US Open 2016 Favoriten & Quoten – Herren Tennis

25. August 2016

Sportwetten, Prognosen & Quoten

Vom 29. August 2016 bis einschließlich zum großen Finale am 11. September 2016 findet die US Open 2016 in New York, USA statt. Das vierte und letzte Grand Slam Turnier im Kalenderjahr wird dabei bereits zum 136. Mal ausgetragen und findet im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows statt, das sich im bekannten Stadtteil Queens befindet. Hier wird es übrigens bereits in diesem Jahr eine millionenschwere Neuerung geben, wenn das Arthur Ashe Stadion – mit seinem Fassungsvermögen von 22.547 Plätzen das größte reine Tennis Stadion der Welt – erstmals überdacht sein wird. So ist dieser Umbau, der eigentlich erst im Jahr 2017 fertiggestellt sein sollte und mehr als 100 Millionen Dollar verschlungen hat, nämlich bereits zur US Open einsatzbereit.

Bei der 136. US Open der Männer geht es dabei nicht nur um ein astronomisches Preisgeld in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar, das dem Gewinner winkt, es geht auch um wichtige Punkte für das ATP Ranking, stehen doch nach diesem letzten Grand Slam Turnier im Tennisjahr ansonsten nur noch die ATP World Tour Finals auf dem Programm, zu denen traditionell die acht besten Spieler aus der ATP Weltrangliste eingeladen werden. Titelverteidiger Novak Djokovic jedenfalls ist angesichts seines enormen Vorsprungs, den er durch zwei Grand Slam Trophäen im laufenden Jahr mal wieder hat, wohl kaum noch von Platz 1 und auf gar keinen Fall aus den Top 8 zu verdrängen, dennoch möchte er nach seinen zuletzt schlechten Ergebnissen in Wimbledon und vor allem nach dem bei den Olympischen Spielen 2016 verpasstem Golden Slam zumindest noch seinen 13. Grand Slam Sieg einfahren. Konkurrenz wird er hierfür jedenfalls nicht von Roger Federer bekommen können, der zwischen 2004 und 2008 fünf Mal in Serie bei den US Open triumphieren konnte, ist der Schweizer doch verletzungsbedingt wohl erst 2017 wieder zurück auf dem Platz. Auch Tomas Berdych wird in New York nicht der erste tschechische US Open Sieger seit Ivan Lendl (1987) werden können, hat sich die Nummer 8 der ATP Weltrangliste doch unglücklicherweise eine Blinddarmentzündung eingefangen.

Die restlichen Athleten aus der aktuellen Top 20 Liste der Männer sind jedoch in New York vertreten, wodurch viele spannende Duelle schon jetzt vorprogrammiert sind. Neben Spielern wie Marin Cilic und Dominic Thiem, die hier den endgültigen Sprung in die Top 8 der Welt schaffen könnten, wollen natürlich auch die in diesem Jahr bei Grand Slam Turnieren eher glücklosen Stan Wawrinka und Kei Nishikori ihre Positionen durch gute Ergebnisse und einen langen Verbleib im Turnier verteidigen. Für den Gesamtsieg sehen wir diese vier allerdings nur im erweiterten Kreis. Stattdessen haben wir in diesem Artikel für Sie einen ausführlichen Blick auf die in unseren Augen vier größten Favoriten auf den Triumph bei den US Open 2016 geworfen.

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Novak Djokovic – Nach Karriere Grand Slam zuletzt kleine Rückschläge

