Schweden vs. Italien Prognose & Quoten, 10.11.2017

8. November 2017

Italien - © GEPA pictures

Am Freitag, den 10. November 2017, stehen sich Schweden und Italien um 20:45 Uhr (MEZ) im Hinspiel der UEFA WM Quali 2018 Playoffs gegenüber. Während die Skandinavier dabei in der auch als Todesgruppe bezeichneten Gruppe A der WM Qualifikation 2018 niemand Geringeren als den ehemaligen Fünften der FIFA Weltrangliste, die Niederlande, hinter sich lassen konnten, letztlich aber nicht an Vize-Europameister Frankreich vorbeikamen, da lief es in der Gruppe G erwartungsgemäß auf einen Zweikampf zwischen Spanien und Italien raus. Diesen hat die Squadra Azzurra am siebten Spieltag in aller Deutlichkeit verloren, als man mit 0:3 in Madrid unter die Räder gekommen war. Somit muss der vierfache Weltmeister nun um seine erneute WM Teilnahme bangen und könnte erstmals seit 60 Jahren nicht bei einer Endrunde teilnehmen. Zuletzt waren die Italiener im Jahr 1958 nicht dabei, als man in der Qualifikation an Nordirland gescheitert war. Austragungsort des Turniers damals: Schweden.

Und genau hier, wo die Skandinavier für das Hinspiel der Playoffs die Friends Arena in Solna, Stockholm, gewählt haben, will Schweden nun die Weichen dafür stellen, dass die Squadra Azzurra zum erst zweiten Mal überhaupt in der Geschichte an der sportlichen Qualifikation für eine Weltmeisterschaft scheitert, wenn die Auswahl von Janne Andersson sich umgekehrt für eine wirklich bemerkenswerte Qualifikationsrunde zu belohnen gedenkt, in der man noch im Juni gar die Tabellenführung übernommen hatte, als ein 2:1-Sieg hier in Solna über Frankreich geglückt war. Führt man sich dabei noch mal die schwache Vorstellung der Schweden bei der EURO 2016 vor Augen, als es übrigens im bis dato letzten Vergleich auch eine 0:1-Niederlage gegen die Italiener gab, so ist es umso bemerkenswerter, wie gut der „Blagult“ der Umbruch im Anschluss an das Turnier gelungen ist, bei dem mit unter anderem Zlatan Ibrahimovic, Andreas Isaksson und Kim Källström gleich mehrere Spieler ihre Laufbahn in der Nationalmannschaft beendeten.

Umso undankbarer, dass nun ausgerechnet die beiden Mannschaften mit den möglicherweise schwersten Qualifikationsgruppen in das direkte Duell um eine Fahrkarte nach Russland gehen müssen, hätten sich beide das Ticket doch redlich verdient gehabt. In diesem Beitrag nehmen wir nun das mit Spannung erwartete Hinspiel genauer unter die Lupe, um herausfinden zu können, wer im Auftakt am Freitag wohl die bessere Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Montag in Mailand herausspielen können wird.

Schweden – Auf die Heimstärke besinnen

Die schwedische Fußballnationalmannschaft hat die Weichen für das Erreichen von Platz zwei in der schwierigen Qualifikationsgruppe A vor allem zuhause in Solna gelegt, wo in der Friends Arena im Anschluss an das 1:1-Unentschieden zum Auftakt gegen die Niederlande jedes einzelne Spiel gewonnen werden konnte – darunter auch besagter 2:1-Sieg über Gruppensieger Frankreich, durch den man kurzzeitig gar die Tabellenführung zurückerobert hatte. Lediglich die ärgerliche 2:3-Pleite in Bulgarien kostete die Schweden letztlich dann doch den verdienten Gruppensieg, ehe man am letzten Spieltag nur noch eine sehr geringe theoretische Chance hatte, die Équipe Tricolore zu überholen, welche bei einem 0:2 bei schon ausgeschiedenen Holländern jedoch liegen gelassen worden ist. In Verbindung mit der 1:2-Niederlage im Hinspiel in Frankreich waren dies aber die einzigen drei Niederlagen der Blagult, die in der Post-Ibrahimovic-Ära inzwischen eine Reihe von internationalen Stars hervorgebracht hat. Allen voran wäre da Victor Langelöf (Manchester United) zu benennen, der in der Abwehrkette ein sicherer Rückhalt ist und gleichermaßen auf den Außenbahnen gefährliche Vorstöße in die Wege leitet. Aber auch Spielmacher Emil Forsberg (RB Leipzig) weckt inzwischen Begehrlichkeiten bei den europäischen Topklubs und ist sowohl in seinem Verein als auch bei der schwedischen Fußballnationalmannschaft ein wichtiger Eckpfeiler geworden. Und ganz vorne ist mit Marcus Berg (Al Ain) der ehemalige Hamburger inzwischen zum echten Goalgetter geworden, erzielte „Svarte-Marcus“ (zu Deutsch: der schwarze Marcus) doch bisher schon sage und schreibe acht Treffer in der WM Quali. Zuhause gegen Italien sind diese drei zurzeit sicher markantesten schwedischen Spieler nun gefragter denn je, war man doch bei der WM 2014 schon bitter in den Playoffs gescheitert, als man in Form von Portugal ähnliches Lospech hatte

Italien – Die verpasste WM als Fortsetzung der bitteren Wochen?

