Schweiz vs. Frankreich Prognose & Quoten EM 2016

17. Juni 2016

Schweiz vs. Frankreich EM 2016

Am Sonntag, den 19. Juni 2016, treffen um 21:00 Uhr die Schweiz und Frankreich im Stade Pierre-Mauroy in Villeneuve-d’Ascq (Lille) aufeinander. Nachdem beide Teams noch ungeschlagen sind, findet hier überdies nun auch zum Schluss das erwartete Spitzenspiel der Gruppe A statt. Gastgeber Frankreich ist dabei vor allem durch seine Last-minute-Tore mit sechs Punkten bereits sicher für das Achtelfinale qualifiziert, während die Schweiz im Fall einer Niederlage noch um Platz 2 bangen müsste, falls Rumänien zeitgleich das Spiel gegen Albanien gewinnen sollte. Eine Niederlage darf sich die Équipe tricolore allerdings auch nicht erlauben, würde man auf diese Weise doch den Gruppensieg verspielen.

Wie wichtig der Spitzenplatz der Gruppe A nach der Vorrunde sein könnte, zeigt ein Blick auf die möglichen Gegner im Achtelfinale. So wird der Gruppensieger nämlich einen der vier besten Drittplatzierten zugelost bekommen (aus Gruppe C, D oder E), während der Zweitplatzierte es mit dem Zweitplatzierten der Gruppe C zu tun bekommt, was mit vermutlich Polen oder Deutschland ein wesentlich schwierigeres Los bedeuten würde. Grund genug für Frankreich also, sich hier auch im letzten Gruppenspiel noch einmal voll reinzuhängen.

Ob „Les Bleus“ es allen Widrigkeiten zum Trotz nun schaffen, die Gruppe A mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten abzuschließen oder ob die Schweiz bei ihrem womöglich ersten Einzug überhaupt in eine K.-o.-Phase einer Fußball Europameisterschaft gar als Gruppensieger den Sprung unter die besten 16 Nationen schafft, haben wir in diesem Artikel genauer untersucht.

Schweiz – Nur an der Chancenverwertung hapert es

Sowohl gegen Albanien als auch gegen Rumänien hatte die Schweiz die höheren Spielanteile, konnte diese allerdings nur schwerlich in Torerfolge ummünzen. So musste gegen Außenseiter Albanien im Auftaktspiel ein Eckballtor durch Abwehrspieler Fabian Schär (TSG Hoffenheim) her, um in Führung zu gehen, ehe man in den verbliebenen knapp 60 Minuten in Überzahl eine Großchance nach der anderen vergab. Vor allem ein anderer Bundesligaspieler im Sturm, Haris Seferović (Eintracht Frankfurt), vergab dabei gleich mehrfach. Auch gegen Rumänien wollte dem Angreifer bei einer hervorragenden Chance wieder kein Tor gelingen. Umso besser, dass man auch hier wieder über seine große Stärke zum verdienten Ausgleich kam: Abermals war es nämlich ein Eckball, der dieses Mal in Form von Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen) den nächsten Profi, der in Deutschland sein Geld verdient, erreichte. Mit einem unhaltbaren Hammer gelang dem Schweizer damit einmal mehr ein Tor nach einem Eckball. Bereits in der EM Qualifikation war dies die große Stärke der Schweiz, die immerhin sieben der 24 Tore nach Eckbällen erzielte – der beste Wert von allen Teams in der EM Qualifikation. So sind zu diesem frühen Stadium im Turnier logischerweise auch die bisher erzielten zwei Tore nach Eckbällen wieder führend. Gegen eine ohnehin wacklige französische Defensive könnte also genau das zum Rezept werden, um hier etwas Zählbares zu entführen. So reicht der „Nati“ ein Unentschieden definitiv, um als Gruppenzweiter sicher das Achtelfinale zu erreichen, während man bei einer Niederlage noch auf Platz 3 fallen könnte und als möglicherweise mit vier Punkten noch immer einer der besten vier Gruppendritten ein echtes Hammerlos im Achtelfinale zu bekommen, bzw. im schlimmsten Fall sofort die Heimreise antreten zu müssen.

