PDC Darts WM 2017/2018 Wetten, Favoriten & Quoten

13. Dezember 2017

Darts - © Bohbeh / Shutterstock.com

Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017, startet offiziell die PDC Darts WM 2017/18. Die dieses Jahr als „William Hill World Darts Championship“ bekannte Weltmeisterschaft erstreckt sich dabei traditionell über den Jahreswechsel, sodass hier am Montag, den 1. Januar 2018 im Alexandra Palace in London im Vereinigten Königreich der Weltmeister gekrönt werden wird. Dabei steht die diesjährige PDC World Darts Championship unter einem ganz besonderen Stern. Nicht nur ist es nämlich bereits die 25. Ausgabe des großen Turniers, das damit sein erstes richtiges Jubiläum feiern wird, sondern es wird auch das letzte Turnier von Legende Phil „The Power“ Taylor sein, der im Anschluss an die Weltmeisterschaft seine Karriere an den Nagel hängen wird. Als lebende Legende und 14-facher Turniersieger bei dieser Weltmeisterschaft, die zweifelsfrei unter allen Major-Turnieren im Darts Sport der wichtigste Titel ist, hat der 57-Jährige wohl so viel für die Popularität vom professionellen Darts getan wie kein anderer Mensch auf diesem Planeten. Folgerichtig dürfte der Moment, wenn der Gegner von „The Power“ den entscheidenden Pfeil im Doppel versenkt, um das Turnieraus des Superstars herbeizuführen, extrem emotional werden.

Es sei denn natürlich, Phil Taylor kann sich fünf Jahre nach seinem bis dato letzten WM Titelgewinn bei der PDC Darts WM 2013 tatsächlich mit dem großen Titel aus der aktiven Karriere in den Darts Ruhestand hinein verabschieden, was ihm sicherlich alle Freunde und Wegbegleiter von Herzen wünschen würden. Konkurrenz bekommt „The Power“ aber nicht nur von dem Überflieger der letzten Jahre, dem Niederländer Michael van Gerwen, der hier als Titelverteidiger ins Rennen geht, sondern auch von Spielern wie Peter Wright, Gary Anderson oder auch Daryl Gurney, Mensur Suljovic, Adrian Lewis und Dave Chisnall, die allesamt darauf brennen, zu jenem Spieler zu werden, gegen den der große Phil Taylor sein letztes Darts Match überhaupt bestritten hat. Eine bessere Bühne als den berühmt-berüchtigten „Ally Pally“ im Londoner Norden hätte es für die Jubiläumsausgabe der PDC Darts Weltmeisterschaft jedenfalls nur schwer geben können, gastieren die Shootingstars der PDC hier doch nun bereits zum elften Mal, wenn der Londoner Stadtbezirk Haringey zur Pilgerstätte für Darts Fans aus der ganzen Welt wird, die den Alexandra Palace zu einem stimmungsvollen Tollhaus werden lassen.

Teilnehmen werden an der 25. PDC Darts WM dabei wie immer die besten 32 Spieler aus der PDC Order of Merit, sprich der PDC Weltrangliste. Komplettiert wird das Feld außerdem mit den 16 besten Athleten aus der PDC Pro Tour, während weitere 16 Startplätze an Qualifikanten gingen. Drei Spieler stammten aus den direkten World Championship Qualifiers, während die 14 Gesamtsieger der in diesem Jahr abgehaltenen World Championship International Qualifiers für eine sehr bunte Mischung im Teilnehmerfeld sorgen, denn gerade bei den Turnieren im afrikanischen und auch asiatischen Raum wurde Wert darauf gelegt, den Spieler zu ermitteln, der das beste Ergebnis des Kontinents abgeliefert hat, sodass zusätzlich zu den Gesamtsiegern auch noch der Afrikaner mit der höchsten Platzierung in der PDC Order of Merit eine Einladung zu diesem Turnier erhalten hat, das wegen der Teilnehmerzahl von 72 Athleten noch eine kleine Vorrunde, die parallel zur ersten Runde verläuft, beinhaltet, um für das im K.-o.-Modus stattfindende Turnier die runde Zahl von 64 Spielern für die Finalrunde zu erzeugen. Unter anderem ist auch ein Brasilianer, ein Südafrikaner sowie Athleten aus Singapur und Hongkong mit von der Partie. Obwohl deren Siegchancen sich natürlich im überschaubaren Bereich halten, trägt aber auch gerade diese bunte Mischung ein Stück weit dazu bei, dass die Popularität vom Darts Sport sich weltweit weiter verbreitet.

Dabei ist die 25. Ausgabe der PDC World Darts Championship aber nicht nur zum Zuschauen ein absolutes Spektakel, sondern auch für Sportwetten ausgesprochen beliebt. Erst kürzlich haben wir Ihnen in einem Ratgeber Artikel erklärt, wie man richtig auf Darts wettet und warum diese Sportart viel Potenzial für gewinnbringende Tippscheine bietet (zum Nachlesen klicken Sie bitte hier). Nun wollen wir Ihnen alle wichtigen Fakten rund um das bedeutendste Darts Turnier im Kalenderjahr präsentieren. Angefangen vom Spielplan über die Auslosung der ersten Runde bis hin zu einem genauen Blick auf die Favoriten bei diesem Turnier, für das wir Ihnen abschließend auch die besten Quoten präsentieren.

Alle Wettquoten von Bwin

Der Spielplan der PDC Darts WM 2017/18

Die PDO World Darts Championship 2018 teilt sich in zwei Phasen auf. Zunächst wird an den ersten sechs Tagen parallel zur ersten Runde des Hauptfeldes eine Vorrunde ausgetragen, um die letzten acht Teilnehmer an der Finalrunde zu ermitteln, die dann anschließend sofort in der ersten Runde weiterspielen. Ab dann werden die kommenden Runden an den folgenden Terminen ausgetragen:

  • Vorrunde (best of 3 sets): Freitag, 15. Dezember 2017, bis Mittwoch, 20. Dezember 2017
  • Erste Runde (best of 5 sets): Donnerstag, 14. Dezember 2017, bis Donnerstag, 21. Dezember 2017
  • Zweite Runde (best of 7 sets): Freitag, 22. Dezember 2017, bis Mittwoch, 27. Dezember 2017
  • Achtelfinale (best of 7 sets): Mittwoch, 27. Dezember 2017, und Donnerstag, 28. Dezember 2017
  • Viertelfinale (best of 9 sets): Freitag, 29. Dezember 2017
  • Halbfinale (best of 11 sets): Samstag, 30. Dezember 2017
  • Finale (best of 13 sets): Montag, 1. Januar 2017

Der Turnierbaum für die Finalrunde der PDC Darts WM 2017/18

In der Auslosung wurden den 32 besten Spielern aus der PDC Order of Merit die 32 anderen Spieler im Teilnehmerfeld zugelost, die sich über die eingangs erwähnten Wege für die William Hill World Darts Championship qualifizieren konnten, bzw. im Fall der letzten 16 Spieler in der Vorrunde (kursiv abgedruckt) noch qualifizieren müssen. Die Zahl in den Klammern bei den erstgenannten Athleten gibt die aktuelle Position des Spielers in der PDC Weltrangliste an. Außerdem führen Nummer eins und zwei des aktuellen Rankings jeweils eine Hälfte des Turnierbaums an, sodass es zur Paarung zwischen Michael van Gerwen (1.) und Peter Wright (2.) ausschließlich im Endspiel kommen könnte. Die restliche Verteilung in die vier Abschnitte des Turnierbaums hat hier ebenfalls das Los geregelt. Entstanden sind dabei für Runde eins der PDC Darts WM 2017/18 die folgenden Paarungen:

