Vierschanzentournee 2017/2018 Wetten, Favoriten & Quoten

27. Dezember 2017

Daniel Andre Tande, Skispringen - © krumcek / Shutterstock.com

Am Freitag, den 29. Dezember 2017, startet die Vierschanzentournee 2017/2018. Es ist die bereits 66. Austragung der vier Skisprungwettkämpfe, die sich traditionell um den Jahreswechsel herum verteilen und in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen nicht nur terminlich, sondern auch räumlich relativ nahe beieinander liegen. Beginnend in Deutschland in Oberstdorf geht es für die Athleten der FIS dabei zum berühmten Neujahrsspringen weiter nach Garmisch-Partenkirchen, ehe der Wettbewerb die österreichische Grenze passiert und in Innsbruck fortgesetzt wird. Den Abschluss bildet dann das Skispringen am Dreikönigstag in Bischofshofen. Hier wird dann auch der Nachfolger von Vorjahressieger Kamil Stoch gesucht, der nach sieben von bisher 23 Wettbewerben im Skisprung Gesamtweltcup 2017/18 zurzeit nur den vierten Platz belegt und bereits 227 Punkte Rückstand auf den Führenden Richard Freitag aufgebaut hat.

Eben jener Richard Freitag gilt dementsprechend bei der Vierschanzentournee 2017/18 auch als ein brandheißer Kandidat in Hinblick auf den Titelgewinn. Auf ihm lasten dabei alle Hoffnungen von Deutschland, das zuletzt bei der Vierschanzentournee 2001/02 den Gesamtsieger stellen konnte, der damals noch Sven Hannawald hieß. Aber auch Mit-Gastgeber Österreich möchte an die Ära zwischen 2009 und 2015, als sieben Mal in Serie der Gewinner der Vierschanzentournee aus dem eigenen Land stammte, nach zwei Jahren ohne Athleten auf den beiden vorderen Plätzen unbedingt an die dominanten Zeiten anknüpfen, wofür man vor allem auf den 2015er-Sieger Stefan Kraft vertraut, der allerdings im aktuellen Skisprung Weltcup sogar nur Fünfter ist. Nicht selten kam es in den letzten Jahren aber auch vor, dass – zumindest bei einzelnen Schanzen – ein paar handfeste Überraschungen passiert sind bei der Tournee, die neben den Olympischen Spielen, dem Skisprung Gesamtweltcup und der Nordischen Ski WM als einer der wichtigsten Titel im Skispringen anzusehen ist.

In diesem Beitrag haben wir Ihnen dabei den Zeitplan der Vierschanzentournee mit den vier Wettbewerben zusammengefasst und wagen anschließend einen Blick auf die Favoriten für Sie. Nach Einschätzung der Fahrer und ihrer Chancen auf den diesjährigen Gesamtsieg liefern wir Ihnen außerdem noch die attraktivsten Quoten aller Favoriten und Athleten im erweiterten Kreis.

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Der Zeitplan der Vierschanzentournee 2017/2018

Startschuss zur Vierschanzentournee 2017/18 ist offiziell Freitag, der 29. Dezember 2017, wenn in Oberstdorf die Qualifikation für das Auftaktspringen stattfindet, ehe es am Tag danach nicht nur im bereits achten Wettbewerb im Skisprung Gesamtweltcup um wichtige Punkte fürs Ranking geht, sondern auch um die ersten Punkte bei der 66. Ausgabe der Vierschanzentournee. Im Folgenden finden Sie dabei die vier Termine für die vier Austragungen der diesjährigen Tournee. Die Qualifikation findet dabei immer einen Tag davor statt. Wetterbedingte Abweichungen vom Plan sind dabei – wie bei allen Wintersportarten – durchaus üblich.

  • 30. Dezember 2017: Oberstdorf (Audi Arena Oberstdorf, Große Schattenbergschanze, HS137)
  • 1. Januar 2018: Garmisch-Partenkirchen (Große Olympiaschanze, HS140)
  • 4. Januar 2018: Innsbruck (Bergiselschanze, HS130)
  • 6. Januar 2018: Bischofshofen (Paul-Außerleitner-Schanze, HS140)

Die Favoriten bei der Vierschanzentournee 2017/2018

Will man einen Favoriten auf den Gesamtsieg bei der diesjährigen Vierschanzentournee ausfindig machen, so läuft es immer wieder auf ein Dreiergespann bestehend aus dem Führenden im aktuellen Weltcup Richard Freitag, 2015er-Sieger Stefan Kraft sowie Titelverteidiger Kamil Stoch hinaus. Auf diese drei Topfavoriten im engen Kreis haben wir infolgedessen nun auch einen ganz genaueren Blick geworfen, indem wir ihre exakten Siegchancen genauer besprechen und in Verbindung mit den ausgeschriebenen Quoten auch kurz darauf eingehen, ob ein Tipp rentabel wäre.

