US Open 2018 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

24. August 2018

Angelique Kerber - © pdrocha / Shutterstock

Am Montag, den 27. August 2018, beginnt das Dameneinzel bei den US Open 2018. Zum schon sage und schreibe 138. Mal wird dabei eine Gesamtsiegerin für das bedeutendste Tennis Turnier in den Vereinigten Staaten von Amerika gesucht, wo gleich 128 Spielerinnen aus aller Herren Länder zusammengekommen sind, um um den vierten Grand Slam Titel der Saison 2018 zu kämpfen. Gesucht wird dabei eine Nachfolgerin der völlig überraschenden Vorjahressiegerin Sloane Stephens, die man bei der 2017er Edition des prestigeträchtigen Tennis Turniers in New York City wohl ebenso wenig auf dem Zettel gehabt hatte wie ihre Finalgegnerin Madison Keys. Ein wahres Tennisfest für alle Heimfans, denn ab dem Halbfinale gab es erstmals seit dem Jahr 1981 die interessante Ausgangslage, dass alle vier Damen amerikanische Staatsbürgerinnen waren.

Ob das dieses Jahr wiederholt werden kann? Tendenziell eher unwahrscheinlich, obschon mit Rückkehrerin Serena Williams die große Topfavoritin auf den Gesamtsieg erneut aus den USA kommt. Aber: bereits in der dritten Runde könnte es zum Duell mit ihrer Schwester Venus Williams kommen, ehe im Achtelfinale mit Simona Halep die zweite brandheiße Kandidatin auf den Grand Slam Coup auf die sechsfache US Open Siegerin warten könnte, die mit einem potenziell siebten Gesamtsieg auf den Hartplätzen vom USTA Billie Jean King National Tennis Center nicht nur in puncto Grand Slam Titeln mit Legende Margaret Court gleichziehen würde, sondern die dann auch einen Open Era Rekord für die meisten Grand Slam Titel bei diesem Turnier aufgestellt hätte. Wegen der harten Ausgangslage, dass Serena Williams und Simona Halep sich bereits im Achtelfinale kreuzen würden, bleibt die Favoritenrolle bei diesem Turnier insgesamt aber weitestgehend vakant. Schließlich könnte die Gewinnerin dieser Partie theoretisch im Halbfinale auf Vorjahressiegerin Sloane Stephens treffen, die zwar alles andere als konstant ist, aber in guten Turnieren jede Gegnerin schlagen kann.

Umso mehr sollte man also auch auf die untere Hälfte des Turnierbaums schauen, in der gewiss Angelique Kerber heraussticht, der ein weitestgehend machbarer Zweig zugelost worden ist, in dem sie allerdings im Achtelfinale auf Vorjahresfinalistin Madison Keys treffen könnte. Nicht zuletzt, weil der Amerikanerin seit ihrem US Open 2017 Finaleinzug nicht mehr allzu viel geglückt ist, dürfte die Deutsche als frischgebackene Wimbledon-Gesamtsiegerin hier aber definitiv im ganz engen Favoritenkreis sein, zumal in der gesamten unteren Hälfte des Turnierbaums zwar viele weitere potenziell starke Spielerinnen stehen, allerdings niemand, der mit der Konstanz der ehemaligen Weltranglistenersten aus Deutschland daherkommt. Umso größer stehen also die Chancen für Angelique Kerber, es bis ins Finale zu schaffen, in dem dann alles möglich wäre.

In diesem Beitrag wollen wir dabei die Chancen der genannten vier Damen, sich bei den diesjährigen US Open 2018 zum Champion zu krönen, etwas genauer durchleuchten. Natürlich kann es letztendlich auch ganz anders kommen, was in einer insgesamt doch recht ausgewogenen und spannenden WTA Tour längst keine Überraschung mehr wäre. So sollte man Namen wie Petra Kvitova, Garbine Muguruza, Elina Svitolina, Karolina Pliskova, Caroline Wozniacki, Victoria Azarenka, Maria Sharapova oder auch Kiki Bertens gewiss auf dem Zettel haben – einen Gesamtsieg einer dieser Damen zu prophezeien erfordert angesichts eines Jahr, in dem alle diese Spielerinnen auch schon ein Erstrundenaus zu beklagen hatten und entsprechend stark gepatzt haben, dennoch auch das gewisse Quäntchen Glück. Umso wichtiger ist es uns, die Chancen der Topfavoritinnen nun mathematisch-strategisch zu durchleuchten.

