US Open 2017 Frauen – Wetten, Favoriten & Quoten

26. August 2017

Angelique Kerber - © pdrocha / Shutterstock

Am Montag, den 28. August 2017, startet auch für die Frauen der WTA mit den US Open 2017 das vierte und letzte Grand Slam Turnier im Kalenderjahr. Selten zuvor war die Ausgangslage bei einem Turnier dabei dermaßen spannend wie jetzt, sind hier doch sage und schreibe acht Spielerinnen der WTA Weltrangliste dazu in der Lage auf Platz eins im Ranking zu springen. Dies ist neben der aktuellen Führenden Karolina Pliskova die Rumänin Simona Halep, die Spanierin Garbine Muguruza, die Ukrainerin Elina Svitolina, die Dänin Caroline Wozniacki, die Britin Johanna Konta, die Russin Svetlana Kuznetsova und die Amerikanerin und Lokalmatadorin Venus Williams. Brisant: Ausgerechnet die Titelverteidigerin und ehemalige Weltranglistenerste Angelique Kerber (im Bild), die hier ihre virtuellen 2000 Punkte fürs Ranking durch den Sieg des Vorjahres verlieren wird, könnte selbst mit einer Wiederholung des Coups aus dem Vorjahr nicht wieder zurück an die Spitze klettern.

Ohnehin ist die Deutsche jedoch in einem desolaten Jahr schon längst aus dem Kreis der Titelanwärterinnen herauszustreichen, auf die wir bei dieser bereits 137. Ausgabe des geschichtsträchtigen Grand Slam Turniers auf Hartplatz nun einen genaueren Blick werfen wollen, wofür wir uns auf fünf Kandidatinnen konzentrieren möchten, die nicht nur in den vergangenen Wochen und Monaten durch starke Leistungen aufgefallen sind, sondern die hier auch im unmittelbaren Kampf um die Führungsrolle in einer fast schon als führungslos zu bezeichnenden WTA stehen, in der in 2017 nahezu jede Spielerin jede Gegnerin schlagen kann, wie es scheint. So scheint auch Karolina Pliskova – letztes Jahr noch erstmals in einem Grand Slam Turnier Finale hier im USTA Billie Jean King National Tennis Center in New York City – ihre Spitzenposition in der WTA Weltrangliste nur als Platzhalterin auszufüllen, solange bis endlich eine Spielerin am Horizont auftaucht, die auch mal wieder der an eine Weltranglistenerste gesteckten Erwartungshaltung gerecht wird. Zumindest eine ehemalige Weltranglistenerste gibt dafür hier bei den US Open auch ihr Debüt, nämlich die Siegerin des Jahres 2006, Maria Sharapova, die nach einem eher dürftigen und von Verletzungspech geprägten Comeback nach ihrer Dopingsperre nun erstmals seit den Australian Open 2016 wieder im Aufgebot eines Grand Slam Turniers stehen wird.

Spannung pur ist also einmal mehr bei den US Open der Frauen geboten, wenn nicht mal gesagt ist, dass die letztliche Gewinnerin zwangsläufig aus dem erlauchten Kreis der fünf Topfavoritinnen kommen muss, auf die wir in diesem Beitrag nun einen genaueren Blick riskiert haben.

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Garbine Muguruza – Die Spielerin der Stunde

Die 23-jährige Spanierin Garbine Muguruza, die zwar in Venezuela geboren worden ist, jedoch seit Beginn ihrer Karriere unter der spanischen Flagge spielt, wo sie auch seit ihrem fünften Lebensjahr lebt, ist zurzeit die Spielerin der Stunde in der WTA. Im Vorfeld von Wimbledon, nachdem sie im Anschluss an ihren Grand Slam Sieg bei den French Open 2016 exakt 13 Monate am Stück keinen einzigen weiteren Titel mehr holen konnte, war sie dabei zunächst noch eine der ganz großen Absteigerinnen gewesen und war sogar aus der Setzliste herausgerutscht und auf Platz 17 im Ranking abgefallen, ehe sie ein schier unglaubliches Comeback feierte und mit Siegen gegen gleich drei Top 20 Spielerinnen bei nur einem einzigen Satzverlust aus allen sieben Partien am Ende in Wimbledon ihren zweiten Grand Slam Pokal ihrer noch jungen Karriere feiern durfte. Das Selbstvertrauen kehrte schlagartig zurück und Garbine Muguruza, die die gesamte US Open Series von Stanford über Toronto bis hin zu Cincinnati durchlaufen hat, zeigte auf einmal wieder ein ganz anderes Gesicht, mit dem sie jüngst sogar die Western & Southern Open für sich entscheiden konnte, als sie zunächst Svetlana Kuznetsova (WTA 8) im Viertelfinale knapp bezwingen konnte, ehe sie den beiden führenden Spielerinnen der WTA Weltrangliste der Reihe nach eine Lehrstunde erteilte. Zunächst bekam Weltranglistenerste und Cincinnati-Titelverteidigerin Karolina Pliskova im Halbfinale ihr Fett weg (6:3 und 6:2), ehe Garbine Muguruza im Finale die Rumänin Simona Halep (WTA 2) beim 6:1 und 6:0 regelrecht überrollte. Eine Garbine Muguruza in dieser bestechenden Form gilt folgerichtig trotz einer insgesamt von vielen Patzern geprägten Jahresbilanz von 39 Siegen bei 15 Niederlagen nicht nur bei den Buchmachern mit attraktiver Quote von 5,50, sondern auch bei uns ganz oben auf dem Zettel. In einer führungslosen WTA könnte sie überdies zu einer würdigen neuen Weltranglisten avancieren, was wir der Spanierin definitiv zutrauen.

Karolina Pliskova – Folgt jetzt doch noch das Aufbäumen?

Die 25-jährige Tschechin kann sich über mangelnden Erfolg eigentlich nicht beklagen. Zwar schied sie zuletzt in Wimbledon in Runde zwei aus, das reichte bezeichnenderweise wegen Angelique Kerbers Schwäche und Simona Haleps Versagen im Endspiel zum Sprung auf Platz eins der WTA Weltrangliste, wodurch die aufschlagstarke Plisko zur ersten tschechischen Spielerin wurde, die in der weiblichen Tennis Szene die Spitzenposition hält. Zuvor konnte sie überdies mit dem Viertelfinale bei den Australian Open sowie dem Halbfinale bei den French Open ihre neuen persönlichen Bestmarken bei den ersten beiden Grand Slam Turnieren des Jahres aufstellen und sich außerdem mit einer ansehnlichen Jahresbilanz von 42 Siegen bei erst zwölf Niederlagen drei Einzeltitel sichern – darunter jedoch „nur“ drei WTA Premier Turniere. Nachdem sie auf der eigentlich für sie so starken Hartplatzsaison nun noch nicht an ihr tolles Vorjahr anknüpfen konnte, wo sie erst die Western & Southern Open gewann und anschließend sogar das US Open Endspiel erreichte, muss nun in New York City dringend ein Aufbäumen erfolgen, sofern sie die Führungsrolle im Ranking bei gleich sieben potenziellen Verfolgerinnen, die sie allesamt einholen könnten, behalten möchte. Die Quote für ihren Gesamtsieg steht bei 8,00 bei einem recht attraktiven Wert, wodurch man sich den Tipp fast schon überlegen konnte, wenn man sich überlegt, dass Garbine Muguruza trotz zuletzt bärenstarker Wochen alles andere als die Konstanz in Person ist. Dennoch liegt vor Karolina Pliskova ein weiter Weg. Zutrauen würden wir es ihr aber allemal!

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Simona Halep – Keine Spielerin für große Matches

Ernüchternd muss man der 25-jährigen Rumänin Simona Halep wohl inzwischen attestieren, dass sie einfach keine Spielerin für große Matches ist. Nicht nur verlor sie nämlich bei den diesjährigen French Open zum bereits zweiten Mal in ihrer Karriere das Finale bei einem Grand Slam Turnier knapp mit 1:2, obwohl sie gegen die lettische Außenseiterin Jelena Ostapenko die haushohe Favoritin war und mit einem Turniersieg gleichzeitig noch auf Platz eins der WTA Weltrangliste gesprungen wäre, sondern sie versagte zuletzt bei jedem Turnier aufs Neue, sobald es darum ging, dass ihr nur noch ein Sieg gefehlt hatte, um zumindest zur ersten rumänischen Weltranglistenersten in der Geschichte zu werden. Sage und schreibe vier solcher „Matchbälle“ hatte Simona Halep dabei alleine seit Juni, scheiterte aber jedes Mal aufs Neue – zuletzt am vergangenen Wochenende im Endspiel der Western & Southern Open an Garbine Muguruza in einer absolut desolaten Manier, als ihr bei der 0:2-Pleite nur ein einzelner Punkt gelang (1:6 und 0:6). Sie mag zwar mit 39 Siegen bei zwölf Niederlagen eine ordentliche Jahresbilanz haben und konnte immerhin auch einen Titel einfahren (WTA Madrid) – der 15. ihrer noch immer jungen Karriere bei der WTA Tour –, insgesamt sehen wir aber alleine aufgrund ihrer Nervenschwäche (denn anders kann man es wohl kaum bezeichnen) keinerlei Chance, dass sie nun ausgerechnet die US Open gewinnt, zumal sie ihre großen Stärken ohnehin auf Sand hat. Dennoch bleibt sie eine Kandidatin für die späten Runden, war sie 2015 hier doch im Semifinale und stand auch letztes Jahr wieder unter den letzten acht Spielerinnen. Zur Quote von 10,00 für ihren unwahrscheinlichen Gesamtsieg ist sie hier jedoch zumindest für uns keine Option.