Obere Hälfte 1

  • Michael van Gerwen (1.) vs. Christian Kist
  • James Wilson (32.) vs. Krzystof Ratajski
  • Gerwyn Price (16.) vs. Ted Evetts
  • Ian White (17.) vs. Bruguier / Harris
  • Dave Chisnall (8.) vs. Vincent van der Voort
  • Steve Beaton (25.) vs. William O’Connor
  • Raymond van Barneveld (9.) vs. Richard North
  • Kyle Anderson (24.) vs. Peter Jacques

Obere Hälfte 2

  • Mensur Suljovic (5.) vs. Kevin Painter
  • Robert Thornton (28.) vs. Ljubic / Dolan
  • Jelle Klaasen (12.) vs. Jan Dekker
  • Stephen Bunting (21.) vs. Dimitri Van den Bergh
  • Daryl Gurney (4.) vs. Ronny Huybrechts
  • John Henderson (29.) vs. Marko Kantele
  • Michael Smith (13.) vs. Steve Lennon
  • Rob Cross (20.) vs. Asada / Mathers

Untere Hälfte 1

  • Peter Wright (2.) vs. Diogo Portela
  • Jonny Clayton (31.) vs. Neyens / Lewis
  • Alan Norris (15.) vs. Kim Viljanen
  • Kim Huybrechts (18.) vs. James Richardson
  • Adrian Lewis (7.) vs. Oreshkin / Münch
  • Cristo Reyes (26.) vs. Antonio Alcinas
  • Simon Whitlock (10.) vs. Martin Schindler
  • Darren Webster (23.) vs. Devon Petersen

Untere Hälfte 2

  • Phil Taylor (6.) vs. Chris Dobey
  • Justin Pipe (27.) vs. Zong / Smith
  • James Wade (11.) vs. Keegan Brown
  • Mervyn King (22.) vs. Zoran Lerchbacher
  • Gary Anderson (3.) vs. Smith / Humphries
  • Mark Webster (30.) vs. Leung / Lim
  • Benito van de Pas (14.) vs. Steve West
  • Joe Cullen (19.) vs. Jermaine Wattimena

Die Favoriten bei der PDC Darts WM 2017/18

Alleine schon mit Blick auf die letzten vier Jahre, in denen am Ende jeweils zwei Mal Michael van Gerwen sowie Gary Anderson den Turniersieg geholt haben, wird bereits klar, dass auch in diesem Jahr wieder der Schotte und der Niederländer zu den großen Favoriten im Kreis der Teilnehmer gehören. Umso spannender ist deshalb auch die Ausgangslage, dass die beiden sich von der Auslosung her tatsächlich erst im Endspiel begegnen könnten. Unter die Lupe nehmen muss man aber in jedem Fall auch die Chancen vom Weltranglistenzweiten Peter Wright sowie von Rekordsieger Phil Taylor, bei dem in seinem letzten Turnier überhaupt möglicherweise ja noch einmal echte Superkräfte mobilisiert werden. Ab dann beginnt schon die Riege der Geheimfavoriten. Zu nennen wäre da auf jeden Fall der Nordire Daryl Gurney, der das Jahr als Vierter der PDC Order of Merit beendet hat, sowie der Österreicher Mensur Suljovic, der als Fünfter in das wichtigste Turnier des Jahres startet. Zu attraktiven Quoten (siehe unten) hätte ein Tipp auf den insgesamt zwar überraschenden, aber dennoch nicht völlig aus dem Nichts kommenden Coup dieser beiden Spieler definitiv Hand und Fuß. Aufgedrängt hat sich als Geheimfavorit Nummer eins allerdings ein anderer Spieler, nämlich der erst 27 Jahre junge Engländer Rob Cross, der sich in einem starken Debütjahr bereits einen großen Namen gemacht hat. Auf ihn und seine Chancen auf den Turniersieg wollen wir dementsprechend ebenfalls noch kurz genauer blicken. Keine Hoffnungen sollte man sich derweil auf eine deutsche Beteiligung am Endspiel, geschweige denn einen deutschen Turniersieg machen. Während Kevin Münch, der den PDC World Germany Qualifying Event gewonnen hat, erst noch in der Vorrunde um den Platz im Hauptfeld spielen muss, trifft der einzige gesetzte Deutsche in der Finalrunde auf den Australier Simon Whitlock, was die Chancen auf Runde zwei sehr klein werden lässt.

Michael van Gerwen – Einmal mehr der Topfavorit

Keine Frage, ein Titelgewinn bei einem Major-Turnier im Darts kann nur über den 28-jährigen Niederländer Michael van Gerwen führen, der in seiner Karriere praktisch schon alle Wettbewerbe gewonnen hat, die es zu gewinnen gibt – und das in jungen Jahren sogar mehrfach. Zwei Weltmeistertitel in der PDC stehen bereits bei ihm zu Buche, drei World Grand Prix of Darts Titel, drei Turniersiege bei der Premier League Darts, zwei Gesamtsiege beim World Matchplay und viele mehr. Alleine in 2017 sicherte er sich inklusive der Weltmeisterschaft zu Jahresauftakt schon wieder sechs Turniersiege alleine bei Major-Turnieren, zu denen sich noch einige kleinere Trophäen gesellen. Dass er dabei aber nach wie vor aus Fleisch und Blut ist und eben keine Maschine, hat er gerade erst bei dem 2017er World Grand Prix of Darts bewiesen, wo er völlig überraschend in Runde eins an John Henderson gescheitert war. Es war sein erstes Erstrundenaus seit acht Jahren. Nichtsdestotrotz: Mighty Mike ist abermals in bestechender Form und ist hier im Ally Pally der brandheiße Kandidat darauf, sich zum dritten Mal nach 2014 und 2017 zum Weltmeister zu krönen. Die Quote von 1,70 für seinen Gesamtsieg unterstreicht vor allem auch in Verbindung mit den Quoten der anderen Spieler, welch Ausnahmeposition er im Feld der Favoriten dabei einnimmt. Auch für uns steht fest: Trotz der vermeintlich wenig Gewinn versprechenden Quote, dürfte das Geld auf Michael van Gerwen gut angelegt sein.

Gary Anderson – Kann er es noch mal machen?

Drei Mal in Serie stand der 46-jährige Schotte Gary Anderson, der traditionell bei der PDC Darts WM seinen Geburtstag feiert (22. Dezember), nun im großen WM Finale, das er 2015 und 2016 auch zwei Mal in Serie gewinnen konnte. Als einziger Weltmeister überhaupt aus Schottland ist der „Flying Scotsman“ seitdem im Darts Olymp angelangt, konnte er doch auch mit der Finalteilnahme 2017 wieder zeigen, dass er auch über die nötige Konstanz verfügt, um langfristig erfolgreich zu sein. Nichtsdestotrotz startet der zweifache Weltmeister hier nur als Dritter der PDC Weltrangliste und hatte dementsprechend bei der Auslosung viel Glück, nicht in der Hälfte mit Michael van Gerwen gelandet zu sein. Aber: Gary Anderson ist in der zweiten Sektion des unteren Turnierbaums gemeinsam mit Phil Taylor gelandet, auf den er hier im Viertelfinale durchaus treffen könnte. Wer weiß, was möglich ist, wenn der „Flying Scotsman“ diese Hürde erfolgreich nehmen sollte und sich damit endgültig unsterblich macht. Angesichts der Tatsache, dass er außerhalb dieses Turniers im Ally Pally nur drei weitere Major-Titel bei der PDC in seiner gesamten Karriere gewinnen konnte und in 2017 im Anschluss an das WM Finale ein weitestgehend durchwachsenes Jahr erlebt hat, liegt die Quote für seinen dritten WM Erfolg „nur“ bei 7,50. Das Potenzial ist bei ihm zwar definitiv vorhanden, insgesamt spielen aber mit dem möglichen Aufeinandertreffen mit Phil Taylor sowie potenziell Michael van Gerwen als erneutem Finalgegner zu viele Fragezeichen mit hinein, weswegen wir die Quote gemessen an dem Risiko sogar noch etwas zu gering empfinden. Zumindest vom Tipp auf seinen Gesamtsieg würden wir tendenziell abraten – es sei denn, die Quote steigt noch.