Die Squadra Azzurra lag schon nach der WM 2014 regelrecht am Boden: Vorrundenaus als Vize-Europameister und dazu ein völlig überalterter Kader, bei dem es verpasst wurde, junge und frische Nachwuchsspieler heranzuführen. Ein Umbruch musste her und Antonio Conte wurde zum Gesicht von eben diesem. Binnen zwei Jahren etablierte er etliche hoffnungsvolle Talente in der italienischen Fußballnationalmannschaft und fuhr mit einem ursprünglich nicht für konkurrenzfähig erachteten Kader zur EURO 2016, wo man sich erst den Gruppensieg vor den favorisierten Belgiern holte, die man zum Auftakt überraschend mit 2:0 geschlagen hatte, ehe im Achtelfinale der nächste Coup folgte: 2:0-Sieg gegen den zweifachen Serieneuropameiter Spanien. Umso bitterer, dass Antonio Conte schon im Vorfeld dieser EM, die erst von Deutschland per Elfmeterschießen im Viertelfinale gestoppt werden konnte, bei Chelsea London unterschrieben hatte und seinen Aufbau nicht selbst fortführen konnte. Denn unter Coach Gian Piero Ventura läuft es zurzeit ganz und gar nicht und die Squadra Azzurra verfällt wieder in alte Muster: Um die 28 Jahre liegt der Altersdurchschnitt der Mannen, die für dieses wichtige Playoff-Spiel nominiert worden sind, wobei ein Drittel des Kaders bereits älter als 30 Jahre ist, während die jungen Hoffnungsträger einmal mehr fehlen. Zwar gibt der Erfolg demjenigen Recht, der ihn hat, jedoch stimmten auch die Ergebnisse zuletzt vorne und hinten nicht. Seit der Sommerpause verspielte Italien nämlich reichlich Kredit. Nach dem 0:3 in Spanien, das den Gruppensieg in weite Ferne rückte, mühte man sich zuhause zu einem 1:0-Sieg über Underdog Israel, ehe sämtliche Resthoffnung auf die direkte Qualifikation in traurige Gewissheit, Platz eins nicht mehr erreichen zu können, überging, als zuhause in Turin lediglich 1:1-Unentschieden gegen den krassen Außenseiter Mazedonien gespielt wurde. Abgerundet mit einem abermals schwachen 1:0-Auswärtssieg in Albanien muss man deshalb von sehr bitteren Wochen bei der Squadra Azzurra sprechen, die im Fall eines Scheiterns in den Playoffs ihre größte fußballerische Blamage seit 59 Jahren (das Verpassen der WM 1958) erleben würde. Umso größer ist im Vorfeld dieses Auswärtsspiels nun auch der Druck, der auf Italien lastet…

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Schweden – Italien Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Schon 23 Mal standen sich Schweden und Italien gegenüber und zumindest die Bilanz sollte der Squadra Azzurra Mut machen, diese Hürde nun zu meistern. Mit elf Siegen hat man nämlich knapp die Hälfte aller Duelle bisher gewonnen, während es die Schweden bei sechs Unentschieden ihrerseits „nur“ auf sechs gewonnene Spiele bringen. Im besagten letzten Aufeinandertreffen in der Vorrunde der EURO 2016 siegten dabei die Italiener knapp mit 1:0. Der letzte schwedische Sieg geht derweil auf ein Freundschaftsspiel in Göteborg aus dem Sommer 1998 zurück (Endstand: 1:0).

Schweden – Italien Prognose – Fussball Spiel am 10.11.2017

Umso dringender braucht die Blagult nun Sieg Nummer sieben – und damit auch den ersten Sieg seit mehr als 19 Jahren – gegen die Squadra Azzurra, denn mit Blick auf die schwedische Bilanz in der WM Quali lief es zuhause in der Friends Arena weitaus erfolgreicher als auswärts. Die schwedische Fußballnationalmannschaft braucht dementsprechend eine gute Ausgangslage, bevor es am kommenden Montag in Mailand um Alles oder Nichts geht. Zu erwarten ist dabei ein Spiel mit einer langen Abtastphase, in dem die Italiener einerseits unter sehr hohem Druck in das Spiel gehen, andererseits aber durch den hohen Altersdurchschnitt und die damit verbundene langjährige internationale Erfahrung der Protagonisten auch ganz sicher elf Spieler auf dem Rasen stehen haben werden, die diesem Druck Stand halten können. Obwohl Schweden also mitunter zuhause stark begeistert hat, sehen wir letztlich die Italiener hier knapp im Vorteil. Weil die Squadra Azzurra aber auch nicht übermäßig viel riskieren braucht, für die gute Ausgangslage aber sicher auch ab einem gewissen Punkt auf das Auswärtstor spielen wird, erwarten wir hier am ehesten ein Unentschieden – tendenziell am ehesten mit 1:1. Genau diesen Tipp X möchten wir Ihnen hier dementsprechend auch empfehlen.

Schweden – Italien Quoten – Fussball Spiel am 10.11.2017

Tipp 1 (Schweden): 3,50
Tipp X (Unentschieden): 3,10
Tipp 2 (Italien): 2,37

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