Vierschanzentournee 2015/2016 Wetten – Favoriten & Quoten

23. Dezember 2015

Sportwetten (Tennis, etc.) - Prognosen & Quoten

Am Dienstag, den 29. Dezember 2015, startet mit der Vierschanzentournee mal wieder einer der prestigeträchtigsten Abschnitte der Skisprung Weltmeisterschaft. Bis einschließlich zum 6. Januar 2016 duellieren sich hierbei die Skiathleten zum mittlerweile 64. Mal seit 1952 in insgesamt vier Wettbewerben. Zwar geht es natürlich auch um Punkte im Gesamtweltcup, allerdings hat die Vierschanzentournee inzwischen einen derart hohen Stellenwert eingenommen, dass ein Erfolg hier zu den höchsten Zielen zu zählen ist, die ein Skispringer in seiner Karriere erreichen kann.

Nach dem Auftaktspringen am 29. Dezember 2015 in Oberstdorf findet am 1. Januar 2016 das traditionelle Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen statt. Nur zwei Tage später geht es dann am 3. Januar 2016 zum Berginselspringen nach Innsbruck, bevor der endgültige Sieger der Vierschanzentournee beim Dreikönigsspringen am 6. Januar 2016 in Bischofshofen ermittelt werden wird.

Nach wie vor unerreicht ist dabei der gigantische Erfolg des ehemaligen Skispringers und heutigen Autorennfahrers Sven Hannawald. Bei der Vierschanzentournee 2001/02 gelang es ihm nämlich als erstem Skispringer überhaupt, alle vier Wettbewerbe der Vierschanzentournee für sich zu entscheiden. Auch im Anschluss an diese Messlatte für die Ewigkeit hat es nie wieder ein Teilnehmer geschafft, diesen sogenannten Grand Slam des Skispringens komplett für sich zu entscheiden. So gab es auch alleine in der letzten Saison bei jedem der vier Wettbewerbe einen anderen Sieger, wodurch der Titelverteidiger Stefan Kraft (1106,7 Punkte) sich schlussendlich mit lediglich sechs Pünktchen Vorsprung vor Landsmann Michael Hayböck (1100,7 Punkte) durchsetzen konnte.

Überhaupt ging der Sieg bei der Vierschanzentournee nun in insgesamt sieben aufeinanderfolgenden Jahren seit 2008/09 stets nach Österreich. Mit den Skispringern rund um Vorjahressieger Stefan Kraft wird man sicherlich auch dieses Jahr rechnen müssen, bestechende Formen von Peter Prevc oder Severin Freund lassen jedoch die Vermutung zu, dass der Grand Slam des Skispringens dieses Mal auch durchaus wieder in ein anderes Land gehen könnte.

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Vierschanzentournee Gesamtsieger 2015/2016 – Die Favoriten

Allen voran ist ganz sicher der Slowene Peter Prevc zu nennen. Im Vorjahr belegte er bei drei der Wettbewerb der Vierschanzentournee den jeweils dritten Platz. Lediglich sein für seine Verhältnisse schwacher Tag in Innsbruck (Platz 11) sorgte dafür, dass es in der Gesamtwertung ebenfalls nur zu Platz 3 reichte. So hätte ihm nämlich Platz 2 in Innsbruck bereits für den Gesamtsieg beschert, den übrigens schon bemerkenswert viele Skispringer bei der Vierschanzentournee erreichen konnten, ohne dafür einen einzelnen Wettbewerb gewonnen zu haben. Vielmehr wird dadurch unterstrichen, dass Konstanz ein wichtiger Faktor ist. Genau in diesem Bereich führt am 23-jährigen Peter Prevc ganz gewiss kein Weg vorbei, hat das Ausnahmetalent doch schon zwei Mal in Folge den Skiflug-Weltcup eindrucksvoll für sich entscheiden können. Auch im Gesamtweltcup reichte es für Peter Prevc in den letzten beiden Saisons im Skispringen jeweils zum zweiten Platz. Zuletzt gewann der talentierte Slowene drei Wettbewerbe hintereinander im Dezember und führt den Gesamtweltcup nach sieben ausgetragenen Wettbewerben mit einem Vorsprung von 165 Punkten auf den Zweitplatzierten eindrucksvoll mit insgesamt 564 Punkten an. Alles deutet darauf hin, als würde dies nun endgültig der große Winter des Peter Prevc werden. Er gilt daher als der große Favorit für den Gesamtsieg der Vierschanzentournee.