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Peter Wright – Die Krönung für ein sensationelles Jahr?

Peter Wright ist zweifelsohne der Paradiesvogel im Darts Sport. Auch Gelegenheitszuschauer wissen sofort, wer gemeint ist, wenn von Snakebite die Rede ist, der mit seinem oftmals in extravaganten Farben eingefärbtem Irokesenschnitt und den markanten Tattoos auch auf der Bühne vom Ally Pally für die Vielfalt sorgt. Dabei hat der 47-jährige Schotte hier schon einmal das Endspiel erreicht, ist im Jahr 2014 dann aber an Michael van Gerwen mit 4:7 klar gescheitert. Dass es dieses Jahr anders laufen könnte, unterstreicht dabei nicht nur seine Rolle als Nummer zwei in der PDC Order of Merit, sondern vor allem das sensationelle Jahr, das hinter ihm liegt und das er sich hier liebend gerne zusätzlich krönen würde. So gewann Peter Wright ausgerechnet in der sich nun dem Ende neigenden Saison seinen allerersten Major-Titel bei der PDC, als ihm der Sieg bei den UK Open 2017 glückte. Zugegebenermaßen standen ihm mit Daryl Gurney und Gerwyn Price in Halbfinale und Finale nicht gerade die absoluten Superstars im Weg, der Turniersieg zeigte dennoch, was bei Snakebite möglich ist, wenn erst einmal die ganz großen Favoriten ins Straucheln kommen. Und als Weltranglistenzweiter kann er sich ja schließlich zurücklehnen und auf ein solches Straucheln hoffen, denn die erste richtig schwere Prüfung in Form von Adrian Lewis könnte ihm erst im Viertelfinale drohen. Und selbst diese Hürde dürfte er nach dem tollen Jahr in unseren Augen definitiv nehmen können. Kurzum: wir sehen Peter Wright mindestens im Halbfinale, wo bekanntermaßen dann an guten Tagen alles möglich ist. In Verbindung mit der gewinnbringenden Quote von 12,00 ein sicherlich in Erwägung zu ziehender Tipp, der sich bereits bei kleinem Einsatz in große Gewinnchancen ausschlägt.

Phil Taylor – Wie tritt der Altmeister ab?

Der Tag, an dem der 57-jährige Phil Taylor sein letztes Spiel bestreiten wird, rückt nun immer näher. Und die Frage, wer sein letzter Gegner sein wird, dürfte ihn bereits ab der ersten Runde begleiten, denn schließlich ist „The Power“ trotz seiner 14 Weltmeistertitel alleine bei der PDC (inklusive seiner zwei weiteren WM Erfolge bei der BDO ist er ein 16-facher Weltmeister) spätestens seit dem kometenhaften Aufstieg von Michael van Gerwen nicht mehr der einst dominante Superstar, der nach Belieben jedes Spiel gewonnen hat. Dass er dennoch nach wie vor jeden Spieler besiegen kann, zeigt nicht nur sein insgesamt solides Jahr 2017, in dem er unter anderem die Melbourne Darts Masters mit 11:8 gegen den Weltranglistenzweiten Peter Wright gewonnen hat, sondern auch seine Bilanz gegen den neuen Superstar MVG. Gegen den Niederländer gewann „The Power“ nämlich 33 von bis dato 60 Matches. Selbst, wenn er also mit einer Finalniederlage gegen den Jungspund abtreten sollte, so bliebe ihm als vermutlich letztem Spieler für eine lange Zeit eine positive Bilanz gegen den Holländer zurück, der natürlich liebend gerne derjenige Darts Profi wäre, der Phil Taylor in Rente schickt. Dass er den Ruhestand mit seinem 15. Titelgewinn bei den PDC World Darts Championships antritt, wird seitens der Buchmacher mit einer Quote von 13,00 versehen. Für eine kleine Nebenwette sicherlich interessant. Angesichts der Tatsache, dass „The Power“ ab dem Viertelfinale drei absolute Todeslose besiegen müsste und eine Reihenfolge bestehend aus Gary Anderson (Viertelfinale), Peter Wright (Halbfinale) und Michael van Gerwen (Finale) ein sehr realistisches Szenario auf dem Weg zum 15. WM Titel wäre, glauben wir jedoch, dass ihm der erste Turniersieg im Ally Pally seit 2013 nicht vergönnt sein wird.

