinzu, sodass dieser Tipp schnell positive Erwartungswerte kreiert.

Bereits in den Gruppenphasen gibt es ebenfalls immer wieder Konstellationen, in denen das Remis für beide Mannschaften von Vorteil ist, weshalb keine von beiden Seiten unnötig viel riskiert, um hier auf Sieg zu spielen und darüber vielleicht gar in einen Konter zu laufen. Nun wurde aus genau diesem Grund wegen der einstigen „Schande von Gijon“ zwischen Deutschland und Österreich, die dieses Remis seinerzeit auf hässliche Weise zu Ende gespielt haben, um gemeinsam in die Hauptrunde einzuziehen, der Spielplan zwar so angelegt, dass alle Mannschaften einer Gruppe im letzten Vorrundenspiel immer parallel spielen, dennoch ergeben sich immer wieder Situationen, in denen die Favoriten unter sich in den Gruppenspielen nicht zu viel riskieren und mit dem Remis in der Regel bestens leben können. Prädestiniert ist dabei gerade der zweite Spieltag der Gruppenphase, sofern sich hier nun in bestimmten Gruppen die beiden Teams gegenüberstehen, die am ersten Spieltag ihr jeweiliges Match gewonnen haben.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir uns intensiv mit Wetten auf Unentschieden auseinandergesetzt. Wir haben Ihnen dabei nicht nur erklärt, wieso Tipps auf die Punkteteilung grundsätzlich unbeliebt sind und dementsprechend auch stets eine attraktive Quote darauf ausgerufen wird, sondern wir haben Ihnen auch die Handwerkzeuge zur besseren Analyse an die Hand gegeben, damit Sie ein besseres Gespür für Situationen entwickeln, in denen der Tipp auf das Remis sich besonders stark auszahlt. Last, but not least, haben wir Ihnen auch fünf Situationen klar benannt, in denen das Remis verglichen mit herkömmlichen Spielen noch mal weiter an Wahrscheinlichkeit hinzugewinnt.

In der Summe sollten Sie jedoch solche Indikatoren, gerade die unter Situationen aufgeführten Punkte, niemals als alleinige Legitimierungen für einen tatsächlichen Tipp auf das Remis ansehen. Stattdessen gilt es, jede Situation mathematisch korrekt und frei von Emotionen durchzurechnen, wobei die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Remis in den aufgeführten Situationen gewiss um bis zu 10% steigen kann, jedoch in den seltensten Fällen die 50%-Marke überschreitet. Folgerichtig müssen Sie nach wie vor damit rechnen, dass ca. sechs bis sieben von zehn Tipps auf das Remis nicht aufgehen, weswegen Sie streng mathematisch die Situationen suchen müssen, in denen die drei bis vier Tipps, wo es eben doch aufgeht, am Ende die Verluste aus den sechs bis sieben geplatzten Scheinen nicht nur aufwiegen, sondern mit einem Strich unter die Gesamtrechnung ein Plus erzeugen. Nur dann ist von einem positiven Erwartungswert zu sprechen und nur dann werden Sie langfristig mit Sportwetten Geld verdienen können.

Dazu gibt es last, but not least, noch einen letzten, ganz entscheidenden Punkt zu beachten. Genau wie bei Wetten auf Außenseiter (vgl. dieser Beitrag) gehen bei Wetten auf Unentschieden proportional gesehen mehr Scheine verloren als dass sie aufgehen. Weil die Wahrscheinlichkeit aber kein Gedächtnis hat, kann es durchaus vorkommen, dass bei Ihnen 10, 20 oder bei harten Pechsträhnen gar 50 Scheine in Serie platzen, ehe Sie auf einmal genau so viele Scheine in Serie gewinnen. Damit Sie also bei solchen Wetten mit Eintrittswahrscheinlichkeiten, die mitunter markant unterhalb der 50%-Marke liegen, nicht pleite gehen, sondern auch Durststrecken überbrücken können, ist es von essenzieller Bedeutung, dass Sie bei allen Wetten stets Ihren Einsatz in Abhängigkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit weise wählen. Hierzu möchten wir Sie abschließend noch an diesen Ratgeber Artikel zum Bankroll Management verweisen, der sich mit dem Thema intensiv beschäftigt und für den Tipp auf die Punkteteilung quasi obligatorisches Zusatzwissen ist (bitte hier anklicken).

Nun wünschen wir Ihnen ein gutes Gelingen mit Ihren Sportwetten und freuen uns, wenn wir Sie auch beim nächsten Ratgeber Artikel wieder als Leser auf unserer Webseite begrüßen dürfen.




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

Aktuelle Bonus-Aktionen:

Aktuelle News, Prognosen & Wettquoten:

Die Top 3 Wettanbieter: