US Open 2018 Männer – Wetten, Favoriten & Quoten

24. August 2018

Novak Djokovic - © mooinblack / Shutterstock

Am Montag, den 27. August 2018, beginnt das Herreneinzel der US Open 2018. 128 Männer kämpfen dabei im Rahmen der bereits 138. Austragung des prestigeträchtigen Grand Slam Turniers um den Gesamtsieg in den Vereinigten Staaten von Amerika, wenn ein potenzieller Nachfolger von Vorjahressieger Rafael Nadal gesucht wird. Dabei geht der 32-jährige Spanier als Weltranglistenerster als topgesetzter Spieler in diesen Wettbewerb und möchte seinerseits gewiss selbst ein Wörtchen mitreden, bekommt allerdings von einem wiedererstarkten Novak Djokovic, einem allseits gefährlichen Roger Federer sowie einer Reihe weiterer heißer Kandidaten sehr viel Konkurrenz.

Schließlich hat es zum vierten und letzten Grand Slam Turnier des Kalenderjahres 2018 erneut die geballte Crème de la Crème der ATP World Tour zu dem bedeutenden Major-Turnier verschlagen, wenn unter anderem auch der 2012er Champion Andy Murray mal wieder versuchen wird, sein Comeback weiter voranzutreiben und vielleicht ja noch mal einen Angriff zu starten. Gleiches gilt für Stan Wawrinka, der als Gesamtsieger des Jahres 2016 abermals außerhalb der Setzliste starten muss und mit dem amtierenden Weltmeister Grigor Dimitrov ein regelrechtes Hammerlos für die erste Runde gezogen hat. Möglicherweise kommt es aber auch ganz anders, denn mit Alexander Zverev steht ein Youngster der ATP World Tour in den Startlöchern, um endlich auch auf der allergrößten Bühne der Welt an seine etlichen Erfolge bei Major-Turnieren anknüpfen zu können und Deutschland den ersten männlichen US Open Sieg seit Boris Becker 1989 zu bescheren. Und dann wäre da auch noch der Turm von Tandil, Juan Martin del Potro, der hier 2009 mal den Gesamtsieg erringen konnte und dieses Jahr in bestechender Form ist, während auf den Hartplätzen vom USTA Billie Jean King National Tennis Center noch reihenweise weitere Spieler darauf hoffen, dieses Jahr den ganz großen Wurf landen zu können. Beispielsweise 2014er Sieger Marin Cilic, sein damaliger Finalgegner Kei Nishikori oder auch der letztjährige Finalist Kevin Anderson – allesamt gestandene Tennis Profis, denen bei entsprechendem Turnierverlauf ein weiterer Coup durchaus zuzutrauen ist.

Und genau das macht die diesjährigen US Open 2018 auch zu einem derartig spannenden Turnier, denn obschon man es am Ende durchaus auf eine Hand voll Topfavoriten auf den Gesamtsieg herunterbrechen kann, kommt doch insgesamt ein gutes Dutzend Tennis Profis potenziell für den Gesamtsieg in Frage. Auf den richtigen Riecher kommt es dementsprechend ungemein drauf an. Zumindest aber die fünf brandheißen Kandidaten auf den Gesamtsieg haben wir in diesem Beitrag der Reihe nach für Sie analysiert und deren Siegchancen durchleuchtet. Abschließend haben wir außerdem die Quoten für Sie.

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Novak Djokovic – Setzt sich sein Lauf weiter fort?

