Over/Under-Wetten beim Fußball – Tipps & Strategien

1. Dezember 2017

Sportwetten Ratgeber

Nahezu jeder Anbieter von Sportwetten bietet alleine für ein durchschnittliches Ligaspiel in der Fußball Bundesliga um die 100 Märkte an, auf die Sie wetten können. Vom exakten Ergebnis über das klassischen 3-Weg-System (Sieg / Unentschieden / Niederlage) bis hin zu fast schon absurden Wettmärkten wie der Frage, wie viele Eckbälle im Spielverlauf gepfiffen werden. Natürlich gibt es auch für diese ungewöhnlichen Wettmärkte gewisse Indikatoren, beispielsweise, wenn in Mannschaft A dringend das Gegentor verhindert werden muss, während Mannschaft B unbedingt den Treffer braucht (oft in K.-o.-Runden der Fall). In dieser Konstellation dürften die Verteidiger von Mannschaft A auch weitestgehend kontrollierte Bälle vorsichtshalber zur Ecke klären, während auch jene Mannschaften mit ausreichend groß gewachsenen Spielern bei gegnerischen Eckbällen eher wenig zu befürchten haben und dementsprechend die sichere Klärung einem möglicherweise riskanten Spielzug vorziehen dürften. All das ist allerdings oftmals etwas zu viel des Guten, lässt sich hier doch lediglich ein Indikator für diesen Markt ableiten, aber definitiv keine Grundlage, für eine Sportwette, die auf langfristigen Gewinn ausgelegt ist.

Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass unter den Wettmärkten, die Sie bei den Fußballspielen neben den beliebten 3-Weg-Tipps und Ergebniswetten angezeigt bekommen, nicht noch der eine oder andere unterschätzte Markt lauert, mit dem Sie nicht nur mehr Sicherheit bekommen als mit den herkömmlichen Märkten, sondern mit dem die professionellen Sportwetten Tipper einen Großteil ihrer Einnahmen generieren. Ob Sie es glauben oder nicht, aber die Over/Under-Wetten beim Fußball sind eine solche Kategorie, wobei Sie auch hier Vorsicht walten lassen müssen, denn während die Frage, ob es mehr oder weniger als zehn Eckbälle im Spiel gibt, in den meisten Fällen rein spekulativ ist, da sind gerade die Torwetten mitunter eine wahre Goldgrube.

In diesem Sportwetten Ratgeber haben wir uns deshalb mit den Over/Under-Wetten beim Fußball etwas genauer für Sie auseinandergesetzt. Nicht nur geben wir Ihnen eingangs einen genauen Überblick darüber, wie dieser Markt überhaupt funktioniert, wir liefern Ihnen außerdem den Grund, weshalb Sie gerade die Over/Under-Wetten zur Gesamtzahl der Tore zukünftig häufiger als bisher spielen sollten.

Over/Under-Wetten beim Fußball – so funktioniert es

Das Prinzip ist – wie Sie es vielleicht aus dem ersten Abschnitt bereits herausgelesen haben – so simpel, dass es eigentlich fast schon selbsterklärend ist. Bei den Over/Under-Wetten geht es darum, dass die Buchmacher für ein gewisses Event einen Richtwert ausgeben (in der Regel in 0,5er-Intervall, sodass es unmissverständlich und eindeutig ist) und Ihre Optionen sich nun darauf beschränken, darauf zu tippen, dass der Wert am Ende höher ausfallen wird (also „over“, sprich „über“) oder niedriger („under“, also „unter“). Deshalb wird dieser Markt inzwischen auch eingedeutscht als Über/Unter-Wetten beim Fußball bezeichnet.

Wie ebenfalls eingangs erwähnt, finden Sie dabei verschiedene Möglichkeiten. Angefangen vom Klassiker, nämlich der Gesamtzahl der Tore, die so wichtig ist, dass wir ihr im nächsten Unterpunkt dieses Artikels einen eigenständigen Abschnitt widmen, über die etwas seltener zu durchblickenden Wetten zur Anzahl an Eckbällen oder gegebenen Freistößen bis hin zu Über/Unter-Wetten mit der Frage nach der Anzahl an Abseitssituationen oder gelben Karten. Obwohl es manchmal so scheint, als nutzen Wettanbieter jede erdenkliche Möglichkeit, um noch mehr Märkte in ihr Programm aufzunehmen, an denen letzten Endes wegen des Glücksfaktors vorwiegend die Plattform Gewinn macht, lassen sich hier und da immer mal Indizien finden, um auch diese Wetten zu spielen. Sei dies eine Mannschaft mit besonders guter Abseitsfalle oder ein Schiedsrichter, der sich nicht lange mit Ermahnungen aufhält und schnell zur Brusttasche greift, wenn das Spiel eine gewisse Härte aufnimmt.

Bedenken sollten Sie aber, dass diese Wetten ohne beobachtete Auffälligkeiten fast immer zum Verlust führen, denn die Buchmacher wählen den Richtwert, an dem das Over und Under angelegt wird, mit Bedacht und basierend auf den Erfahrungen der vorherigen Spiele. Letzten Endes kommt es deshalb oft vor, dass gleichermaßen auf die Über- sowie auf die Unter-Option die gleiche Quote ausgeschrieben wird – üblicherweise eine 1,90. Und genau dann liegt eine Situation vor, in der Sie den Anbieter langfristig nicht schlagen können. Weil hier nämlich die Eintrittswahrscheinlichkeit eine 50 zu 50 Situation ist, Sie aber mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit zur Quote von 1,90 einen negativen Erwartungswert haben, ist von diesen Wetten immer dann Abstand zu nehmen, wenn in Ihrer eigenen Berechnung diese Eintrittswahrscheinlichkeit nicht in die eine oder andere Richtung verschoben werden kann. Beachten Sie, dass Sie bei einer Quote von 1,90 erst ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von mindestens 53% einen positiven Erwartungswert haben – und dann auch nur, wenn der Anbieter, bei dem Sie wetten, keine Marge bei Ihrem Gewinn einbehält. Fallen nämlich noch Gebühren an, so brauchen Sie für eine nachhaltige Wette schnell eine Eintrittswahrscheinlichkeit von mindestens 60%. Und auf welcher Basis will man eine 60 zu 40 Bewertung vornehmen, wenn es um Abseitsstellungen oder Eckbälle geht und die magische Grenze schon genau dort seitens der Buchmacher gezogen worden ist, wo angesichts der jüngsten Statistiken und Ergebnisse die 50 zu 50 Grenze verläuft?

Die Gesamtzahl der Tore – der Hauptmarkt bei den Over/Under-Wetten beim Fußball

Gehen wir deshalb zu dem Hauptmarkt der Over/Under-Wetten beim Fußball über, nämlich zur Gesamtzahl der Tore, wo eben solche Bewertungen sehr gut möglich sind. Die magische Grenze, die hier seitens der Buchmacher gezogen wird, liegt bei 2,5 Toren, sodass hier in der usprünglichsten Variante gewettet werden kann, ob drei und mehr Tore fallen (Over 2,5), bzw. zwei oder weniger (Under 2,5). Einige Anbieter bieten Ihnen auch Quoten für Over/Under 3,5 und/oder 1,5 Tore pro Spiel an, was immer dann noch lukrativere Quoten gibt, wenn Sie sich sicher sind, dass die übliche Over/Under 2,5 Toren Wette sehr eindeutig gewonnen oder verloren werden dürfte, wir möchten dennoch bei dem Hauptmarkt, sprich den 2,5 Toren, bleiben.

In diesem Zusammenhang wollen wir dabei allerdings gleich mal mit zwei weit verbreiteten Irrglauben zu dieser Kategorie aufräumen:

  1. Das prozentual gesehen häufigste Ergebnis in der Fußball Bundesliga (und übrigens auch im weltweiten Vergleich) ist das 1:1-Unentschieden. Dies lässt den Rückschluss zu, dass Spiele mit weniger als drei Toren (Under 2,5) häufiger vorkommen. => Dies ist ein Irrglaube!
  2. Rechnet man die Gesamtzahl aller Tore in einer Saison zusammen und ermittelt die durchschnittlichen Treffer pro Partie, so ergibt sich nahezu immer ein Wert zwischen 2,7 und 3,2 Toren pro Begegnung. Der Rückschluss liegt nahe, dass mehr als 2,5 Tore pro Spiel (Over 2,5) eine weitestgehend sichere Bank sind. => Auch dieser Rückschluss ist falsch!

Tatsächlich ist es nämlich so, dass wir eine Verteilung von ca. 55% für mehr als 2,5 Tore haben sowie von dementsprechend 45% mit zwei Toren und weniger. Ein Wert, den die Buchmacher in der Over/Under-Wette zur grundlegenden Verteilung von 2,00 für Under und 1,80 für Over nutzen. Diese Werte verschieben sich anschließend, wenn beispielsweise zwei defensivstarke Teams gegeneinander antreten oder die Ausgangslage des Spiels ein torarmes Match vermuten lässt.

Schauen wir dabei kurz auf die abgelaufene Bundesliga Saison 2016/17, um das bisher Gelernte zu unterstreichen und anschaulich zu machen:

  • 306 Spiele haben an den 34 Spieltagen unter den 18 Mannschaften stattgefunden.
  • Der Torschnitt aus diesen 306 Spielen lag bei 2,9 (877 Tore insgesamt).
  • In 168 Matches wurden mehr als 2,5 Tore erzielt (=55%).
  • In 138 Begegnungen waren es weniger als 2,5 Treffer (=45%).

Festzuhalten ist also als Zwischenfazit, dass die Over/Under-Wette keinesfalls ein No-Brainer ist, den Sie bedenkenlos auf Ihren Tippschein aufnehmen können. Warum Sie sich diese Option zukünftig dennoch viel häufiger als bisher anschauen sollten, zeigen wir Ihnen jetzt.

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Wieso Sie die Over/Under-Wetten beim Fußball häufiger spielen sollten

Denn auch, wenn die Over/Under-Wetten kein Selbstläufer sind, so sind sie doch insgesamt weitaus treffsicherer vorauszusagen, als beispielsweise der Bayern-Sieg. Zumindest, wenn Sie der Mathematik vertrauen und strikt nach Formeln rechnen. Denn: Wer immer nur auf den Heimsieg der vermeintlichen Übermannschaft FC Bayern München setzt, der macht langfristig gesehen keinen Gewinn, sondern einen nicht zu verachtenden Verlust. Warum? Weil selbst die „Überbayern“ bei ihrer fünften Meisterschaft in Serie, die man 2016/17 mit sage und schreibe 15 Punkten Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig geholt hat, lediglich 73,5% ihrer Spiele gewonnen haben. In grob jedem vierten Match (und insgesamt neun Mal in der kompletten Bundesliga Saison) wäre der Tipp auf den Sieg also nicht aufgegangen. Um angesichts der stets niedrigen Siegquoten des deutschen Rekordmeisters im klassischen 3-Weg-System einschätzen zu können, dass nur drei von vier gewonnenen Scheinen in den Verlust führen, braucht man sich noch nicht einmal die Mühe des Nachrechnens zu machen.

Überhaupt punktet die Over/Under-Wette durch einen ganz zentralen Faktor gegenüber dem allseits so beliebten klassischen 3-Weg-System. Wo es hier nämlich mit Sieg, Unentschieden und Niederlage eben drei Optionen gibt, da ist die Option, dass es exakt 2,5 Tore gibt, im Fußball schlichtweg unmöglich. Es existieren mit „unter“ und „über“ lediglich zwei Möglichkeiten. Was auf der Hand liegt, wird umso drastischer, wenn Sie sich die Tendenz der meisten unerfahrenen Wetter anschauen, Kombi-Wetten im Fußball zu spielen (hierzu finden Sie übrigens hier einen sehr lesenswerten Beitrag in unserer Ratgeber Rubrik). Hier reichen nämlich bereits drei Wetten im 3-Weg-System, damit insgesamt neun verschiedene Kombinationsmöglichkeiten entstehen (3×3), während bei drei Wetten auf die Anzahl der Tore im Over/Under-System „nur“ sechs Kombinationsmöglichkeiten entstehen lässt (3×2). Wo also alle neun Scheine mit drei Wetten im 3-Weg-System bei rein theoretisch gleicher Verteilung eine Chance von 11,11% haben, aufzugehen, da sind es bei den sechs möglichen Scheinen, von denen am Ende einer bei drei Wetten auf mehr oder weniger als 2,5 Tore gewinnt, immerhin 16,67%. Natürlich haben nicht alle Scheine die gleichen Eintrittswahrscheinlichkeiten, dennoch beweist diese ganz schlichte und einfache Analyse, dass bereits bei kleinen Kombi-Scheinen die Gewinnchancen bei diesem Markt deutlich höher liegen – und das nebenbei bemerkt bei gleichwertigen Gesamtquoten.

