Österreich vs. Serbien Prognose & Quoten, 06.10.2017

4. Oktober 2017

Ósterreich © GEPA pictures

Am Freitag, den 6. Oktober 2017, empfängt Österreich um 20:45 Uhr (MEZ) im Rahmen des neunten Spieltags der UEFA WM Qualifikation 2018 Spitzenreiter Serbien. Wenn es dabei im Wiener Ernst-Happel-Stadion zum letzten Mal für die österreichische Fußballnationalmannschaft in einem Heimspiel in der Gruppe D um die drei Punkte geht, dann geht das Spiel überdies mit einem gewaltigen Endspielcharakter einher. Bei lediglich neun Punkten aus den bisherigen acht Gruppenspielen ist der Gruppensieg nämlich schon nicht mehr erreichbar, beträgt der Rückstand auf die Gäste aus Serbien doch schon sage und schreibe neun Punkte. Somit könnte Österreich hier lediglich noch bis auf Platz zwei springen, sofern man nun zuhause gewinnt, während sowohl Irland als auch Wales ihr Spiel verlieren, ehe im direkten Duell zwischen den beiden Nationen „von der Insel“ ein Unentschieden benötigt wird und die Mannschaft von Marcel Koller auswärts bei Schlusslicht Moldawien gewinnen müssen.

Sollte dabei auch noch eine Tordifferenz von sieben Treffern aufgeholt werden, so könnte Österreich in diesem unrealistischen Szenario tatsächlich doch noch Gruppenzweiter werden, wobei mit 15 Punkten dann die Gefahr bestünde, dass man am Ende nicht unter den acht besten Gruppenzweiten landen würde. Kurzum: mit der Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland sollte man in Österreich lieber nicht mehr rechnen. Ganz anders aber in Serbien. Nachdem die Osteuropäer in der Gruppe D mit FIFA Rang 43 nur aus dem dritten Topf zu den beiden Topnationen Wales und Österreich zugelost worden waren, lief es für die weißen Adler (serbisch: Orlovi) wirklich hervorragend, ist die Auswahl von Slavoljub Muslin doch nach acht von zehn absolvierten Spielen noch gänzlich ungeschlagen (fünf Siege, drei Remis). Bei vier Punkten Vorsprung vor Wales würde ein Auswärtssieg in Österreich dementsprechend für die vorzeitige Qualifikation für die erst zweite Weltmeisterschaft des 2006 von Montenegro abgespaltenen Landes reichen, was nach der verpassten Endrunde 2014 in Brasilien ein tolles Comeback für die einst so stolze Fußballnation wäre, die bereits vor dem Zusammenschluss zum ehemaligen Jugoslawien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tolle Erfolge zu verzeichnen hatte.

In diesem Beitrag befassen wir uns dementsprechend intensiver mit diesem spannenden Spiel des neunten Spieltags der WM Quali 2018, an dem es einerseits für die Österreicher darum geht, sich an den letzten Strohhalm zu klammern und das Gesicht zu wahren, während andererseits Serbien hier seine direkte Fahrkarte nach Russland lösen könnte. Abschließend erfolgt die Prognose, welches von beiden Szenarien als realistischer zu bewerten ist.

Österreich – Seit der schwachen EM wie ausgewechselt

Tatsächlich war die österreichische Fußballnationalmannschaft während der EM Qualifikation 2016 noch eine der Mannschaften der Stunde und zog mit neun Siegen und einem Remis problemlos in die Endrunde ein, ehe seitdem einfach nur vollends der Wurm drinnen ist. In Frankreich schied man nach Niederlagen gegen Ungarn und Island sowie Remis gegen Portugal sang- und klanglos als Gruppenletzter aus und seitdem gab es in der WM Qualifikation lediglich zwei klägliche Siege aus den acht Gruppenspielen, in denen es – bei allem Respekt – gegen ausnahmslos machbare Gegner ging. In der Bilanz liest sich das dabei wie folgt: Von den letzten 13 Partien wurden lediglich die Spiele in Georgien und zuhause gegen Underdog Moldawien gewonnen. Sonst hagelte es entweder Niederlagen oder gab Unentschieden. Kein Wunder also, dass Trainer Marcel Koller seit geraumer Zeit massiv in der Kritik steht, standen die österreichischen Chancen auf eine erfolgreiche Fußball EM sowie nun auf die erste WM Endrunde seit 20 Jahren (zuletzt nahm man an der WM 1998 in Frankreich teil) selten so gut wie aktuell. Gegen die Serben versucht man es nun erneut mit zehn Legionären aus der Bundesliga, muss allerdings auf Leistungsträger wie David Alaba (FC Bayern München) oder auch Martin Harnik (Hannover 96) für den Abschluss der Qualifikationsrunde leider verzichten. Die Aufgabe gegen starke Serben wird dadurch gewiss nicht leichter…