Lange hat der 31-jährige Serbe Novak Djokovic in diesem Jahr gebraucht, ehe er wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte. So scheiterte er bei den Australian Open 2018 noch an Hyeong Chung und bei den French Open 2018 schließlich an Marco Cecchinato. Gegner, die er früher ohne nennenswerte Gegenwehr in Grund und Boden gespielt hätte. Aber auch zwischen diesen Majors lief zunächst herzlich wenig beim ehemaligen Weltranglistenersten zusammen, der aber in der Rasensaison endlich wieder zum Leben erwachte. Zumindest machte sich die Rückkehr zu seinem ehemaligen Trainer Marian Vajda hier bezahlt, denn nachdem Nole zunächst bei den Fever-Tree Championships in London das Endspiel erstürmte (1:2-Niederlage gegen Marin Cilic), da gelang ihm anschließend bei den Wimbledon Championships der ganz große Wurf und er gewann kurzerhand das Turnier. Zuletzt sorgte er dabei sogar noch für einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere, denn mit dem 2:0-Finalsieg über Roger Federer bei den Western & Southern Open in Cincinnati wurde der Djoker nun offiziell zum ersten Spieler, der eine Art „Golden Masters“ geschafft hat, denn mit seinem Gesamtsieg bei dem einzigen Major, das er noch nie gewonnen hatte, ist er der erste Mann, der nun alle neun Masters-Turnier der ATP World Tour jeweils mindestens einmal gewonnen hat. In der Summe liest sich damit auch seine Jahresbilanz bei 33 Siegen gegenüber zehn Niederlagen wieder hervorragend, wobei seine gute Form umso deutlicher wird, wenn man die Bilanz seit den Fever-Tree Championships liest. Dann sind es nämlich 19 Siege gegenüber zwei Niederlagen. Zur Quote von 3,40* ist er damit auch nach Rückkehr auf Platz sechs der ATP Weltrangliste umgehend wieder der Topfavorit bei den Buchmachern für den Titelgewinn in New York City, obschon sein Turnierbaum alles andere als einfach ist. So könnte ihm bereits im Viertelfinale mit Roger Federer ein weiterer brandheißer Kandidat auf den Titelgewinn gegenüberstehen, weshalb hier schon einiges zusammenkommen müsste, damit er seinen Lauf hier weiter fortsetzt. Die Quote ist dennoch attraktiv genug, um auf Novak Djokovic zu setzen.

Rafael Nadal – Das nächste sensationelle Jahr geht weiter

Dass Novak Djokovic die Western & Southern Open gewinnen konnte, lag ein Stück weit auch an der Abwesenheit des 32-jährigen Spaniers Rafael Nadal. Nachdem dieser nämlich in der Woche zuvor den Rogers Cup 2018 in Kanada für sich entscheiden konnte, bei dem er unter anderem auch den Djokovic-Bezwinger Stefanos Tsitsipas im Endspiel mit 2:0 besiegen konnte, nahm er sich kurzerhand bei den Western & Southern Open frei, um möglichst ausgeruht in die US Open gehen zu können, wo immerhin seine Führungsposition in der ATP Weltrangliste vakant ist. So könnte er von Langzeitrivale Roger Federer potenziell eingeholt werden, will hier aber erst gar keine Rechenspiele möglich machen und sich kurzerhand die Titelverteidigung in New York City holen, wo er vor einem Jahr bereits alles dominierte, was sich ihm in den Weg gestellt hatte. Bemerkenswert, da Rafa ja lediglich auf dem Sandplatz als unschlagbar gilt. Dass er es aber auch auf Rasen und Hartplatz kann, zeigt ein Blick auf die nackten Zahlen: 40 Siege und erst drei Niederlagen stehen im gesamten Jahr 2018 bei ihm zu Buche. Aber: eine der drei Niederlagen geht im Halbfinale der Wimbledon Championships auf das Konto von Novak Djokovic, dem er hier allerdings frühestens im Finale gegenüberstehen könnte. Für den Spanier spricht derweil, dass der Weg bis hierhin weitestgehend frei ist. Kevin Anderson im Viertelfinale und Juan Martin del Potro im Halbfinale scheint auf den ersten Blick der schlimmstmögliche Weg zu sein, der ihm blühen könnte. Kurzum: zur Quote von 4,00* kann man besten Gewissens auf die Titelverteidigung des Mallorquiners setzen. Vorausgesetzt, man sieht ihn in den Duellen mit Anderson, del Potro und im Endspiel wahlweise mit Federer oder Djokovic auch im Vorteil, was mit Blick auf seine Jahresleistung durchaus Hand und Fuß hätte.