In Roland Garros konnte der 29-jährige Ausnahmespieler aus Serbien mit seinem zwölften Grand Slam Titel endlich den lang ersehnten Karriere Grand Slam vollenden, hatte er die French Open bis dato doch noch nie zuvor gewinnen können. Alles deutete demnach darauf hin, dass 2016 das Jahr schlechthin für den Djoker werden könnte, der mit Sieg in Wimbledon wieder einen Schritt näher an der Mammutaufgabe gewesen wäre, alle vier Grand Slam Turniere innerhalb eines Jahres zu gewinnen. Durch die Niederlage in der dritten Runde gegen den Amerikaner Sam Querrey blieb es allerdings dabei, dass er die vier Trophäen zwar hintereinander holte, allerdings „nur“ jahresübergreifend. Nichtsdestotrotz war für den Schützling von Boris Becker noch ein anderes Ziel zum Greifen nahe, nämlich der sogenannte Golden Slam, also den Gewinn aller vier Grand Slam Trophäen sowie der olympischen Goldmedaille innerhalb eines Jahres, wofür es logischerweise nur alle vier Jahre eine Chance gibt. Völlig enttäuschend musste Novak Djokovic, der als der große Favorit nach Rio de Janeiro gereist ist, dort allerdings in zwei Sätzen ein Erstrundenaus gegen den Argentinier Juan Martin del Potro schlucken. Kurzerhand sagte er anschließend auch die Western & Southern Open ab. Offiziell wegen einer Handgelenksverletzung, die Vermutung lag dennoch nahe, dass der serbische Superstar, der sich gerade noch erst beim ATP Rogers Cup mal wieder gegen ein hochkarätiges Line-up durchsetzen konnte, eine mentale Pause nach dem Olympia-Schock brauchte. Die US Open zumindest lässt Nole sich nicht entgehen, geht er doch in dieses Turnier immerhin als Titelverteidiger. Sein 13. Grand Slam Erfolg soll nun her, um das letzte wirklich große Major Turnier der Saison noch erfolgreich zu bestreiten. Natürlich gilt Novak Djokovic, der bei schon sieben Einzeltiteln im laufenden Jahr eine beeindruckende Statistik von 51 Siegen bei lediglich fünf Niederlagen erreicht hat, auch in New York wieder als der absolute Topfavorit. Eins dürfte wieder einmal klar sein: Der Weg zum Titel kann nur über Djokovic führen.
Novak Djokovic Quoten
Turniersieg: 1,90

Andy Murray – Nach 22 Siegen in Serie ein kleiner Dämpfer

Von den eben angesprochenen Problemen von Novak Djokovic bei den letzten beiden großen Turnieren (Wimbledon 2016 und Olympia 2016) profitierte vor allem der 29-jährige Schotte Andy Murray, der nicht nur in Wimbledon endlich seinen langersehnten dritten Grand Slam Pokal gewinnen konnte, sondern der bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro, Brasilien, Geschichte schrieb, indem er zum zweiten Mal in Serie nach 2012 in London die Goldmedaille im Einzelturnier der Herren mit nach Hause nehmen konnte. Von Rio aus ging es derweil unmittelbar weiter nach Cincinnati, wo der für das Vereinigte Königreich antretende Davis Cup Gewinner des Jahres 2015 nach verpasstem Rogers Cup in die US Open Series 2016 starten wollte. Ohne Satzverlust ging es bei den Cincinnati Open bis ins Endspiel – sein inzwischen achtes im laufenden Jahr – und alles deutete angesichts des als machbar eingestuften Gegners Marin Cilic auf seinen fünften Einzeltitel im laufenden Jahr hin. Tatsächlich gab es dort allerdings nach 22 Siegen in Serie für den sich seit Mai im Höhenflug befindlichen Andy Murray einen kleinen Dämpfer, musste er sich dem Kroaten doch überraschend in zwei Sätzen geschlagen geben. Neben seinen Langzeitrivalen Federer und Djokovic war Marin Cilic damit der erste Spieler seit Sam Querrey im August 2010, der den zweifachen Goldmedaillengewinner in einem Endspiel besiegen konnte. Dabei hatte Andy Murray doch eigentlich genug von zweiten Plätzen, musste er doch auch bei den Australian Open und den French Open mal wieder seinem Nemesis Novak Djokovic im Finale die Grand Slam Trophäe überlassen. Nach einer Woche Regeneration muss man den Schotten bei den US Open, bei denen er einst im Jahr 2012 seinen ersten Grand Slam Erfolg überhaupt feierte – übrigens damals wie heute unmittelbar auf seine Goldmedaille bei Olympia folgend – ganz weit oben auf dem Zettel haben. Abermals ist durch seine Position als unangefochtene Nummer 2 der Welt wieder das Traumfinale zwischen ihm und dem Djoker möglich, den er 2012 nebenbei bemerkt im Endspiel in fünf denkwürdigen Sätzen in die Knie zwingen konnte…
Andy Murray Quoten
Turniersieg: 3,00

