Schweiz vs. Polen Prognose & Quoten EM 2016

24. Juni 2016

Schweiz vs. Polen EM 2016

Am Samstag, den 25. Juni 2016, startet das Achtelfinale der Fußball EM um 15:00 Uhr mit dem Spiel zwischen Schweiz und Polen. Gleich in der ersten Partie des erstmals ausgetragenen Achtelfinals zum Beginn einer K.-o.-Runde einer Europameisterschaft treffen hierbei zwei Mannschaften aufeinander, die noch nie zuvor die Gruppenphase überstanden haben. Unabhängig vom Ausgang dieses Spiels zwischen den beiden Nationen, die erstmals die Luft einer Finalrunde bei einer EM schnuppern dürfen, ist das Turnier dabei sowohl für die Schweiz als auch für Polen bereits als Erfolg zu verbuchen.

Zugegebenermaßen erwartete man von beiden Mannschaften im Vorfeld, sich hinter Frankreich, bzw. Deutschland, in ihren jeweiligen Gruppen an zweiter Stelle liegend durchzusetzen, weil beide allerdings bisher noch nie zuvor eine Vorrunde überstanden haben, war das Weiterkommen dennoch nicht selbstverständlich. So gelang es den Polen, die zuvor noch nie ein EM Spiel gewonnen hatten und 2012 sogar im eigenen Land ohne Sieg als Gruppenletzter vorzeitig ausgeschieden waren, ungeschlagen in die Hauptrunde einzuziehen. Dem historischen ersten EM Sieg in der Geschichte gegen Nordirland wurde im letzten Spiel gar ein weiterer Erfolg über den damaligen Co-Gastgeber, die Ukraine, hinzugefügt. Auch die Schweiz – bisher bei drei Teilnahmen an EM Endrunden stets als Gruppenletzter vorzeitig ausgeschieden – gelang im Spiel gegen Albanien der erst zweite Sieg überhaupt bei einer Europameisterschaft.

Während für eines der beiden bisher erfolgreichen Teams nun zumindest das erstmalige Erreichen der K.-o.-Phase in den Geschichtsbüchern als vorläufige Bestmarke stehenbleiben wird, wird die Reise für den Gewinner sogar noch weitergehen. In diesem Artikel gehen wir daher in gewohnter Manier der Frage nach, wem nun auch noch der Einzug ins Viertelfinale glücken wird.

Schweiz – Nach starker WM nun auch der Durchbruch in Europa

Verhältnismäßig oft ist den Schweizern bisher bereits der Einzug in die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft geglückt. So konnten sich die Eidgenossen erst 2014 wieder bei der Endrunde in Brasilien ebenfalls hinter Frankreich auf Platz 2 liegend in der Gruppenphase wie schon 2006 in Deutschland mit zwei Siegen behaupten. Nur bei den Europameisterschaften, an denen man bisher 1996, 2004 und 2008 teilnehmen konnte, stand am Ende stets der letzte Platz in der Gruppe zu Buche. Endlich ist für die „Nati“ nach hart umkämpfter Vorrunde nun aber dieser Knoten geplatzt und unter Vladimir Petković, dem Nachfolger von Ottmar Hitzfeld als Coach der Schweizer, ist man dabei sogar noch ungeschlagen. Bei einem Sieg über Albanien sowie zwei Unentschieden gegen Rumänien und die Schweiz erzielte man zwar bisher erst zwei Treffer, musste allerdings auch erst ein Gegentor hinnehmen, bei dem der bärenstarke Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach) im Tor der Schweizer nur per Elfmeter bezwungen werden konnte. Einzig und allein die Chancenverwertung verhinderte gar einen Gruppensieg. So vergab vor allem in den ersten beiden Spielen gegen Albanien und Rumänien Stürmer Haris Seferović (Eintracht Frankfurt) zahlreiche Großchancen. An seiner Stelle rutschte deswegen auch der erst 19-jährige Shootingstar Breel Embolo (FC Basel) im letzten Gruppenspiel in die Startformation, konnte allerdings ebenfalls keinen Treffer erzielen. Beide schweizerischen Treffer fielen stattdessen nach Eckbällen – der Paradedisziplin der Schweizer, die auf diese Weise schon in der Qualifikation zur EURO 2016 die meisten Tore aller teilnehmenden Nationen erzielen konnten.