Erwähnen möchten wir an dieser Stelle deshalb noch kurz die potenziellen Geheimfavoriten. Und hier darf mit Andreas Wellinger ein zweiter deutscher Athlet auf keinen Fall fehlen, denn der 22-Jährige, der 2014 in Sotschi bereits Gold im Mannschaftswettbewerb holte, hat wieder einmal an Erfahrung zugelegt und liegt im Gesamtweltcup zurzeit auf Platz zwei, was auch an seinem tollen Triumph in Nischni Tagil am 3. Dezember 2017 zurückzuführen ist, als er den Sieg mit nach Hause nehmen konnte und Richard Freitag auf Platz zwei verbannte. Zur Quote von 9,00 ist er definitiv ein lukrativer Geheimfavorit, obschon es viel braucht, damit er an den drei Topstars der Vierschanzentournee über alle vier Schanzen hinweg vorbeikommt. Erwähnt werden muss dementsprechend auch der ewige Geheimfavorit aus Norwegen, der 23-jährige Daniel-André Tande, der letztes Jahr bei der Vierschanzentournee sowohl in Garmisch-Partenkirchen als auch in Innsbruck zwei Weltcupsiege im Einzel holen konnte, die am Ende aber nur für den dritten Platz in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee reichten. Auch jetzt ist er mal wieder Dritter im Gesamtweltcup. Abgesehen davon, dass er bei all den vielen Platzierungen auf dem Treppchen zu selten ganz oben landet und als ewiger Zweiter und Dritter gilt, fehlte ihm bisher auch oft die nötige Konstanz, um tolle Leistungen mit Weltcupsiegen zu vergolden. Dennoch liegt ihm die Vierschanzentournee. Sobald er also endlich mal eine Tour erwischt, in der er auf allen vier Schanzen seine Leistung zeigen kann, ist er ein absoluter Topkandidat auf den Sieg. Zur Quote von 13,00 wirft eine kleine Nebenwette auf Daniel-André Tande dabei schon mit geringem Einsatz gute Rendite ab, wobei auch bei ihm nun einmal viel zusammenkommen muss. Last, but not least, sollte man auch den Polen Piotr Zyla nicht vollständig abschreiben. Der 30-Jährige, der bei der Skisprung WM 2017 in Lahti Bronze holte, trumpfte völlig überraschend bei der Vierschanzentournee 2016/17 groß auf, landete bei allen vier Schanzen in den Top 10 und konnte seinen Platz dabei von Turnier zu Turnier verbessern, sodass ihm der dritte Platz in Bischofshofen am Schluss ausreichte, um auf Platz zwei in der Gesamtwertung zu landen. Obwohl er selten ganz oben zu finden ist und recht unscheinbar ist, so bringt der Zehnte der aktuellen Gesamtwertung doch sehr viel Konstanz mit, was bei der Vierschanzentournee, die in der Regel davon lebt, dass ein schlechter Tag den Superstar des Vortages schon wieder in der Versenkung verschwinden lassen kann, ein probates Mittel in Richtung Gesamtsieg sein kann. Gerade auch, weil mit Pitro Zyla bei einer ausgeschrieben Quote von 151,00 überhaupt niemand rechnet, würde sich beim Zweiten des Vorjahres ein gewagter Tipp mit kleinem Einsatz lohnen, falls unter den Favoriten keiner dabei sein sollte, der seine Konstanz über alle vier Schanzen hinweg in den Griff bekommt.

Nun wollen wir uns aber auch mit den drei Topfavoriten auseinandersetzen.