Milos Raonic – Einer der Aufsteiger des Jahres

Der 25-jährige Kanadier Milos Raonic galt schon immer als riesengroßes Talent. Im Jahr 2016 gelang ihm nun allerdings auch ein großer Schritt in Richtung Weltspitze. Bis auf Platz 6 ist die Rechtshand in ihrem neunten Jahr als Profi inzwischen in der ATP Weltrangliste geklettert und gleich zum Jahresauftakt wurde bei der ATP Brisbane gegen Roger Federer sogar der erste Saisontitel geholt. Es folgte eine Halbfinalteilnahme bei den Australian Open, wo es zum ersten von vielen spannenden Spielen gegen Andy Murray kam, in dem Milos Raonic seine zwischenzeitliche 2:1-Führung in Sätzen allerdings am Ende nicht mehr in sein erstes Grand Slam Finale retten konnte. Dafür stand er kurze Zeit darauf bei den Indian Wells Masters in einem hochdekorierten ATP World Tour Masters 1000er Turnier im Endspiel, konnte sich dort allerdings ebenso wenig gegen Novak Djokovic behaupten wie im Vorfeld zu Wimbledon bei dem ATP Queen’s Club, wo es erneut Andy Murray war, der eine 1:0-Führung von Milos Raonic noch in einen 2:1-Finalsieg verwandeln konnte. Dennoch trumpfte der Kanadier auch anschließend bei Wimbledon groß auf und erreichte dort erstmals in seiner Karriere das Endspiel eines Grand Slam Turniers. In drei Sätzen war dort allerdings nichts zu machen gegen – mal wieder – Andy Murray, gegen den übrigens vorletzte Woche erst bei den Western & Southern Open schon wieder im Halbfinale Endstation war. Von seinen erst elf Saisonniederlagen gegen damit fünf Stück auf das Konto des Schotten, dem der Kanadier in den Vereinigten Staaten von Amerika sicherlich gerne aus dem Weg gehen würde. Sieht man allerdings vom Wimbledon-Finale ab, so war er ein ums andere Mal dem Sieg sehr nah, weswegen der Befreiungsschlag von Milos Raonic nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte. Bei den US Open halten wir ihn in einem bisher tollen Jahr, dem nur noch weitere Titel fehlen, für einen der größten Geheimfavoriten.
Milos Raonic Quoten
Turniersieg: 15,00

Rafael Nadal – Ohne Sand keine Titel

Der 30-jährige Spanier Rafael Nadal spielt leider einmal mehr eine Saison fernab von seinen glorreichen Tagen, in denen er beispielsweise zuletzt im Jahr 2013 zehn Einzeltitel – darunter zwei Grand Slam Trophäen – gewinnen konnte. Lange hatte der Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, der 2012 in London verletzungsbedingt passen musste, auf Olympia 2016 hingearbeitet. Als Spaniens Fahnenträger war eine Medaille das ausgegebene Ziel. Nachdem Rafa das Halbfinale erreichte, gab es allerdings zwei Niederlagen in Serie, durch die er am Ende mit dem unliebsamen vierten Platz komplett leer ausgegangen ist. Als wäre das nicht genug, war auch seine Reise zu den Western & Southern Open ein Reinfall, musste er sich im zweiten Spiel bereits dem Kroaten Borna Coric mit 1:6 und 3:6 mehr als deutlich geschlagen geben. Ohnehin fällt auf, dass der Spanier – seines Zeichens ausgesprochener Sandplatzexperte – außerhalb seines Paradebelags keine großen Titel mehr holt, geschweige denn weit kommt bei einem Turnier. Sieht man von seinem Erfolg beim recht kleinen ATP Stuttgart (auf Rasen) im Jahr 2015 ab, so hat er sieben seiner letzten acht Titel nämlich ausschließlich auf Sand geholt, während er sich bei den Australian Open 2016 beispielsweise direkt in Runde 1 aus dem Turnier verabschiedete. Als haushoher Favorit in die French Open gestartet kam hier zu allem Überfluss noch Pech dazu und Rafael Nadal musste durch eine Verletzung das Turnier schmeißen, wodurch er auch Wimbledon verpasste. Bei den US Open, die er bei drei Finalteilnahmen schon zwei Mal gewinnen konnte (2010 und 2013) will er nun noch einmal voll angreifen. Mehr als ein Geheimfavorit, der eine Reihe an guten Tagen für den Turniersieg bräuchte, ist die Nummer 5 der ATP Weltrangliste in unseren Augen allerdings nicht.
Rafael Nadal Quoten
Turniersieg: 15,00

Die Siegesquoten weiterer Teilnehmer im erweiterten Kreis:

Juan Martin del Potro: 15,00
Stan Wawrinka: 17,00
Kei Nishikori: 26,00
Marin Cilic: 26,00
Nick Kyrgios: 41,00
Jo-Wilfried Tsonga: 67,00
Grigor Dimitrov: 67,00
Dominic Thiem: 67,00
John Isner: 101,00
Gael Monfils: 101,00

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