Rob Cross – Viele Parallelen zu MVG

Obschon der holländische Superstar Michael van Gerwen bei nur einem Jahr mehr auf dem Buckel als der 27-jährige Engländer Rob Cross bereits seit über zehn Jahren Darts Profi ist, während „Voltage“ erst in 2016 vom Amateur-Bereich langsam in den professionellen Bereich vorgestoßen ist, erinnert der rasante Aufstieg des Shootingstars viele Experten an die frühen Jahre von MVG. So legte Rob Cross in 2017 – seiner offiziell ersten vollständig als Profi bei der PDC bestrittenen Tour – eine Reihe an glanzvollen Auftritten hin und erreichte überdies bei den European Championship 2017 in Belgien sein erstes Major-Finale in der PDC, in dem es dann auch gleich zum Showdown mit Vorbild Michael van Gerwen kam. Bei der knappen 7:11-Niederlage zog Rob Cross am Ende zwar den Kürzeren, verkaufte sich aber erneut teuer, nachdem er zuvor etablierte Größen wie Dave Chisnall, Michael Smith oder auch Daryl Gurney aus dem Wettbewerb eliminiert hatte und im großen Endspiel einen Average von 102,39 spielte. Hinzu kam im Jahr 2017 das Halbfinale der Players Championship Finals in Minehead, wo er vor drei Wochen gestartet war und Spieler wie Adrian Lewis oder James Wade schlug. Und last, but not least, stand Rob Cross auch bei dem Grand Slam of Darts Anfang November im Viertelfinale, wo er gegen Michael van Gerwen mit 13:16 verlor und einen Average von 102,54 spielte, nachdem er in der Gruppenphase zuvor sogar ein 104,70 gegen den Holländer aufs Brett gezaubert hatte, das aber ebenfalls nur zur knappen 4:5-Niederlage gereicht hatte. Kurzum: bei konstant steigender Formkurve dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Rob Cross – aktuell noch Nummer 20 der PDC Order of Merit – seinen allerersten Major-Titel entgegennimmt. Dass er viele Topstars schlagen kann, ist bereits bekannt. Auf dem Weg ins mögliche Semifinale mit Michael van Gerwen müsste er dazu Siege gegen Daryl Gurney und Mensur Suljovic wiederholen. Zur Quote von 15,00 ist „Voltage“ dabei unser brandheißer Geheimfavorit für dieses Jahr, obschon natürlich auch bei ihm viel zusammenkommen muss. Bereits bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 7% für seinen großen Coup ist die Wette jedenfalls mit einem positiven Erwartungswert versehen.

Die Quoten bei der PDC Darts WM 2017/18

Spieler Turniersieger
Michael van Gerwen 1,70
Gary Anderson 7,50
Peter Wright 12,00
Phil Taylor 13,00
Rob Cross 15,00
Adrian Lewis 29,00
Daryl Gurney 41,00
Mensur Suljovic 51,00
Raymond van Barneveld 67,00
Dave Chisnall 81,00
Michael Smith 101,00
James Wade 101,00
Kyle Anderson 101,00
Simon Whitlock 101,00
Kim Huybrechts 151,00
Stephen Bunting 201,00
Gerwyn Price 201,00
Benito van de Pas 201,00
Jelle Klaasen 201,00
Alan Norris 251,00
Joe Cullen 251,00
Ian White 251,00

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