Spanien vs. Tschechien Prognose & Quoten EM 2016

10. Juni 2016

Spanien vs. Tschechien EM 2016

Am Montag, den 13. Juni 2016, um 15:00 Uhr geht es für Titelverteidiger Spanien zum Auftaktspiel der Gruppe D in Toulouse gegen Tschechien. Nachdem genau einen Tag zuvor bereits die Türkei und Kroatien in die Todesgruppe der Europameisterschaft 2016 gestartet sind, gilt es nun also für den Titelverteidiger aus Spanien gegen die ambitionierten Tschechen umgehend nachzulegen. Bereits in der Qualifikation für Frankreich hatte es der Finalist aus dem Jahr 1996 (damals Niederlage nach Golden Goal gegen Deutschland) dabei geschafft, sich in einer der schwersten Gruppen zu behaupten. In der Gruppe A ließ man neben Überraschungsmannschaft Island nämlich noch die Türkei und die Niederlande hinter sich.

Auch die Spanier haben ihre Qualifikationsgruppe gewonnen, mussten allerdings dieses Mal eine Niederlage hinnehmen (1:2 in der Slowakei). Bei ansonsten nur Siegen setzte man sich am Ende mit 27 Punkte aus zehn Spielen dennoch deutlich durch. In der Gruppe D wird es für die Mannschaft von Vicente del Bosque nun allerdings etwas schwieriger, bekommt man es doch ausnahmslos mit Mannschaften zu tun, für die alles andere als das Erreichen des erstmals ausgetragenen Achtelfinals eine klare Enttäuschung wäre. Wenn überhaupt, so wäre höchstens noch die Türkei als Außenseiter zu benennen, die zuletzt bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine fehlten. Die Tschechen hingegen haben seit der Aufspaltung der ehemaligen Tschecheslowakei an jeder einzelnen Europameisterschaft teilgenommen und sind dabei lediglich zwei Mal in der Vorrunde gescheitert. 1996 und 2004 verlor man gar in der Verlängerung erst gegen den jeweiligen späteren Sieger. Gerade erst in 2012 holte man sich gegen Griechenland, Russland und Polen erst wieder den Gruppensieg.

In diesem Artikel gehen wir also genauer darauf ein, ob die Spanier auf dem Weg zu ihrer womöglich dritten Europameisterschaft in Serie gleich von Anfang an die Führung in der so schwierigen Gruppe D übernehmen werden, oder ob Tschechien einmal mehr für eine Überraschung gut ist.

Spanien – Die bisher erfolgreichste Mannschaft im neuen Jahrtausend

Was die Spanier seit der Jahrtausendwende erreicht haben, ist schon eine große Leistung. Alleine von 2008 bis 2012 dominierte man den Weltfußball dabei auf der kompletten Linie. So holte man unter Vicente del Bosque, der es inzwischen auf mehr als 100 Länderspiele als Trainer der Spanier bringt, 2010 in Südafrika bei der ersten Teilnahme an einem Endspiel die erste Weltmeisterschaft in der Geschichte und bettete diese mit gleich zwei EM Titeln (2008 und 2012) ein. Lediglich die WM 2014 verlief zuletzt gar nicht gut für die Spanier, als man nach der Vorrunde überraschend die Heimreise antreten musste. Die unglaubliche Dominanz des von Weltstars gespickten Teams schien zunächst gebrochen, allerdings gehört man aufgrund dieses unglaublichen Kaders noch immer zu den Topfavoriten auf den dritten EM Titel in Folge, der die Spanier übrigens zum alleinigen Rekordsieger machen könnte (aktuell teilt man sich diesen Titel mit je drei Siegen mit Deutschland). So findet man bei den Spaniern noch immer den WM Siegtorschützen Andres Iniesta als kreative Schaltzentrale im Mittelfeld und auch das Herzstück des Teams, die stets souveräne Innenverteidigung bestehend aus Sergio Ramos (Real Madrid) und Gerard Pique (FC Barcelona), ist noch immer zusammengeblieben. Gerade erst in der Qualifikation zur EM musste man in zehn Spielen dabei nur drei Gegentore hinnehmen, acht Mal spielte man sogar zu Null. Talente wie Marc Bartra, der nächste Saison Mats Hummels bei Borussia Dortmund ersetzen wird, stehen außerdem schon Spalier und werden an die erste Mannschaft behutsam herangeführt. Für die Tore im Sturm soll derweil Alvaro Morata sorgen. Bei Real Madrid einst nicht für gut genug befunden wurde der erst 23-jährige Mittelstürmer 2014 an Juventus Turin abgegeben. Dort wurde er inzwischen zwei Mal Meister, zwei Mal Pokalsieger und war außerdem maßgeblich daran beteiligt, dass Juventus Turin es 2015 ins Champions League Finale schaffte. Sein Treffer gegen den FC Barcelona reichte dort allerdings nicht für den Sieg. Dennoch ist spätestens dort auch Vicente del Bosque auf ihn aufmerksam geworden. Für Spanien bringt er es in neun Länderspielen schon auf drei Tore.

