Tour de France 2018 Wetten, Favoriten & Quoten

16. Juli 2018

Tour de France - © Pierre Jean Durieu / Shutterstock.com

Von Samstag, den 7. Juli 2018, bis einschließlich Sonntag, den 29. Juli 2018, findet die Tour de France 2018 statt. Zum inzwischen bereits 105. Mal in der Geschichte wird dabei das wichtigste Etappenrennen im Straßenradsport in Frankreich ausgetragen. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo der Grand Départ (also der Startschuss) erstmals in Düsseldorf stattgefunden hatte, während vereinzelte Etappen die Tour noch durch Luxemburg und Belgien geführt hatte, finden in diesem Jahr ausschließlich in Frankreich und kleinen Teilen Spaniens die insgesamt 21 angesetzten Etappen statt. Dabei muss eine Gesamtlänge von insgesamt 3.329 km zurückgelegt werden, um den diesjährigen Gesamtsieger zu ermitteln, wofür insgesamt 22 Teams ihre Fahrer entsenden.

Mit dabei ist nun sicher auch Titelverteidiger Chris Froome, der in den vergangenen fünf Jahren insgesamt vier Mal die Tour de France für sich entscheiden konnte – zuletzt drei Mal in Serie. Dabei wurde gerade erst am vergangenen Montag, den 2. Juli 2018, das Verfahren gegen ihn fallen gelassen, das im Anschluss an die Vuelta de España 2017 eröffnet worden war, wo beim Gesamtsieger aus dem Vereinigten Königreich ein stark erhöhter Salbutamol-Gehalt im Urin festgestellt worden war. Das Asthma-Mittel ist zwar offiziell nicht verboten, erweitert allerdings die Lungenfunktion der Bronchien und ist dementsprechend bei einem derartig fordernden Hochleistungssport wie dem Straßenradsport über drei Wochen hinweg bei nur wenigen Pausen erwiesenermaßen als leistungssteigernd einzustufen. Umso fader also der Beigeschmack, dass bei der „Begnadigung“ von Chris Froome nun die Erklärung für diesen hohen Wert im Urin auf der Strecke geblieben ist, denn Dopingvorfälle haben den einst so empfindlichen Radsport vor allem zu Beginn dieses Jahrtausends stark beschädigt und dafür gesorgt, dass allen Gewinnern zwischen 1999 und 2006 nachträglich der Titel aberkannt worden ist. Eine Aufklärung des Froome-Vorfalls wäre also durchaus ganz im Sinne aller Beteiligten gewesen, um einen möglichen erneuten Schaden zu verhindern.

Nun gilt es jedenfalls, sich mit der Situation abzufinden und sich auf die sportliche Seite zu konzentrieren, wo der Brite einmal mehr der große Topfavorit auf den Gesamtsieg bei der Tour de France 2018 ist. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen dabei aber nicht nur die detaillierten Informationen über die insgesamt 21 Etappen bereitstellen, die es bis Ende Juli zu absolvieren gilt, sondern wir blicken auch auf die vier heißesten Anwärter auf den Tour-Sieg, falls Chris Froome, der ja immerhin unter besonderer Beobachtung stehen wird, es dieses Jahr nicht schaffen sollte. In Zusammenhang mit den aktuellen Quoten winken hier schließlich stattliche Gewinne für denjenigen Tipper, der den Gesamtsieger schon jetzt korrekt vorauszusagen weiß. Eine Einschätzung zu den Anwärtern finden Sie also ebenso in diesem Beitrag zur Tour de France 2018 wie die derzeit besten Quoten zu dem bedeutendsten Wettbewerb im Straßenradsport der Welt.

