Premier League Meister 2016 Wetten, Prognose & Quoten

16. Februar 2016

Fussball Wetten, Prognosen & Quoten

Die Saison in der Barclays Premier League 2015/16 neigt sich dem Ende entgegen und es hat sich nach dem 26. Spieltag bereits ein Viererkampf um die Meisterschaft herauskristallisiert, bei dem mit Blick auf die aktuelle Tabelle noch die folgenden Vereine Chancen haben:

# Team Pkt. +/-
1 Leicester City

53

19

2 Tottenham Hotspur

51

27

3 Arsenal London

51

18

4 Manchester City

47

20

(Stand vor dem 27. Spieltag)

Gerade die ersten beiden Vereine hatte man dabei garantiert nicht auf der Rechnung und auch Arsenal London galt trotz starkem Kader vor der Saison nur zum erweiterten Kreis der Meisterschaftsfavoriten. Lediglich Manchester City konnte man hier oben tatsächlich auch erwarten. Gänzlich fehlen unter den einstigen Favoriten zum Saisonstart beispielsweise der FC Chelsea, der aktuell auf Platz 12 liegend vor allem eine miserable Hinrunde abgeliefert hat, oder auch Manchester United rund um die aus der Bundesliga bestens bekannten Louis van Gaal und Bastian Schweinsteiger. Der Traditionsverein liegt zwar auf Platz 5, kommt dort jedoch lediglich auf 41 Punkte und ist bei einem Rückstand von 12 Punkten auf Platz 1 kaum noch ein ernst zu nehmender Anwärter.

Es sind zwar noch 12 Spiele zu bestreiten und damit etwas weniger als ein Drittel der gesamten Saison zu spielen, weswegen bei bis zu 36 Punkten, die jeder Verein theoretisch noch erzielen könnte, noch sehr viel passieren kann, jedoch ist stark davon auszugehen, dass sich die Meisterschaft zwischen diesen vier Mannschaften entscheiden wird. Genau aus diesem Grund haben wir die spielfreien Wochen in England (bedingt durch FA Cup und League Cup Finale) dazu genutzt, um einen Blick auf die vier Klubs, ihren bisherigen Saisonverlauf und ihr jeweiliges Restprogramm zu werfen.

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Leicester City – Die größte Sensation im modernen Fußball

Die Füchse aus dem Herzen von England spielen wahrlich eine Saison, von der man im durch Geld regierten Fußball der Neuzeit niemals gedacht hätte, dass sie heutzutage in der Form noch möglich wäre. So zeigt Leicester City nämlich Spieltag für Spieltag eindrucksvoll, was mit wenig Budget und einem kleinen Etat so alles möglich ist. Ein Spieler wie Jamie Vardy, der die Torschützenliste der Premier League mit sage und schreibe 19 Toren anführt, kickte beispielsweise vor Kurzem erst noch in der fünften englischen Liga. Der Chef der Abwehr ist der ehemalige deutsche Nationalspieler Robert Huth. In der DFB-Auswahl längst nicht mehr relevant so avancierte der 1,91 Meter große Hüne unlängst mit einem Doppelpack gegen Manchester City gar zum Matchwinner. Es scheint also die Mischung aus soliden Spielern zu sein, die menschlich perfekt zueinander passen und ein tolles Team bilden, das in einer wahnsinnig geschlossenen Mannschaftsleistung bisher lediglich erst drei Spiele verloren hat – Spitzenwert der Premier League. Die dritte Niederlage kassierte man dabei gerade erst am vergangenen Wochenende in Form eines 1:2 bei Arsenal London. Zwar führte man hier mit 1:0, bekam aber hintenraus etwas unglücklich noch in der Nachspielzeit das zweite Gegentor. Bereits in diesem Spiel hätte man sich sogar von der Spitzengruppe absetzen können.

Mit Blick auf das Restprogramm scheint es ziemlich gut um Leicester City bestellt zu sein. Man muss noch gegen alle Vereine aus dem Tabellenkeller spielen und hat gegen die drei direkten Konkurrenten um die Meisterschaft allesamt schon gespielt. Erst am drittletzten Spieltag kommt es noch zu einem möglicherweise schwierigen Auswärtsspiel bei Manchester United, bevor es am allerletzten Spieltag am Sonntag, den 15. Mai, auswärts zu Chelsea London gehen wird, wo man womöglich die erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte einfahren könnte. Klappt es also mit Leicesters Märchen, so könnte die Schale direkt an der Stamford Bridge bleiben.