Elina Svitolina – Die absolute Überfliegerin des Jahres

Die erst 22-jährige Ukrainerin Elina Svitolina ist in der noch immer laufenden Saison schon jetzt die eindeutige Überfliegerin des Jahres, holte die starke Ukrainerin doch bisher die mit Abstand meisten Turniersiege in 2017 – nämlich fünf an der Zahl. Fakt ist, dass sie jedes einzelne Endspiel in dieser Saison, das sie erreicht hat, am Ende auch in den Titelgewinn ummünzen konnte, wodurch sie mit der Jahresbilanz von 45 Siegen bei erst zehn Niederlagen auch die stärkste Statistik der gesamten Spitzengruppe der WTA Weltrangliste, die hier im eingangs erwähnten Duell um die Führungsrolle im Ranking steht, vorzuweisen hat. Zuletzt gewann sie sogar den Rogers Cup in Toronto, wofür sie nicht nur für einen 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand gegen Garbina Muguruza erneut ins Rampenlicht trat, sondern wo sie ab dem Achtelfinale vier Gegnerinnen aus den Top 10 der WTA Weltrangliste in Serie abfertigte, nämlich neben der Spanierin noch Venus Williams, Simona Halep und im Finale Caroline Wozniacki – alle drei übrigens glatt mit 2:0 und nahezu ohne Punktverluste. Kurzum: es spricht nicht viel dagegen, dass die bisherige Überfliegerin des Jahres nun auch auf den Hartplätzen im USTA Billie Jean King Nationel Tennis Center hier in New York noch einmal zuschlägt und ihr ohnehin schon brillantes Jahr mit einem weiteren Titel vergoldet, der sie gar auf Platz eins der WTA Weltrangliste hieven könnte. Zuletzt patzte sie in Cincinnati zwar zum zweiten Mal in 2017 gegen Julia Görges, wir sind uns dennoch sicher, dass Elina Svitolina nun wieder voll da ist. Weil sie es ohnehin mit allen Topspielerinnen aufnimmt, ist sie zur attraktiven Quote von 11,00 auf den Gesamtsieg unsere ganz große Geheimfavoritin.

Venus Williams – Drei Gründe, die sie zur Favoritin machen

Die 37-jährige Amerikanerin Venus Williams bringt bei sage und schreibe 984 absolvierten Matches auf der WTA Tour die mit Abstand meiste Erfahrung aller Teilnehmerinnen an den diesjährigen US Open mit und ist dementsprechend alleine aufgrund ihrer großen Routine eine der absoluten Topfavoritinnen. So gewann die Amerikanerin, die hier – Aspekt Nummer zwei – vor ihrer „home crowd“ spielt und als Lokalmatadorin sicherlich besonders frenetisch in New York City unterstützt werden wird, bereits in den Jahren 2000 und 2001 schon zwei Mal den Grand Pokal und war auch in den letzten beiden Jahren wieder beständig in die zweite Turnierwoche eingezogen. Und last, but not least, ist Venus Williams im Jahr 2017 im goldenen Herbst ihrer Karriere noch einmal völlig über sich hinausgewachsen und stand bereits in zwei von drei Grand Slam Endspielen in der laufenden Saison, als sie erst bei den Australian Open ihrer inzwischen schwanger gewordenen Schwester unterlag, ehe sie zuletzt in Wimbledon gegen Garbine Muguruza erneut den ersten Grand Slam Pokal seit Wimbledon 2008 verpasste. Dennoch: bei den ersten beiden Endspielen alleine in diesem Jahrzehnt ist Venus Williams zurzeit so stark wie schon lange nicht mehr und könnte mit ihrer blanken Erfahrung hier sogar zur Nummer eins der Welt avancieren – und das in ihrem möglicherweise letzten Jahr als professionelle Tennis Spielerin, dazu noch ausgerechnet in ihrem Heimatland. Kurzum: es wäre eine Wahnsinnsstory, die angesichts des guten, aber bei Jahresbilanz von 29 Siegen und zehn Niederlagen eben bisher leider auch noch titellosen Jahres, dennoch erst einmal so in die Tat umgesetzt werden muss. Zur Traumquote von 17,00, für die es bereits bei drei Euro Einsatz einen satten Gewinn von 50 Euro gibt, sollte aber zumindest über eine kleine Nebenwette auf die Hollywood reife Geschichte, die hier geschrieben werden könnte, etwas intensiver nachgedacht werden

Die Quoten für Gesamtsieger der Frauen bei den US Open 2017

Spielerin Gesamtsieger Quoten
Garbine Muguruza 5,50
Karolina Pliskova 8,00
Simona Halep 10,00
Johanna Konta 11,00
Elina Svitolina 11,00
Maria Sharapova 15,00
Madison Keys 15,00
Angelique Kerber 17,00
Venus Williams 17,00
Caroline Wozniacki 19,00
Petra Kvitova 21,00
Jelena Ostapenko 21,00
Coco Vandeweghe 21,00
Sloane Stephens 23,00
Agnieszka Radwanska 34,00
Svetlana Kuznetsova 41,00
Daria Kasatkina 51,00
Anett Kontaveit 51,00
Lucie Safarova 51,00
Dominika Cibulkova 51,00
Kristina Mladenovic 51,00

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