Real Madrid vs. Neapel Prognose & Quoten, 15.02.2017

12. Februar 2017

Real Madrid - © Marcos Mesa Sam Wordley / Shutterstock.com

Am Mittwoch, den 15. Februar 2017, trifft Real Madrid im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League um 20:45 Uhr (MEZ) auf den SSC Neapel. Zweifelsfrei darf man dabei aus Sicht der Königlichen von einem nicht unerheblichen Losglück sprechen, konnte der Titelverteidiger in der Champions League und aktuelle Tabellenführer in der spanischen Primera División doch lediglich drei seiner sechs Spiele in der Vorrunde der Königsklasse gewinnen und ist damit hinter Borussia Dortmund nun als Gruppenzweiter in die Hauptrunde eingezogen. Während man unangenehmen Gegnern wie Juventus Turin oder dem FC Arsenal London nun entgangen ist, hat man mit dem SSC Neapel nun einen Gegner aus der Kategorie „machbar“ erhalten.

Gerade die Italiener werden sich nach einer tollen Vorrunde, in der es lediglich gegen Besiktas Istanbul eine einzige Niederlage gab, etwas geärgert haben, als Gruppensieger nun eines der vielen Schwergewichte abbekommen zu haben und nicht etwa in einer Partie gegen beispielsweise den FC Porto als Favorit, der der ehemalige Gruppenerste ja eigentlich sein sollte, in die K.-o.-Runde zu starten. So bleibt den Neapolitanern nur noch der schwache Trost des kleinen Vorteils, zunächst auswärts antreten zu dürfen. Beschnuppern sich viele Teams nämlich im Hinspiel noch, um nicht mit zu riskanter Taktik schon vorzeitig die Chancen auf die nächste Runde zu verspielen, so bekäme der aktuelle Dritte der italienischen Serie A nämlich selbst bei knapper Niederlage im Santiago de Bernabéu Stadion noch eine Chance, die Königlichen im Rückspiel etwas überraschend aus dem Wettbewerb zu kegeln.

In diesem Beitrag blicken wir aber zunächst auf das mit Spannung erwartete Hinspiel, in dem der Titelverteidiger und Champions League Rekordsieger Real Madrid zweifelsfrei als der große Favorit gilt. Wir beschäftigen uns also mit der Frage, ob der Underdog in Spaniens Hauptstadt wird mithalten und sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel wird erarbeiten können, oder ob das Starensemble von Zinedine Zidane womöglich bereits vor heimischer Kulisse sämtliche Hoffnungen der Italiener mit einem deutlichen Sieg zum Platzen bringen wird.

Real Madrid – Sind sie reif für den zwölften Titel?

Gerade erst im letzten Sommer ist dem spanischen Rekordmeister Real Madrid der inzwischen schon elfte Gewinn der Champions League (bzw. zuvor noch des Europapokals der Landesmeister) gelungen, womit man seinen unangefochtenen Status als Rekordsieger in diesem Wettbewerb einmal mehr eindrucksvoll ausbauen konnte. Zum Vergleich: der Zweite in der ewigen Liste ist der AC Mailand, der es auf sieben Erfolge in Champions League und Vorgängerwettbewerb bringt. Anstatt sich aber auf diesen Erfolgen auszuruhen, gibt es für das spanische Aushängeschild des Fußballs nur eine Richtung: Weiter nach vorne. Gerade erst in der laufenden Saison holte man sich einen Rekord nach dem nächsten und führte bereits letzten Spätherbst mit bis zu neun Punkten Vorsprung auf Platz zwei die Tabelle in der Primera División an. Konnte man in der Zwischenzeit nämlich den Copa del Rey holen (2014), zwei Mal die Champions League gewinnen (2014 und 2016), zwei Mal die FIFA Klub Weltmeisterschaft gewinnen (2014 und 2016) sowie zwei Mal den UEFA Super Cup nach Madrid bringen (ebenfalls 2014 und 2016), so wartet man seit der Saison 2011/12 nun inzwischen fünf Saisons lang bereits auf den nächsten Gewinn der spanischen Meisterschaft. Titel Nummer 33 wollte hier zuletzt aber nicht fallen, wobei unter Zinedine Zidane selbst nach einem kleinen Einbruch in Dezember und Januar inzwischen alles wieder auf Siegeskurs steht. Durch den Super Cup und die Klub WM mussten zwei Ligaspiele der Madrilenen verlegt werden, die somit trotz zwei Spielen weniger auf dem Konto trotzdem mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Barcelona die Tabelle anführen. Gewinnt man beide Nachholspiele, so wären es für Cristiano Ronaldo und Co schon wieder sieben Zähler Vorsprung. Kurzum: mit dem jüngsten 3:1-Sieg in Osasuna am vergangenen Wochenende hat man einmal mehr gezeigt, dass man diese Saison wieder komplett nach den Sternen greifen möchte – am liebsten zusätzlich zur 33. Meisterschaft auch mit dem zwölften gewonnenen Henkelpott.

