Mirjana Lucic-Baroni – Serena Williams, Australian Open 2017 Wetten & Quoten

25. Januar 2017

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Am Donnerstag, den 26. Januar 2017, ab ca. 5:30 Uhr (MEZ) trifft Mirjana Lucic-Baroni im Halbfinale der Australian Open 2017 auf Serena Williams. Dass die einst so vielversprechende Kroatin, die einst im Alter von 15 Jahren an der Seite von Martina Hingis das Doppel bei der Australian Open 1998 gewinnen konnte und damit nicht nur zur jüngsten Spielerin mit einem Grand Slam Pokal aller Zeiten wurde, sondern auch in eine goldene Zukunft startete, auf ihre alten Tage hin dabei noch einmal ein Halbfinale eines so großen Turniers würde erreichen können, ist sicher eine der schönsten Geschichten, die das Grand Slam Turnier in Down Under dieses Jahr geschrieben hat.

Eine besondere Ehre somit für beide in die Jahre gekommenen Damen, sich hier im Melbourne Park um den Einzug ins Endspiel duellieren zu können, der für Serena Williams gar noch mal ein Duell um einen Major Titel gegen ihre ältere Schwester Venus Williams zur Folge haben könnte, sofern diese sich im anderen Halbfinale zuvor gegen die Amerikanerin Coco Vandeweghe durchsetzen könnte. Ohnehin ist die einstige Nummer eins der WTA Weltrangliste nun die letzte verbliebene Spielerin aus den Top 10, haben sich mit Garbine Muguruza, Karlina Pliskova und Johanna Konta doch die anderen drei topgesetzten Spielerinnen im Viertelfinale verabschieden müssen. Damit ist Mirjana Lucic-Baroni offiziell neben Coco Vandeweghe die zweite ungesetzte Spielerin in diesem Jahr, der es gelang, die Kunststücke von Madison Keys (2015) und Johanna Konta (2016) zu wiederholen, bei dem ersten Grand Slam Turnier des Jahres ohne Topseed das Semifinale zu erstürmen.

Gut möglich also auch, dass es einer der beiden ungesetzten Spielerinnen nun gelingt, auch noch einen draufzusetzen und sogar ins große Finale einzuziehen. Ein Wörtchen mitzureden haben nun nämlich nur noch die Williams-Schwestern. In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, ob Mirjana Lucic-Baroni nach all den Überraschungen der letzten Runden jetzt vielleicht auch noch der letzte Coup gelingen könnte, oder ob Serena Williams die nächste Chance auf Grand Slam Pokal Nummer 23 erhalten wird.

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Mirjana Lucic-Baroni – Schon jetzt das Tennismärchen des Jahres

Die Story der 34-jährigen Kroatin Mirjana Lucic-Baroni hat schon jetzt das Potenzial dazu, sich – unabhängig davon, was dieses Jahr noch passieren wird – für den Titel „Comeback des Jahres“ zu qualifizieren. So war die aktuelle Nummer 79 Ende der WTA Weltrangliste in den 90er Jahren nämlich einst noch mit so viel Vorschusslorbeeren in eine vermeintlich rosige Zukunft gestartet: Den schon angesprochenen ersten Grand Slam Titel im Doppel gab es im Alter von 15 und bereits bei Wimbledon 1999 im Alter von 17 Jahren stand die so talentierte in Dortmund geborene Kroatin zum ersten – und leider auch letzten Mal in ihrer Karriere – in einem Grand Slam Turnier Halbfinale im Einzel. Trotz gewonnenem ersten Satz unterlag sie damals der Deutschen Steffi Graf mit 1:2, ehe drei sehr schwierige Jahre folgten, in denen Mirjana Lucic-Baroni stark unter den Attacken ihres gewalttätigen Vaters zu leiden hatte. Ein starker Absturz in der WTA Weltrangliste im Jahr 2000 wurde in der Folgezeit nicht mehr aufgefangen und schließlich beendete sie 2003 vorläufig ihre Karriere aufgrund von starken Depressionen – gerade mal im Alter von 21 Jahren. Seit diesem Jahrzehnt ist sie aber wieder da und versucht seitdem, sich zurück an die Spitze der Welt zu kämpfen, was ihr im Jahr 2014 erstmals gelang. Bei den US Open 2014 erreichte sie immerhin das Achtelfinale, nachdem sie in Runde eins gegen Garbine Muguruza siegte und in Runde drei gar die damalige Weltranglistenzweite Simona Halep schlagen konnte. Nur wenige Wochen nach diesem Turnier konnte sie überdies die WTA Québec mit einem 2:0-Sieg im Endspiel gegen Venus Williams gewinnen und ihren ersten Einzeltitel seit mehr als 16 Jahren in Empfang nehmen. Nach zwei unauffälligen Jahren 2015 und 2016 ist sie schon jetzt die große Sensation bei den Australian Open 2017, konnte sie doch nicht nur in Runde zwei die Polin Agnieszka Radwanska aus dem Turnier werfen, sondern nun im Viertelfinale gar die aufschlagstarke Tschechin Karolina Pliskova mit 2:1 besiegen. Jetzt steht die so gebeutelte Kroatin zum zweiten Mal in ihrer Karriere in einem Halbfinale eines Grand Slam Turniers.

