Skispringen WM 2017 Teamspringen – Wetten, Favoriten & Quoten 04.03.2017

3. März 2017

Daniel Andre Tande, Skispringen - © krumcek / Shutterstock.com

Am Samstag, den 4. März 2017, findet um 16:15 Uhr (MEZ) das Teamspringen im Wettbewerb „Mannschaft“ bei der Nordische Ski WM 2017 statt. In Lahti, Finnland, wird dabei zum vorletzten Mal in den anderthalb intensiven Wochen dieser 51. Ausgabe der Nordischen Ski Weltmeisterschaften die Goldmedaille ausgespielt. Nach aktuell 16 von 21 absolvierten Wettbewerben teilen sich dabei Norwegen und Deutschland mit insgesamt je fünf gewonnenen Goldmedaillen den ersten Platz, obschon die Skandinavier bei insgesamt zwei Bronzemedaillen mehr als die Deutschen (vier Stück insgesamt) schon sage und schreibe zwölf Medaillen holen konnten, während es für die deutschen Athleten „nur“ zehn Stück waren. So haben die beiden führenden Nationen jeweils auch schon drei Silbermedaillen gewonnen.

Zwei von diesen Silbermedaillen gingen dabei im bisherigen Skispringen auf Normalschanze und Großschanze an den deutschen Skispringer Andreas Wellinger, der den an ihn gesteckten Erwartungen bisher sehr gut gerecht werden konnte. Weil auch seine Teamkameraden bisher sehr gut abgeschnitten haben – Markus Eisenbichler gewann auf der Normalschanze sogar überraschend Bronze – darf man sich in Deutschland nach dem Gewinn der Goldmedaille im Mixed vor Österreich und Japan auch jetzt in der 4er-Herrenmannschaft wieder Hoffnungen auf den Platz ganz oben auf dem Treppchen machen. Diese Hoffnungen werden aber in Form der starken Polen, der Titelverteidiger aus Norwegen sowie der Österreicher rund um den Superstar und Goldmedaillensieger auf Normalschanze und Großschanze, Stefan Kraft, von drei weiteren Nationen geteilt.

So wird auch mit Blick auf die diesem Beitrag anhängten Topquoten für Teamspringen bei der Nordische Ski WM 2017 im finnischen Lahti recht schnell deutlich, dass sich unter diesen vier Nationen am Ende auch die ersten vier Plätze entscheiden dürften, haben alle anderen Länder doch vor allem in der Breite nicht diese große Anzahl an Topskispringern. Bleibt also die spannende Frage, welche der vier Nationen sich wohl am ehesten wird Gold holen können. Dieser gehen wir nun in dem kommenden Beitrag für Sie auf den Grund.

Polen – In der Breite nahezu konkurrenzlos

Das polnische Team im Skispringen hat auf der Salpausselkä-Schanze hier in Lahti vor allem einen gewaltigen Vorteil gegenüber den anderen Nationen: Man ist in der Breite unfassbar stark aufgestellt. Allen voran zählt man mit Kamil Stoch den aktuellen Gewinner der Vierschanzentournee und Führenden im Skisprung Gesamtweltcup zu seinem Team, kann mit Maciej Kot, Piotr Zyla und Dawid Kubacki aber noch drei nahezu ebenbürtige Topathleten mit in die Waagschale werfen. Nicht ohne Grund ist Polen schließlich in der aktuellen Nationenwertung nach 24 von 33 Wettbewerben im aktuellen Skisprung Weltcup klar führend, wodurch man mit einer Quote von 1,66 für den Gewinn der Goldmedaille als der haushohe Favorit bei den Buchmachern geführt wird. Dennoch: bei den bisherigen Medaillenentscheidungen im Skispringen blieb Kamil Stoch, der auf der Normalschanze in der Qualifikation noch einen neuen Schanzenrekord in Lahti aufstellen konnte, beide Male hinter den an ihn gesteckten Erwartungen zurück und verpasste jeweils das Treppchen. Dort sicherte sich zumindest sein Kollege Piotr Zyla auf der Großschanze die Bronzemedaille. Dennoch bemerkenswert waren am Ende die gesamten polnischen Platzierungen, waren nach der Großschanze alle vier Skispringer in den Top 8 vertreten. Neben Zyla auf Platz drei waren das der Reihe nach Maciej Kot, Kamil Stoch und Dawid Kubacki auf den Plätzen sechs, sieben und acht. Auch wir wollen uns vor dieser in der Breite schier konkurrenzlos stark aufgestellten polnischen Mannschaft nicht verschließen und tippen deswegen ebenfalls auf die vermutlich erste polnische Goldmedaille im Turnierverlauf.