SSC Neapel – Das Comeback des einstigen Topklubs

Der SSC Neapel war vor allem in den 1980er Jahren eine große Hausnummer, als niemand Geringeres als Diego Maradona bei den Neapolitanern unter Vertrag stand. Zwei italienische Meisterschaften, ein Pokalsieg und der Gewinn des UEFA Cups waren die Ausbeute dieser Hochphase der damaligen Mannschaft. Spätestens aber mit dessen im Jahr 1991 einsetzender Dopingsperre zerbrach der überschuldete Verein nach und nach, ehe man 1998 abstieg und 2004 die Insolvenz anmelden musste. Einzig dem Präsidenten Aurelio De Laurentiis, seines Zeichens ein erfolgreicher italienischer Film-Regisseur, ist es zu verdanken, dass der Klub nach und nach wieder aufstehen konnte und sich inzwischen nach allerhand Aufs und Abs in den Profifußball zurückmelden konnte. Mittlerweile sind die Neapolitaner dort nämlich wieder etabliert und konnten sich sogar 2012 und 2014 zum vierten und fünften Mal in ihrer Geschichte den italienischen Vereinspokal sichern. Nach der Vizemeisterschaft letzte Saison war es dabei unter anderem der Weggang von Gonzalo Higuain für 90 Millionen Euro zu Juventus Turin, der dem Team von in Neapel gebürtigem Trainer Maurizio Sarri nun etwas den Wind aus den Segeln genommen hat. So sind es auf Platz drei liegend schon sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Juve, der zudem ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Dennoch: beim deutlichen 2:0-Heimsieg gegen Genua am Wochenende haben die Neapolitaner einmal mehr unter Beweis gestellt, dass die sehr stark umgekrempelte Mannschaft ausgesprochen abgeklärt sein kann. Mit dem Polen Pitro Zielinski hat dabei ebenso wie mit Emanuele Giaccherini ein Neuzugang die Treffer beigesteuert. Nach dem Gruppensieg in der Champions League Vorrundengruppe B will man beim ersten Champions League Achtelfinale seit der Saison 2011/12 (nach 3:1-Heimsieg über Chelsea schied man anschließend nach Verlängerung mit 1:4 an der Stamford Bridge gegen den späteren Gesamtsieger aus) nun endlich auch mal wieder europaweit für Furore sorgen.

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Real Madrid – Neapel Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt zwei internationale Pflichtspiele hat es zwischen Real Madrid und dem SSC Neapel erst gegeben, wobei die Bilanz die Aufgabe für die Italiener definitiv nicht leichter erscheinen lässt. So haben die Königlichen nämlich keine der beiden Partien verloren und sich im Jahr 1987/88 in der ersten Runde des Europapokal der Landesmeister Wettbewerbs in der ersten Runde gegen den SSC Neapel nach Hin- und Rückspiel mit Start ebenfalls vor heimischer Kulisse in Madrid durchsetzen können. Gegen die Gäste aus Italien, bei denen damals noch Diego Maradona unter Vertrag stand, erzielte man erst einen 2:0-Heimsieg, ehe auswärts am Ende ein 1:1-Unentschieden das Weiterkommen endgültig besiegelte. Ein Verlauf, der auch dieses Mal durchaus im Bereich des Möglichen zu sein scheint. Um eine Kopie dieses Spiels abzuwenden, brauchen die Italiener also vor allem eines: Auswärtstore im Santiago Bernabéu Stadion.

Real Madrid – Neapel Prognose – Champions League Spiel am 15.02.2017

Obschon der SSC Neapel über eine gute Mannschaft verfügt und nicht ganz unverdient seine Gruppe in der Vorrunde gewonnen hat, so rechnen wir den Italienern hier in Madrid dennoch keinerlei Chancen auf einen Auswärtssieg aus. Wer im klassischen 3-Weg-System tippen möchte, der dürfte hier mit dem Tipp 1 wenig falsch machen. So sollte der Heimsieg der Madrilenen der wohl sichererste Tipp von allen vier in dieser Woche stattfindenden Paarungen im Achtelfinale sein. Wer etwas gewinnbringendere Quoten haben möchte, dem empfehlen wir den 2:0-Heimsieg der Königlichen für 9,00.

Real Madrid – Neapel Quoten – Champions League Spiel am 15.02.2017

Tipp 1 (Real Madrid): 1,53
Tipp X (Unentschieden): 4,33
Tipp 2 (Neapel): 6,00

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