Tschechien – Die EM als Sprungbrett für die neue Generation

In Tschechien ist wieder etwas zusammengewachsen. Zwölf Jahre, nachdem man 2004 zuletzt im Halbfinale der Europameisterschaft in Portugal stand und dort – wie schon acht Jahre zuvor – dem späteren Gewinner (in diesem Fall Griechenland) in der Verlängerung unterlag, hat sich der Kader allerdings merklich verändert. Noch immer mit dabei ist allerdings Torhüterlegende Petr Čech. Nachdem Jose Mourinho ihn letzten Sommer noch nach elf Jahren beim FC Chelsea aussortiert hatte, spielte der 33-jährige Dauerbrenner in Tschechiens Nationalmannschaft (dieses Turnier ist schon seine vierte EM) eine souveräne Saison beim FC Arsenal, wo man sich die Vizemeisterschaft sichern konnte. Dort trifft man übrigens auch auf den ehemaligen Dortmunder Tomáš Rosický, der mit seinen 35 Jahren allerdings kaum noch zum Einsatz kam. Mit seiner Erfahrung wird er die Nationalmannschaft allerdings dennoch zu bereichern wissen. Das restliche Team wird dabei weitestgehend von hoffnungsvollen Nachwuchsspielern komplettiert, die ganz gewiss über kurz oder lang in Europas größten Ligen und Topklubs spielen könnten. So hat beispielsweise der Mittelfeldmotor Vladimír Darida (Hertha BSC Berlin) einen maßgeblichen Anteil an der Rückkehr des deutschen Hauptstadtklubs ins internationale Geschäft gehabt. Gespannt sein darf man auch auf die talentierten Mittelfeldspieler von Sparta Prag, wie der 23-jährige Ladislav Krejčí oder der 27-jährige Bořek Dočkal. Beide spielen ihre erste EM und waren in der abgelaufenen Saison mit dem tschechischen Rekordmeister bis ins Viertelfinale der Europa League gekommen. Gegen Lazio Rom hatte man sich zuvor dabei eindrucksvoll durchgesetzt. Dieses Turnier könnte für die talentierten Spieler also durchaus zum Sprungbrett werden.

Spanien – Tschechien Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Erst vier Mal hat Spanien es mit Tschechien zu tun gehabt. Dabei kann man durchaus von einem Gegner sprechen, der dem amtierenden Europameister liegt, denn sieht man von einem Unentschieden ab, so haben die Spanier die restlichen drei Begegnungen gewonnen. Zuletzt begegneten sich beide Länder im Rahmen der EM Qualifikation 2012, als die Spanier in der Gruppe I vor heimischer Kulisse zunächst 2:1 gewannen und schließlich auch das Rückspiel in Prag mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Als Gruppenzweiter mussten die Tschechen im Anschluss in die Play-offs, wo sie sich gegen Montenegro erfolgreich durchgesetzt haben. Spanien wird dennoch gewarnt sein. So ist die ehemalige Tschecheslowakei nämlich in den Geschichtsbüchern einer von ganz wenigen „Angstgegnern“ des Teams von Startrainer Vicente del Bosque, gegen die man eine negative Statistik hat (4 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen).

Spanien – Tschechien Prognose – EM 2016 Spiel am 13.06.2016

Obwohl Spanien so kurz vor der EURO 2016 gegen Georgien (0:1-Niederlage) einen heftigen Dämpfer hinnehmen musste, so gilt der amtierende Europameister dennoch als haushoher Favorit auf den Sieg gegen Tschechien sowie auf den Gruppensieg in der schwierigen Gruppe D. Insofern sollte weder das Stolpern bei der WM 2014 noch der Schluckauf gegen Georgien überbewertet werden. Die Prognose geht klar zum Auftaktsieg der Spanier.

Spanien – Tschechien Quoten – EM 2016 Spiel am 13.06.2016

Tipp 1 (Spanien): 1,50
Tipp X (Unentschieden): 4,33
Tipp 2 (Tschechien): 8,00

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