Volleyball EM 2017 – Wetten, Favoriten & Quoten

21. August 2017

Sportwetten (Tennis, etc.) - Prognosen & Quoten

Am Donnerstag, den 24. August 2017, beginnt in Polen offiziell die Volleyball EM 2017. Bis einschließlich zum großen Finale am Sonntag, den 3. September 2017, treten dabei die 16 qualifizierten Mannschaften in der bereits 30. Ausgabe des Turniers, das im Turnus von zwei Jahren regelmäßig ausgetragen wird, um den großen Titel an. Nicht nur ist dabei als Titelverteidiger auch Frankreich mit am Start, sondern auch mit den stets starken Italienern, Russen und Serben haben einige hochkarätige Mannschaften ihren Weg wieder in die Endrunde gefunden. Auch auf Gastgeber Polen sollte dabei ebenso wieder ein Augenmerk gelegt werden wie auf die deutsche Volleyballnationalmannschaft, die bisher noch nie ein Volleyball EM Endspiel erreichen konnte, geschweige denn den Titel schon einmal gewonnen hat, dennoch aber eine sehr schlagkräftige Truppe beisammen hat.

Als Austragungsland kehrt man dabei nur vier Jahre nach der dänisch-polnischen Co-Veranstaltung der Volleyball EM 2013 wieder nach Polen zurück, wo das Turnier dieses Mal alleine veranstaltet wird. Vorgesehen sind dafür fünf der schönsten Indoor-Arenen des Landes, wenn es einerseits am 24. August 2017 die Eröffnungsfeier in dem PGE Narodowny Stadion – dem Nationalstadion in Warschau – in der polnischen Hauptstadt geben wird, ehe es in den Hallen von Danzig, Stettin, Krakau und Katowice dann um den diesjährigen Gesamtsieg bei der Volleyball Europameisterschaft gehen wird. Erstmals seit acht Jahren hat dabei ein Land wieder das alleinige Austragungsrecht für diesen Wettbewerb erhalten, was bereits im Oktober 2015 beschlossen worden war. Umso brisanter, dass die polnischen Herren eben bei jener letzten Ausspielung in einem Land (Türkei, 2009) am Ende ihren ersten und einzigen Titel bei einer Volleyball EM gewinnen konnten – eine Leistung, die sie nun im eigenen Land liebend gerne wiederholen würden.

In diesem Beitrag haben wir uns nun intensiv mit der Volleyball EM 2017 auseinandergesetzt. Wir blicken dabei nicht nur auf die möglichen Wetten, Favoriten und Quoten und liefern Ihnen in diesem Zusammenhang auch unter anderem eine Einschätzung darüber, wie die Chancen von Titelverteidiger Frankreich, Dauerbrenner Italien, Gastgeber Polen und Underdog Deutschland stehen, sondern Sie finden in diesem Beitrag auch sämtliche Rahmeninformationen über das mit Spannung erwartete Turnier, die Sie benötigen.

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Die vier Gruppen der Volleyball EM 2017 Vorrunde

Neben Gastgeber Polen waren über die Volleyball EM 2015 die sechs besten Teams automatisch auch für dieses Turnier qualifiziert, während sechs weitere Mannschaften – darunter auch Deutschland – sich über die zweite Runde qualifizieren mussten, während drei weitere Teams die letzten Plätze über ein Playoff-Spiel in der dritten Runde erhalten haben. Die 16 Teams, die nun mit dabei sind, verteilen sich dabei gemäß der Auslosung auf die folgenden vier Gruppen, in denen jeder gegen jeden spielen wird. Gespielt werden drei Gewinnsätze. Im Falle eines 3:0 oder 3:1-Sieges gibt es für die Tabelle eine Wertung von drei Punkte für den Sieger und null Punkte für den Verlierer, während ein 3:2-Sieg mit zwei Punkten für den Gewinner und immerhin einem Zähler für die unterlegene Mannschaft gewertet wird. Die vier Gruppensieger erreichen anschließend automatisch das Viertelfinale, während die jeweiligen vier Gruppenzweiten und Dritten zunächst in Playoff-Spielen in einer Art Achtelfinale in einem Ausscheidungsspiel antreten müssen, ehe die vier Gruppenköpfe in der K.-o.-Phase wieder dazustoßen. Dies sind die vier Gruppen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Estland Tschechien Bulgarien Belgien
Finnland Deutschland Russland Frankreich
Polen Italien Slowenien Niederlande
Serbien Slowakei Spanien Türkei

