Veränderungen der Wettquoten beim Fußball – Quotenentwicklungen nutzen

4. Oktober 2017

Sportwetten Ratgeber - Tipps & Strategien für erfolgreiches Wetten

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich die Quoten für ein Spiel fast schon wie beim täglichen Auf und Ab auf der Börse entwickeln und verändern können? Stand beispielsweise für ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel am Wochenende noch für beide Seiten eine nahezu identische Quote zu Buche, so kann sich das in Windeseile verändern, falls bei der einen Mannschaft der Leistungsträger und Erfolgsgarant nicht spielen kann. Auch ein schwacher Auftritt eines Klubs in einem Pokalspiel oder internationalen Wettbewerb kann dazu führen, dass die Buchmacher die Quoten für das darauffolgende Wochenende noch einmal überdenken und abändern.

In diesem Beitrag wollen wir Sie dabei aber nicht nur auf diesen offensichtlichen Fakt hinweisen, der Ihnen gewiss schon selbst oft begegnet ist, sondern wir wollen auch ganz allgemein auf das „Warum“ hinter den Veränderungen der Wettquoten beim Fußball blicken und Ihnen letztlich aufzeigen, wie Sie solche Quotenentwicklungen zu Ihrem Vorteil nutzen können. Das alles in unserem dieswöchigen Ratgeber Artikel.

Sportwetten – eine interdisziplinäre Sparte

Möglicherweise gehören Sie ja noch zum alten Schlag und sind der Meinung, nur weil Gesetzgeber das Label „Glücksspiel“ auf Sportwetten draufpackt, gehört letztlich nicht mehr als pures Glück dazu, um mit Sportwetten Geld zu verdienen. Und möglicherweise sehen Sie in Sportwetten auf Fußballspiele nur eine Art Nervenkitzel, um sich die eigene Spannung am Spieltag zu erhöhen, an dem Ihre Herzensmannschaft nicht antritt. Denn bedeuten Ihnen beide Vereine nichts, deren Spiel Sie anschauen, so ändert sich das schlagartig, wenn Geld im Spiel ist und ein stolzer Gewinn winkt, sollte die Heimmannschaft das Spiel machen. Und vielleicht gehören Sie ja auch bereits zu den ein bis fünf Prozent aller Sportwetten Freunde, die ihren Sachverstand dazu nutzen, tatsächlich ihren Lebensunterhalt mit erfolgreichen Sportwetten zu bestreiten.

Damit dies allerdings möglich ist, braucht es definitiv mehr als bloß pures Glück. Wetten – vor allem im Fußball – müssen mit viel Sinn und Verstand abgegeben werden und Ihnen muss dabei klar sein, dass nicht jede Wette gewinnen kann, dass aber gleichzeitig auch nicht jede Wette gewinnen muss, damit Sie am Ende langfristig gesehen schwarze Zahlen mit dem Hobby schreiben. Und hier ist es extrem wichtig, dass Sie verstehen, dass mit dem benötigten Sachverstand nicht ausschließlich Fußballsachverstand gemeint ist. Vielmehr handelt es sich bei Sportwetten um eine interdisziplinäre Sparte, für die Sie Wissen in verschiedenen Bereichen benötigen. So zum Beispiel in angewandter Mathematik (Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung), aber auch über Wirtschaft, Finanzen und Marktentwicklung.

Genau dies sind nämlich die Bereiche, in denen die führenden Mitarbeiter der Sportwetten Plattformen Ihr großes Know-how haben und genau aus diesem Grund machen die Plattformen letztlich auch ihre Gewinne an der breiten Masse, die eben rein vom Bauchgefühl ausgehend ihre Scheine ausfüllt und dazu beiträgt, dass diese Sparte Sportwetten, die voll und ganz seriös betrieben werden könnte, sein Label „Glücksspiel“ nicht abschütteln kann.

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Wie Wettquoten beim Fußball entstehen und woher die Veränderungen kommen

Wenn zwei Vereine gegeneinander antreten, dann ist und bleibt im Fußball das klassischen 3-Weg-System der absolute Quotenschlager. Das bedeutet, Sie können zwischen Sieg, Unentschieden und Niederlage aus Sicht der Heimmannschaft wählen und sich anschließend in Einzel- und Kombi-Wetten dafür entscheiden, wobei die Quoten nur bei drastisch verteilten Favoritenrollen im Einserbereich liegen und oftmals für alle drei Ausgänge zwischen 2,x und 3,x rangieren, sobald sich zwei halbwegs gleichwertige Mannschaften gegenüberstehen. Warum nun am Ende dennoch der Buchmacher seinen Gewinn macht, ist ein reines Spiel mit Wahrscheinlichkeiten, das immer wieder auf Quotenentwicklungen und Anpassungen der Wettquoten erforderlich macht.