Experten aus allen Bereichen prognostizieren den Füchsen, wie Leicester City auch genannt wird, zwar nach wie vor den baldigen Einbruch und sehen die Last-minute-Niederlage bei Arsenal London einmal mehr als Indiz dafür, dass nun der Absturz kommen wird, jedoch kann der Tabellenführer, der von Trainer Claudio Ranieri jüngst eine Woche Urlaub bekommen hat, bereits am Samstag, den 27. Februar, wenn mit Norwich der 17. der Tabelle ins King Power Stadion in die East Midlands kommt, einmal mehr alle Kritiker Lügen strafen. So bleibt das Überraschungsteam ein ganz heißer Kandidat auf eine wahrlich sensationelle Meisterschaft.
Premier League Meister 2016 Quoten für Leicester City:
Gesamtsieger: 4,00

Tottenham Hotspur – Die Defensive gewinnt die Meisterschaft

Eine alt bekannte Fußballweisheit besagt, dass die Offensive einzelne Spiele gewinnt, während es die Defensive ist, die die Meisterschaft entscheidet. Sollte sich dieses Sprichwort bewahrheiten, so hat Tottenham Hotspur die aktuell wohl besten Karten, sich 55 Jahre nach dem letzten Gewinn der Meisterschaft nun die dritte Meisterschaft in der Vereinsgeschichte zu sichern. So mussten die Spurs bisher nämlich lediglich 20 Gegentore in den 26 Ligaspielen hinnehmen, was der absolute Bestwert der Liga ist. Bei gleichzeitigen 47 erzielten Toren, welche nur ein Tor unter dem Spitzenwert liegen, ergibt sich außerdem für den Londoner Traditionsverein die mit Abstand beste Tordifferenz in der Spitzengruppe, die angesichts der knappen Punkteverhältnisse durchaus noch einmal wichtig sein könnte. Besonders stolz ist man hierbei auf das Eigengewächs Harry Kane, der es bereits auf 16 Treffer in dieser Saison bringt. So stammt der 22-jährige Engländer aus der eigenen Jugendakademie von Tottenham und bereits durch seine wettbewerbsübergreifenden 30 Tore aus der Spielzeit 2014/15 ist er unlängst auch auf dem Radar von Nationaltrainer Roy Hodgson gelandet. Aber auch bei den Neuverpflichtungen zu Saisonbeginn haben die Verantwortlichen der Spurs ein sehr gutes Händchen bewiesen. So schlug hier unter anderem der gerade einmal 19-jährige Dele Ali, den man von Milton Keynes Dons aus der zweiten Liga holte, voll ein. Der Shootingstar im Mittelfeld kommt bereits auf sieben Saisontore und debütierte ebenfalls im Jahr 2015 in der englischen Nationalmannschaft. Auch beispielsweise der Ex-Leverkusener und Ex-Hamburger Heung-Min Son hat schon zwei Mal für die Spurs getroffen.

Beim Restprogramm wird vor allem der 5. März sehr wegweisend für Tottenham sein. Hier empfängt man nämlich Lokalrivalen Arsenal London zum Spitzenspiel in der heimischen White Hart Lane. Auch Manchester United (33. Spieltag) gastiert noch hier und am 36. Spieltag steht bei Chelsea London noch ein schwieriges Auswärtsspiel bevor, sind die „Blues“ doch unter Guus Hiddink bisher im Jahr 2016 noch ungeschlagen. Zumindest gegen Leicester City und Manchester City hat man aber schon gespielt, wobei man seinen zweiten Tabellenplatz gerade erst am letzten Wochenende durch einen 2:1-Auswärtssieg bei den Citizens untermauern konnte.

Durch die starke Abwehr rund um den Kapitän im Tor, den Franzosen Hugo Lloris, sowie die Defensivkräfte mit den beiden Belgiern Toby Alderweireld und Jan Vertonghen und den vom 1. FC Köln gekommenen Österreicher Kevin Wimmer, der ebenfalls stark aufspielt im Kader der Spurs, steht Tottenham bisher hinten sehr sicher. Weil eben auch die Offensive stets knipst, haben die Londoner eine hochexplosive Mischung in der Mannschaft, die genau wie Leicester City bisher lediglich drei Niederlagen einstecken musste. Sollte dem Tabellenführer doch noch die Puste ausgehen und kann Tottenham das wichtige Heimspiel gegen Arsenal gewinnen, so stehen die Chancen auf die erste Meisterschaft seit mehr als einem halben Jahrhundert ausgesprochen gut.
Premier League Meister 2016 Quoten für Tottenham Hotspur:
Gesamtsieger: 3,50

