Mehr Gewinn beim Wetten durch Einzelwetten oder Kombiwetten?

3. Januar 2018

Sportwetten Strategie - Tipps für erfolgreiches Wetten

Sollte ich meine Tipps als Einzelwette oder lieber alle zusammen auf einem Schein vereint als Kombiwette abgeben? Bei dieser Frage, bzw. Abwandlungen davon handelt es sich bei Sportwetten gewissermaßen um eine Art Gretchenfrage. Eine Frage jedenfalls, die die Geister scheidet. Denn während die einen auf Kombiwetten und die mitunter horrenden Gewinne, wenn diese Scheine denn aufgehen, schwören, da geht die Einzelwette zwar proportional gesehen wesentlich häufiger auf, verspricht allerdings bei Quoten unterhalb von 2,00 noch nicht einmal eine Verdopplung des Einsatzes. Die Frage, ob nun also Einzelwetten oder Kombiwetten strategisch gesehen als klüger, bzw. sinnvoller zu erachten sind, verkommt somit schnell zu einer Art Glaubensfrage, bei der die Anhänger des einen Lagers die Verfechter des gegenteiligen Standpunktes grundsätzlich nicht zu überzeugen in der Lage sind.

Genau aus diesem Grund haben wir uns dieser Grundsatzfrage aus dem Bereich Sportwetten nun in unserem heutigen Sportwetten Ratgeber zu nähern versucht, um eine auf Fakten basierende Antwort auf die Frage zu erhalten, was denn nun tatsächlich mehr Gewinn beim Wetten verspricht: die Einzel- oder die Kombiwetten? Hierzu haben wir zunächst die jeweiligen Vorteile der beiden unterschiedlichen Wettarten gegenübergestellt, ehe wir uns an einen direkten Vergleich der kontroversen Modelle gewagt haben. Für alle Neueinsteiger im Sportwetten Business haben wir uns außerdem im einleitenden Punkt kurz mit der Frage auseinandergesetzt, wie Einzelwetten und Kombiwetten grundsätzlich funktionieren, damit in jedem Fall klar ist, von was wir in diesem Sportwetten Ratgeber im weiteren Verlauf sprechen.

Vergessen Sie dabei nie, dass Sportwetten – obschon sie sicherlich nicht völlig zu Unrecht offiziell in den Bereich des Glücksspiels fallen – für Menschen, die sich aller Regeln und Konventionen bewusst sind und überdies rein analytisch-mathematisch unter Ausklammerung aller emotionalen Entscheidungen an die Sache herangehen, eine nicht zu verachtende zusätzliche monatliche Einkommensquelle sein können. Auf einen Sportwetter, der davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, kommen aber eben auch 99 andere, die auf lange Sicht gesehen kleine bis hin zu mitunter besorgniserregend hohen Verlusten einfahren. Begleiten Sie uns deshalb bei unseren regelmäßigen Ratgeber Artikeln, um selbst zu lernen, worauf es bei Sportwetten ankommt, und damit die eigenen Verluste zu minimieren und die Gewinne zu maximieren.

Wie Einzelwetten und Kombiwetten grundsätzlich funktionieren

Selbst, wer über die Unterscheidung Einzelwette vs. Kombiwette bisher noch nicht gestolpert ist, der dürfte sich alleine vom Namen her schnell ableiten können, was hier das Thema ist. So verweist die Einzelwette darauf, dass hier eine einzelne Wette abgegeben wird. Spieler A spielt gegen Spieler B. Beide Ausgänge, nämlich Sieg und Niederlage, gehen mit einer bestimmten Quote einher. Wetten Sie nun also, dass Spieler A gewinnt, so haben Sie einen einzigen Wettmarkt auf eine einzelne Sportveranstaltung abgeschlossen. Gewinnt der Spieler, gewinnt Ihr Schein. Verliert der Spieler, verlieren auch Sie.

