Weltfußballer 2017 Wetten, Favoriten & Quoten zur FIFA Wahl

2. Oktober 2017

Real Madrid - © Marcos Mesa Sam Wordley / Shutterstock.com

Am Montag, den 23. Oktober 2017, wird in London offiziell der Weltfußballer des Jahres 2017 von der FIFA gekürt. Bereits zum 27. Mal wird diese Auszeichnung dabei vergeben, die sich seit zwei Jahren wieder klar vom Ballon d’Or abhebt und mit dieser parallel stattfindenden Auszeichnung nicht über einen Haufen geworfen werden darf, von dem sich die FIFA nach 2015 losgesagt hat. Dazwischen wurde der zuvor bereits separat gekürte Fußballer des Jahres von 2010 bis einschließlich 2015 mit dem sogenannten „FIFA Ballon d’Or“ ausgezeichnet, ehe der Titel der FIFA in diesem Jahr hochoffiziell wieder „The Best FIFA Men’s Player“ heißen wird – zu Deutsch: FIFA Weltfußballer des Jahres 2017.

Bereits am 17. August 2017 wurde dabei seitens der FIFA eine Liste mit 24 Spielern veröffentlicht, aus denen der letztendliche Preisträger gekürt werden soll, worunter mit Toni Kroos (Real Madrid) und Manuel Neuer (FC Bayern München) auch zwei deutsche Spieler sowie mit Arturo Vidal und Robert Lewandowski (beide FC Bayern München) und Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) drei weitere Stars aus der Bundesliga standen. Tatsächlich scheint es aber so, als sei der diesjährige Titel für einen ganz besonderen Spieler bereits reserviert zu sein. Die Rede ist natürlich von Cristiano Ronaldo (Real Madrid), der nicht nur letztes Jahr bereits zum vierten Mal in seiner Karriere zum Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet worden ist, sondern der auch jetzt wieder ein durch und durch überragendes Jahr hinter sich hat – spanische Meisterschaft und Champions League Titelverteidigung inklusive.

In diesem Beitrag gilt es dementsprechend, nur noch zu klären, als wie sicher der fünfte Pokal für CR7 zu erachten ist, durch den er überdies in der ewigen Rangliste mit Rekordweltfußballer Lionel Messi gleichziehen würde. Und natürlich blicken wir auch noch kurz auf die beiden Hauptverfolger von Ronaldo, denen jedoch in diesem Jahr höchstens Außenseiterchancen zugesprochen werden.

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Cristiano Ronaldo – Ausgleich mit Messi so gut wie sicher

Der inzwischen 32 Jahre alte Portugiese Cristiano Ronaldo hat in seiner Karriere nahezu alles erreicht, was man erreichen kann: Vier Champions League Siegerpokale, fünf nationale Meisterschaften sowie drei nationale Pokalsiege in England und Spanien – zwei der stärksten Ligen Europas. Dazu letztes Jahr die Europameisterschaft mit Portugal, in deren Anschluss er sowohl zum vierten Mal zum Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet worden ist als auch am Jahresende noch den Ballon d’Or verliehen bekommen hat. Schon jetzt ist er mit dem Titel „Bester Spieler in Europa“ seitens der UEFA für das Jahr 2017 zum dritten Mal in seiner Karriere ausgezeichnet worden. Und nach jüngstem Galaauftritt mit Real Madrid im Champions League Duell bei Borussia Dortmund geht es auch in der aktuellen Saison wieder steil bergauf für Cristiano Ronaldo, der die Galaktischen in der abgelaufenen Spielzeit fast alleine zum Champions League Sieg geschossen hat. Zwölf Titel im Wettbewerb brachten ihm zum sechsten Mal die Torjägerkanone in der Königsklasse ein. Umso beeindruckender, da er zehn dieser zwölf Treffer ab dem Viertelfinale erzielte und somit nicht etwa irgendwelche kleinen Teams „abgeschossen“ hat, sondern gegen die Crème de la Crème aus Europa zur Stelle war. Fünf Treffer markierte er dabei alleine im Hin- und Rückspiel im Viertelfinale gegen den FC Bayern München, ehe er später im Finale mit zwei weiteren Toren zusätzlich noch zum Spieler des Spiels beim 4:1-Sieg über Juventus Turin gewählt wurde. Angesichts dieser einmal mehr beeindruckenden Werte dürfte zu 99,9% feststehen, dass die FIFA für die Vergabe des Titels „Weltfußballer 2017“ nicht um CR7 herumkommt. Dementsprechend gering ist allerdings auch die Quote, geht der fünfte Titel, mit dem er mit Langzeitrivale Lionel Messi ausgleichen würde, doch mit einer Quote von gerade einmal 1,01 einher. Für 100 Euro gewinnen Sie dementsprechend also bloß einen Euro. Dafür dürfte die Wette so gut wie in Stein gemeißelt sein.