Serbien – Mit akribischer Arbeit zurück nach oben

Mit viel Vorschusslorbeeren war die serbische Fußballnationalmannschaft im Anschluss an die WM 2006 in Deutschland, die man noch als „Serbien und Montenegro“ bestritten hat, wieder als Einzelkämpfer und unabhängiges Land in den Weltfußball zurückgekehrt. Versprechen, die man allerdings in der Summe nicht wirklich einzulösen wusste. So reisten die Serben zwar 2010 zur Fußball WM nach Südafrika und überzeugten dort in der Gruppenphase mit Ghana, Deutschland und Australien vor allem am zweiten Spieltag, als ein Sieg gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft glückte, am Ende reichte dies aber nicht für den Einzug in die K.-o.-Phase. Und seitdem hat man von Serbien nie wieder etwas gehört, hat die Mannschaft doch 2014 in Brasilien ebenso gefehlt wie bei allen drei Fußball Europameisterschaften, wo man nicht einmal bei der Aufstockung auf 24 Mannschaften vor einem Jahr in Frankreich die Qualifikation schaffte, sondern an Portugal, Albanien und Dänemark in der Qualifikation gescheitert war. Umso eindrucksvoller also, dass Coach Slavoljub Muslin die auf Platz 43 der FIFA Weltrangliste abgerutschte Mannschaft für die WM Quali 2018 nun wieder derartig fit bekommen hat, dass bereits ein Sieg aus einem der letzten beiden Spiele für die sichere Teilnahme an der Endrunde reichen wird. Die absoluten Topstars sucht man nämlich derweil vergeblich im Kader der „weißen Adler“, wie man die Serben auch nennt. Mit immerhin vier Legionären aus der Bundesliga kennt man aber zumindest hierzulande ein paar der Akteure, während Spieler wie Toptorjäger Aleksandard Mitrovic (Newcastle United) oder Mittelfeldregisseur Dusan Tadic (FC Southampton) sich erst noch einen Namen machen müssen. Gegen Österreich bekommen sie nun jedenfalls die Chance, die Basis dafür zu schaffen, dies nächsten Sommer auf der größten Fußballbühne der Welt machen zu dürfen…

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Österreich – Serbien Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt drei Duelle hat es zwischen Österreich und Serbien schon gegeben und die daraus resultierende Bilanz lässt nicht viel Hoffnung für die Österreicher zu, die bei allen drei Aufeinandertreffen als Verlierer vom Platz gegangen waren. Nicht nur verlor man dabei vor fast einem Jahr am 9. Oktober 2016 das Hinspiel der WM Qualifikation knapp in Belgrad mit 2:3, sondern auch im Rahmen der WM Qualifikation 2010 gab es zwei serbische Siege, als man zunächst auswärts im Erst-Happel-Stadion mit 3:1 siegte, ehe es zuhause ein 1:0 gab.

Österreich – Serbien Prognose – Fussball Spiel am 06.10.2017

Lediglich der wesentlich bessere FIFA Rang spricht hier auch nur ansatzweise für die Österreicher, die ansonsten in allen Belangen vom Papier her unterlegen sein dürften. Ihnen fehlen einerseits zentrale Spieler, während andererseits die Abwärtsspirale stetig nach unten ging, es lediglich zwei Siege aus den acht Qualifikationsspielen gab, sie nun mit dem Rücken zur Wand stehen und nun zu allem Überfluss noch den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter der Qualifikationsgruppe D empfangen. In der Summe also kaum Argumente dafür, dass eine österreichische Mannschaft, die diesen Titel leider zu selten verdient hat und bei ihren enttäuschenden Auftritten oft nicht mehr als eine Versammlung zwar vielversprechender aber nicht zusammenpassender Individualisten war, nun ausgerechnet den Tabellenführer wird ärgern können. Ein Unentschieden wäre zwar vielleicht denkbar, mit Blick auf die Bilanz macht am Ende der Tipp auf die Fortführung der serbischen Serie gegen Österreich am meisten Sinn. Wir empfehlen demzufolge Tipp 2.

Österreich – Serbien Quoten – Fussball Spiel am 06.10.2017

Tipp 1 (Österreich): 3,60
Tipp X (Unentschieden): 3,40
Tipp 2 (Serbien): 2,20

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