Tour de France 2017 Wetten, Favoriten & Quoten

30. Juni 2017

Tour de France - © Pierre Jean Durieu / Shutterstock.com

Von Samstag, den 1. Juli 2017, bis einschließlich Sonntag, den 23. Juli 2017, findet die Tour de France 2017 statt. Es ist die bereits 104. Austragung des prestigeträchtigsten Radrennens der Welt. Zum erst vierten Mal findet dabei außerdem mit dem Auftakt in Düsseldorf der Start in Deutschland statt (zuletzt 1987 in West-Berlin), ehe es die darauffolgenden Wochen insgesamt noch 3.540 Kilometer quer durch Frankreich, Belgien und Luxemburg zu absolvieren gilt, um am Ende in Paris den diesjährigen Toursieger ermitteln zu können. Hierfür sind insgesamt 21 Etappen von Zeitfahren über Flachetappen bis hin zu Gebirgsetappen zu überstehen, um am Ende mit dem berühmten gelben Trikot zum diesjährigen Gewinner zu werden.

Mit dabei sind 22 Teams, unter denen neben zwei deutschen Mannschaften (Bora-Hansgrohe und Sunweb) auch ein schweizerisches Team zu finden ist (Katusha-Alpecin). Selbstverständlich möchte dabei aber vor allem Chris Froome vom britischen Team Sky wieder zum großen Gewinner werden, sicherte sich der gebürtige Kenianer doch letztes Jahr erst seinen dritten Gesamtsieg bei der Tour de France nach 2013 und 2015. Mit einem erneuten Titelgewinn in diesem Jahr könnte er überdies den „Hattrick“ schaffen, also den dritten Tour de France Titel in Serie feiern, was vor ihm erst vier Athleten geschafft haben, nämlich die Radsportlegenden Jacques Anquetil, Louis Bobet, Eddy Merckx und Miguel Induráin.

Die Vorfreude auf das wichtigste Etappenrennen im Radsport der Welt hat dieser Tage jedoch leider auch mal wieder einen mächtigen Dämpfer erhalten, denn das leidige Thema, das vor allem die Jahrtausendwende nachhaltig beherrscht hat, ist auch dieses Jahr schon wieder auf dem Tisch: Doping im Radsport. So wurde der Portugiese André Cardoso wenige Tage vor dem Startschuss bei einer Kontrolle positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden, war zwar theoretisch durch die noch ausstehende B-Probe noch für verspätete Entlastung sorgen könnte, der ohnehin stark in Verruf befindlichen Sportart jedoch schon jetzt den nächsten Bärendienst erwiesen hat. So wurde die Tour de France aufgrund einiger Dopingskandale vor ungefähr zehn Jahren einst sogar von den Programmchefen von ARD und ZDF kurzfristig inmitten der Tour aus dem Programm genommen, um ein Zeichen gegen Doping zu setzen. Zu hoffen bleibt also, dass nach der vorzeitigen Aussortierung von André Cardoso das Feld der restlichen Teilnehmer nun sauber ist und in einen sportlich fairen Wettkampf tritt.

In diesem Beitrag haben wir daher für Sie nicht nur den Zeitplan mit allen 21 Etappen für Sie zusammengestellt, sondern wir nehmen auch die in unseren Augen drei großen Favoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg etwas genauer unter die Lupe und liefern Ihnen für Ihre Tour de France Wetten die attraktivsten Quoten und eine Prognose in Hinblick auf den zu erwartenden Toursieger.

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Der Zeitplan der Tour de France 2017

Hier finden Sie auf einen Blick alle Renntage, die dazugehörigen Wettbewerbe und ihre Dauer sowie den Weg, den die Fahrer bei der diesjährigen Tour de France zurückzulegen haben:

  • 1. Juli (1. Etappe): Zeitfahren,14 km – Düsseldorf
  • 2. Juli (2. Etappe): Flachetappe, 203,5 km – Düsseldorf bis Lüttich
  • 3. Juli (3. Etappe): Hügelige Etappe, 212,5 km – Velviers bis Longwy
  • 4. Juli (4. Etappe): Flachetappe, 207,5 km – Bad Mondorf bis Vittel
  • 5. Juli (5. Etappe): Mittelschwere Etappe, 160,5 km – Vittel bis Planche des Belles Filles
  • 6. Juli (6. Etappe): Flachetappe, 216 km – Vesoul bis Troyes
  • 7. Juli (7. Etappe): Flachetappe, 213,5 km – Troyes bis Nuits-Saint-Georges
  • 8. Juli (8. Etappe): Mittelschwere Etappe, 187,5 km – Dole
  • 9. Juli (9. Etappe): Hochgebirgsetappe, 181,5 km – Nantua bis Chambéry
  • 11. Juli (10. Etappe): Flachetappe, 178 km – Péringueux bis Bergerac
  • 12. Juli (11. Etappe): Flachetappe, 203,5 km – Eymet bis Pau
  • 13. Juli (12. Etappe): Hochgebirgsetappe, 214,5 km – Pau bis Peyragudes
  • 14. Juli (13. Etappe): Hochgebirgsetappe, 101 km – Saint-Girons bis Foix
  • 15. Juli (14. Etappe): Hügelige Etappe, 181,5 km – Blangnac bis Rodez
  • 16. Juli (15. Etappe): Mittelschwere Etappe, 189,5 km – Laissac-Sévérac-l’Église bis Le Puy-en-Velay
  • 18. Juli (16. Etappe): Flachetappe, 165 km – Le Puy-en-Velay bis Romans-sur-Isère
  • 19. Juli (17. Etappe): Hochgebirgsetappe, 183 km – La Mure bis Serre Chevalier
  • 20. Juli (18. Etappe): Hochgebirgsetappe, 179,5 km – Briançon bis Col d’Izoard
  • 21. Juli (19. Etappe): Hügelige Etappe, 222,5 km – Embrun – Salon-de-Provence
  • 22. Juli (20. Etappe): Zeitfahren, 22,5 km – Marseille
  • 23. Juli (21. Etappe): Flachetappe, 103 km – Montgeron bis Avenue des Champs-Élysées, Paris

Die Favoriten bei der Tour de France 2017

Bereits in den vergangenen Jahren war es stets so, dass die Fahrer, die man im Vorfeld der Tour auf den vorderen Plätzen vermutet hat, am Ende auch ganz oben mit dabei waren. Überraschungen oder Sensationssiege mag es zwar bei einzelnen Etappen durchaus mal geben, um jedoch über 21 Etappen hinweg am Ende auf konstant hohem Niveau zu fahren und sich damit den Toursieg zu sichern, bedarf es einfach einer ganz besonders starken Physis und Fähigkeit. Dementsprechend lassen sich für die 104. Tour de France, die am kommenden Samstag in Düsseldorf starten wird, drei Radfahrer hervorheben, die alles mitbringen, um die insgesamt 3.540 km lange Tour zu bezwingen und am Ende möglicherweise den Gesamtsieg zu feiern. Auf diese drei Fahrer werfen wir im Folgenden einen intensiveren Blick und geben Ihnen eine Prognose ab, wie realistisch der Tipp auf ihren Gesamtsieg ist.

Chris Froome – Die aktuell größte Konstante im Radsport

Der 32-jährige Brite Chris Froome hat sich bei den vergangenen vier Austragungen der Tour de France insgesamt drei Mal den Gesamtsieg gesichert (2013, 2015 und 2016) und wäre auch 2014 sicherlich ganz vorne mit dabei gewesen, wäre er nicht bereits am fünften Renntag zum schon dritten Mal schwer gestürzt und hätte die Tour vorzeitig aufgeben müssen. Als Titelverteidiger und Vorzeigeprofi des britischen Teams „Sky“ kommt dem gebürtigen Kenianer, der anschließend in Südafrika aufgewachsen ist, vor allem seine Beständigkeit zu Gute, die er über alle Etappen hinweg stets zu zeigen versteht, ohne jetzt über die Maßen zu glänzen. So gewann er beispielsweise lediglich bei seinem Toursieg 2015 zusätzlich zum Gesamtsieg noch eine Wertung, nämlich die Bergwertung. Weil er jedoch gerade hier beim letzten Vorbereitungsrennen (Dauphiné Libéré) hier etwas anfällig wirkte und am Ende „nur“ Vierter wurde, besteht trotzdem noch Aufholbedarf für den erfolgreichsten Radfahrer des Vereinigten Königreichs. Mit einer Quote von 2,25 für seinen dann bereits vierten Gesamtsieg bei der Tour de France gilt er zwar auch in diesem Jahr als der Quotenfavorit, dennoch wird viel davon abhängen, wie gut er in die diesjährige Tour hineinfindet. Kann er nach der neunten Etappe – die erste Hochgebirgsetappe in diesem Jahr – noch vorne mithalten, dürfte man wohl problemlos mit ihm gehen dürfen. Angesichts der momentan noch eher geringen Siegquote würden wir zunächst aber mal zu Vorsicht raten. Auf dem Papier mag er zwar nämlich der haushohe Favorit sein, risikofrei ist der Tipp jedoch definitiv nicht.