Richard Freitag – Deutschlands große Hoffnung

Dass der Skisport große Namen hervorbringen kann, beweist unter anderem die Wahl von Laura Dahlmeier zu Deutschlands Sportlerin des Jahres 2017. Und auch die Skispringer stehen hierzulande in großer Tradition von Namen wie Martin Schmitt oder Sven Hannawald, die gerade auch die Vierschanzentournee während der Jahrtausendwende sehr populär haben werden lassen. Bald in einem Atemzug mit diesen Namen könnte derweil der 26-jährige deutsche Richard Freitag genannt werden, der bereits im dritten Springen der Vierschanzentournee 2014/15 einen seiner bedeutendsten Siege in einem Einzelwettbewerb zu erzielen wusste, bisher aber noch nie in den Top drei der Gesamtwertung dieser vier Schanzen gelandet ist. Das könnte sich nun schlagartig ändern, wenn der Führende in der FIS Skisprung Weltcup Gesamtwertung seine zurzeit bestechende Form beibehält, denn nach sieben von 23 absolvierten Wettbewerben führt der Shootingstar die Gesamtwertung mit 151 Punkten Vorsprung auf seinen Landsmann Andreas Wellinger auf Platz zwei klar und deutlich an. Hauptgrund dafür: er gewann gleich drei der bisher sieben Einzelwettbewerbe, nämlich am 2. Dezember in Nischni Tagil, am 10. Dezember in Titisee-Neustadt und am 17. Dezember in Engelberg. Seine Weltcupsiege im Einzel Nummer sechs bis acht und die ersten gewonnenen Schanzen seit dem eben genannten dritten Springen bei der Vierschanzentournee 2014/15 in Innsbruck. Kein Wunder also, dass der Deutsche nun zum absoluten Topfavoriten avanciert ist, denn wenn er diese Form nun in der Vierschanzentournee halten kann, wäre er auch mit Treppchenplatz ein weiterhin heißer Kandidat für den Sieg im Gesamtweltcup, wo er 2016/17 noch auf einem enttäuschenden 13. Platz gelandet war. Nicht zuletzt wegen der starken Auftritte in den letzten Wochen bewerten die Buchmacher seine Chance darauf, der erste deutsche Gesamtsieger bei der Vierschanzentournee seit 16 Jahren zu werden, mit einer Quote von 2,75. Auch wir müssen konstatieren, dass sich Richard Freitag in der Form seines Lebens aktuell wohl nur selbst schlagen kann, weshalb der Sportsoldat auch unser Topfavorit auf den Sieg ist.

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Stefan Kraft – Anknüpfen an die sensationelle Vorsaison

Dass zurzeit Richard Freitag und damit nicht der 24-jährige Österreicher Stefan Kraft der haushohe Favorit auf den Gesamtsieg bei der diesjährigen Vierschanzentournee lautet, liegt einzig und allein daran, dass der Österreicher im aktuellen Skisprung Weltcup seiner sensationellen Form der Vorsaison noch etwas hinterher hinkt. Aus den sieben Einzelwettbewerben stehen lediglich zwei dritte Plätze für den Gesamtsieger der Vorsaison zu Buche, der 2017 nicht nur den Gesamtweltcup holte, sondern auch den Skiflug-Weltcup noch obendrauf einstreichen konnte. Als wäre das nicht genug gewesen, gewann der Österreicher bei der Weltmeisterschaft in Lahti 2017 noch sowohl Gold bei der Normal- als auch bei der Großschanze und hält seit 2017 überdies den neuen Weltrekord im Skiflug. Lediglich bei der Vierschanzentournee enttäuschte er am Ende. Den Wettbewerb, den der österreichische Topstar 2014/15 schon einmal als Gesamtsieger abschließen konnte, konnte er 2017 nur als Sechster beenden. Umso bemerkenswerter, da er das Auftaktspringen in Oberstdorf noch klar gewonnen hatte, ehe er in Garmisch-Partenkirchen als Dritter noch weitere Punkte einsammeln konnte, durch die er fast gleichauf mit Kamil Stoch in die beiden Schanzen in sein Heimatland weitergereist war – und dort verspielte er mit Platz 18 in Innsbruck und Platz 25 in Bischofshofen sämtliche Ambitionen auf einen weiteren Gesamtsieg. Es sollten zwar seine einzigen Rückschläge in der Skisprung Saison 2016/17 bleiben, dennoch ist er in der noch jungen Saison 2017/18 bisher den Beweis noch schuldig geblieben, dass er nach wie vor das Zeug dazu hat, den Status von Österreich als Rekordsieger (16 Mal Gold bei der Vierschanzentournee) weiter ausbauen zu können. Die Quote von 4,00 verweist aber auch darauf, dass man ihm wegen der Verdienste der Vergangenheit viel Vorschusslorbeeren entgegenbringt. Persönlich halten wir den Tipp auf Stefan Kraft für absolut legitim, sofern Sie der Meinung sind, der Österreicher, der bisher mit leicht angezogener Handbremse in die Saison gestartet ist, schaltet nun wieder den Turbo ein. Lukrativ genug, um mit diesem Umschalten einen satten Gewinn einzufahren, ist die Quote nämlich allemal…