Die Kombiwette funktioniert dabei grundsätzlich ganz ähnlich, nur dass hier eben mehrere Bedingungen für einen aufgehenden Tippschein benötigt werden. So wird auf bei der Kombiwette nicht nur darauf getippt, dass Spieler A Spieler B schlägt, sondern zusätzlich noch, dass Spieler C gegen Spieler D gewinnt, was dann eine 2er-Kombi wäre. Theoretisch sind nach oben hin nur durch den maximalen Auszahlungsbetrag der jeweiligen Sportwetten Plattform Grenzen gesetzt und Sie könnten problemlos eine Kombiwette mit 100 Ereignissen zusammenstellen, die dann für den gewonnenen Schein allesamt aufgehen müssten. Problematisch an der Sache: selbst, wenn 99 Spiele dann – genau wie von Ihnen vorhergesagt – aufgehen, dann gewinnen Sie am Ende dennoch nicht einen einzigen Cent, wenn Tipp Nummer 100 auf dem Schein in die Hose geht.

Nicht verschweigen sollte man aber, dass bei Kombiwetten die Quoten der einzelnen Ereignisse, die eintreten müssen, nicht etwa zusammenaddiert werden, sondern multipliziert werden. Das bedeutet, dass hier bereits eine 2er-Kombi einen höheren Gewinn verspricht als bei zwei Einzelwetten. Hierzu ein Rechenbeispiel:

Sagen wir, Sie wollen auf die folgenden beiden Spiele tippen und zwar im ganz reinen Wettmarkt Sieg oder Niederlage.

(1)
Tipp 1 (Spieler A): 1,50
Tipp 2 (Spieler B): 2,40
(2)
Tipp 1 (Spieler C): 1,70
Tipp 2 (Spieler D): 2,20

Sagen wir, Sie wollen jeweils auf den Quotenfavoriten tippen, sprich auf Spieler A und Spieler C. In zwei Einzelwetten würden Sie bei jeweils zehn Euro Einsatz in Fall (1) 15 Euro erwirtschaften, sprich fünf Euro Gewinn machen, sowie in Fall (2) sieben Euro. Insgesamt beträgt Ihr Reingewinn also zwölf Euro. Wenn Sie nun allerdings eine Kombiwette aus den beiden Favoritentipps erstellen, so werden die jeweiligen Quoten von Tipp 1 miteinander multipliziert, sodass sich eine Gesamtquote von 2,55 ergibt (Rechenweg: 1,50 * 1,70 = 2,55). Würden Sie die 20 Euro, die Sie im Fall von Einzelwetten zusammengerechnet investiert haben, nun auf diese Kombi setzen, so ergäbe sich eine Gesamtsumme von 51 Euro. Abzüglich Ihres Einsatzes haben Sie hier also anstelle von zwölf Euro stolze 31 Euro Gewinn gemacht. Aber: es müssen zwangsläufig auch beide Tipps aufgehen, da Sie sonst alles verlieren, während Sie bei nur einer aufgehenden Einzelwette zwar in der Summe auch Geld verlieren würden, jedoch nur drei, bzw. maximal fünf Euro, während bei der Kombiwette der gesamte Einsatz weg wäre.

Die Vorteile von Einzelwetten

Aus dem eben ausgeführten Rechenbeispiel geht bereits der erste große Vorteil von Einzelwetten hervor: Sie machen im Fall von verlorenen Scheinen wesentlich weniger Verlust. Im Umkehrschluss heißt das allerdings natürlich auch, dass Ihr Gewinn niemals das Niveau von Kombiwetten erreichen kann. Was eine Einzelwette allerdings so attraktiv macht und worin auch der große Vorteil zu finden ist, ist die Tatsache, dass positive Erwartungswerte hier sehr einfach zu berechnen sind. Diesem Thema haben wir uns übrigens in einem ganz eigenen Sportwetten Ratgeber Artikel gewidmet, den Sie hier nachlesen können (bitte anklicken).

Vereinfacht ausgedrückt können Sie mit dem positiven Erwartungswert ausdrücken, ob eine Wette sich lohnt, was in Abhängigkeit der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der ausgeschriebenen Quote der Buchmacher geschieht. Bleiben wir kurz bei unserem Beispiel und gehen noch mal explizit zu Fall (1). Unser Favoritentipp hatte eine Quote von 1,50. Das bedeutet, dass Sie für einen positiven Erwartungswert eine Eintrittswahrscheinlichkeit von mindestens 67% benötigen, um hier langfristig gesehen Gewinn zu erwirtschaften. Sagen wir, um es an einem Rechenbeispiel deutlich zu machen, einfach mal, dass Sie nach Analyse der beiden gegenüberstehenden Spieler zum Entschluss gekommen sind, dass in 70% aller Fälle Spieler A das Match gewinnt und er in 30% aller Fälle verliert. Sprich: Wenn Sie zehn Mal in dieser Situation auf Spieler A tippen würden, würden Sie sieben Scheine gewinnen und drei verlieren. Das bedeutet, dass die Quoten so sein müssen, dass die sieben Male, die Sie gewinnen, am Ende abzüglich der drei verlorenen Scheine sowie dem Einsatz der sieben Scheine, die Sie ja gewonnen haben, ein Plus entstehen muss.