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Der Zeitplan der Tour de France 2018

Anbei ein Überblick auf alle 21 Etappen, die dazugehörigen Renntage, die Distanz und die genaue Strecke, die die Athleten bei der diesjährigen Tour de France 2018 zurücklegen werden:

  • 7. Juli (1. Etappe): Flachetappe, 201 km – Noirmoutier-en-l’Île bis Fontenay-le-Comte
  • 8. Juli (2. Etappe): Flachetappe, 182,5 km – Mouilleron-Saint-Germain bis La Roche-sur-Yon
  • 9. Juli (3. Etappe): Zeitfahren, 35,5 km – Cholet
  • 10. Juli (4. Etappe): Flachetappe, 195 km – La Baule-Escoublac bis Sarzeau
  • 11. Juli (5. Etappe): Hügelige Etappe, 204,5 km – Lorient bis Quimper
  • 12. Juli (6. Etappe): Hügelige Etappe, 181 km – Brest bis Mûr-de-Bretagne
  • 13. Juli (7. Etappe): Flachetappe, 231 km – Fougères bis Chartres
  • 14. Juli (8. Etappe): Flachetappe, 181 km – Dreux bis Amiens
  • 15. Juli (9. Etappe): Flachetappe, 156 km – Zitadelle von Arras bis Roubaix
  • 17. Juli (10. Etappe): Hochgebirgsetappe, 158,5 km – Annecy bis Le Grand-Bornand
  • 18. Juli (11. Etappe): Hochgebirgsetappe, 108,5 km – Albertville bis La Rosière
  • 19. Juli (12. Etappe): Hochgebirgsetappe, 175,5 km – Bourg-Saint-Maurice bis Alpe d’Huez
  • 20. Juli (13. Etappe): Hügelige Etappe, 169,5 km – Le Bourg-d’Oisans bis Valence
  • 21. Juli (14. Etappe): Mittelschwere Etappe, 188 km – Saint-Paul-Trois-Châteaux bis Mende
  • 22. Juli (15. Etappe): Mittelschwere Etappe, 181,5 km – Millau bis Carcassonne
  • 24. Juli (16. Etappe): Hochgebirgsetappe, 218 km – Carcassonne bis Bagnères-de-Luchon
  • 25. Juli (17. Etappe): Hochgebirgsetappe, 65 km – Bagnères-de-Luchon bis Saint-Lary-Soulan
  • 26. Juli (18. Etappe): Flachetappe, 171 km – Trie-sur-Baïse bis Pau
  • 27. Juli (19. Etappe): Hochgebirgsetappe, 200,5 km – Lourdes bis Laruns
  • 28. Juli (20. Etappe): Zeitfahren, 31 km – Saint-Pée-sur-Nivelle bis Espelette
  • 29. Juli (21. Etappe): Flachetappe, 116 km – Houilles bis Paris

Die Favoriten bei der Tour de France 2018

Wie eingangs erwähnt, ist Chris Froome auch in diesem Jahr wieder der haushohe Favorit im Feld der Teilnehmer. Im Folgenden wollen wir dabei aber nicht nur genauer auf seine Chancen eingehen, sich zum bereits fünften Mal den Gesamtsieg bei der Tour de France sichern zu können, sondern wir wollen auch auf vier weitere brandheiße Kandidaten einen konkreten Blick werfen, die zur Stelle sein könnten, falls es der Brite, der die Schlagzeilen der letzten Wochen dominiert hat und nun ganz gewiss unter besonderer Beobachtung stehen dürfte, in diesem Jahr letztlich doch nicht werden sollte.

