Luhansk vs. Leipzig Prognose & Quoten, 23.08.2018

21. August 2018

RB Leipzig © GEPA pictures

Am Donnerstag, den 23. August 2018, stehen sich Sorja Luhansk und RB Leipzig um 20:30 Uhr (MEZ) im Hinspiel der Europa League 2018/19 Play-offs gegenüber. Dabei kämpfen beide Mannschaften um einen der letzten 21 Plätze für die Gruppenphase des zweitwichtigsten europäischen Wettbewerbs für Vereinsmannschaften, die in dieser letzte Runde der Europa League Qualifikation noch vergeben werden. Bei den Quoten ist Luhansk gegen Leipzig in der haushohen Außenseiterrolle, was jedoch unbedingt genauer hinterfragt werden sollte. Schließlich haben die Ukrainer in der vergangenen Qualifikationsrunde gerade erst den Europa League 2011 Finalisten und letztjährigen Vierten der portugiesischen Primeira Liga, Sporting Braga, aus dem Wettbewerb geschmissen. Auch hier galt der Verein, der wegen der Ukrainekrise seine Heimspiele in Saporischschja austragen muss (bzw. international in Metallurh – Zaporizhia), als der klare Underdog, bescherte den Tippern, die auf den ukrainischen Vierten der Vorsaison gesetzt haben, allerdings einen dicken Gewinn. Ob dies auch jetzt wieder möglich sein könnte, gilt es also nun zu analysieren. Dafür wollen wir beide Teams nun genauer unter die Lupe nehmen, ehe wir am Ende des Beitrags in unserer Prognose zu Luhansk gegen Leipzig auch den bestmöglichen Tipp zu diesem Hinspiel in der Ukraine für Sie parat haben.

Während Luhansk dabei, wie gesagt, in der dritten Qualifikationsrunde bereits mit Sporting Braga ein echtes europäisches Schwergewicht eliminieren konnte, da steckt der letztjährige Sechste der Fußball Bundesliga schon etwas länger im Lostopf. Gewiss wird den Leipzigern dabei nachhängen, dass Eintracht Frankfurt im Mai diesen Jahres überraschend den DFB Pokal gegen den FC Bayern München gewonnen hat, denn hätte sich dort der Favorit behauptet, so hätten die Sachsen das Direktticket für die Gruppenphase sicher gehabt und der VfB Stuttgart hätte nun in die Qualifikation gemusst (bzw. wohl eher gedurft). So jedoch musste die Truppe von Sportdirektor und Übergangstrainer Ralf Rangnick bereits in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den schwedischen Klub BK Häcken antreten, ehe man es zuletzt mit dem rumänischen Pokalsieger CS Universitatea Craiova zu tun bekommen hatte. Brisant dabei: in beiden Spielen hatten die roten Bullen zunächst das Heimrecht auf ihrer Seite und stellten hier die Weichen für das Weiterkommen, während man sich auswärts nicht gerade mit Ruhm bekleckerte und beide Male ein müdes 1:1-Remis gegen die vermeintlichen Underdogs spielte. Gewiss würde man das Ergebnis aus der klimatisch doch nie ganz einfach zu bespielenden und weit entfernten Ukraine im Osten Europas auch so kaufen, allerdings ist Luhansk, das schon in den vergangenen zwei Spielzeiten in der Europa League Vorrunde vertreten war, dann eben doch das bislang schwerste Kaliber, das den roten Bullen im Weg steht.

Um beide Mannschaften jedoch für die abschließende Prognose zu Luhansk gegen Leipzig besser einschätzen zu können, wollen wir die Teams und ihre derzeitige Formkurve nun etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Sorja Luhansk – Eine international gereifte Truppe

Nachdem man vor zwei Jahren in der Gruppe mit dem späteren Gesamtsieger Manchester United nur zwei Pünktchen geholt hatte und als Gruppenletzter ausgeschieden war, machte man dabei schon letzte Saison als Gruppengegner von Hertha BSC Berlin auf sich aufmerksam und holte seine ersten zwei Siege – unter anderem einen 2:1-Heimsieg über den Vertreter aus der Bundesliga. Und das hat insgesamt auch dazu beigetragen, dass die Truppe von Trainer Yuri Vernydub international nachhaltig gereift ist, was man auch in der dritten Qualifikationsrunde schon unter Beweis gestellt hat. Nachdem man dort nämlich mit dem 2:2-Remis auswärts bei Sporting Braga in Verbindung mit dem 1:1 vor „heimischer“ Kulisse in der etwas entfernter gelegenen Metallurh – Zaporizhia Arena wegen der Auswärtstoreregelung wider Erwarten in die Play-offs eingezogen ist, steht Sorja Luhansk nur noch einen Gegner weit davon entfernt, zum dritten Mal in Serie die Europa League Vorrunde zu erreichen. Bemerkenswert, da man mit Torwarttalent Andriy Lunin (zu Real Madrid) und Rechtsverteidiger Sevgen Opansenko (zu Konyaspor) zwei Eckpfeiler des Teams verloren hat, die man lediglich mit ablösefreien Spielern aus der ukrainischen Liga ersetzt hat. Und dort zeigt sich auch, dass Sorja Luhansk etwas von der Konkurrenzfähigkeit eingebüßt hat, denn nach den ersten fünf Ligaspielen steht hier bei nur zwei Siegen eben „nur“ Platz fünf zu Buche. Gewinn könnte es also zur Initialzündung werden, nach Braga nun auch noch mit Leipzig einen renommierten Klub auszuschalten. Den Ukrainern steht dafür aber ein ganzes Stück Arbeit bevor.