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Roger Federer – Weitere Meilensteine möglich?

Anfang August ist der Schweizer Roger Federer bereits 37 Jahre alt geworden und dennoch nimmt er es in einem für Leistungssportler fast schon Methusalem-artigen Alter immer noch mit der gesamten ATP World Tour auf, wenn es sein muss. Zugegen: er braucht seine Pausen, weshalb „King Roger“ einmal mehr in weiser Voraussicht auf die gesamte Sandplatzsaison verzichtet hat, allerdings ist ihm seitdem nicht mehr allzu viel gelungen. Lediglich beim Mercedes Cup in Stuttgart gewann er noch seinen dritten Einzeltitel des Jahres, ehe er in Wimbledon im Viertelfinale trotz 2:0-Führung in einem anschließend wirklich epischen Match noch an Kevin Anderson scheiterte und zuletzt im Finale der Western & Southern Open den Titel mit 0:2 (4:6 und 4:6) klar gegen Novak Djokovic liegen ließ. Zwar ist er noch immer die Nummer zwei der Welt und könnte mit entsprechendem Erfolg hier in New York City, wo er ja immerhin schon fünf Mal den Titel gewinnen konnte (2004 bis einschließlich 2008), sogar noch mal an die Spitze der Weltrangliste zurückkehren. Zuletzt schien er aber trotz hervorragender Jahresbilanz von 33 Siegen gegenüber nur fünf Niederlagen etwas vom Level entfernt zu sein, auf dem die beiden ganz großen Favoriten Rafael Nadal und Novak Djokovic zuletzt waren. Weil der Turnierbaum aber bereits im Viertelfinale das Duell mit dem Djoker vorsehen würde, ehe anschließend ein gewiss harter Halbfinalgegner vor einem möglichen Finale gegen den Stier von Manacor auf ihn warten würde, halten wir seinen Gesamtsieg hier nicht für allzu wahrscheinlich. Zumal sein letzter US Open Triumph zehn Jahre her ist. Zur Quote von 6,00* ist der Tipp auf den Federer-Express zwar eine generelle Überlegung wert, wir würden ihn jedoch erst ab einer Quote von 8,00 oder besser noch 10,00 in Erwägung ziehen.

Alexander Zverev – Der nächste Versuch gegen den Grand Slam Fluch

Der erst 21 Jahre junge Deutsche Alexander Zverev hat sich nicht umsonst ganz oben in der ATP Weltrangliste festgebissen. Aktuell steht er auf Position vier und war das gesamte Jahr 2018 niemals außerhalb der besten fünf Spieler zu finden gewesen. Eine Platzierung, die er mit entsprechend starken Ergebnissen auch gerechtfertigt hat. Drei Einzeltitel sind ihm schließlich auch in dieser Saison bisher schon wieder geglückt – darunter bei der ATP Madrid 2018 auch sein bereits dritter Major-Titel bei einem ATP World Tour Masters 1000er Turnier. Zwei weitere Endspiele verlor er in dieser Saison in dieser Kategorie zwar in Miami (1:2 gegen John Isner) und in Rom (1:2 gegen Rafael Nadal), in der Summe kann der Jungspund aber bei seiner Jahresbilanz von 43 Siegen gegenüber 13 Niederlagen extrem stolz auf sich sein. Bloß seine Grand Slam Bilanz hält mit den ansonsten so starken Ergebnissen einfach nicht mit, denn obwohl er zumindest zwischenzeitlich bei den French Open 2018 mal ein neues Karrierehoch aufstellen konnte, als er zum ersten Mal das Viertelfinale eines der vier bedeutendsten Turniere der Welt erreichen konnte, so war sein Abschneiden bei den Australian Open und den Wimbledon Championships einmal mehr ein Reinfall. So ist ein Aus in Runde drei zwar prinzipiell keine Schande, für einen Spieler, der in derartig hohen Sphären der ATP World Tour schwebt, muss jedoch insgesamt betrachtet endlich mehr gehen bei den Grand Slams. Schließlich war „Sascha“ bei allen bisherigen drei Grand Slam Turnieren einer der ganz großen Quotenfavoriten auf den Gesamtsieg und ist auch jetzt zur Quote von 11,00* wieder der viertgrößte Favorit. Zwar sind wir uns sicher, dass eines Tages der Grand Slam kommen wird, bei dem bei ihm der Knoten mit einem lauten Knall platzt, jedoch glauben wir nicht, dass es bei diesen US Open angesichts eines schweren Turnierbaums und formstarker Konkurrenz schon so weit sein wird. Wir würden von dieser Wette deshalb tendenziell abraten.