Ebenfalls ein großer Favorit, der Peter Prevc schon in der letzten Saison bei einem Punktegleichstand nur wegen der höheren Anzahl an gewonnenen Einzelwettbewerben den Sieg im Gesamtweltcup im Skispringen abluchsen konnte, ist der deutsche Athlet Severin Freund. Als amtierender Titelverteidiger im Gesamtweltcup liegt er mit 399 Punkten zwar etwas abgeschlagen auf Platz 2 im Ranking, konnte allerdings bereits zwei Einzelwettbewerbe in der laufenden Saison für sich entscheiden. Gerade die Vierschanzentournee war es letzte Saison allerdings, die ihn in der Tabelle ziemlich heruntergezogen hatte. Als Vierter ging er in die zum Jahreswechsel stattfindenden Springen und nach enttäuschenden Ergebnissen (sein bestes Einzelergebnis sowie das Gesamtergebnis lautete Platz 8) rutschte er auf Rang 7 im Gesamtweltcupstand ab. Zwar gelang ihm noch eine unglaubliche Aufholjagd, die in seinen ersten Titelgewinn mündete, aber seine Ergebnisse im Rahmen der Vierschanzentournee ließen bisher doch stark zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz ist mit dem sympathischen Deutschen immer zu rechnen und ganz sicher wird er darauf brennen, den Grand Slam des Skispringens erstmals seit dem überragenden Sieg von Sven Hannawald aus der Saison 2001/02 mal wieder nach Deutschland zu holen.

Auch Vorjahressieger Stefan Kraft möchte natürlich nur allzu gerne dafür Sorge tragen, dass der prestigeträchtige Wettbewerb zum mittlerweile achten Mal in Serie nach Österreich geholt wird. Bisher ist er noch nicht so ganz in der aktuellen Skisprung Saison angekommen und findet sich in der Tabelle des Gesamtweltcups lediglich auf Platz 9 wieder. Allerdings war es auch im letzten Jahr nur der siebte Platz, mit dem er in die Vierschanzentournee ging. Nach seinem Sieg dort ging es hoch auf Platz 2 für ihn, was am Saisonende immer noch für die Bronzemedaille im Gesamtweltcup reichte. So kann man den vergangenen Winter für den 22-jährigen Jungspund als extrem erfolgreich ansehen. Ganz sicher sollte man sich von seinem momentanen 9. Platz in der Zwischentabelle nicht täuschen lassen und den Österreicher auch dieses Mal wieder auf dem Zettel haben.

Natürlich möchte sein Landsmann Michael Hayböck ebenfalls erreichen, dass der Grand Slam des Skispringens in Österreich bleibt. Für den 24-Jährigen, der vor allem bei den letzten beiden Events der Vierschanzentournee auftrumpfen konnte und dabei nach seinem zweiten Platz in Innsbruck gar den letzten Wettbewerb in Bischofshofen gewinnen konnte, bedeuteten diese vier Schanzen nämlich gar einen Sprung auf Platz 1 in der Zwischentabelle, obschon es unterm Strich am Saisonende lediglich zum fünften Platz für ihn reichte. Zurückzuführen war dies aber wohl eher auf ernüchternde Auftritte beim Skiflug-Weltcup, wo er letztendlich nur 13. wurde. Als Vorjahreszweiter bei der Vierschanzentournee fehlten ihm jedenfalls im letzten Winter lediglich sieben Punkte zum großen Coup. Ganz sicher wird der gebürtige Linzer daher nicht nur den Sieg in Bischofshofen wiederholen wollen, sondern auch bei den anderen drei Wettbewerben ordentlich Punkte für den Gesamtsieg sammeln wollen. Zum Favoritenkreis gehört er dabei allemal.

Komplettiert wird der kleine Kreis der Topfavoriten durch den Norweger Kenneth Ganges, der ganz sicher schon jetzt nach lediglich sieben Wettbewerben im Gesamtweltcup die Saison seines Lebens springt. Neben einigen starken Ergebnissen konnte er dabei gar in Lillehammer vor heimischem Publikum seinen ersten großen Sieg bei einem Weltcup unter Dach und Fach bringen. Bisher immer in der Bedeutungslosigkeit – so war sein 41. Platz im Gesamtweltcup im letzten Winter sein bis dato bestes Ergebnis – steht der 26-jährige Norweger dabei zurzeit noch vor seinen erfolgreichen Landsleuten Johann André Forfang und Daniel-André Tande auf Platz 3 in der Zwischenwertung. Er geht damit mit gehörigem Rückenwind in die Vierschanzentournee, wo ihn so manch ein ausgewiesener Experte aus der Welt des Skispringens durchaus als Geheimfavorit auf dem Zettel hat.

Apropos Geheimfavorit: Zum erweiterten Kreis sollte man natürlich auch stets den routinierten Gregor Schlierenzauer zählen, der die Vierschanzentournee in den Jahren 2012 und 2013 bereits gewinnen konnte. Im Gesamtweltcup zwar abgeschlagen auf Platz 30 liegend wird er hier ganz gewiss wieder voll angreifen.

Vierschanzentournee Quoten – Gesamtsieger 2015/2016

Peter Prevc: 2,00
Severin Freund: 4,50
Stefan Kraft: 7,00
Michael Hayböck: 9,00
Kenneth Gangnes: 12,50
Johann André Forfang: 31,00
Kamil Stoch: 36,00
Richard Freitag: 36,00
Gregor Schlierenzauer: 36,00
Anders Fannemel: 36,00

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