Der Rechenweg ist dabei der Folgende: Sagen wir, Sie setzen zehn Euro auf Tipp 1, dann würden Sie bei einer Quote von 1,50 pro gewonnenem Schein 15 Euro zurückbekommen, also einen Gewinn von fünf Euro machen. Nun gewinnen Sie allerdings nur in 70% aller Fälle, was bedeutet, dass Ihnen von diesen 15 Euro nur 70% gehören. 15 * 0,70 = 10,50 Euro. Abzüglich der zehn Euro Einsatz erwirtschaften Sie in solchen Situationen also langfristig gesehen einen Gewinn von 50 Cent. Das klingt im ersten Moment zwar erst einmal geringfügig, allerdings ist es ein langfristiges Plus zu überschaubarem Risiko – und wir reden hier immerhin von 50 Cent, die Sie durchschnittlich pro abgegebenem Tippschein verdienen, sofern eben bei dieser Quote die Eintrittswahrscheinlichkeit von 70% auch wirklich valide ist und nicht von Ihnen geschönt worden ist, um die Wette platzieren zu dürfen.

Würden Sie nämlich zum Entschluss kommen, dass der Favorit diese Partie nur in 60% aller Fälle gewinnt, würden Sie nach dem gleichen Rechenweg langfristig gesehen einen Euro Verlust machen und für Ihre zehn Euro statistisch gesehen pro abgegebener Wette nur noch neun Euro rausbekommen. Zehn Prozentpunkte, die den Unterschied zwischen 50 Cent Gewinn und einem Euro Verlust ausmachen – und zwar bei jeder einzelnen Einzelwette, die Sie abgeben.

Überflüssig zu erwähnen also, dass das A und O beim Sportwetten die realistische Bewertung von Partien ist. Am allerbesten sollten Sie deshalb auch am Anfang erst einmal nur dann zuschlagen, wenn Sie eine deutlich höhere Eintrittswahrscheinlichkeit sehen als die, die benötigt wird, um den positiven Erwartungswert zu erzeugen. In unserem Beispiel haben wir 70% veranschlagt, wo mindestens 67% durch die Quote erforderlich waren. Besser wäre, Sie sehen beispielsweise 80%, wenn 60% bereits den positiven Erwartungswert erzeugen. Das bedeutet eben auch, dass Sie sehr viele Spiele analysieren, ohne einen Tipp abzugeben. Professionelles Sportwetten erfordert nun einmal viel Arbeit. Der Vorteil der Einzelwette liegt also klar darin, dass diese Rechnungen noch vergleichsweise einfach sind, während es bei der Kombiwette um Welten komplizierter wird.

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Die Vorteile von Kombiwetten

Der größte Vorteil der Kombiwette dürfte bereits aus dem einleitenden Beispiel hervorgegangen sein: Schon bei einer erfolgreichen 2er-Kombi anstelle von zwei Einzelwetten maximiert sich der Gewinn drastisch – in unserem Beispiel von zwölf Euro Gewinn auf satte 31 Euro Gewinn. Hinzu kommt noch ein weiterer gigantischer Vorteil von Kombiwetten: Die meisten Sportwetten Anbieter geben ab einer gewissen Anzahl an Tipps auf Ihrem Schein noch mal einen zusätzlichen Bonus. So wird mancherorts ab fünf abgegebenen Tipps auf einem Schein, anderswo bei sieben und wieder woanders bei zehn Tipps ein zusätzlicher Faktor zur Multiplikation angesetzt, durch den nicht nur fünf, sieben oder zehn Quoten miteinander multipliziert werden, sondern die Quote noch einmal drastisch ansteigt.

