Marseille vs. Atlético Prognose & Quoten, 16.05.2018

14. Mai 2018

Antoine Griezmann, Atletico Madrid - © CosminIftode / Shutterstock.com

Am Mittwoch, den 16. Mai 2018, stehen sich Olympique Marseille und Atlético Madrid um 20:45 Uhr (MEZ) im Finale der UEFA Europa League 2017/18 gegenüber. Dabei prallen hier zwei Mannschaften aufeinander, die schon jetzt ihren festen Platz in den Geschichtsbüchern der beiden wichtigsten Wettbewerbe der UEFA haben, die gemeinhin ja auch als die beiden wichtigsten europäischen Wettbewerbe für Vereinsmannschaften gelten. So hat Olympique Marseille einst im Jahr 1993 die damals allererste Ausgabe der frisch ins Leben gerufenen UEFA Champions League gewonnen, während Atlético Madrid im Jahr 2010 die erste Edition der neuen UEFA Europa League gewann, die den UEFA Cup als zweitwichtigsten Wettbewerb im europäischen Fußball abgelöst hat. Zwei Premierensieger unter sich, könnte man also sagen.

Dabei hätte der Weg der beiden Klubs bis ins Endspiel jedenfalls unterschiedlicher kaum sein können. Schließlich ist Atlético Madrid erst als Champions League Absteiger ins Sechzehntelfinale des Wettbewerbs eingestiegen, nachdem die Truppe von Diego Simeone in der Gruppenphase noch hinter dem AS Rom und dem FC Chelsea London nur Platz drei in der Königsklasse belegt hatte. Umgekehrt hat Olympique Marseille die gesamte Portion Europa League abbekommen – und damit ist auch wirklich das Maximum gemeint. So musste der Fünfte der letztjährigen Saison aus der französischen Ligue 1 zunächst nämlich in die Qualifikation, wo l’OM schon die ersten vier Spiele zu absolvieren hatte, ehe es überhaupt in die Gruppenphase der Europa League ging. Somit stehen die Franzosen schon bei sage und schreibe 18 europäischen Pflichtspielen in einer langen Saison und haben dem Sinn dieses Wettbewerbs nach in der Tat die unterschiedlichsten Ecken des Kontinents bereist. Umso schöner also für den französischen Traditionsverein, dass man nun im eigenen Land bleiben darf, findet das große Endspiel doch in Frankreich statt, genauer gesagt im Parc Olympique Lyonnais in Décines-Charpieu (Lyon). Hier hofft man nun auf den Europa League Gesamtsieg, mit dem ein Startplatz für die Champions League Saison 2018/19 einhergehen würde, den die Spanier ja bereits über die nationale Liga sicher haben. Für Marseille hingegen ginge es mit dem Stand einen Spieltag vor Saisonende erneut nur in die Europa League. Umso mehr steht also auf dem Spiel für die Franzosen, die darauf hoffen, dass Lyon abermals zum schlechten Pflaster für Atlético Madrid wird. Die Rojiblancos verloren hier nämlich bereits im Jahr 1986 das Endspiel in einem europäischen Wettbewerb: damals hieß es im Finale vom inzwischen abgeschafften Europapokal der Pokalsieger 0:3 gegen Dynamo Kiew.

Nun steht Atlético 32 Jahre später erneut in einem großen Finale in Lyon und gilt hierbei als der große Favorit auf den Titelgewinn. Die große Frage lautet also, wie aus Sportwetten Sicht mit dieser Favoritenrolle umgegangen werden soll. Ob sich dabei ein Außenseitertipp lohnen könnte, bzw. welche Wette hier den ertragreichsten Erwartungswert verspricht, werden wir Ihnen nach Analyse der beiden Kontrahenten in der abschließenden Prognose zeigen.

Olympique Marseille – Im dritten Anlauf zum fehlenden Titel

Während der neunfache französische Meister sich in der Saison 1992/93 bereits die UEFA Champions League sichern konnte, wollte es mit der Europa League, bzw. dem Vorgängerwettbewerb UEFA Cup bislang nicht klappen. Zwei Mal ist l’OM dort seitdem nämlich bis ins große Finale vorgestoßen, konnte sich aber weder 1999 gegen den AC Parma (0:3) noch 2004 gegen den FC Valencia (0:2) den Siegerpokal holen, der in der Vitrinensammlung des Klubs noch fehlt. Nun will man also im dritten Anlauf zum fehlenden Titel, womit man sich gleichzeitig noch die Saison endgültig krönen könnte, wäre damit doch das Comeback in die Königsklasse besiegelt, von dem man aktuell noch drei Punkte und fünf Tore Differenz entfernt ist. So ist man beim Ligafinale am kommenden Samstag darauf angewiesen, dass Monaco auswärts bei Abstiegskandidat ES Troyes AC verliert, während man selbst sein Heimspiel gegen Amiens SC über die Bühne bringen muss. Beide Ergebnisse müssen außerdem die um fünf Tore bessere Tordifferenz der Monegassen ausbügeln. Und dann darf zu allem Überfluss auch Lyon nicht sein Heimspiel gegen Nizza gewinnen, damit l’OM der Sprung von vier auf zwei auch tatsächlich gelingt. Bereits als Dritter wären es am Ende nämlich nur die Playoffs zur Königsklasse, während mit Platz vier nur die Europa League bleibt. Umso einfacher wäre es, sämtliche Eventualitäten, die man mit dem ärgerlichen 3:3-Remis in Guingamp am vergangenen Freitag bei zwei liegen gelassenen Punkten sowieso nicht mehr selbst in der Hand hat, mit einem Europa League Gesamtsieg auszuklammern und auf diese Weise in die Champions League einzuziehen. Dafür spricht, dass man zuhause acht von neun Pflichtspielen in der Europa League gewann. Dagegen spricht, dass im Parc Olympique Lyonnais eben kein Heimspiel stattfindet. Und „auswärts“ hat l’OM eben nur eines von neun Matches gewinnen können