Serena Williams – Nur noch zwei Siege zur Nummer eins

Die 35-jährige Serena Williams wollte es auch in 2017 unbedingt noch einmal wissen, fehlt ihr doch nach wie vor der 23. Grand Slam Titel, mit dem sie in der ewigen Rangliste einerseits der Langzeitführenden Australierin Margaret Smith Court (24 Grand Slam Trophäen im Einzel) wieder ein Stück weit näherkommen könnte, und mit dem sie sich von Steffi Graf absetzen würde, mit der sie sich momentan noch den zweiten Platz mit 22 gewonnenen Titeln teilt. Dabei spricht vor allem eine Statistik für sie: Es ist inzwischen ihr 34. Halbfinale, das sie in ihrer langen Karriere bei einem Grand Slam Turnier erreicht hat. Lediglich fünf Mal davon scheiterte sie, während sie 28 Mal ins Endspiel einziehen konnte. Es ist außerdem – trotz in den letzten zwei Jahren stetig reduzierten Turnieren, an denen sie teilnimmt – das zehnte Grand Slam Turnier Semifinale in Serie, das Serena Williams nun bestreiten wird. Liebend gerne hätte sie dabei sicherlich die Revanche gegen Karolina Pliskova erhalten, an der sie zuletzt im Semifinale der US Open 2016 gescheitert war, auf das Duell mit einer sehr alten Bekannten freut sie sich allerdings ganz sicher auch gewaltig. In einem ohnehin sehr beeindruckenden Turnier ließ sie dabei zuletzt der Lokalmatadorin Johanna Konta, die ursprünglich in Sydney geboren worden ist, beim klaren 2:0-Sieg keinerlei Chance (6:2 und 6:3). Insgeheim hofft sie nun sicherlich auf das Traumfinale gegen ihre ein Jahr ältere Schwester Venus.

Lucic-Baroni – Williams Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Tatsächlich hat es schon zwei Begegnungen zwischen Mirjana Lucic-Baroni und Serena Williams gegeben. Um diese zu finden, muss man allerdings knapp 20 Jahre in der Geschichte zurückgehen, fielen beide Duelle doch auf das Jahr 1998, als die beiden Spielerinnen noch ganz am Anfang ihrer stark unterschiedlich verlaufenden Karrieren standen. Sowohl im Achtelfinale der WTA Sydney 1998 als auch in der zweiten Runde von Wimbledon 1998 behielt am Ende Serena Williams das bessere Ende für sich und führt den direkten Vergleich folgerichtig mit einer Bilanz von 2:0 an. Immerhin: der allererste Satz, der jemals zwischen den beiden gespielt worden ist (Sydney, 1998) ging damals an die Kroatin.

Lucic-Baroni – Williams Tipp – Australian Open 2017

Als Ende der 90er Jahre die beiden Karrieren der heutigen Kontrahentinnen starteten, hätte man sicherlich nicht vermutet, dass sich die beiden Damen so stark unterschiedlich entwickeln würden, wobei es bei Mirjana Lucic-Baroni ja nachweislich nicht an fehlendem Talent oder anderen Versäumnissen lag. Umso mehr hofft die Kroatin nun darauf, dass der Traum noch etwas länger andauert. Tatsächlich schien sie schon gegen die so starke Tschechin Karolina Pliskova wie beflügelt zu sein und ungeahnte Kräfte auf ihrer Seite zu haben, weswegen wir bei attraktiven Quoten die nächste Sensation definitiv nicht ausschließen würden. Läuft hier alles normal, so dürfte sich zwar Serena Williams mit einem klaren 2:0-Sieg den Einzug in ihr dann schon 29. Grand Slam Turnier Finale sichern, bei den attraktiven Quoten auf den 2:1-Sieg für Lucic-Baroni (12,00) könnte man sich eine kleine Wette auf die Außenseiterin aber durchaus überlegen.

Lucic-Baroni – Williams Quoten – Australian Open 2017

Sieg-Wette:
Mirjana Lucic-Baroni: 6,00
Serena Williams: 1,12

Satz-Wette:
Lucic-Baroni 2-0 Williams: 8,50
Lucic-Baroni 2-1 Williams: 12,00
Lucic-Baroni 1-2 Williams: 4,33
Lucic-Baroni 0-2 Williams: 1,40

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