Wer beispielsweise alle neun Partien der Fußball Bundesliga im klassischen 3-Weg-System (Sieg, Unentschieden oder Niederlage) auf einem einzigen Schein tippt, der erreicht selbst mit überwiegend Favoritentipps in der Regel eine dreistellige Quote, manchmal sogar eine vierstellige. Will heißen: mit nur einem Euro Einsatz lassen sich mit einer solchem Kombiwette Gewinne um die 1.000 Euro einfahren, was in Hinblick auf den Erwartungswert auch bedeutet, dass es völlig ausreicht, wenn Sie eine von 1.000 solcher Kombiwetten am Ende gewinnen.

Einzelwetten vs. Kombiwetten – was verspricht mehr Gewinn?

Bleiben wir also kurz beim Thema Gewinn und kommen dabei gleich früh in diesem Unterpunkt zu der immens wichtigen Antwort: den höheren Gewinn verheißen und versprechen logischerweise die Kombi-Wetten, bei denen Sie beispielsweise mit einer 9er-Kombi auf die Bundesliga bei einer absolut realistischen Gesamtquote von vielleicht 850,00 bei zehn Euro Einsatz einfach mal 8.500 Euro verdienen würden. Aber: auf lange Sicht setzen sich im professionellen Bereich immer die Einzelwetten durch!

Wieso das so ist, lässt sich ganz einfach mathematisch ausdrücken. Bleiben wir dazu noch ein weiteres Mal bei unserem oben vorgerechneten Beispiel mit der 2er-Kombi, die 31 Euro Gewinn versprechen würde. Wir hatten für Fall (1) bereits eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 70% ausgeschrieben. Sagen wir einfach, für Fall (2), bei dem Sie für den Favoritentipp eine Quote von 1,70 erhalten (59% Eintrittswahrscheinlichkeit sind für den positiven Erwartungswert somit hier erforderlich), sind es 65% Eintrittswahrscheinlichkeit. Nun werden logischerweise für die Kombiwette nicht nur die Quoten multipliziert, sondern auch die Eintrittswahrscheinlichkeiten. Ausgehend von diesen Eintrittswahrscheinlichkeiten ergibt sich bei 70% * 65% also eine gesamte Eintrittswahrscheinlichkeit von 45,5%. Bereits bei zwei vermeintlich sicheren Wetten gewinnt hier also nicht einmal mehr jeder zweite Schein. Zugegebenermaßen haben wir mit diesen tollen Werten dabei zwar einen positiven Erwartungswert für die Kombiwette, spätestens aber, wenn ein dritter Tipp hinzugenommen wird, werden die Karten komplett neu gemischt. Sagen wir nämlich einfach mal, sie sehen in einem dritten Spiel nun in einer Einzelwette einen hervorragenden positiven Erwartungswert auf den Sieg eines Außenseiters. Sie bewerten dessen Siegchance mit 25%, die Quote auf seinen Sieg beträgt jedoch 4,20. Ergibt bei zehn Euro Einsatz einen positiven Erwartungswert von 50 Cent pro abgegebener Wette. Für Einzelwetten also ausgesprochen lukrativ, seine Chance hier zu suchen, obschon nur jede vierte Wette gewinnt. Bei der Kombiwette jedoch sind Sie bei allen drei Tipps, die bei drei Einzelwetten zu positivem Erwartungswert führen, nun bei einer insgesamten Eintrittswahrscheinlichkeit von 11,4% angelangt (70% * 65% * 25%). Von zehn Scheinen gewinnen Sie nun nur noch ein einziges Mal, während Sie neun Mal den vollen Verlust einfahren.

Problematisch an der Sache ist dabei gar nicht mal der Erwartungswert, sondern in allererster Linie der Aspekt des langfristig erfolgreichen Wettens. Denn mit Kombiwetten müssen Sie für jeden gewonnenen Schein eine hohe Anzahl an verlorenen Scheinen einkalkulieren, was bei schlechtem Bankroll Management schnell dazu führt, dass Sie pleite gehen, bzw. mit richtigem Bankroll Management dazu führt, dass Sie diese Wetten mit Cent-Beträgen spielen müssten. Mehr zu der richtigen Höhe des Einsatzes und wie Sie diese berechnen, können Sie in diesem Ratgeber Artikel nachlesen (bitte anklicken).