Wichtig ist es dementsprechend, die Spiele ausfindig zu machen, in denen sich die Wetten auf mehr oder weniger als 2,5 Tore auch lohnen. Hierfür möchten wir Ihnen gerne eine Strategie vorschlagen, falls Sie keine anderen Indizien finden können und das Match keine besondere Ausgangslage hat (dazu später mehr).

Over/Under 2,5 Tore – versuchen Sie die folgende Herangehensweise

Das Schöne an dem Wettmarkt ist, dass nicht nur die Tore einer einzigen Mannschaft zählen, sondern die Gesamtzahl der Tore, also auch die Gegentreffer. Dennoch darf man sich auch hiervon nicht zu einem unüberlegten Tipp gemäß der oben genannten beiden Irrglauben verleiten lassen. Denn nur weil Borussia Dortmund 2016/17 2,11 Tore pro Spiel im Durchschnitt geschossen hat, während es umgekehrt 1,17 Gegentore zu verschmerzen gab, hat das am Ende noch lange nicht dafür gereicht, dass in allen Spielen mit BVB Beteiligung mehr als 2,5 Tore gefallen sind. Und nur, weil die Bayern mit durchschnittlich 2,62 erzielten Toren pro Spiel auf die Dortmunder treffen, waren diese deutschen Klassiker nicht im Schnitt bei 4,73 Toren gelandet (2,62 durchschnittliche Treffer der Roten in Verbindung mit 2,11 Toren der Schwarz-Gelben im Schnitt).

Stattdessen empfehlen wir Ihnen, die Spiele im Vorfeld zu filtern. Wünschenswert sind einerseits Spiele, die uns eine attraktive Quote bei diesem Markt bieten, während im zweiten Schritt Partien mit einer favorisierten Heimmannschaft eine statistisch gesehen größere Relevanz für die Wette „mehr als 2,5 Tore“ besitzen und solche Begegnungen, in denen die Favoritenrolle bei den Gästen liegt, häufiger mit „weniger als 2,5 Toren“ enden. Erinnern Sie sich an das häufigste Ergebnis, das wir oben angesprochen haben? Das 1:1-Unentschieden. Und eben dieses kommt am häufigsten zustande, wenn der Favorit auswärts spielen muss, da die Heimmannschaften mit einem solchen 1:1-Remis in der Regel ebenso gut leben können, wie die Gäste, die immerhin nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten müssen. Ab einem gewissen Punkt wird – sofern keine allzu gravierende Ausgangslage vorherrscht (bspw. Abstiegskampf am Saisonende) – keines der beteiligten Teams noch das Risiko des „lucky punch“ suchen, das dem Gegner eben auch Räume öffnet, durch die der Schuss nach hinten losgehen kann.

Haben Sie also die Partien gefiltert, so müssten Sie nun Spiele gefunden haben, in denen das eine oder andere Resultat in der Over/Under-Wette realistischer ist und immer noch eine ordentliche Quote mitbringt. Im nächsten Schritt geht es also darum, die jüngsten Ergebnisse der beiden Kontrahenten anzuschauen, um diese erste Tendenz auch mathematisch zu unterfüttern, bevor der Tipp vorschnell gesucht wird. Die letzten fünf Spiele dürften dabei ausreichen. Aber wichtig: Schauen Sie sich bei dem Gastgeber nur die letzten fünf Ergebnisse im eigenen Stadion an, die zudem aus dem Ligabetrieb stammen (weder Freundschaftsspiele noch Pokal oder europäischer Wettbewerb liefern valide Daten), während Sie umgekehrt bei den Gästen auf die letzten fünf Auswärtsspiele im Ligabetrieb und unter ähnlichen Ausgangslagen bewerten. Addieren Sie nun nur die seitens der Teams und nicht ihrer jeweiligen Kontrahenten erzielten Tore zusammen und berechnen Sie den Durchschnitt. Addieren Sie nun die beiden Durchschnitte der jetzigen Gegner. Kommt die Heimmannschaft dabei beispielsweise auf 2,40 Tore im Schnitt, während es bei den Gästen zuletzt 1,60 Treffer waren, so haben Sie in der Summe eine 4,00, was einen sehr sicheren Tipp auf das „Over 2,5“ für diese Begegnung bedeuten sollte. Unser Tipp: Kommen Sie nach diesem Muster auf mindestens 3,00 oder höher, so dürfte in einem normalen Spiel die Over-Wette eingegangen werden, während ein 2,00 oder niedriger für die Under-Wette reicht. Alles dazwischen ist mit Vorsicht zu genießen und liefert nur eine leise Tendenz, in die weitere Beobachtungen einfließen sollten.