Norwegen – Titelverteidigung wieder ein kleines bisschen realistischer

Die Norweger, die – wie bereits herausgestellt – zurzeit den Medaillenspiegel der Nordische Ski Weltmeisterschaft 2017 anführen, konnten sich gerade erst bei der letzten WM 2015 im schwedischen Falun die Goldmedaille im Mannschaftsspringen sichern. Von dem einst so strahlenden Glanz des Teams rund um Anders Bardal, Anders Jacobsen, Anders Fannemel und Rune Velta ist jedoch kaum noch etwas übrig geblieben, ist Anderes Fannemel doch der einzige der vier Goldmedaillengewinner, der noch immer aktiv ist. Und immerhin konnte er sich auch jetzt in Lahti auf der Großschanze sehr gut verkaufen, wo er hinter seinem Landsmann Andreas Stjernen auf Platz vier am Ende Fünfter wurde. Gepaart mit dem ebenfalls hinter den Erwartungshaltungen zurückgebliebenem norwegischen Superstar Daniel Andre Tande (zu sehen im Bild), der auf der Großschanze „nur“ Zehnter wurde, im aktuellen Skisprung Weltcup aber Platz drei belegt, ergibt sich bei den Skandinaviern also dennoch eine sehr schlagkräftige Truppe. In der aktuellen Nationenwertung belegt das Team, das von Johann André Forfang – Siebter auf der Normalschanze – komplettiert wird, zwar lediglich den fünften Platz, sollten die Polen rund um den bisher noch glücklos wirkenden Kamil Stoch allerdings patzen, dürfte das starke norwegische Team zur Stelle sein. Mit einer Quote von 3,75 ist man bei den Buchmachern der zweitgrößte Favorit. Auch wir rechnen mit mindestens Bronze für die Norweger.

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Deutschland – In Zakopane schon mal besser als die Polen

Insgeheim sind in unseren Augen aber nicht die Norweger der Hauptrivale von Topfavorit Polen, sondern die deutschen Skispringer. Diese haben nämlich bereits im Teamspringen im polnischen Zakopane am 21. Januar diesen Jahres gezeigt, dass sie durchaus mit dem in der Breite so gut aufgestellten polnischen Team mithalten können, als Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Richard Freitag sich dort den ersten Platz holten. In der Nationenwertung ist man zwar nur Dritter, was vor allem auch daran liegt, dass Deutschland keinen Skispringer in den aktuellen Top 5 im Skisprung Gesamtweltcup hat, in den Top 20 sind es dafür aber gleich sechs deutsche Athleten, die von Andreas Wellinger auf Platz sechs liegend angeführt werden. Der 21-jährige Shootingstar ist dabei in Lahti bisher schon extrem erfolgreich gewesen und holte sich neben Gold in der Mixed Mannschaft jeweils Silber auf der Normalschanze und Großschanze. Wie schon angesprochen konnte außerdem Markus Eisenbichler überraschend Bronze auf der Normalschanze einfahren. Ferner spricht außerdem noch für die deutsche Mannschaft, dass man sich bereits bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi im Mannschaftsspringen die Goldmedaille sichern konnte. Auch, weil die Quote von 5,50 auf die nächste deutsche Goldmedaille durchaus attraktiv ist, empfehlen wir hier den etwas risikofreudigen Tippern unbedingt eine Wette auf Deutschland. An Polen vorbeizukommen, wird zwar schwer, aber sie haben ja bereits in Zakopane unter Beweis gestellt, dass es absolut möglich ist. Unsere Prognose lautet daher, dass Deutschland mindestens Silber holen wird.

Österreich – Stefan Kraft kann es nicht alleine richten

Bisher war die Salpausselkä-Schanze eine extrem erfolgreiche Angelegenheit für den 23-jährigen österreichischen Superstar Stefan Kraft, der sich nach Gold auf der Normalschanze auch noch Gold auf der Großschanze sichern konnte. Aber nicht nur das, im Mixed Team gab es mit Michael Hayböck und seinen zwei weiblichen Kolleginnen immerhin noch eine weitere Silbermedaille obendrauf. Damit hat Stefan Kraft drei der vier österreichischen Medaillen bei der gesamten Nordischen Ski WM 2017 nahezu im Alleingang geholt, während sein immer noch guter Landsmann Michael Hayböck auf der Normalschanze Sechster wurde und auf der Großschanze mit Platz elf knapp die Top 10 verpasste. Bereits 2015 in Falun konnte sich die österreichische Mannschaft dabei noch die Silbermedaille im Mannschaftsspringen sichern. Dass man nun aber nicht mehr im allerengsten Favoritenkreis ist, liegt vor allem daran, dass die einst so hochgelobten Talente Manuel Poppinger und vor allem auch der sechsfache Weltmeister Gregor Schlierenzauer schon längst keine gesteigerte Rolle mehr spielen. So schloss Schlierenzauer, der 2011 in Oslo noch Gold auf der Großschanze holte, lediglich die Normalschanze ab, wo er mit Platz 24 allerdings nicht wirklich an glorreiche Zeiten anzuknüpfen wusste. Schließen soll die Lücke nun Manuel Fettner – aktuell Achter im Skispring Gesamtweltcup, auf Normalschanze und Großschanze nun aber ebenfalls nicht in den Top 10 dabei. Obwohl Österreich also in der aktuellen Nationenwertung im Skisprung Weltcup 2016/17 durch den starken Stefan Kraft auf Platz zwei hinter Polen liegt, halten wir eine Goldmedaille für recht unwahrscheinlich. Die Quote dafür, dass es doch klappt, liegt bei 6,50. Obschon wir die anderen drei Nationen für in der Breite zurzeit stärker aufgestellt halten, ist aber zumindest das Podium bei geschlossener Mannschaftsleistung der Österreicher erreichbar.

Die Wettquoten der Teilnehmer an dem Skispringen (Teamspringen) bei der Nordische Ski WM 2017

Nation Gesamtsieger Quoten
Polen 1,66
Norwegen 3,75
Deutschland 5,50
Österreich 6,50
Slowenien 41,00
Japan 67,00
Finnland 151,00
Tschechien 151,00
Russland 251,00

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