Der Spielplan von Deutschland bei der Volleyball EM 2017

Hier finden Sie den Spielplan der deutschen Volleyballnationalmannschaft in der ersten Runde (Vorrunde) der Volleyball EM 2017, in welcher die Auswahl der DVV in der Gruppe B gelandet ist.

  • 25. August 2017 / 20:30 Uhr: Deutschland vs. Italien (Azoty Arena, Stettin)
  • 27. August 2017 / 20:30 Uhr: Deutschland vs. Tschechien (Azoty Arena, Stettin)
  • 28. August 2017 / 17:30 Uhr: Deutschland vs. Slowakei (Azoty Arena, Stettin)

Der Spielplan der Hauptrunde der Volleyball EM 2017

Wie vorhin erwähnt, geht es nach der Gruppenphase etwas ungewohnt weiter. Während die Gruppenletzten postwendend ausgeschieden sind und die vier Gruppensieger im „Achtelfinale“, die auch als Play-Offs bezeichnet werden, ein Freilos haben und erst im Viertelfinale wieder dazustoßen, treten die jeweiligen vier Zweiten und Dritten der vier Vorrundengruppen untereinander noch in einem zusätzlichen K.-o.-Spiel um das Recht an, in das Viertelfinale einzuziehen. Dies sind die Rahmendaten für die sich daraus ergebenden Phasen der Volleyball EM 2017 nach vollständiger Beendigung der Gruppenphase am 28. August 2017.

  • Mittwoch, 30. August 2017: Play-Offs (je zwei Spiele in Katowice und Krakau)
  • Donnerstag, 31. August 2017: Viertelfinale (je zwei Spiele in Katowice und Krakau)
  • Samstag, 2. September 2017: Halbfinale (Katowice)
  • Sonntag, 3. September 2017: Spiel um Platz 3 und Finale (Katowice)

Die Favoriten bei der Volleyball EM 2017

In den ersten 17 Austragungen der Volleyball Europameisterschaft zwischen der Erstaustragung im Jahr 1948 und 1991 war das Turnier vorrangig in Händen der Tschecheslowakei und der Sowjetunion, die inzwischen bekanntermaßen als Länder nicht mehr existieren und auf viele kleinere Länder verteilt worden sind. Mit Slowenien im letzten Endspiel, Russland als Sieger im Jahr 2013 oder auch den Serben als Europameister 2011 sind osteuropäische Länder aber nach wie vor das Maß der Dinge im Volleyball der Herren, weswegen diese Mannschaften durchaus einen Tipp wert sein könnten. Dennoch zählt für uns in den engen Kreis der Favoriten vor allem Titelverteidiger Frankreich hinein sowie Italien, das als erfolgreichstes mitteleuropäisches Land mit insgesamt sechs Turniersiegen Platz zwei in der ewigen Bestenliste belegt und zuletzt wieder drei Mal in Serie in den Top 3 gelandet war, ohne jedoch den Titel zu gewinnen. Natürlich sind auch die Polen einen genaueren Blick wert, wird das Heimpublikum die Spieler doch zusätzlich beflügeln und aus deutscher Sicht wollen wir nun auch noch kurz die Chancen der DVV Auswahl klären, hier eventuell zum ersten Mal den Titel zu holen, bzw. ggf. die erste Medaille zu gewinnen. Im Folgenden also unsere Kurzanalysen zu den besagten vier Teams, ehe wir Ihnen abschließend noch die besten Quoten aller 16 Teilnehmer an die Hand geben.

Frankreich – Ist ihr Erfolg reproduzierbar?

Als die Franzosen im Sommer 2015 bei der Volleyball EM in Bulgarien und Italien zum ersten Mal in der Geschichte den großen Titel gewinnen konnten, war das schon eine kleine Überraschung, galten die Spieler der Fédération Française de Volley-Ball doch keineswegs als Titelanwärter und hatten die vier vorherigen Endspiele in ihrer Geschichte (1948, 1987, 2003 und 2009) allesamt verloren. Was seitdem aber für eine Erfolgswelle in Frankreich ausgebrochen ist, ist doch schon sehr erstaunlich. Denn nicht nur gewann man 2015 dann noch die Volleyball-Weltliga zum ersten Mal und schlug Serbien dabei glatt mit 3:0 im Finale, man konnte nach dem dritten Platz im Jahr 2016 auch jetzt in 2017 schon wieder die „FIVB World League“ gewinnen, als man Gastgeber Brasilien mit 3:2 knapp schlagen konnte. Kurzum: Die Franzosen bringen hier tatsächlich alles mit, um in einem Jahr der absoluten Superlative, in dem es lediglich am 16. Juni im Rahmen der Weltliga mal eine knappe 2:3-Niederlage gegen Italien gab – bei ansonsten 14 Siegen aus den restlichen 14 Spielen des Jahres –, erneut zum Europameister zu werden. Bei einer attraktiven Quote von 3,50 ist Frankreich dabei nicht nur Favorit bei den Buchmachern, sondern auch für uns der heißeste Anwärter auf den Gesamtsieg. In der einfachen Gruppe D mit Belgien, der Niederlande und der Türkei sollte der Gruppensieg absolut ungefährdet eingefahren werden können.

Italien – Viel wird von der Gruppenphase abhängen

Dass die Italiener, die insgesamt auch schon zehn der 29 vergangenen Endspiele bei den Volleyball Europameisterschaften erreicht haben und dort sechs Mal den Titel holten, zu den Dauerbrennern in diesem Sport zählen, haben wir bereits herausgestellt. Nach den beiden Vizeeuropameisterschaften 2011 und 2013 sowie dem dritten Platz in 2015 hat man aber zumindest im laufenden Jahrzehnt noch keinen weiteren Titel holen können. Auch bei den Olympischen Spielen 2016 gab es „nur“ die Silbermedaille hinter Gastgeber Brasilien, nachdem man 2012 schon „nur“ Bronze geholt hatte. In der Weltliga war es ebenfalls 2013 und 2014 „nur“ Bronze, ehe man zuletzt in Brasilien auf einem absolut enttäuschenden zwölften Platz gelandet war, obschon bei diesem Turnier bemerkenswerterweise in der Zwischenrunde ein 3:2-Sieg gegen den späteren Gesamtsieger Frankreich mit dabei war. In der Summe scheint es dabei fast so, als sei Italien stets ein Kandidat für das Podium, habe aber den Killerinstinkt verloren, am Ende auch die großen Trophäen einzusacken. Viel wird deshalb in unseren Augen auch hier in Polen bei der Volleyball EM 2017 von der Gruppenphase abhängen, denn zu allem Überfluss haben die Italiener nach der ernüchternden Weltliga nun die absolute Todesgruppe gezogen, in der man mit Tschechien, der Slowakei und Deutschland gleich drei gefährliche Gegner hat. Weil nur der Gruppensieg eine gute Ausgangslage für den Einzug ins Halbfinale bietet, wo dann alles möglich ist, lässt sich zum Potenzial der Italiener, erstmals seit 2005 wieder Europameister zu werden, erst nach dem Turnierstart Genaueres sagen. Im Vorfeld des Turniers liegt die Quote für den Gesamtsieg bei 4,50, was in unseren Augen gemessen am damit verbundenen Risiko etwas zu gering ist. Unsere Empfehlung geht dementsprechend dahin, erst einmal den Turnierstart der Italiener abzuwarten, die zudem selbst beim Gruppensieg schon im Halbfinale auf Gastgeber Polen treffen könnten, was die Chancen auf den Gesamtsieg nicht gerade erhöht…

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Polen – Gute Auslosung für den Gastgeber

Am Abend der Eröffnung bekommen die Polen, die sich 2009 im sechsten Anlauf in ihrem sechsten Endspiel endlich erstmals zum Europameister krönen konnten, es mit Serbien – Europameister des Jahres 2011 – zu tun. Von diesem Spiel wird sehr viel für die „Biało-Czerwoni“ abhängen, die mit Auftaktsieg von einer wirklich hervorragenden Auslosung profitieren würde. Der Weg zum Gruppensieg wäre bei den Underdogs aus Finnland und Estland nämlich nur noch Formsache, während man anschließend den leichteren Turnierbaum mit Italien als wahrscheinlichstem Gegner fürs Halbfinale hätte. Verpasst man gegen Serbien den Sieg im Eröffnungsspiel, so müsste man zwar mit dem lästigen Play-Offs leben, hätte anschließend aber im Viertelfinale wahrscheinlich die Russen zum Gegner – ein Match, in dem man womöglich gar der Favorit wäre. Kurzum: die Auslosung hat es ziemlich gut mit dem Gastgeber gemeint, der infolgedessen auch eine gute Quote von 5,50 seitens der Buchmacher für seinen möglicherweise zweiten Gesamtsieg bei einer Volleyball Europameisterschaft erhalten hat. Weil über kurz oder lang aber auch die Duelle mit Frankreich, Italien oder Russland gewonnen werden müssen, geht der zwar realistische Tipp auf den polnischen Gesamtsieg trotzdem mit einem hohen Risiko einher.

Deutschland – Ein Underdog mit Außenseiterchancen

Viel hat die DVV (Deutscher Volleyball Verband) Auswahl in ihrer langen Geschichte noch nicht erreicht. So gab es bisher gerade bei Europameisterschaften noch nie eine Medaille, während man aber immerhin im Sommer 2015 in Baku, Aserbaidschan, bei den allerersten Europaspielen nach 3:1-Sieg im Endspiel gegen Bulgarien auf Anhieb Gold holen konnte. Ein Aufschwung war seitdem in dem von Andrea Giani Kader des Weltranglistenneunten zu erkennen, der auf einmal auch anderswo in Erscheinung treten konnte, als man sich bei der Weltmeisterschaft 2014, die ausgerechnet hier in Polen stattgefunden hatte, nach einem Sieg über Frankreich im Spiel um Platz drei eine Bronzemedaille sichern konnte. Die Adler, wie man das Team auch nennt, konnten sich überdies auch gerade erst an den starken Belgiern für die heftige 0:3-Klatsche in der WM Quali revanchieren, als man die letzte Generalprobe gegen sein Nachbarland in Bremen mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Ein Auftrieb genau zur rechten Zeit, denn wie bereits bei den Italienern – Deutschlands erstem Gruppengegner – angesprochen, sind die Volleyballer mit dem Adler auf der Brust in der Todesgruppe der Volleyball EM 2017 gelandet, was durch die Quote für den Gesamtsieg von 19,00 auch unterstrichen wird. Der wichtige Gruppensieg würde die Deutschen zwar gewaltig pushen, bei der sehr attraktiven Siegquote, die bereits bei knapp über fünf Euro Einsatz einen dreistelligen Gewinn versprechen würde, lohnt sich aber auch sonst vielleicht eine kleine Nebenwette mit niedrigem Einsatz auf die DVV Auswahl, die durchaus das Potenzial hat, sich über die Play-Offs kommend in das Turnier in eben jenem Land hineinzufuchsen, in dem man vor drei Jahren erst Bronze bei einer Weltmeisterschaft geholt hatte

Die Quoten bei der Volleyball EM 2017

Nation Turniersieg
Frankreich 3,50
Italien 4,50
Polen 5,50
Russland 6,50
Serbien 7,50
Deutschland 19,00
Bulgarien 21,00
Slowenien 26,00
Belgien 31,00
Niederlande 51,00
Estland 76,00
Finnland 101,00
Tschechien 126,00
Spanien 176,00
Slowakei 301,00
Türkei 401,00

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