Chris Froome – Nach Giro-Sieg endgültig im Radsport-Olymp

Der 33-jährige Brite Chris Froome (ursprünglich geboren in Nairobi, Kenia) hat nicht nur bereits vier Mal die prestigeträchtige Tour de France gewonnen (2013, 2015, 2016 und 2017), sondern ist spätestens mit dem erstmaligen Gesamtsieg bei dem Giro d’Italia 2018 in Verbindung mit dem schon angesprochenen Triumph bei der Vuelta a España 2017 im Radsport-Olymp angelangt. Umso kritischer sind aber die beiden jüngsten Erfolge bei den anderen beiden großen Landrundfahrten im Kalenderjahr zu betrachten, zumal er sich für den Salbutamol-Gehalt in seinem Urin bis heute nicht gerechtfertigt hat. Nichtsdestotrotz wird der Athlet, der vor einem Jahr bereits seit der fünften Etappe das gelbe Trikot getragen hat und es nur kurzfristig für zwei Etappen (12. und 13.) noch einmal abgeben musste, auch jetzt wieder für Team Sky an den Start gehen und gilt als der brandheiße Favorit auf den Gesamtsieg. Dabei sind sich die Experten sicher, dass er rein vom Leistungsniveau her derzeit an der Spitze seines Könnens steht und folgerichtig nur dann gebremst werden könnte, wenn er entweder tatsächlich Medikamenten-Missbrauch betrieben hat, was ihm nun in irgendeiner Form um die Ohren fliegt (bspw. wegen erneut hoher Werte bei Dopingkontrollen oder weil er nun sicherheitshalber wegen der größeren Aufmerksamkeit für seine Testergebnisse darauf verzichtet), oder wenn ihn nun doch die negativen Schlagzeilen um seine Person in der Leistung hemmen sollten. Denn schließlich hat er gerade erst bei dem Giro d’Italia 2018 über mehr als drei Wochen lang Hochleistung zeigen müssen, was bei mehr als 3.500 zurückgelegten Kilometern an die Substanz geht. Wer allerdings nicht glaubt, dass er sich von diesen Aspekten beeinträchtigen lässt, der sollte zur attraktiven Quote von 2,37* unbedingt auch jetzt wieder auf seinen Gesamtsieg setzen.

Richie Porte – Nach schlimmem Sturz aus dem Vorjahr wieder voll da

Der 33-jährige Australier Richie Porte konnte 2017 bei der Tour de France nicht bis zum Ende mitmischen, weshalb eine Steigerung seines respektablen fünften Platzes aus dem Jahr 2016 nicht zu Stande gekommen ist, wie es ihm viele Experten ausgerechnet hatten. Dennoch hat er sich von dem wirklich heftigen Unfall mit Becken- und Schlüsselbeinbruch hervorragend erholt und ist in 2018 besser denn je zurückgekehrt, wo ihm bei der 82. Austragung der Tour de Suisse gerade erst im Juni der Sieg in der Gesamtwertung und im Mannschaftszeitfahren geglückt ist, nachdem er im eigenen Land schon eine Etappe bei der Tour Down Under holen konnte. Der Fahrer vom BMC Racing Team dürfte sich folgerichtig auch bei der Tour de France wieder in bester Verfassung zurückmelden und gilt dort bei den Buchmachern als der große Topfavorit auf den Gesamtsieg, sollte es Chris Froome aus irgendwelchen Gründen nicht werden. Spielbar ist der Tipp auf den Routinier definitiv, zur Quote von 5,25* bedarf es allerdings einer Eintrittswahrscheinlichkeit von stolzen 20%, damit diese Wette mit einem positiven Erwartungswert einhergeht. Und das ist dann vielleicht doch ein Tick zu hoch gegriffen. Unser Tipp lautet daher, die Wette auf Richie Porte erst zu spielen, sobald Ihnen ein Buchmacher eine 7,00 oder höher anbietet – es sei denn natürlich, Sie rechnen ihm in Ihrer individuellen Analyse die 20% Chance auf den Gesamtsieg aus.

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Nairo Quintana – Volle Konzentration auf die Tour

Der 28-jährige Kolumbianer Nairo Quintana war 2013 und 2015 bereits Zweiter bei der Tour de France hinter Gesamtsieger Chris Froome und brachte es auch 2016 noch mal aufs Treppchen, als er Dritter in der Gesamtwertung wurde. Nachdem er anschließend die Vuelta a España 2016 gewinnen konnte und auch beim anschließenden Giro d’Italia 2017 auf Platz zwei ins Ziel einlief, rächte sich allerdings bei der Tour de France 2017 diese Mehrfachbelastung, denn dem eigentlich bei Bergetappen besonders versierten Fahrer versagten ausgerechnet bei den ersten beiden Bergfahrten bei der letztjährigen Tour die Kräfte, sodass er letztlich sogar nur Zwölfter wurde. Konsequenterweise hat „El Cóndor de los Andes“ anschließend sowohl die Vuelta als auch den Giro ausgelassen, um sich voll auf die Tour de France 2018 konzentrieren zu können, die ihm ja als einziger „Major-Titel“ noch fehlt. Sowohl die Vuelta (2016) als auch den Giro (2014) hat er schließlich schon gewonnen. Und genau deswegen sehen wir im „Nairoman“ auch den diesjährigen Geheimfavoriten auf den erstmaligen Gesamtsieg bei der Tour de France – ein Tipp, der zur Quote von 8,50* überdies auch hervorragend spielbar ist und sehr schnell einen positiven Erwartungswert liefert.

Mikel Landa – Ein legitimer Geheimfavorit

Auch der 28-jährige Spaniern Mikel Landa – übrigens Teamkollege von Nairo Quintana im Moviestar Team – gilt als ausgemachter Spezialist für die Gebirgsetappen, was ihm bereits im vergangenen Jahr bei seiner erst zweiten Teilnahme an der Tour de France auf Anhieb den vierten Platz in der Gesamtwertung eingebracht hat. Bereits bei der Tour of the Basque Country 2018 wurde er dabei kürzlich Zweiter in der Gesamtwertung und startet mit entsprechend großem Momentum in dieses Rennen, wo man ihm gewiss Außenseiterchancen ausrechnen darf. Zur Quote von 11,00* ist der Drittplatzierte der Giro d’Italia 2015 in diesem Jahr jedenfalls ein legitimer Geheimfavorit, bei dem der Tipp auf den Gesamtsieg bereits bei 10% Eintrittswahrscheinlichkeit einen positiven Erwartungswert nach sich zieht.

Vincenzo Nibali – An den großen Wurf von vor vier Jahren anknüpfen

Ein ebenfalls legitimer Geheimfavorit wäre zur gleichen Quote von ebenfalls 11,00* der 33-jährige Italiener Vincenzo Nibali vom Team Bahrain-Merida. Der Routinier hat schließlich alle drei Major-Titel bei den sogenannten Grand Tours schon mindestens je ein Mal gewonnen – darunter auch die Tour de France im Jahr 2014. Nachdem er 2015 bei seinem Versuch der Titelverteidigung zunächst erneut den Giro d’Italia gewinnen konnte, scheiterte er auf der Tour jedoch krachend und wurde am Ende nur 30. – auch, weil seinen Fokus früh auf das Radrennen bei den Olympischen Spielen 2016 gelegt hatte, wo er sich bei der entscheidenden Abfahrt jedoch nach bitterem Zusammenstoß mit Gergio Henau das Schlüsselbein brach. Und so priorisierte er in 2017 kurzerhand anders und ließ die Tour de France aus, um in der ersten Jahreshälfte am Giro teilzunehmen (Endergebnis Platz drei) sowie in der zweiten Jahreshälfte an der Vuelta, wo er sogar Zweiter in der Gesamtwertung wurde. Und dementsprechend kehrt er nun möglichst ausgeruht und mit vollen Akkus nach ausgelassenem Giro d’Italia 2018 zur Tour zurück, wo er noch einmal an seinen großen Wurf von vor vier Jahren anknüpfen möchte.

Die Quoten bei der Tour de France 2018

Fahrer Gesamtsieger
Chris Froome 2,37
Richie Porte 5,25
Nairo Quintana 8,50
Mikel Landa 11,00
Vincenzo Nibali 11,00
Tom Dumoulin 13,00
Geraint Thomas 17,00
Romain Bardet 17,00
Adam Yates 21,00
Jakob Fuglsang 23,00
Primoz Roglic 23,00
Rigoberto Uran 26,00
Alejandro Valverde 34,00
Egan Bernal 34,00
Daniel Martin 51,00
Ilnur Zakarin 81,00
Bauke Mollema 81,00
Steven Kruijswijk 81,00
Bob Jungels 101,00
Rafal Majka 151,00

Alle Wettquoten von Bet365

Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bet365 am Donnerstag, den 5. Juli 2018, um 15:00 Uhr (MEZ).

Zur Webseite von Bet365


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