Vergessen Sie bei aller Mathematik nicht den Blick auf die Ausgangslage

Zwar sollten Wetten stets auf einer mathematisch-statistischen Grundlage basieren, oft kann aber die Ausgangslage alles auf den Kopf stellen. Beispielsweise, wenn für eine oder sogar beide Mannschaften besonders viel auf dem Spiel steht. Spielt Mannschaft A gegen den Klassenerhalt, während Mannschaft B noch den Sprung in den europäischen Wettbewerb schaffen kann, sofern der Auswärtssieg gelingt, so weiß die möglicherweise konterstarke Mannschaft A, dass sich ihr die Räume eröffnen werden. Geht es für Mannschaft B hier aber um nichts, ist Mannschaft A dazu gezwungen, selbst das Spiel zu machen, was wiederum dem Gegner Chancen bieten wird. So lässt sich die Tendenz ausmachen, dass es in Spielen, in denen es nur für eine Seite noch um viel geht, häufiger mehr als 2,5 Tore gibt.

Umgekehrt gibt es aber auch etliche Situationen, in denen die Under-Wette auf 2,5 Treffer und weniger unabhängig von allen Werten der vorherigen Partien extrem viel Sinn ergibt. Beispielsweise, wenn beide Mannschaften in der Gruppenphase eines internationalen Wettbewerbs oder bei einer EM oder WM bereits im Vorfeld der Partie wissen, dass das Remis beiden zum Weiterkommen reichen könnte. Solche Situationen sind zwar zugegebenermaßen seit der berühmt-berüchtigten Schande von Gijon Mangelware geworden, da Entscheidungsspiele in Gruppenphase seitdem immer zeitgleich und parallel stattfinden, dennoch lassen sich solche Situationen finden. Häufig enden solche Partien dann direkt mit einem torlosen Remis, bzw. wenn ein Team in Führung geht, schaltet es komplett in die Defensive, wodurch dem Gegner bei maximalem Aufwand höchstens noch der Ausgleich glückt oder ein Konter das alles entscheidende 2:0 markiert. Allesamt Szenarien mit weniger als 2,5 Toren.

Prädestiniert sind auch Rückspiele in Europa League und/oder Champions League K.-o.-Phasen. Hat beispielsweise Mannschaft A sein Heimspiel mit 1:0 gewonnen, so reicht ihr nun auswärts ein einziges Tor, durch das die Mannschaft B schon drei Treffer markieren müsste wegen der Auswärtstoreregelung. Nicht selten kann ein solches frühes Auswärtstor nun der gesamten Begegnung den Stecker ziehen und die Luft rauslassen. Gerade aber auch Hinspiele, in denen der Favorit zunächst in der Ferne antreten muss, werden selten zu Torfestivals. Ein 1:1-Unentschieden auswärts zu holen, ist schließlich eine nahezu perfekte Ausgangslage für das Rückspiel vor heimischer Kulisse.

Kurzum: Wann immer Sie Ausgangslagen wie diese hier vorfinden, sollten Sie bei der rein mathematischen Berechnung, die wir Ihnen zuvor aufgezeigt haben, etwas mehr Vorsicht walten lassen.

Fazit

Was die Over/Under-Wetten beim Fußball gerade in Bezug auf die Gesamtzahl der Tore so trickreich macht, ist die Tatsache, dass viele unerfahrene Tipper schnell einem der oben aufgezeigten Irrglauben aufsitzen und dementsprechend eine undurchdachte Wette ohne korrekte, mathematische Berechnung und Grundlage abgeben. Deshalb genießt diese Kategorie gerade bei Einsteigern einen zweifelhaften Ruf und ist vorwiegend bei den erfahrenen Tippern beliebt, die hier eben – wie im letzten Punkt hoffentlich aufgezeigt – weitaus mehr Sicherheit und Konstanz in die Sportwetten gebracht werden kann. Am Ende ist für den langfristigen Erfolg allerdings immer eine fundierte Analyse erforderlich – egal, für welchen Markt Sie sich entscheiden.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Ratgeber etwas Licht ins Dunkel der eigentlich sehr attraktiven, oft aber unterschätzten Over/Under-Wette beim Fußball gebracht zu haben. Besuchen Sie unsere Webseite auch zukünftig wieder für weitere essenzielle Ratgeber Artikel, die Ihr Wettverhalten nachhaltig verbessern werden!




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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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