Österreich vs. Island Prognose & Quoten EM 2016

21. Juni 2016

Österreich vs. Island EM 2016

Am Mittwoch, den 22. Juni 2016, findet um 18:00 Uhr im Stade de France, Saint-Denis, das letzte Vorrundenspiel der Gruppe F zwischen Island und Österreich statt. Gerade die letzte aller EM Gruppen ist dabei noch komplett offen, liegen hier doch zwischen dem Erstplatzierten Ungarn und dem Schlusslicht Österreich lediglich drei Punkte. Somit kann noch jedes der vier Länder nicht nur das Achtelfinale erreichen – alle können darüber hinaus das Achtelfinale noch aus eigenen Kräften erreichen. Dabei ist der Gruppensieg womöglich gar nicht mal so erstrebenswert. Während der Gewinner der Gruppe F es nämlich mit dem Zweiten der Gruppe E zu tun bekommt, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Belgier sein werden, sollte diesen mindestens ein Unentschieden gegen Schweden gelingen, so bekommt der Gruppenzweite den Zweitplatzierten der Gruppe B, was vor dem letzten Spieltag momentan Außenseiter Wales wäre.

Natürlich geht es für Österreich und Island aber unabhängig vom eventuellen Gegner und fernab von Rechenspielen darum, die Vorrunde zu überstehen und nicht unter den acht unglücklichen Teams zu sein, die vorzeitig nach Hause fahren müssen. Gepunktet haben dabei beide schon. Schrammte Island gegen Ungarn gar haarscharf am ersten EM Sieg der Geschichte vorbei, so trotzten die Österreicher den Portugiesen ein torloses Unentschieden ab und konnten sich damit die Chance aufs Achtelfinale erhalten. Klar ist, dass der Gewinner dieser Partie sicher in der nächsten Runde steht, während ein Unentschieden maximal den Isländern helfen würde, wobei es auch hier stark auf das Ergebnis des zweiten Spiels zwischen Ungarn und Portugal ankommt.

Im Spiel zwischen Österreich und Island steht also sehr viel auf dem Spiel, wodurch spannende 90 Minuten schon jetzt vorprogrammiert sind. Wir haben deswegen auf die beiden Mannschaften einen genaueren Blick geworfen, um den Favoriten in dieser Partie ausfindig machen zu können.

Österreich – Nur einen Sieg vom Einzug ins Achtelfinale entfernt

Die österreichische Fußballnationalmannschaft von Trainer Marcel Koller wird sich dieses Turnier sicherlich ein bisschen anders vorgestellt haben. Denn gerade in der vermeintlich schwächsten aller sechs EM Gruppen wurde von dem ambitionierten Team rund um den amtierenden deutschen Meister, DFB Pokalsieger und Champions League Halbfinalisten David Alaba (FC Bayern München) sowie den Kapitän und überraschenden Meister der englischen Premier League Christian Fuchs (Leicester City) viel erwartet. Zumindest sollten Siege gegen die Außenseiter Ungarn und Island für die gestandene Mannschaft drinnen sein, was für die K.-o.-Phase reichen sollte. Nach dem völlig enttäuschenden Auftakt gegen die von Bernd Storck trainierten Ungarn hat man nun gegen Favoriten Portugal zumindest einen Punkt erkämpft, obschon man kaum Torchancen herausgespielt hat, während die Portugiesen sage und schreibe 21 Mal auf das Tor der Österreicher geschossen haben, den Ball dort allerdings nicht untergebracht haben. Nicht einmal der von Cristiano Ronaldo höchst persönlich getretene Elfmeter in der 79. Minute ging in den Kasten, sondern knallte an den Pfosten, nachdem der ansonsten so starke Robert Almer (Austria Wien) im Tor der Österreicher bereits in der falschen Ecke abgetaucht und geschlagen war. Besonders Martin Hinteregger (Red Bull Salzburg) wird hier ein Stein vom Herzen gefallen sein, hatte der 23-jährige Abwehrspieler den Elfmeter doch verschuldet. Mit bisher noch null Toren hat man nun zumindest einen Punkt aus dem Konto und sollte bei einem Sieg gegen Island beste Chancen auf Platz 2 haben, bzw. dürfte bei ungünstigem Ergebnis im Parallelspiel zumindest für die vier besten Gruppendritten infrage kommen. Das Weiterkommen aus eigener Kraft ist also prinzipiell möglich, dafür muss der Ball nun aber auch endlich mal ins gegnerische Tor. Stand man nun zwar in der Defensive besser, so war der womöglich einzige Lichtblick ein hervorragend vorgetragener Spielzug direkt nach Wiederanpfiff, bei dem Stefan Ilsanker (RB Leipzig) sein Land um ein Haar in Führung gebracht hätte. Das Potenzial, das in der Mannschaft steckt, blitzte hier zumindest kurzzeitig mal auf.

