Mainz vs. St.-Étienne Prognose & Quoten, 15.09.2016

13. September 2016

Europa League Wetten, Prognosen & Quoten

Am Donnerstag, den 15. September, startet Mainz 05 um 19:00 Uhr (MEZ) in die Europa League Saison 2016/17 mit dem Heimspiel gegen den AS Saint-Étienne. Nachdem die Mainzer gerade erst letzte Saison wieder wie schon im Jahr 2012 in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League scheiterten, so hat es nun endlich mit der Teilnahme an der Gruppenphase geklappt. Nicht nur eine tolle Belohnung für eine erfolgreiche Saison, die man auf Platz 6 liegend immerhin vor Vereinen wie Berlin, Wolfsburg, Hamburg und Köln beendete, sondern auch eine willkommene Finanzspritze für einen Verein, der seine Topstars zuletzt nie am Bruchweg halten konnte. Gerade mit Spielern wie dem deutsch-türkischen Juwel Yunus Malli, der bereits vergangenen Winter heftig von Borussia Dortmund umworben wurde, ist dies nun allerdings das zweite Transferfenster in Serie geglückt.

Auch der AS Saint-Étienne – einer der erfolgreichsten französischen Vereine überhaupt, wenn man nach gewonnenen Titeln geht – ist nach zahllosen tristen Jahren nun mal wieder etwas aus der Versenkung aufgetaucht und erreichte nun immerhin zum dritten Mal hintereinander die Europa League Gruppenphase. Bereits letzte Saison zog der einstige Europapokal der Landesmeister Finalist (1975/76), der damals übrigens niemand Geringerem als dem FC Bayern München im Endspiel in Glasgow unterlag, dort auch ins Sechzehntelfinale ein. Einen Erfolg, für den man in der Gruppe mit dem starken RSC Anderlecht und dem Underdog FK Qabala aus Aserbaidschan wohl in erster Linie über die Duelle mit dem FSV Mainz 05 wird punkten müssen.

Genau das wollen aber auch die Mainzer, die wissen, dass ein Heimsieg in der ausverkauften Opel Arena bereits ein großer Schritt in Richtung Überwintern in der Europa League bedeuten würde. In diesem Blogbeitrag wenden wir uns den beiden Teams etwas genauer zu, um die Chancen der beiden Mannschaften in diesem Spitzenspiel besser einschätzen zu können.

FSV Mainz 05 – Der verdiente Lohn überragender Arbeit

In den 90er Jahren galt der FSV Mainz 05 noch als die Zweitligamannschaft schlechthin. Kein Wunder, waren die Rot-Weißen doch zwischen 1989 und 2004 die dienstälteste Mannschaft in der zweiten Liga, ehe es zunächst für drei abenteuerliche Jahre nach oben ging. Nach dem Wiederabstieg im Jahr 2007 endete kurze Zeit später auch die Ära Jürgen Klopp am Bruchweg, ehe nach dem erneuten Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2009 mit Thomas Tuchel ein bis heute andauernder Erfolg beginnen sollte. So gehen die Mainzer inzwischen in ihre achte Bundesligasaison in Serie und haben gerade erst unter Martin Schmidt mal wieder eine hervorragende Saison gespielt, nach welcher am Ende der direkte Einzug in die Europa League herausgesprungen ist. Zwar verlor man mit Christian Heidel seinen langjährigen Sportdirektor und Vater des Erfolgs an Schalke, hat aber dafür einige Leistungsträger halten können und sich zudem noch sinnvoll verstärkt. Mittelstürmer wie John Cordoba sollen künftig für die Torgefahr sorgen und auch im Mittelfeld hat man mit Defensivkraft Jean-Philippe Gbamin vom RC Lens sowie mit dem kreativen Ideengeber Levin Öztunali von Bayer Leverkusen zwei tolle Spieler in die deutsche Karnevalshochburg lotsen können. Lediglich der Verlust des Torwarts Loris Karius gen Jürgen Klopps FC Liverpool war etwas schmerzlich, auch hier kam allerdings mit dem Dänen Jonas Lössl vom EA Guingamp ein renommierter und erfahrener Nachfolger an den Bruchweg. Alles in allem trägt die gute Arbeit, die seit etlichen Jahren in Mainz geleistet wird, damit nach und nach ihre Früchte. Nur die Generalprobe gegen die TSG Hoffenheim hatte man sich am vergangenen Wochenende sicherlich besser vorgestellt, als man eine zwischenzeitliche 4:1-Führung noch verspielte und am Ende beim 4:4-Unentschieden den ersten Dreier der Saison doch noch verpasste. Die Franzosen werden jedenfalls ganz genau hingeschaut haben, wie Hoffenheim das Spiel noch gedreht hat.