Arsenal London – Eine eingespielte Truppe, die es verdient hätte

Als Arsenal London im Jahr 2004 das letzte Mal die englische Meisterschaft geholt hat, waren neben Trainer Arsene Wenger vom aktuellen Kader lediglich Jack Wilshere und Alex Iwobi schon im Verein, obschon diese damals 12, bzw. 8 Jahre alt waren und noch in den Jugendmannschaften kickten. So ist der restliche Kader allerdings heiß darauf, nach 12 Jahren Abstinenz den großen Titel mal wieder zu einem der erfolgreichsten Vereine des englischen Fußballs zu holen. In der letzten Saison endete man auf dem dritten Platz in der Tabelle, auf dem man sich auch aktuell wiederfindet. Hatte man aber letzte Saison am Ende 14 Punkte Rückstand auf den Meister Chelsea London, so sind es durch den Last-minute-Heimsieg gegen Leicester City vom vergangenen Wochenende nun lediglich zwei Pünktchen, die die Gunners von der Spitzenposition trennen, die man schon so manches Mal in dieser Saison innehatte. Besonders auffällig hierbei ist, dass man im Sommer sowie nun in der Winterperiode jeweils nur einen echten Neuzugang holte. So kam zu Saisonbeginn die Torwartlegende Petr Čech von Lokalrivalen Chelsea und der ausgeliehene Stürmer Joel Campbell kehrte zurück. Jetzt im Winter wurde mit Mohamed Elneny außerdem ein Mittelfeldspieler vom FC Basel für die Perspektive verpflichtet. Umso weniger überrascht es, wie sehr die Truppe eingespielt ist. Besonders Regisseur Mesut Özil überzeugt dabei auf der ganzen Linie und konnte bereits 17 Vorlagen anbringen, die unter anderem Olivier Giroud zugutekamen, der mit 12 Treffern erfolgreichster Torschütze der Gunners ist. Gemeinsam mit seinen eigenen Treffern war der deutsch-türkische Weltmeister selbst bereits an mehr als der Hälfte aller Treffer beteiligt.

Das restliche Programm für Arsenal London durchläuft bereits in den kommenden vier Wochen zwei kritische Eckdaten. So muss der Tabellendritte zunächst am 27. Spieltag zum Spitzenspiel bei Manchester United antreten, bevor es nur zwei Spieltage später zum nächsten schwierigen Auswärtsspiel bei Tottenham Hotspur kommt. Zuletzt hat das Team von Arsene Wenger aber gar als erste Mannschaft der Spitzengruppe einen Sieg gegen Leicester City davontragen können, denen alleine die Gunners nun zwei der drei Saisonniederlagen beschert haben. Folgt man also diesem Trend und kann auch gegen United und Tottenham die wichtigen Auswärtspunkte einfahren, so folgt eine lange Strecke an Spielen gegen machbare Gegner, bevor es noch zu dem dritten und womöglich alles entscheidenden Auswärtsspiel bei Manchester City am vorletzten Spieltag kommen wird.

Zwar hat Arsenal London nicht gerade das einfachste Restprogramm, wenn man den Vergleich zu Leicester und Tottenham zieht, jedoch konnte man jüngst durch den wichtigen Sieg gegen den Spitzenreiter wieder auf zwei Punkte rankommen. Der eingespielte Kader wird in den wichtigen Auswärtsspielen, in denen es um die Big Points gehen wird, sicher von Vorteil sein, wodurch Arsenal auf dem Papier momentan ganz sicher die größten Chancen darauf hat, nach 12 Jahren endlich mal wieder die Premier League zu gewinnen.
Premier League Meister 2016 Quoten für Arsenal London:
Gesamtsieger: 2,50

Manchester City – Die Punkte gegen die großen Teams fehlen

Wären die letzten beiden Spieltage für das Team von Manuel Pellegrini anders verlaufen, so könnte man nun die Tabelle in der Premier League anführen und auf die fünfte Meisterschaft in der Vereinsgeschichte direkt zusteuern. Bemerkenswerterweise hat man nun jedoch in zwei Heimspielen gegen die beiden Überraschungsmannschaften, in denen man als haushoher Favorit galt, null Punkte erzielt. So verloren die Citizens erst am 24. Spieltag im Etihad Stadion gegen Leicester City mit 1:3, bevor am letzten Spieltag auch das Heimspiel gegen Tottenham Hotspur mit 1:2 abgegeben werden musste. Im direkten Vergleich mit der Spitzengruppe hat man damit ganz eindeutig die großen Punkte verpasst. Wären dies jeweils Siege für Manchester City gewesen, so würde man nun nämlich vom 1. Platz aus dem restlichen Programm entgegen steuern. So sind die Citizens nun mit sechs Punkten Rückstand auf Patzer der Konkurrenz angewiesen.

Selbst geht es für die Mannschaft, deren Spiel gegen Newcastle aufgrund der Teilnahme am League Cup Finale verschoben werden musste, auch in der Liga gegen den FC Liverpool weiter, gegen die man schon in der Hinrunde das Heimspiel verloren hat. Lässt man also hier noch mal Punkte liegen, so müsste man fast um den Qualifikationsplatz für die Champions League bangen, wenn es am 20. März zum Derby gegen Manchester United kommt. Auch die Spiele in Chelsea und im eigenen Stadion gegen Arsenal London muss das zukünftige Team von Pep Guardiola erst einmal für sich entscheiden.

Zwar hat Manchester City mit die größte Qualität im Kader – wenn man den Vergleich mit der Vierergruppe ansetzen möchte – weil man aber nun die wichtigen Spiele allesamt verloren hat, sind die Chancen für die Meisterschaft etwas gesunken. Abschreiben sollte man das Team, das bereits im Jahr 2012 buchstäblich erst mit zwei Toren in der Nachspielzeit die Meisterschaft sicherte, bei 12 verbleibenden Spieltagen noch nicht.
Premier League Meister 2016 Quoten für Manchester City:
Gesamtsieger: 7,00

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