Roger Federer – Rafael Nadal Australian Open 2017, Wetten & Quoten

27. Januar 2017

Roger Federer - © lev radin / Shutterstock.com

Am Sonntag, den 29. Januar 2017, kommt es ab ca. 7:00 Uhr (MEZ) im Endspiel der Australian Open 2017 zum Duell zwischen Roger Federer und Rafael Nadal. Dass die beiden Herren auf ihre alten Tage noch einmal einen Grand Slam Pokal untereinander ausspielen würden, hätte dabei weder der geneigte Tennis Fan noch einer der beiden Langzeitrivalen wohl allen Ernstes für möglich gehalten. Dennoch ist es letztendlich das Endspiel geworden, dass sich die Fans in Down Under sicherlich nach dem Ausscheiden der beiden Topfavoriten Andy Murray und Novak Djokovic gewünscht hatten.

Ohnehin stehen sich hier schier unglaubliche 31 Grand Slam Trophäen gegenüber, hat doch Roger Federer nun die Chance auf seinen 18. Titel, während Rafael Nadal sich Titel Nummer 15 sichern könnte. Während der Schweizer jedoch im Jahr 2012 zum letzten Mal einen solchen Major Titel feiern durfte und seitdem nur noch drei Endspiele erreichte, in denen er jeweils am Titelgewinn scheiterte, hat auch der spanische Superstar in den letzten beiden Jahren scheinbar das Siegen bei großen Turnieren verlernt. Selbst bei seinem Paradeturnier, den French Open, die er schon neun Mal gewonnen hat, konnte er weder 2015 noch 2016 am Ende den nächsten Grand Slam Pokal für seine Sammlung perfekt machen. Umso interessanter startet also das Jahr 2017, in dem sich erstmals seit mehreren Jahren, in denen andere Spieler das Ruder in der Tennis Szene der Herren übernommen haben, mal wieder zwei altbekannte Stars um das Zepter streiten.

In der Neuauflage eines der größten Klassikers des modernen Herren Tennis – zumindest bis vor ca. drei Jahren – haben wir folgerichtig beide Athleten noch ein letztes Mal haarklein unter die Lupe genommen, um einen Favoriten auf den Titelgewinn bei dem ersten Grand Slam Turnier des Jahres in Melbourne dingfest machen zu können.

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Roger Federer – Schon jetzt das Comeback des Jahres

Wurde letztes Jahr noch der Argentinier Juan Martin del Potro für sein Comeback ausgezeichnet, nachdem er unter anderem bei den Olympischen Spielen den haushohen Favoriten Novak Djokovic aus dem Rennen werfen konnte und sich von außerhalb der Top 100 zurück an die Spitze der ATP Weltrangliste kämpfen konnte, so empfiehlt sich schon jetzt ganz früh im Jahr der 35-jährige Schweizer Roger Federer für diesen Titel. King Roger ist nämlich wieder da – und das besser denn je, daran besteht spätestens nach seinem Sieg im Semifinale über Landsmann und frischgebackenen US Open Sieger 2016, Stan Wawrinka, gar kein Zweifel mehr. So konnte der 17-fache Grand Slam Gewinner im schweizerischen Duell nämlich schon den 201. Karrieresieg im Einzel gegen einen Top 10 Spieler feiern – außerdem der Dritte bei den Australian Open 2017, wo er schon den Tschechen Tomas Berdych und den Japaner Kei Nishikori aus dem Turnier werfen konnte. Hinzu kommt die 3:0-Demontage von Mischa Zverev im Viertelfinale, der zuvor den Topfavoriten und Weltranglistenersten Andy Murray nach unfassbar starker Leistung aus dem Turnier werfen konnte. Umso bemerkenswerter, dass dem Federer-Express dieser Aufstieg nach seiner langen Verletzungspause ausgerechnet bei dem Turnier gelingen sollte, bei dem er erstmals seit den US Open 2002 außerhalb der Top 10 der ATP Weltrangliste ins Rennen gegangen ist. So gesehen könnte er hier gar das Kunststück vollbringen, die Australian Open als ungesetzter Spieler (Platz 17 in der ATP Weltrangliste) zu gewinnen. Schon jetzt dürfte er allerdings schnell wieder in die Top 10 der Welt zurückkehren können, hat ihn alleine der Einzug ins Endspiel doch in der virtuellen Live-Tabelle schon wieder ein paar Plätze klettern lassen. Von den bisherigen fünf Endspielen bei den Australian Open hat er überdies vier Stück gewinnen können. Bleibt nur der fade Beigeschmack: Seine einzige Niederlage im Endspiel des Turniers in Melbourne (2009) gab es – wie sollte es auch anders sein – ausgerechnet gegen seinen jetzigen Gegner Rafael Nadal…

Rafael Nadal – Könnte sich mit dem Sieg unsterblich machen

Sollte der 30-jährige Spanier Rafael Nadal tatsächlich am Sonntag nach seinem eben angesprochenen bis dato einzigen Titelgewinn hier in Melbourne zum zweiten Mal in seiner Karriere die Siegertrophäe bei den Australian Open sichern, so würde er sich in den Geschichtsbüchern unsterblich machen, wäre er dann doch der einzige Spieler in der Open Era, der alle vier Grand Slam Turniere jeweils mindestens zwei Mal gewonnen hätte. So finden sich unter seinen bisherigen 14 Siegerpokalen nämlich neben den neun Siegen bei Roland Garros (French Open) jeweils zwei gewonnene Turniere in Wimbledon und zwei Titel bei den US Open. Bei den Australian Open ist es bis dato aber bei drei erreichten Endspielen erst zu einem Titelgewinn gekommen, den er – wie bereits herausgestellt – gegen seinen jetzigen Endspielgegner holen konnte. Ohnehin ist die Bilanz des Spaniers gegen den Schweizer ausgesprochen gut, was wir gleich noch genauer herausstellen werden. Als „ausgesprochen gut“ muss ferner auch seine Turnierleistung in Down Under bezeichnet werden. Hatte er in der dritten Runde gegen die deutsche Nachwuchshoffnung Alexander Zverev noch alle Hände voll zu tun und ist beim knappen 3:2-Sieg mächtig ins Schwitzen geraten, so überzeugten vor allem seine Auftritte im Achtel- und Viertelfinale, wo er Größen wie Gael Monfils (3:1) und vor allem auch dem Weltranglistendritten und Vorjahreshalbfinalisten Milos Raonic (glatter 3:0-Sieg) keinerlei Chancen ließ. Im Halbfinale konnte er schließlich in einem sehenswerten Spiel auch noch den bisherigen Überflieger des Jahres ausschalten, den Bulgaren Grigor Dimitrov, der im elften Spiel in 2017 nach seinem überlegenen Turniersieg in Brisbane nun doch die erste Niederlage in der noch jungen Saison kassieren musste. Kurzum: Auch die Nummer neun der ATP Weltrangliste – Rafael Nadal – ist wieder da!

Federer – Nadal Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 34 Mal standen sich Roger Federer und Rafael Nadal im Laufe ihrer erfolgreichen Karrieren schon gegenüber und dabei sieht die Statistik vor allem für den Spanier besonders gut aus, der 23 dieser 34 Partien für sich entscheiden konnte. Somit kommt der Routinier Roger Federer auf gerade einmal elf Siege gegen den Sandplatzexperten und hat folglich nicht mal ein Drittel aller Matches gegen seinen einstigen Nemesis für sich entscheiden können. Ganze acht Mal haben die beiden Legenden des Tennis dabei schon in einem Grand Slam Turnier Finale die Schläger miteinander gekreuzt, wobei auch hier Rafael Nadal mit sechs Siegen klar führend ist. Unter anderem gab es dieses Endspiel schon bei den Australian Open 2009, wo der Spanier sich seinen einzigen Titel in Down Under sichern konnte. Auch bei den letzten zwei Treffen in Melbourne beim ersten Grand Slam Turnier des Jahres, als sich die beiden Langzeitrivalen 2012 und 2014 jeweils im Semifinale gegenüberstanden, hat sich am Ende Rafael Nadal durchgesetzt. Ein gutes Omen für das nun kommende neunte Finale bei einem Grand Slam Turnier zwischen den beiden Ikonen?

Federer – Nadal Tipp – Australian Open 2017 Finale

Tatsächlich glauben wir, dass Rafael Nadal, dem ja auch ein paar Jährchen weniger als dem erfahrenen Roger Federer in den Knochen stecken, sich von seinem Stil her einmal mehr gegen die Art des Schweizers, Tennis zu spielen, wird behaupten können. Knapp wird es aber auf jeden Fall und bereits im Halbfinale wären schließlich beide Spieler bei ihren hauchdünnen 3:2-Siegen beinahe an ihren Gegnern gescheitert. Weil wir uns dennoch festlegen müssen und wollen, vermuten wir, dass Rafael Nadal sich mit einem 3:1-Sieg seinen dann 15. Titel bei einem Grand Slam Turnier wird sichern können.

Federer – Nadal Quoten – Australian Open 2017 Finale

Sieg-Wette:
Roger Federer: 2,10
Rafael Nadal: 1,80

Satz-Wette:
Federer 3-0 Nadal: 5,00
Federer 3-1 Nadal: 5,00
Federer 3-2 Nadal: 6,50
Federer 2-3 Nadal: 6,00
Federer 1-3 Nadal: 4,50
Federer 0-3 Nadal: 4,00

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