RB Leipzig – Ein wegweisendes Spiel in Hinblick auf den Transfermarkt

Leicht wird es umgekehrt aber auch für die roten Bullen nicht, die nach wie vor nicht so ganz genau wissen, wo sie stehen. Zwar hat man neben den bisherigen vier Europa League Spielen, in denen man jedoch nie aus dem Vollen schöpfen konnte, auch schon sein erstes nationales Pflichtspiel im DFB Pokal erfolgreich hinter sich gebracht, der wacklige 3:1-Auswärtssieg beim Viertligisten Viktoria Köln war dennoch ein echter Kraftakt und keineswegs der überzeugende Favoritensieg. So startet die Saison für die Sachsen erst am kommenden Sonntag gegen Borussia Dortmund, weshalb die Spiele gegen Luhansk zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt kommen. Erst recht, weil man mit der Kaderplanung noch nicht fertig ist und gemäß den Aussagen von Sportdirektor und Trainer Ralf Rangnick noch zwei Spieler zu holen gedenkt, um die Dreifachbelastung aus Bundesliga, Pokal und Europa League auch stemmen zu können, für die laut ihm zwei Kader vorgesehen seien, sprich: eine Doppelbesetzung von jeder Position. Das Geld wäre durch die Verkäufe von Naby Keita und Bernardo in die Premier League nach wie vor da. Trotz drei teurer Einkäufe beträgt der Überschuss noch um die 30 Millionen Euro. Somit hält sich auch das Gerücht Nummer eins hartnäckig, es könne den deutschen Nationalspieler Sebastian Rudy nach Leipzig verschlagen, während überdies der unter Tuchel zuletzt aussortierte Julian Draxler ebenso im Gespräch war wie ein Kauf vom letzte Saison von Everton bereits ausgeliehenen Linksaußen Ademola Lookman. Klar ist, dass Ralf Rangnick trotz der klaren Ansage, dass die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen ist, keines dieser Gerüchte bestätigt. Klar ist aber wohl auch, dass ohne die Teilnahme an der Europa League Gruppenphase auch die Notwendigkeit einer vollständigen Doppelbesetzung des Kaders wegfällt. Eine gute Ausgangslage im Hinspiel in Luhansk könnte demzufolge etwaige Wechsel beschleunigen, ehe das Wechselfenster am Freitag, den 31. August 2018, schließen wird – exakt einen Tag nach dem Rückspiel in Leipzig, wenn sicher feststehen wird, ob die roten Bullen es in die Europa League geschafft haben werden oder nicht…

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Luhansk – Leipzig Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Noch nie hat es ein internationales Pflichtspiel zwischen Sorja Luhansk und RB Leipzig gegeben, wodurch beide Mannschaften nun ihr erstes Aufeinandertreffen bestreiten werden.

Luhansk – Leipzig Prognose – Europa League Spiel am 23.08.2018

Bei den Quoten ist Luhansk gegen Leipzig der krasse Außenseiter. Eine Einschätzung, die möglicherweise etwas zu hart ist. Von den letzten sieben Heimspielen in der Europa League hat man nämlich gerade einmal drei Stück verloren – und das, obwohl es gegen Schwergewichte wie Fenerbahce Istanbul, Athletic Bilbao, Feyenoord Rotterdam oder auch Manchester United ging. Zu der gewissen Zähigkeit im eigenen Land kommt der internationale Reifegrad nach zwei Europa League Vorrunden in Serie hinzu und außerdem darf nicht ausgeklammert werden, dass Leipzig in drei seiner letzten vier Auswärtsspiele in Wettbewerben der UEFA „nur“ 1:1-Unentschieden gespielt hat, weshalb dieses Ergebnis auch jetzt wieder sehr realistisch zu sein scheint. Zumal Luhansk bereits voll im Saft steht, da die ukrainische Liga bereits fünf Spieltage alt ist, während die roten Bullen zuletzt im Pokal schon massive Probleme mit einem Außenseiter hatten. Vom Papier her und vor allem mit Blick auf die beiden Kader kann der Favorit natürlich nur RB Leipzig heißen. Nichtsdestotrotz kommen wir in unserer Prognose zu Luhansk gegen Leipzig zum Schluss, dass der positive Erwartungswert hier nur bei dem einerseits wahrscheinlichen und andererseits auch aus Sicht des Bundesligisten akzeptablen Tipp X auf das Remis zu finden ist.

Luhansk – Leipzig Quoten * – Europa League Spiel am 23.08.2018

Tipp 1 (Luhansk): 6,50
Tipp X (Unentschieden): 4,50
Tipp 2 (Leipzig): 1,44

Alle Wettquoten von Bet365

Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bet365 am Dienstag, den 21. August 2018, um 9:54 Uhr (MEZ).

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