Atlético Madrid – Mit altbekannten Tugenden auch über die letzte Hürde

Bereits angesichts der beiden Halbfinalbegegnungen zwischen Olympique Marseille und dem FC Salzburg auf der einen sowie dem FC Arsenal London und Atlético Madrid auf der anderen Seite sprachen viele Menschen bei dem Semifinale der Rojiblancos von einer Art vorgezogenem Finale. Zumindest war klar, dass der Gewinner des Spiels zwischen den Gunners und den Madrilenen im Endspiel in der großen Favoritenrolle stecken würde – und genau das ist jetzt schließlich auch der Fall. Dabei ist man seiner Linie treu geblieben, im laufenden Jahrzehnt im Abstand von zwei Jahren in ein Endspiel eines europäischen Wettbewerbs einzuziehen. Gewann Atlético Madrid dabei in den Jahren 2010 und 2012 schon jeweils zwei Mal das Europa League Endspiel und könnte sich hier nun den dritten Gesamtsieg in der Vereinsgeschichte sichern, so stand man 2014 und 2016 zwei Mal im Champions League Finale, wo es beide Male ausgerechnet gegen Stadtrivale Real Madrid nicht mit dem Titelgewinn geklappt hatte. Und nun, wieder zwei Jahre später, ist es erneut das Europa League Endspiel für die Rojiblancos, nun bereits zum neunten Mal in ihrer Geschichte um einen europäischen Titel spielen werden – und das zum fünften Mal alleine in den letzten neun Jahren. Eingangs erwähnt haben wir zwar schon, dass Lyon in der Vergangenheit schon einmal als Finalstadt ein schlechtes Pflaster für die Spanier war, die in der Primera División die Vizemeisterschaft bereits mit einem Remis gegen Eibar am kommenden Sonntag sicher hätten, dieses Mal jedoch will man mit altbekannten Tugenden auch die letzte Hürde nehmen. In Abwesenheit von Diego Simeone, der nach einem Wutanfall im Halbfinale auch in diesem Endspiel gesperrt ist und das Spiel von einer Loge aus verfolgen muss, dürfte ein abermals destruktiv agierende und auf eine stabile Defensive bedachte Mannschaft den Fokus darauf legen, hinten nichts anbrennen zu lassen, und die Chancen, die sich ergeben, effizient zu Ende zu spielen.

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Marseille – Atlético Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt zwei Aufeinandertreffen hat es zwischen Olympique Marseille und Atlético Madrid schon gegeben und beide gehen auf die Champions League Gruppenphase der Saison 2008/09 zurück. Nach torlosem Remis in Marseille folgte dabei ein 2:1-Heimsieg der Rojiblancos im Rückspiel, die diesen direkten Vergleich folgerichtig anführen. Der allgemeine Vergleich mit Mannschaften aus dem Land des Gegners fällt derweil nur bei den Atleti positiv aus. Von zwölf Spielen gegen Ligue 1 Vereine gewannen die Rojiblancos sechs Matches (fünf Remis und nur eine Niederlage), während l’OM gegen La Liga Vertreter aus 15 Spielen nur vier Siege holte (drei Remis und acht Niederlagen).

Marseille – Atlético Prognose – Europa League Spiel am 16.05.2018

Während Olympique Marseille seine letzten beiden Europa League Endspiele schon verloren hat, ohne zu einem eigenen Torerfolg gekommen zu sein, hat Atlético Madrid seine beiden Endspiele klar gewonnen und kassierte 2012 mit Diego Simeones Defensivtaktik beim klaren 3:0 gegen Athletic Bilbao kein Gegentor. Und dafür, dass es nun anders laufen könnte, haben wir in der gesamten Analyse beider Mannschaften keinerlei Indizien gefunden. L’OM ist und bleibt hier der haushohe Außenseiter gegen eines der besten Teams Europas, gegen das vor allem das Toreschießen auch ausgemachten Spitzenteams wie Arsenal London zuletzt trotz teilweise drückender Feldüberlegenheit zu schwer gefallen ist. Eine gewisse Restchance bleibt zwar, dass die Madrilenen, die mitunter viel Geduld mitbringen, mit einem müden 0:0 in die Verlängerung gehen und es erst in der Nachspielzeit schaukeln, wenn die offensive Handbremse etwas gelockert wird. Am Ende ermöglichen die Quoten der Buchmacher* es uns aber, auch auf den dritten Europa League Gesamtsieg der Rojiblancos in der regulären Spielzeit zu setzen, denn Tipp 2 ist ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 63% im positiven Erwartungswert. Wir empfehlen Ihnen dementsprechend, in diesem Europa League Finale 2018 von etwaigen Außenseiterwetten Abstand zu nehmen.

Marseille – Atlético Quoten * – Europa League Spiel am 16.05.2018

Tipp 1 (Marseille): 6,00
Tipp X (Unentschieden): 3,60
Tipp 2 (Atlético): 1,61

Alle Wettquoten von Bet365

Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bet365 am Montag, den 14. Mai 2018, um 10:05 Uhr (MEZ).

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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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