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Serena Williams – Der nächste Anlauf für den Court-Rekord

In einem Monat wird die 36-jährige Amerikanerin Serena Williams ihren 37. Geburtstag feiern. Und obwohl Schwester Venus Williams mit aktuell 38 Jahren noch immer recht erfolgreich auf den Tennis Plätzen der Welt aufläuft, ist dennoch nicht davon auszugehen, dass Serena Williams noch allzu viele Jahre spielen wird. Vielleicht eine weitere Saison? Vielleicht noch zwei? Einfacher wird es als junge Mutter ohnehin nicht, muss sie doch ihre Turniere noch überlegter auswählen als zuvor. Folgerichtig wird es nicht mehr allzu viele Anläufe für sie geben, wenn sie den Rekord von Margaret Court doch noch einstellen, bzw. sogar brechen möchte. 24 Grand Slam Siege gelangen der legendären Australierin einst, während Serena Williams aktuell bei 23 Titeln steht. Dennoch: ihre Jahresbilanz von zwölf Siegen gegenüber fünf Niederlagen verweist nicht gerade darauf, dass sie sonderlich favorisiert ist, zumal sie bei ihren beiden Vorbereitungsturnieren patzte. In San Jose verlor sie Anfang des Monats in der ersten Runde mit 0:2 (1:6 und 0:6) in aller Deutlichkeit gegen Johanna Konta und zuletzt war bei den Western & Southern Open im zweiten Durchgang mit 1:2 gegen Petra Kvitova Endstation. Dennoch darf man die wohl beste Spielerin der Neuzeit, die sich davor bei den Wimbledon Championships überraschend bis ins Endspiel durchgekämpft hatte (0:2-Niederlage gegen Angelique Kerber) niemals abschreiben. Dass sie aber mit einer Quote von 7,00* die derzeitige Quotenfavoritin bei den Buchmachern ist, erscheint uns dann doch eine Spur zu fragwürdig. Schließlich stünde ihr im Fall des Triumphs ein absoluter Mammutweg bis zum Gesamtsieg bevor, den sie zwar zu gehen durchaus im Stande sein dürfte, für den ihre bisherigen Jahresleistungen aber keinerlei Indizien liefern. Kurzum: obschon die Quote verlockend ist, sollten Sie von diesem Tipp lieber Abstand nehmen.

Simona Halep – Hat sie sich von Cincinnati erholt?

Nachdem es bei den diesjährigen French Open im insgesamt vierten Anlauf bei einem Grand Slam Finale endlich mit dem langersehnten Major-Titel für die 26-jährige Rumänin Simona Halep geklappt hat, ist ihre Karriere nun so richtig ins Rollen gekommen. Seitdem verteidigt sie zumindest eisern Platz eins in der WTA Weltrangliste und hat mit Ausnahme eines schwachen Auftritts in Wimbledon (Aus in Runde drei gegen Su-Wei Hsieh) auch in diesem Sommer wieder stark auf sich aufmerksam gemacht. Bei ihrem Comeback in Kanada gewann sie kurzerhand den Rogers Cup, wofür sie die amtierende US Open Titelträgerin Sloane Stephens mit 2:1 im Finale schlug. Und anschließend spielte sie sich auch in der Woche darauf bei den Western & Southern Open bis ins Finale, wo sie jedoch auf richtig bittere Weise mit 1:2 gegen Kiki Bertens verlor, nachdem sie im Tiebreak im zweiten Satz sogar einen Matchball vergeben hatte. So gelang am Ende der Niederländerin der ganz große Wurf, weshalb das Momentum von Simona Halep ein kleines bisschen gebremst werden konnte. Nichtsdestotrotz war es gerade erst ihre achte Saisonniederlage, der schon sage und schreibe 46 Siege gegenüberstehen, die für insgesamt sechs erreichte Endspiele (davon zwei Grand Slam Turniere) und drei gewonnene Titel gereicht haben. Damit ist sie die mit großem Abstand konstanteste und stärkste Spielerin des Jahres, muss sich aber umgehend von der bitteren Niederlage in Cincinnati erholen, denn mit Kaia Kanepi in Runde eins wird sie hier gewiss von Anfang an gefordert sein, ehe ihr früh im Turnier Serena Williams drohen könnte. Und genau von diesem Spiel dürfte alles abhängen. Obschon ihre „Head to head“-Bilanz mit der Amerikanerin nicht allzu rosig aussieht, ist die Quote von 7,50* für ihren Gesamtsieg dennoch akzeptabel genug, um die Eventualität ihrer Niederlage abzuwägen, zumal auch die favorisierte Serena Williams ja erst einmal in dieses Achtelfinale einziehen muss. Der Weg für Simona Halep wäre zwar weit, in einem Jahr der Superlative trauen wir ihn der amtierenden Weltranglistenersten, die sich oft nur selbst schlagen konnte, definitiv zu.

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Angelique Kerber – Losglück für die tüchtige Deutsche

Vom „Glück des Tüchtigen“ spricht man gerne, wenn jemand, der sich mit guten Leistungen ein gewisses Standing erarbeitet hat, nicht etwa immer die dicksten Brocken vorgesetzt bekommt, sondern auch mal vom Glück geküsst wird. Und genau das ist bei der 30-jährigen Deutschen Angelique Kerber hier bei den US Open 2018 der Fall. Schließlich wäre das Schlimmste, was ihr in den gesamten ersten drei Runden passieren könnte, die Slowakin Dominika Cibulkova. Und die Weltmeisterin des Jahres 2016 ist von ihrer einstigen Topform nach wie vor Welten entfernt, weshalb Angelique Kerber die Topfavoritin in ihrer sechsten Sektion des Turnierbaums sein dürfte, ehe sie im Anschluss gegen Namen wie Jelena Ostapenko, Caroline Garcia, Johanna Konta oder auch Maria Sharapova auch in der Runde der letzten acht Damen die klare Favoritin sein dürfte. Kurzum: in einem richtig starken Jahr, in dem sie sich mit dem Gesamtsieg bei den Wimbledon Championships 2018 mit Nachdruck wieder an der Spitze der Welt zurückgemeldet hat, dürften bereits gute Leistungen ausreichen, damit Angie hier richtig weit kommt. Und da sie konstant Leistung gebracht hat, wovon auch eine Jahresbilanz von 44 Siegen bei 14 Niederlagen zeugt, sollte man ihr das definitiv zutrauen. Packt sie dann in den entscheidenden Spielen noch ihr bestes Tennis aus, so spricht in unseren Augen nicht allzu viel gegen den Gesamtsieg, der zur Quote von 8,50* sehr schnell einen positiven Erwartungswert erreicht. Zwar kann es in einer engen WTA Tour immer passieren, dass eine Spielerin hervorsticht, die man im Vorfeld nicht auf dem Zettel gehabt hat, wenn allerdings die ganz großen Überraschungen ausbleiben, spricht die Wahrscheinlichkeit sehr klar für einen Finaleinzug der ehemaligen Weltranglistenersten aus Deutschland.

Sloane Stephens – Kann sie noch mal über sich hinauswachsen?

Vor exakt einem Jahr erklomm die 25-jährige Amerikanerin hier bei den US Open den Tennis-Thron. Wohlgemerkt als ungesetzte Spielerin, die nach einigen Wehwehchen und unregelmäßigen Turnierteilnahmen mit „Protected Ranking“ hier in New York City an den Start gegangen war. Und genauso schnell, wie Sloane Stephens auf der Tennis Landkarte aufgetaucht war, verschwand sie dann auch wieder nach einer beispiellosen Niederlagenserie zum Jahresende hin. Eine konstante Unkonstantheit, die sich auch in der Saison 2018 nahtlos fortsetzt. Ein Beispiel: in zwei Grand Slam Turnieren (Australian Open und Wimbledon) schied sie kläglich in der ersten Runde wieder aus, während sie dazwischen bei den French Open 2018 bis ins Finale vorstoßen konnte und dort sogar mit 1:0 gegen Simona Halep führte, ehe die Rumänin noch das Spiel drehte. Dafür feierte Sloane Stephens bei der WTA Miami einen Turniersieg bei einem WTA Premier Mandatory Turnier und sicherte sich hier einen weiteren Major-Titel, nachdem sie zuvor in Indian Wells im zweiten Spiel ausgeschieden war. Zuletzt ein ähnliches Bild: beim Rogers Cup zog sie nach vier spektakulären 2:0-Siegen ins Finale ein (erneut 1:2-Niederlage gegen Simona Halep), ehe sie in der Woche darauf bei den Western & Southern Open mit 0:2 in der dritten Runde gegen Elise Mertens ausschied. Folgerichtig lässt sich die Amerikanerin nahezu gar nicht einschätzen. Klar ist, dass ihr in Runde drei bereits mit Victoria Azarenka der erste richtige Härtetest bevorstehen könnte, ehe erneut Elise Mertens im Achtelfinale und dann die Siegerin aus Simona Halep gegen Serena Williams im Viertelfinale auf sie warten könnte. Und selbst, wenn ihr all das gelingt, wäre sie anschließend noch immer zwei Spiele von der Titelverteidigung entfernt. Für einen Turniersieg müsste sie also das mit Abstand beste Tennis an den Tag legen, das sie zu bieten hat. Zutrauen muss man es ihr zwar irgendwo schon, ihre Titelverteidigung wäre aber mindestens eine genauso große Sensation wie ihr Überraschungssieg im Vorjahr, weshalb die Quote von 11,00* hier in unseren Augen keine Wette rechtfertigt.

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den US Open 2018

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Serena Williams 7,00
Simona Halep 7,50
Angelique Kerber 8,50
Sloane Stephens 11,00
Petra Kvitova 15,00
Garbine Muguruza 17,00
Elina Svitolina 19,00
Madison Keys 21,00
Karolina Pliskova 23,00
Kiki Bertens 26,00
Maria Sharapova 26,00
Caroline Wozniacki 29,00
Jelena Ostapenko 34,00
Daria Kasatkina 34,00
Victoria Azarenka 34,00
Naomi Osaka 41,00
Aryna Sabalenka 41,00
Johanna Konta 41,00
Caroline Garcia 51,00
Elise Mertens 51,00
Mihaela Buzarnescu 51,00
Venus Williams 61,00
Julia Görges 67,00
Ashleigh Barty 67,00
Anastasija Sevastova 81,00
Coco Vandeweghe 81,00
Anett Kontaveit 81,00

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