Juan Martin del Potro – Der diesjährige Geheimfavorit

Alleine schon, dass der 29-jährige Argentinier Juan Martin del Potro bei den diesjährigen US Open an den Start gehen wird, bedeutet, dass seine Saison ein voller Erfolg war. Erstmals seit 2012 hätte der von so vielen hartnäckigen Verletzungen geplagte Turm von Tandil dann nämlich an allen vier Grand Slam Turnieren einer Saison teilgenommen. Und dass er, sofern er verletzungsfrei bleibt, zur absoluten Elite der ATP World Tour zu zählen ist, zeigt der Fakt, dass er nach bislang zwei gewonnenen Einzeltiteln bei einer starken Jahresbilanz von 37 Siegen bei erst zehn Niederlagen aktuell bis auf Position drei der ATP Weltrangliste zurückgeklettert ist. Gute Ergebnisse gab es zuletzt bei den French Open (Halbfinale) und auch in Wimbledon (Viertelfinale), obschon er nach dem Tennis Turnier in London in Mexiko bei den Abierto de Tenis Mifel einen Turniersieg gegen Underdog Fabio Fognini liegen ließ (0:2 im Endspiel). Unfehlbar ist er also gewiss nicht und je länger das Turnier dauert, desto schneller schwinden bei Delpo die Kräfte. Eine Aufgabe gab es bei dem starken Argentinier, der hier in New York City ja immerhin vor neun Jahren schon seinen größten Karriereerfolg feiern konnte, als ihm der US Open 2009 Gesamtsieg gelang, allerdings nur eine einzige in der gesamten Saison 2018. Obschon sein Turnierbaum ihm in Runde drei Andy Murray bescheren könnte, im Achtelfinale Stefanos Tsitsipas, im Viertelfinale womöglich den Sieger zwischen Stan Wawrinka und Grigor Dimitrov, im Halbfinale Rafael Nadal und im Endspiel Novak Djokovic oder Roger Federer, trauen wir Juan Martin del Potro in vollem Umfang zu, hier für die ganz große Überraschung zu sorgen. Die hohe Quote von 13,00* rechtfertigt den Tipp jedenfalls. Für uns ist der Turm von Tandil der diesjährige Geheimfavorit.

Die Quoten für Gesamtsieger der Männer bei den US Open 2018

Spieler Gesamtsieger Quoten
Novak Djokovic 3,40
Rafael Nadal 4,00
Roger Federer 6,00
Alexander Zverev 11,00
Juan Martin del Potro 13,00
Marin Cilic 17,00
Andy Murray 26,00
Kevin Anderson 34,00
Milos Raonic 34,00
Nick Kyrgios 34,00
Stan Wawrinka 34,00
Grigor Dimitrov 41,00
Dominic Thiem 51,00
John Isner 51,00
Stefanos Tsitsipas 51,00
Kei Nishikori 51,00
Denis Shapovalov 67,00
David Goffin 81,00
Kyle Edmund 101,00
Borna Coric 101,00
Hyeon Chung 101,00
Karen Khachanov 101,00

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