Der große Vorteil von Einzelwetten besteht somit auch darin, dass Sie mit Außenseiterwetten viel leichter viel Geld verdienen können, sofern Sie hier natürlich immer nur dann zuschlagen, wenn Sie einen positiven Erwartungswert berechnet haben. Eine 5er-Kombi mit fünf Außenseitertipps ist jedoch praktisch nicht zu gewinnen. Gehen wir von fünf Situationen aus, die allesamt eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 20% haben, so reden wir für eine erfolgreiche Kombi-Wette nämlich auf einmal von einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 0,03%. Auch, wenn hier faktisch gesehen bereits mit einem Euro Einsatz ein vierstelliger Gewinn locken würde, bleibt am Ende vom professionellen Sportwetten nichts mehr übrig und wir reden von purer Lotterie, denn ob Sie für Ihren Gewinn nun einen oder 10.000 Mal eine solche Fünferkombi abgeben müssen, obliegt hier rein dem Zufall.

Kurzum: Außenseitertipps sind bei Kombischeinen quasi verboten, da sie sämtliche mathematischen Überlegungen beim Sportwetten ad absurdum führen. Das führt dazu, dass die meisten unerfahrenen Sportwetter dazu übergehen, Kombiwetten mit Favoritentipps anzulegen. Für ein Fußballwochenende wird dabei einfach in den großen europäischen Ligen der Haken bei Teams wie Bayern, Barcelona, Real Madrid, Paris Saint-Germain, Juventus Turin, FC Basel oder auch Manchester City gemacht – vorausgesetzt, keiner dieser Klubs hat zufällig einen Hammergegner vor der Brust, gegen den etwas anbrennen könnte. Bei mehreren Spielen, wo der glasklare Favorit dann in der Regel eine 1,10er Quote bis maximal 1,30er Quote mitbringt, summiert sich das dann trotzdem inklusive dem Kombibonus der Portale auf eine Gesamtquote von 2,25 bis 2,75. Sie verzwei- bzw. verdreifachen Ihren Einsatz also. Was im ersten Moment angesichts der oftmaligen Übermacht der angesprochenen Teams wie ein lukratives Geschäft klingt, ist es aber ebenfalls nicht. Der Grund dafür ist ebenfalls in purer Mathematik zu finden, denn erwiesenermaßen haben auch die dominantesten Landesmeister in den europäischen Spitzenligen am Ende der Saison maximal 70-75% ihrer Ligaspiele auch tatsächlich gewonnen. Gehen wir zu Ihrem Vorteil einfach mal von 75% aus, so bedeutet das, dass bereits bei einer Viererkombi, die nur aus Favoritentipps besteht, definitiv ein Ausreißer dabei ist. Mehr zu dem Thema Kombiwetten auf Favoriten finden Sie übrigens in dem dazugehörigen Beitrag unserer Sportwetten Ratgeber Rubrik (hier klicken), in dem wir mit dieser typischen Fehleinschätzung unerfahrener Tipper ausräumen.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir Ihnen aufgezeigt, dass es nahezu nicht möglich ist, Kombiwetten nach System zu spielen und damit einen langfristigen Gewinn anzustreben. Wer das Thema Sportwetten also seriös angehen möchte, der sollte es bei Einzelwetten belassen und höchstens mal bei interessanten Quoten und hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten eine 2er-Kombi – in besonderen Ausnahmefällen vielleicht noch eine 3er-Kombi – spielen.

Ansonsten machen Sie langfristig gesehen mit Einzelwetten nicht nur die leichteren Fortschritte, Sie machen auch wesentlich zielsicherer ein Plus. Denn wo bei Einzelwetten die Erwartungswerte, wie in diesem Beitrag aufgezeigt, mitunter nicht gerade einfach zu berechnen sind, obschon hier wenige Prozentpunkte über Sinn und Unsinn einer Wette entscheiden, da reicht in einer Kombiwette ein Spiel, bei dem Sie sich verkalkuliert haben, um alle langfristigen Überlegungen wie ein Kartenhaus zum Einstürzen zu bringen. Denn – und diese Lektion sollten Sie aus diesem Beitrag unbedingt mitnehmen – Kombiwetten bauen in erster Linie auf den Faktor Glück auf, der für das professionelle Betreiben von Sportwetten beim besten Willen keine Basis darstellt.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, trotz der deutlich geringeren Gewinnchance (aber umgekehrt auch bei deutlich geringerem Risiko) frei nach der Redensart „mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ auf Einzelwetten zu vertrauen. Was Sie sonst noch beachten müssen, um langfristig erfolgreich im Sportwetten Business Fuß fassen zu können, verraten wir Ihnen überdies in diesem Beitrag (hier klicken).




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