Island – Sie waren schon so gut wie im Achtelfinale

Das kleinste Land unter allen Teilnehmern hat am zweiten Spieltag der Gruppe F bis kurz vor Schluss an der Sensation geschnuppert und musste sich anschließend tatsächlich ein bisschen wie der Verlierer fühlen. So standen die Isländer nämlich schon mit einem Bein sicher im Achtelfinale, ehe ein Eigentor von Birkir Már Sævarsson (Hammarby IF) den Ungarn noch das 1:1 bescherte. Trotzdem ist das Land der Elfen und Trolle bei Europameisterschaften noch immer ungeschlagen, obschon man auch noch immer auf den ersten Sieg wartet. Bei dem EM Debüt stehen nun nämlich zwei Unentschieden zu Buche. Damit liegen die Isländer zwar noch auf Platz 2, gegen Österreich braucht man nun allerdings entweder den Sieg oder zumindest ein Unentschieden, das bei entsprechendem Ergebnis auf dem anderen Platz entweder den direkten Einzug ins Achtelfinale festigen würde (gegen voraussichtlich Belgien) oder die Mannschaft auf Rang 3 liegend noch hoffen lassen dürfte. Um allerdings dem belgischen Geheimfavoriten zu entgehen, wäre ein Sieg gegen Österreich mit dem damit verbundenen womöglichen Gruppensieg etwas komfortabler. Schwierig wird dies allerdings, da das isländische Spiel aufgrund der limitierten fußballerischen Fähigkeiten nun einmal durch eine kompakte Defensive gepaart mit viel Einsatz, Leidenschaft und Laufleistung aufgebaut ist. Besonders ärgerlich: Nachdem Ungarn durch das Eigentor in der 88. Minute mal wieder durch ein für die EURO 2016 so typisches spätes Tor noch zum Ausgleich kam, hätte Island eigentlich einen Elfmeter in der Nachspielzeit bekommen müssen. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Der Schuss in die Mauer wurde im Nachschuss abgefälscht und verpasste das ungarische Tor nur knapp. Gegen Österreich muss man nun übrigens auf den Augsburger Alfred Finnbogason verzichten, der sich nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung die ärgerliche zweite gelbe Karte des Turniers abholte…

Österreich – Island Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt drei Mal haben Island und Österreich bisher gegeneinander gespielt und die Isländer warten bei zwei Unentschieden und einem Sieg der Österreicher dabei noch auf den ersten Sieg. Dabei war es außerhalb der Qualifikation zur WM 1990 in Italien, als Österreich nach torlosem Remis in Reykjavik das Rückspiel in Salzburg mit 2:1 gewinnen konnte, nur noch ein Freundschaftsspiel aus dem Jahr 2014 (Endstand 1:1), das es zwischen den beiden Nationen gegeben hat.

Österreich – Island Prognose – EM 2016 Spiel am 22.06.2016

Dass man Island nicht unterschätzen darf, zeigen die beiden Spiele, die das kleine Land bisher noch nicht verloren hat. War der Punkt gegen Portugal dabei zwar schmeichelhaft, so hätte die Mannschaft von Lars Lagerbäck gegen Ungarn am Ende womöglich mehr verdient gehabt. Klar ist jedenfalls, dass Österreich hier in eine völlig andere Rolle wird schlüpfen müssen. Hatte man von Portugal ein offensives Spiel im Vorfeld erwartet, so überrumpelten die Ungarn die Österreicher nämlich mit Offensivfußball. In Form von Island kommt nun allerdings ein Gegner, dessen Taktik darin besteht, hinten so viel Beton wie möglich anzurühren und ansonsten auf Fehler des Gegners zu hoffen. Das Team von Marcel Koller, das bisher noch kein Tor erzielt hat, muss also zeigen, dass es auch in der Rolle des offensiven Parts zurecht kommt. Insgesamt ein eigentlich typisches 0:0-Spiel. Weil das für Österreich aber das sichere Ausscheiden bedeuten würde, ist zwangsläufig damit zu rechnen, dass Torabschlüsse über kurz oder lang forciert werden müssen – notfalls mit der Brechstange. Insgesamt glauben wir, dass Österreich über genug spielerisches Potenzial hat, die Isländer in dieser alles entscheidenden Partie zu knacken.

Österreich – Island Quoten – EM 2016 Spiel am 22.06.2016

Tipp 1 (Österreich): 2,05
Tipp X (Unentschieden): 3,50
Tipp 2 (Island): 3,90

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