Frankreich – Ein Land feiert seine Last-minute-Helden

Im allgemeinen Sprachgebrauch im Fußball gibt es für den 2:0-Sieg über Albanien ein Wort, das den Spielverlauf perfekt beschreibt: Arbeitssieg. So hat sich die Équipe tricolore nämlich wie schon im Auftakt gegen Rumänien nicht gerade klug angestellt. In der Defensive haben sich erneut die Fehler gehäuft und in bei eigenen Angriffen ging man abermals zu fahrlässig mit seinen Torchancen um. Gerade in der ersten Halbzeit lieferte die Mannschaft von Didier Deschamps ein Spiel ab, das selbst in Fußballlehrbüchern noch das Prädikat „langweilig“ verdient hätte. Gerade auch die sonst so gefährlichen Freistöße von Publikumsliebling Dimitri Payet (West Ham United) verpufften in aller Form. Dennoch sind „Les Bleus“ am Ball geblieben und haben bis zum Ende gekämpft. Goalgetter Antoine Griezmann (Atlético Madrid), der in der 68. Minute für Kingsley Coman (FC Bayern München) ins Spiel kam, war es dann schließlich, der in der 90. Minute endlich den Knoten zum Platzen brachte, ehe Dimitri Payet mit seinem zweiten Turniertreffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Albanern noch den endgültigen Genickstoß versetzte. Unterm Strich muss man den Franzosen also attestieren, dass sie bei all den gezeigten Schwächen in der Defensive zumindest das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten, das man im Fußball manchmal dann doch erzwingen kann. Lastet auf der Heimmannschaft ein unglaublicher Druck, so kann man gegen die Schweiz nun weitestgehend befreit aufspielen. Weil das Unentschieden hier nämlich für den Gruppensieg reichen würde und man selbst mit Niederlage ins Achtelfinale käme, sollte man nun vor allem auch die Nervosität in der Abwehr besser in den Griff bekommen.

Schweiz – Frankreich Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Schon 37 Mal hatten es die Schweizer mit den Franzosen zu tun. Dabei spricht die Statistik für den Gastgeber der EM. So hat Frankreich bisher 16 Siege erringen können, während die Schweizer bei neun Unentschieden nur zwölf Mal als Sieger vom Platz gehen konnten. Auch bei der WM 2014 in Brasilien bekam man es übrigens in der Gruppenphase miteinander zu tun. Damals siegten die Franzosen mit 5:2.

Schweiz – Frankreich Prognose – EM 2016 Spiel am 19.06.2016

Tatsächlich könnte es sehr gut sein, dass bei den Franzosen durch die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale nun der Knoten geplatzt ist. Natürlich erwartet man vom Gastgeber nun auch, als Gruppenerster ins Achtelfinale einzuziehen. Weil hierfür allerdings bereits das Unentschieden gegen verhältnismäßig zahme Schweizer reicht, die bisher nur zu Toren nach Eckbällen gekommen sind, steht man nun weitaus weniger unter Druck als noch in den Spielen gegen Rumänien und Albanien. Insgesamt sehen wir hierin auch die größte Stärke der Franzosen. Bei ihren Offensivbemühungen merkte man der Équipe tricolore bisher deutlich an, dass gerade gestandene Weltstars wie Paul Pogba (Juventus Turin) oder Antoine Griezmann (Atlético Madrid) hier und da gehemmt agierten. Konzentriert sich die Mannschaft nun auf ihre eigentlichen Stärken, so ist es definitiv möglich, dass man die Schweiz ähnlich deutlich an die Wand spielt wie bei der eben erwähnten WM 2014. Für das Team von Vladimir Petković wird es unserer Meinung nach schwer, hier den wichtigen Punkt zur Sicherung von Platz 2 mitzunehmen. Gepaart mit der Tatsache, dass auch Rumänien gegen Albanien als Favorit gilt, droht der „Nati“ damit sogar Platz 3.

Schweiz – Frankreich Quoten – EM 2016 Spiel am 19.06.2016

Tipp 1 (Schweiz): 5,50
Tipp X (Unentschieden): 3,00
Tipp 2 (Frankreich): 1,95

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