Kamil Stoch – Wie realistisch ist die Titelverteidigung

Nun hat es schon so manchen Athleten gegeben, der bei der Vierschanzentournee seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte. Zuletzt war das dem Österreicher Gregor Schlierenzauer im Jahr 2012/13 geglückt. Dass dieses Kunststück nun aber ausgerechnet dem 30-jährigen Polen Kamil Stoch gelingt, der schon im Vorjahr alles andere als als Favorit in die Vierschanzentournee gegangen ist, wäre dann in Augen vieler Experten doch eine faustdicke Überraschung. Dabei gibt es durchaus eine Reihe von Argumenten, die für den polnischen Dauerbrenner sprechen, der in Lahti 2017 zuletzt mit seiner Mannschaft die Goldmedaille holen konnte und im Gesamtweltcup einen souveränen zweiten Platz hinter Überflieger Stefan Kraft feiern konnte, der nicht zuletzt auch seinem Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee geschuldet war. Und immer mal wieder gelang es Kamil Stoch ohnehin, seinen Gegner auszustechen, beispielsweise in Wisla, Zakopane, Sapporo oder auch beim Skifliegen in Vikersund. In Verbindung mit seiner Goldmedaille auf Großschanze bei der WM 2013 in Val di Fiemme und seinem Sieg im Gesamtweltcup 2013/14 muss damit eben auch konstatiert werden, dass Kamil Stoch immer wieder aufs Neue das Kunststück vollbringt, an der Spitze der Welt mitzumischen – und das über einen beachtlich langen Zeitraum hinweg. Alleine in 2017 hat er sechs seiner 22 Weltcupsiege im Einzel geholt. Auch, wenn all diese Siege noch auf die Saison 2016/17 zurückgehen und er in der Momentaufnahme der noch jungen Saison 2017/18 nur Vierter ist und noch keinen Wettbewerb gewinnen konnte, so geht er mit viel Momentum in die Vierschanzentournee. Im bis dato letzten Wettbewerb im schweizerischen Engelberg am 16./17. Dezember belegte er erst Platz drei im Nachtspringen, ehe am Tag darauf sogar Platz zwei hinter Richard Freitag zu Buche stand. Und auch im ersten Einzelspringen des Jahres am 19. November wurde er im heimischen Wisla hinter Überraschingssieger Junshiro Kobayashi Zweiter – wohlgemerkt vor Stefan Kraft, den er bereits bei der letztjährigen Vierschanzentournee hinter sich lassen konnte. Seine Ausbeute bei der Vierschanzentournee letztes Jahr: ein vierter Platz, zwei zweite Plätze und ein Sieg. Ergebnisse, die auch jetzt wieder absolut realistisch sind, weshalb der Tipp auf den Gesamtsieg von Kamil Stoch zu einer attraktiven Quoten von 4,50 durchaus spielbar ist. In Unseren Augen spricht derzeitig allerdings mehr für unseren Topfavoriten Richard Freitag sowie den Österreicher Stefan Kraft, weshalb der Tipp auf Kamil Stoch womöglich erst im Fall einer noch steigenden Quote so ab ca. 5,50 / 6,00 auch tatsächlich gespielt werden sollte.

Die Quoten bei der Vierschanzentournee 2017/2018

Fahrer Gesamtsieger
Richard Freitag (GER) 2,75
Stefan Kraft (AUT) 4,00
Kamil Stoch (POL) 4,50
Andreas Wellinger (GER) 9,00
Daniel Andre Tande (NOR) 13,00
Johann Andre Forfang (NOR) 17,00
Junshiro Kobayashi (JAP) 26,00
Markus Eisenbichler (GER) 34,00
Peter Prevc (SLO) 51,00
Anders Fannemel (NOR) 67,00
Michael Hayböck (AUT) 67,00
Dawid Kubacki (POL) 81,00
Jernej Damjan (SLO) 101,00
Robert Johansson (NOR) 101,00
Gregor Schlierenzauer (AUT) 151,00
Halvor Egner Granerud (NOR) 151,00
Andreas Stjernen (NOR) 151,00
Simon Ammann (SUI) 151,00
Maciej Kot (POL) 151,00
Timi Zajc (SLO) 151,00
Piotr Zyla (POL) 151,00

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