Polen – Neues Prunkstück: Defensive

Eigentlich hat Polen die bei der Schweiz eben angesprochenen Probleme mit der Chancenverwertung nicht. So stellte Polen alleine in der Quali zur EM 2016 in Frankreich nämlich die beste europäische Offensive überhaupt und erzielte insgesamt 33 Tore. Mit Robert Lewandowski (FC Bayern München) hat man überdies gar den erfolgreichsten Torschützen der Qualifikation (13 Treffer) in seinen Reihen. Bei insgesamt aber auch zehn Gegentoren war die Defensive alles andere als sattelfest. Ganz anders bei diesem Turnier jetzt. So haben die Polen neben Deutschland als einziges Team noch überhaupt keinen Gegentreffer hinnehmen müssen, haben mit zwei Toren allerdings bisher auch nicht an ihre offensiven Fähigkeiten anknüpfen können. Erzielte zum Auftakt beim ersten polnischen EM Sieg überhaupt noch Arkadiusz Milik (Ajax Amsterdam) den erlösenden Treffer zum 1:0 über Nordirland, so besiegelte der eingewechselte Jakub Błaszczykowski (AC Florenz) gegen die Ukraine endgültig den Einzug als Gruppenzweiter in die Hauptrunde. Punktgleich mit Deutschland wäre mit einer besseren Chancenverwertung dabei gar der Gruppensieg drinnen gewesen, konnten die Polen mit einer hervorragenden Defensivarbeit, die bereits bei den eigenen Stürmern begann und den amtierenden Weltmeister spätestens im Mittelfeld massiv am Spielaufbau hinderte, doch gegen die Mannschaft von Jogi Löw einen Achtungserfolg beim 0:0 erreichen – in etwa vergleichbar zum 0:0 der Schweizer gegen Gastgeber Frankreich. Um sich nun in der K.-o.-Phase durchzusetzen, müssen vor allem die offensiven Trümpfe – allen voran Torschützenkönig der Bundesliga Robert Lewandowski – nun allerdings endlich stechen.

Schweiz – Polen Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt zehn Länderspiele haben zwischen der Schweiz und Polen bisher stattgefunden und bisher war für die Schweiz dabei nicht besonders viel zu holen. Lediglich einen einzigen Sieg haben die Eidgenossen gegen Polen bisher nämlich davontragen können, während die Truppe von Adam Nawałka bei fünf Unentschieden schon auf vier Siege kommt. Im bis dato letzten Aufeinandertreffe trennte man sich im November 2014 in einem Freundschaftsspiel in Breslau 2:2. Pflichtspiele gab es in der Qualifikation für die Fußball EM 1980. Damals setzten sich die Polen sowohl zuhause als auch auswärts in Lausanne mit jeweils 2:0 durch.

Schweiz – Polen Prognose – EM 2016 Spiel am 25.06.2016

Was wäre angesichts zweier defensivstarker Mannschaften mit Ladehemmungen im Angriff naheliegender als der Tipp auf das 0:0? Tatsächlich halten wir in dieser Begegnung der beiden Debütanten in einer EM Finalrunde eben jenes torlose Remis auch für am wahrscheinlichsten. Zu Lasten der Defensive wird hier jedenfalls keine Mannschaft übermäßig viel riskieren und gerade die Schweiz brauchte für ihre beiden Tore viel zu viele Chancen. Wichtig wird es für die Polen aber sein, Eckbälle zu vermeiden, sind die Eidgenossen doch in diesen Standards eines der gefährlichsten Teams Europas. Unterm Strich halten wir die Polen für etwas stärker als die Schweiz, auch wenn für die „Nati“ die Erfahrung spricht. So ist das kleine Land nämlich bei den letzten großen Turnieren endlich mal regelmäßig dabei (Ausnahme: EM 2012) und konnte sich dabei kontinuierlich steigern. Bereits beim Ausscheiden im Achtelfinale bei der WM 2014 in Brasilien gegen den späteren Finalisten Argentinien zwang man die südamerikanische Fußballmacht bis in die Verlängerung. Weil die Spieler im Kern noch beisammen sind und auch auf Vereinsebene reifer geworden sind, wie beispielsweise Kapitän Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), Xherdan Shaqiri (Stoke City) oder der zu Arsenal London für eine Rekordablöse wechselnde Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach) beweisen, sehen wir in der möglichen Verlängerung dann allerdings doch die Schweiz vorne.

Schweiz – Polen Quoten – EM 2016 Spiel am 25.06.2016

Tipp 1 (Schweiz): 3,25
Tipp X (Unentschieden): 3,00
Tipp 2 (Polen): 2,60

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