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Richie Porte – Kontinuierliche Steigerungen

Anfangs hatte es etwas überrascht, dass Fahrer wie Chris Froome den 32-jährigen Australier Richie Porte so manches Mal als den Topfavoriten auf den diesjährigen Toursieg benannten, denn schließlich hat der seit 2016 beim BMC Racing Team unter Vertrag stehende Radrennfahrer noch nicht allzu viel erreicht in seiner Karriere und konnte nach nur mittelmäßigen Platzierungen bei der Tour de France zwischen 2011 und 2015 auch letztes Jahr mit neuem Team und frischem Wind am Ende „nur“ auf Platz fünf landen. Gerade hier ist der Sprung bis ganz nach oben noch ein bekanntermaßen weiter Weg, aber dennoch muss man Richie Porte kontinuierliche Steigerungen attestieren, die gerade auch in der Vorbereitung auf die Tour de France für nachhaltig Eindruck gesorgt haben. So hätte er besagtes Rennen Dauphiné Libéré um ein Haar gewonnen und war letztlich nicht etwa Opfer seines eigenen Unvermögens, sondern schlicht und ergreifend Opfer der Taktik seines Teams, lag er doch kurz vor dem finalen Anstieg noch mit mehr als einer Minute Vorsprung in Führung. Trotz des Siegs von Jakob Fuglsang war es dennoch Richie Porte, der sich hier klar in den Vordergrund fahren konnte und inzwischen tatsächlich auch nicht mehr länger bloß der Geheimfavorit ist, sondern zum echten Topfavorit geworden ist, was sich auch klar in den Quoten der Buchmacher widerspiegelt. Diese sehen ihn mit 2,87 für den Gesamtsieg bei der Tour de France nur knapp hinter Chris Froome. Als perfekter Allrounder hat der Australier damit auch uns überzeugt. Die Quote ist attraktiv genug und bei Titelverteidiger Chris Froome gibt es scheinbar ein paar Fragezeichen zu viel. Wir empfehlen Ihnen folgerichtig den Tipp auf den Toursieg von Richie Porte.

Nairo Quintana – Der Vielfahrer und die Sehnsucht nach dem Triple

Unter unseren drei Topfavoriten gilt der 27-jährige Kolumbianer Nairo Quintana aus dem Team Moviestar sicherlich als der physisch stärkste Fahrer, genießt er doch den Ruf als klassischer Straßenradrennfahrer, der aber auch problemlos mit Bergen fertig wird. Nach 2013, 2015 und 2016 bestreitet er nun seine erst vierte Tour de France und hat sich in der Vergangenheit schon zwei Mal den zweiten Platz und ein Mal den dritten Platz in der Gesamtwertung gesichert, wobei er 2013 auf Anhieb die Bergwertung holen konnte und in diesem Jahr ebenso wie zwei Jahre später die Nachwuchswertung gewann. Bemerkenswert dabei: Während ansonsten kein Fahrer, der bei der Tour im Kreis der Favoriten zu finden ist, am Giro d’Italia teilgenommen hat, ist Vielfahrer Nairo Quintana auch hier an den Start gegangen und wurde gerade erst vor einem Monat am Ende Zweiter, nachdem er in die 21. Etappe sogar als Führender in der Gesamtwertung gegangen war. Die Giro d’Italia hat sich der kolumbianische Vollprofi jedoch schon im Jahr 2014 bei seiner ersten Teilnahme auf Anhieb sichern können und auch mit dem dritten großen Etappenrennen aus der Grand Tour, der Vuelta a Espana klappte es im vergangenen Jahr, als er letzten September niemand Geringeren als Chris Froome hinter sich lassen und den Gesamtsieg nach beeindruckender Tour, bei der er ab der zehnten Etappe nicht mehr von Platz eins zu verdrängen war, erzielen konnte. Nun fehlt ihm nur noch der Gesamtsieg bei der Tour de France, wofür man Nairo Quintana unbedingt als Geheimfavorit auf dem Zettel haben sollte. Dass er mit der Crème de la Crème des Radsports mithalten kann, hat er in den vergangenen vier Jahren mehrfach unter Beweis gestellt. Die attraktive Quote von 7,50 für seinen Toursieg wirft dabei bereits bei kleinen Einsätzen hohe Gewinne ab, weswegen wir Ihnen auch hier zu einem Tipp raten würden. In der Spitzengruppe wird er garantiert zu finden sein. Dort entscheiden in der Regel Nuancen. Wir sind uns sicher: Nairo Quintana wird über kurz oder lang seinen Toursieg noch bekommen und das „Triple“ der Grand Tour damit vervollständigen. Sollten Chris Froome oder Richie Porte dieses Jahr also schwächeln, dürfte der Kolumbianer zur Stelle sein.

Die Quoten bei der Tour de France 2017

Fahrer Gesamtsieger
Chris Froome 2,25
Richie Porte 2,87
Nairo Quintana 7,50
Alberto Contador 15,00
Fabio Aru 15,00
Jakob Fuglsang 19,00
Romain Bardet 21,00
Alejandro Valverde 21,00
Geraint Thomas 67,00
Rafael Majka 67,00
Johan Esteban Chaves 67,00
Louis Meintjes 81,00
Daniel Martin 81,00
Primoz Roglic 126,00
Simon Yates 126,00
Ion Izagirre 126,00
Thibaut Pinot 126,00
Mikel Landa 151,00

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