Lionel Messi – Zu wenig Argumente

Zwar hat der 30-jährige Argentinier Lionel Messi nichts von seinen Fähigkeiten eingebüßt, die dem „La Pulga“ genannten Zauberfloh schon fünf Mal die Auszeichnung FIFA Weltfußballer des Jahres eingebracht hat – zuletzt 2015, als der Pokal noch gemeinsam mit dem Ballon d’Or vergeben worden ist, jedoch hat der Regisseur vom FC Barcelona im vergangenen Jahr einfach zu wenige Argumente geliefert, um sich für die Auszeichnung ein sechstes Mal zu empfehlen. Nicht nur verpasste Barcelona nämlich die spanische Meisterschaft, die Katalanen schieden überdies bereits im Champions League Viertelfinale aus, nachdem man die krachende Auswärtspleite bei Juventus Turin im Rückspiel nicht mehr wettmachen konnte. Zuvor konnte Barca zwar ein 0:4 in Paris mit 6:1-Heimsieg noch umdrehen, hier spielte sich aber vor allem Neymar in den Vordergrund, während Lionel Messi zwar eine sehr gute Saison gespielt hat und auch die Torjägerkanone in der Primera División am Ende mit einer enormen Ausbeute von 37 Toren gewann, in der Summe aber international zu blass blieb. Schließlich geht es nicht darum, den erfolgreichsten Spieler in La Liga zu küren, sondern den Besten der Welt. Und hier hat La Pulga vor allem auch in der argentinischen Nationalmannschaft, in die er nach so manchen bitteren Niederlagen in den letzten Jahren, als man seit 2014 jedes Jahr ein großes Endspiel verlor – erst bei der WM gegen Deutschland und dann zwei Mal bei der Copa América im Endspiel gegen Chile –, vom Rücktritt erst noch zurückgetreten war, kaum Erfolge feiern können. Im Gegenteil. Aktuell droht Argentinien aber sogar die WM 2018 zu verpassen, sofern man an den letzten zwei Spieltagen noch mal patzen sollte. In der Summe fehlen dementsprechend die Argumente, die Cristiano Ronaldo mit seiner sensationellen One-Man-Show in der Champions League geliefert hat. Wer zur Chance im niedrigen Promillebereich dennoch sein Glück mit Lionel Messi versuchen möchte, der bekommt zur Quote von 21,00 immerhin einen stattlichen Gewinn in Aussicht gestellt.

Neymar – Raus aus dem Schatten von Messi

Neymar da Silva Santos Júnior, kurz nur Neymar genannt, ist mit seinen 25 Jahren deutlich jünger als Cristiano Ronaldo und Lionel Messi und könnte dementsprechend über kurz oder lang dafür sorgen, dass die Auszeichnung „Weltfußballer des Jahres“ bald mal wieder nach Brasilien kommt, wo der letzte Preisträger herkam, der weder Ronaldo noch Messi hieß (Kaka, 2007). Um sich allerdings schon jetzt gegen die beiden übermächtigen Topspieler durchzusetzen, stand fest, dass Neymar von Barcelona weggehen musste, wo er im MSN-Angriff (Messi, Suarez und Neymar) nun einmal eben bloß immer im gleichen Atemzug mit dem zaubernden Argentinier genannt wurde, aus dessen Schatten er aber unmöglich hervortreten konnte. Dies könnte ihm auf lange Sicht nun gelingen, wo er bei Paris Saint-Germain der gefeierte Mann der Stunde ist. In der französischen Ligue 1 trifft er nach Belieben und auch der 3:0-Sieg in der Champions League gegen den FC Bayern München war ein Stück weit seiner individuellen Klasse geschuldet. Zudem ist er in seinem Heimatland auch in der Nationalmannschaft der große Held, trug er doch mit sechs Toren massiv dazu bei, dass die Selecao als erstes Team neben Gastgeber Russland vorzeitig für die Endrunde der WM 2018 qualifiziert war, wo den Brasilianern sehr große Titelchancen eingeräumt werden. Angenommen er ist in einem Jahr Champions League Sieger mit Paris und/oder Weltmeister mit Brasilien, so wäre er dann zweifelsfrei ein Kandidat, um Ronaldo und Messi erstmals seit dann elf Jahren mal wieder den Rang abzulaufen. Aktuell ist für ihn aber im Rückblick auf die letzten zwölf Monate einfach kein Vorbeikommen an diesen beiden. Die Quote von 51,00 mag zwar für Außenseitertipps verlockend sein und wirft bereits bei zwei Euro Einsatz einen dreistelligen Gewinn ab, letztlich müsste aber schon ein kleines Wunder geschehen, dass der Preis nicht an Cristiano Ronaldo geht. Von dem Tipp ist folgerichtig ebenfalls abzuraten.

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