Ein Beispiel: Die erste Wettquote, die für ein neues Spiel online geht, ist immer erst einmal das Ergebnis vieler verschiedener Variablen, die hierin einfließen. Das ist natürlich der aktuelle Tabellenstand, aber auch die Bilanz zwischen beiden Mannschaften. Beachtet werden muss auch, wie beide im letzten Spiel gegeneinander gespielt haben, ob es seitdem Wechsel gab, ob manche Ergebnisse ggf. durch rote Karten oder andere „Gamechanger“ zu Stande gekommen waren, oder ob es am Ende vorwiegend verdiente Siege einer bestimmten Mannschaft gab. Natürlich gibt es auch statistische Besonderheiten, wenn eine Mannschaft aktuell eine Heimserie fährt oder auswärts schon eine bestimmte Dauer lang kein Tor erzielt hat. Kurzum: bevor eine erste Wettquote online gestellt wird, berechnet die Plattform anhand geheim gehaltener Algorithmen eine Wahrscheinlichkeit. Beispielsweise kommt sie zum Schluss, dass die Heimmannschaft zu 45% gewinnt, es zu 30% ein Remis gibt und die Gäste zu 25% als Sieger vom Platz gehen. Anschließend werden die Quoten so konzipiert, dass der Tipper bei Tipp 1 einen Gewinn einfährt, der niedriger als diese 45% liegt, bei Tipp X unter den 30% und bei Tipp 2 unter den 25% – bis hierhin logisch.

Nun kommt aber der entscheidende Wendepunkt: Ähnlich wie die Aktienkurse an der Börse steigen und fallen in Abhängigkeit der Menschen, die die Aktien halten, nimmt nun der Anbieter regelmäßige Anpassung an diesen Quoten vor – je nach dem, wie viele Kunden dem bestimmten Tipp gefolgt sind. Werden nämlich Wettquoten unterschätzt und dementsprechend nicht genutzt, so passt die Plattform diese über kurz oder lang an, solange bis sie lukrativ genug sind, dass ausreichend Menschen auf sie getippt haben, damit analog der errechneten Wahrscheinlichkeiten hier wieder mit allen drei Ausgängen am Ende ein Gewinn für den Anbieter erzielt wird. Und genau treten Veränderungen der Wettquoten beim Fußball auf, von denen Sie profitieren können.

Wie Sie diese Quotenentwicklungen zu Ihrem Vorteil nutzen

Zunächst einmal geht es darum, vorausschauend zu planen, was im Fußball oft sehr schwer ist, da Sie in der Regel im Vorfeld des beispielsweise vierten Spieltags einer nationalen Liga bereits auf den siebten Spieltag wetten können. Nichtsdestotrotz gehen Menschen, die mit Sportwetten Geld verdienen, ganz bewusst mit viel Vorausplanung an die neue Saison heran und befassen sich als Nächstes immer mit den Spielen, für die es noch keine Quoten gibt. Anschließend ermitteln sie nach eigenen Algorithmen, die über die Jahre hinweg immer treffsicherer werden, genau wie die Plattformen selbst die jeweiligen Gewinnwahrscheinlichkeiten und warten dann die Quote ab, um diese ggf. bei positivem Erwartungswert (mehr dazu in diesem Artikel; bitte anklicken) entweder sofort zu nutzen, ehe der Anbieter sie möglicherweise reduziert, oder mit dem Hintergrundwissen, dass sie noch weiter steigen wird, noch etwas zu warten.

Der Großteil der Kunden geht nachweislich auf Kombi-Wetten. Neben den Tipps auf die Lieblingsvereine oder Spiele, die man sich live anschaut, werden dann in der Regel vermeintlich sichere Tipps hinzugefügt, beispielsweise auf Teams wie Bayern, Dortmund, Paris, Manchester, Madrid, Barcelona, Juventus Turin oder andere Tabellenführer ihres Landes – ganz egal, gegen wen diese Spielen. Die Spieler denken dabei: „Je geringer die Quote, desto sicherer der Tipp“, was aber genau zu diesem Trugschluss führt. Denn je mehr Tipper nun auf den vermeintlichen Favoriten tippen, desto eher geht dessen Quote in den Keller und die Chance für den Außenseiter steigt. Sehen Sie also eine gute, prozentuale Chance für den Sieg eines Außenseiters, was oft dann vorkommt, wenn ein Underdog Heimspiel gegen eine starke Mannschaft hat, und ergibt diese eine positiven Erwartungswert, so können Sie hier – indem Sie diese Quotenentwicklungen nicht nur kennen, sondern auch nutzen – mit dem Tipp getrost warten, bis kurz vor Anpfiff, wenn der Buchmacher zur Erreichung seiner eigenen Prozentsätze final nachjustiert. Umgekehrt versuchen erfahrene Spieler aber auch bei entsprechenden Favoritentipps, mit denen nun einmal langfristig fast nie ein Gewinn erzielt werden kann, extrem schnell zu sein, um von potenziellen ersten Quoten zu profitieren, bei denen sich der Anbieter noch nicht auf Marktbewegung einstellen konnte.

Auf diese Weise geht es dabei vor allem darum, die Abschlussquote der Buchmacher für seinen eigenen Tipp zu schlagen, was nur dann möglich ist, wenn Sie verstehen, wie solche Bewegungen ablaufen.

Wir hoffen, dass dieser Ratgeber Artikel Ihnen einen ersten guten Überblick über das wichtige Thema gegeben hat, in das sich jeder Anfänger erst einmal hineinarbeiten musste. Vormerken können Sie sich aber auch als Einsteiger jetzt schon mal die Faustregel, dass das Aufspringen auf sinkende Quoten (ein Indiz für ein großes Wettaufkommen, dass – wie hier erklärt – die Außenseiterwetten steigen lässt) langfristig gesehen immer zu Verlust führt.




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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