Schweiz vs. Rumänien Prognose & Quoten EM 2016

12. Juni 2016

Schweiz vs. Rumänien EM 2016

Am Mittwoch, den 15. Juni 2016, geht es ab 18:00 Uhr in der Gruppe A zwischen der Schweiz und Rumänien im Pariser Prinzenparkstadion heiß her. Konnte die Schweiz nämlich erstmals in der Geschichte des Verbands ein Auftaktspiel bei einer EM gewinnen und hat damit das Tor zum Achtelfinale weit aufgestoßen, so wären die Rumänen mit einem Sieg in diesem Spiel umgehend wieder im Geschäft. Überhaupt war dabei am ersten Spieltag festzustellen, dass die vier Teams in der Gruppe A doch enger beieinander liegen, als man es im Vorfeld womöglich angenommen hatte.

Gerade die Rumänen waren dabei ein zäher Brocken für Gastgeber Frankreich. Der wohl beste Spieler der Begegnung, Mittelfeldmotor Dimitri Payet von West Ham United, musste für den Auftaktsieg des großen Favoriten nämlich ein Traumtor aus dem Ärmel zaubern, um die insgesamt sehr solide Verteidigung der Osteuropäer doch noch einmal zu überwinden. Für die Schweiz wäre indessen auch der Auftaktsieg gegen Neuling Albanien um ein Haar ins Wasser gefallen, tat man sich gegen seit der 37. Minute in Unterzahl spielende Debütanten, die ihrerseits noch zu Großchancen kamen, doch überraschend schwer.

Sollte der Schweiz nun allerdings der nächste Dreier gelingen, so stünde dem erstmaligen Einzug in die K.-o.-Phase einer Europameisterschaft nichts mehr im Weg. Die Rumänen, die schon eine EM mehr als die Schweizer bestritten haben, wissen noch aus dem Jahr 2000, wie es sich anfühlt eine Vorrunde zu überstehen. Damals überstand man eine Gruppe mit Portugal, England und Deutschland auf Platz 2 hinter Portugal liegend. Eines ist jedenfalls klar: Im Falle einer Niederlage gegen die Schweiz müsste Rumänien aller Voraussicht nach darauf hoffen, durch einen Sieg gegen Albanien im letzten Spiel zu den vier besten Drittplatzierten zu gehören…

Schweiz – Bei Punktgewinn mit einem Bein im Achtelfinale

Unter den Augen von Vorgänger Ottmar Hitzfeld gelang es Vladimir Petković, dem Trainer der Schweiz, nun erstmals, dem kleinen Land einen Auftaktsieg bei einer EM Endrunde zu schenken. Dabei war der 1:0-Sieg über Albanien ein hartes Stück Arbeit, haben sich die Debütanten doch teuer verkaufen können. So war es auch in diesem Spiel eine Standardsituation, bei der nach einem scharf geschossenen Eckball der Hoffenheimer Fabian Schär am höchsten gesprungen ist und den Ball per Kopf bereits in der 5. Spielminute einzunetzen wusste. Die Albaner haben sich allerdings keineswegs aufgegeben und spielten sich eine Chance nach der anderen heraus, sodass die Schweizer genau wussten, bei wem sie sich dafür bedanken konnten, dass hinten die Null weiterhin stand: Nämlich bei Goalkeeper Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach. So war es nämlich ein weiterer Spieler aus der Bundesliga, Abwehrspieler Johan Djourou vom Hamburger SV, der ein ums andere Mal durch Unsicherheiten in der Defensive auf sich aufmerksam machte und zunehmend zum Unruheherd wurde. Natürlich spielte den Schweizern aber auch der Platzverweis von Albaniens Kapitän Lorik Cana in die Karten, obschon sich gerade die Offensive auch den Vorwurf gefallen lassen musste, den Sack bei den unzähligen Chancen nicht zugemacht zu haben. Gerade nämlich durch den stets engagierten dribbelstarken ehemaligen Münchner Xherdan Shaqiri (Stoke City) kam beispielsweise der Frankfurter Haris Seferović im Sturm der Schweiz zu mehreren hochkarätigen Chancen. Dank Sommers Glanzparaden zitterte man sich schlussendlich aber trotzdem zum knappen Auftaktsieg und könnte mit einem Punktgewinn gegen Rumänien nun bereits nach dem zweiten Spieltag den Einzug ins Achtelfinale unter Dach und Fach bringen, sollte man mit 6 Punkte doch in jedem Fall unter den besten zwei Mannschaften, schlimmstenfalls unter den vier besten Gruppendritten landen.