AS Saint-Étienne – Mit Punktgewinn und Rückenwind nach Mainz

Für den zehnfachen französischen Meister und sechsfachen Gewinner des Coupe de France de football (französischer Vereinspokal) gab es in den letzten Jahren – sogar Jahrzehnten – nicht mehr wirklich viel zu feiern. Liegt die letzte Meisterschaft bereits 35 Jahre auf die Saison 1980/81 zurück, so werden es beim Pokal nächstes Jahr sogar runde 40 Jahre, konnte man diesen doch zuletzt 1977 nach Loire holen. Noch heute aber zehrt der Traditionsverein von den vorrangig erfolgreichen 70ern, in denen man gar das Finale des Vorgängerwettbewerbs zur Champions League erreichte. Mit der Mannschaft, in welcher die richtigen Topstars fehlen, in welcher aber trotzdem viel Qualität steckt, konnte man bei mittelprächtigem Saisonstart (fünf Punkte aus vier Spielen) am letzten Wochenende zumindest dem französischen Überflieger Paris Saint-Germain auswärts ein 1:1-Unentschieden abtrotzen. Mit diesem Punktgewinn in der Fremde geht das Team, in dem man übrigens mit Florentin Pogba den älteren Bruder von Weltstar Paul Pogba findet, also definitiv mit viel Rückenwind in das Auswärtsspiel bei Mainz. Den Treffer zum Ausgleich im Pariser Prinzenparkstadion besorgte nach Patzer von Kevin Trapp übrigens der slowenische Mittelstürmer Robert Beric, der neben dem norwegischen Nationalstürmer Alexander Söderlund für die Tore bei den Franzosen sorgen soll.

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Mainz – St.-Étienne Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Zwischen Mainz und St.-Étienne hat es bisher noch nie ein Spiel gegeben. Es ist damit das erste Aufeinandertreffen. Überhaupt ist der zehnfache französische Meister in der noch kurzen Historie der Rheinland-Pfälzer in internationalen Wettbewerben nun das erste Team aus Frankreich, mit dem es die Mannschaft von Martin Schmidt jemals in einem Pflichtspiel zu tun bekommt. Ganz anders bei Saint-Étienne, die unter anderem 1976 schon im Europapokal der Landesmeister Finale standen. Die Franzosen bekamen es nämlich bereits 17 Mal mit einer deutschen Mannschaft zu tun. Bei neun Niederlagen und fünf Unentschieden ist es dem Verein aus Loire im Herzen von Frankreich allerdings erst drei Mal gelungen, gegen einen Gegner aus Deutschland den Sieg davonzutragen.

Mainz – St.-Étienne Prognose – Europa League Spiel am 15.09.2016

In dieser vermutlich ausgeglichenen Begegnung darf man definitiv zwei Mannschaften auf einer Ebene erwarten. Die aktuellen Gesamtmarktwerte der Teams sind nahezu identisch und beide Vereine haben in den letzten Jahren viel Konstanz im Anschluss an das obere Drittel ihrer nationalen Ligen bewiesen. Insgesamt hat sich aber bei den Mainzern wohl etwas mehr im Kader getan, weswegen Martin Schmidt hier womöglich noch etwas mehr Zeit brauchen wird, um seine erste Elf zu finden und zu formen. Obschon bei den Buchmachern der klare Favorit, so sehen wir die Mainzer hier nicht ganz so deutlich vorne. Tendenziell tippen wir deswegen eher auf das Unentschieden, wenn nicht gar auf den Auswärtssieg der Franzosen.

Mainz – St.-Étienne Quoten – Europa League am 15.09.2016

Tipp 1 (Mainz): 1,90
Tipp X (Unentschieden): 3,30
Tipp 2 (St.-Étienne): 4,20

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