Rumänien – Bissiger Auftakt unterstreicht ihre Ambitionen

Zwar hatte Rumänien eine starke Qualifikation zur EURO 2016 gespielt und dort in zehn Spielen nur zwei Gegentore bei keiner einzigen Niederlage kassiert, gegen Gastgeber Frankreich reichte es letztendlich allerdings trotzdem nicht zum Punktgewinn. So war zwar auch gegen die mit Offensivstars gespickte Équipe tricolore die Defensive von Rumänien erwartungsgemäß stark, schlussendlich musste man aber nach der 1:2-Niederlage enttäuscht feststellen: Hier wäre mehr zu holen gewesen. Demzufolge ist es ein sehr schwacher Trost, dass die beiden Gegentore äußerst unglücklich entstanden sind. Dem Führungstreffer von Olivier Giroud (Arsenal London) ging ein klares Offensivfoul an Torwart Ciprian Tătărușanu (AC Florenz) voraus, welches nicht geahndet wurde, und der Treffer von Dimitri Payet (West Ham United) kurz vor Spielende war ein atemberaubendes Distanztor der Marke „unhaltbar“. Der Treffer von Bogdan Stancu (Gençlerbirliği Ankara) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich per Strafstoß wurde also nicht belohnt. Umso mehr wird nun allerdings die Schweiz gewarnt sein, die sich schon gegen ein Albanien schwer tat, obwohl bei den Neulingen fast zwei Drittel des Spiels Kapitän und Abwehrchef Lorik Cana nach dem Platzverweis fehlte. Auch Rumänien hat aber sicher aufmerksam das Spiel am Samstag verfolgt, weiß man doch nur zu gut, dass man aktuell noch nichts verloren hat und mit jeweils einem Sieg über die Schweiz und Albanien noch komplett aus eigener Kraft in die K.-o.-Phase einziehen kann.

Schweiz – Rumänien Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt zwölf Mal hat es die Partie zwischen Rumänien und der Schweiz schon gegeben und etwas überraschend ist es das osteuropäische Land, das im direkten Vergleich die Nase vorn hat. Fünf Spiele gingen nämlich an Rumänien, während die Schweiz bei drei Unentschieden erst auf vier Siege kommt. Das einzige Spiel bei einem großen Turnier gewann im Rahmen der WM 1994 allerdings die Schweiz. Mit 4:1 setzte man sich ebenfalls in der Gruppe A und ebenfalls im zweiten Spiel gegen Rumänien durch. Am Ende erreichte man als Gruppenzweiter die nächste Runde – hinter den Rumänien, die ihre anderen beiden Partien unter der Führung von Superstar Gheorghe Hagi gewinnen konnten.

Schweiz – Rumänien Prognose – EM 2016 Spiel am 15.06.2016

Insgesamt ist davon auszugehen, dass auch hier ein Tor das Spiel entscheiden wird. Die Rumänen, deren Abwehr aus dem Spiel heraus kaum zu überwinden ist, haben nun allerdings den kleinen Nachteil, dass sie den Sieg dringender brauchen als die Schweiz. Fällt es dem Team von Vladimir Petković nämlich nicht gerade leicht, das Spiel machen zu müssen, so wird man aller Voraussicht nach gegen Rumänien in der reagierenden Rolle spielen können, die der Mannschaft wesentlich besser liegt. Wer allerdings gesehen hat, wie bissig und zäh das Team von Anghel Iordănescu im Auftaktspiel gegen den großen Favoriten aus Frankreich war, der muss eigentlich zu dem Schluss kommen, dass es im zweiten Anlauf gegen die Schweiz nun auch mit dem Dreier für Rumänien klappen sollte. Dabei vermuten wir vor allem, dass bei Rumänien dieses Mal hinten die Null stehenbleiben wird. Ein 0:0 oder ein knapper 1:0-Sieg der Rumänen erscheint uns demzufolge am wahrscheinlichsten zu sein.

Schweiz – Rumänien Quoten – EM 2016 Spiel am 15.06.2016

Tipp 1 (Schweiz): 2,37
Tipp X (Unentschieden): 3,20
Tipp 2 (Rumänien): 3,40

Alle Wettquoten von Bet365

Zur Webseite von Bet365


Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

Aktuelle Gratis Wetten & Bonus-Aktionen:

Aktuelle News, Prognosen & Wettquoten:

Die Top 3 Wettanbieter: