Leverkusen vs. Dortmund Prognose & Quoten, 02.12.2017

29. November 2017

Dortmund - © Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Am Samstag, den 2. Dezember 2017, stehen sich Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund um 15:30 Uhr (MEZ) im Spitzenspiel des 14. Spieltags der Fußball Bundesliga gegenüber. Wurden die beiden Mannschaften vor sechs Spieltagen dabei noch von elf Punkten getrennt, so haben sie sich nun wieder angenähert. Denn während die Werkself in diesem Zeitraum kein einziges Ligaspiel mehr verloren hat, da wartet Borussia Dortmund seitdem auf den nächsten Dreier in der Beletage des deutschen Fußballs. Vom Tabellenführer, der bereits fünf Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz herausgespielt hatte, ist man dabei inzwischen zum Fünften der Tabelle geworden, der auf die wieder einmal ganz oben befindlichen Bayern bereits acht Zähler Rückstand hat. Und an der Position der Schwarz-Gelben könnte sich auch dieses Wochenende wieder etwas ändern, wenn ein Heimsieg der Leverkusener die nur einen Punkt hinter der Borussia auf Platz sechs befindliche Werkself in jedem Fall am BVB vorbeiziehen lassen würde.

Ein absolutes Horrorszenario also für den BVB, der nun dringend den Schalter wieder auf Erfolg umlegen muss, denn eine weitere Niederlage – und selbst sogar das Remis im nächsten NRW-Derby – würde dazu führen, dass der amtierende Pokalsieger mit hoher Wahrscheinlichkeit erstmals in dieser Saison auf einem Tabellenplatz stehen würde, der zu keiner Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb berechtigen würde. Für den Verein, der sich in seinem Selbstverständnis nach wie vor als die zweite Macht im deutschen Fußball hinter (bzw. neben) dem FC Bayern München versteht, wäre es der nächste Schlag ins Gesicht, der dieser Tage sogar noch drastischer werden könnte. Sollte man kommenden Mittwoch in der Champions League nämlich tatsächlich die Vorrunde ohne einen einzigen Sieg abschließen, was angesichts des Auswärtsspiels bei Real Madrid als ziemlich wahrscheinlich anzusehen ist, so könnte man gar das Überwintern in der Europa League verspielen, wenn Tottenham Hotspur, das zurzeit völlig neben sich steht (gestern 1:2-Pleite bei Leicester City), gegen Underdog APOEL Nikosia Federn lassen sollte.

Überflüssig zu erwähnen, dass Peter Bosz, der nach dem unvergesslichen 4:4-Unentschieden im Revierderby, bei dem der BVB eine 4:0-Führung noch verspielte, dann wohl ganz sicher seine Koffer in Dortmund würde packen müssen, wo ihn in der BayArena so manche Experten ohnehin schon das letzte Mal auf der Trainerbank der Schwarz-Gelben sitzen sehen. Kurzum: für Borussia Dortmund zählt hier nur ein Sieg. In diesem Beitrag haben wir diesbezüglich die Chancen durchleuchtet, dass es dazu letztlich auch kommt.

Bayer Leverkusen – Endlich wieder auf einem guten Weg

Schlimmstes hatte man insgeheim sicherlich befürchten müssen bei der Werkself, als es ohne die Topstars und Erfolgsgaranten der Vorjahre Chicharito und Hakan Calhanoglu in die neue Saison ging. Mit Kevin Kampl, Kyriakos Papadopoulos und Ömer Toprak, der mit den Schwarz-Gelben nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren wird, verlor man außerdem drei weitere wichtige Spieler, die als nur schwer ersetzbar galten. Umso bemerkenswerter, dass die vielen mutigen Entscheidungen der Verantwortlichen sich tatsächlich auszuzahlen scheinen. Der 19-jährige Innenverteidiger Panagiotis Retsos, der als überteuert galt, brachte gemeinsam mit Sven Bender Stabilität in der Defensive, während auch der neue Wunderstürmer Lucas Alario, den man aus der ersten argentinischen Liga gescoutet hatte, gleich in seinem allerersten Spiel für Bayer 04 Leverkusen ein Tor und eine Torvorlage beisteuern konnte. Und auch die dritte mutige Entscheidung, nämlich mit Heiko Herrlich einem weitestgehend unerfahrenen Trainer das Projekt „Wiederaufbau“ zu überlassen, scheint sich auszuzahlen, denn seit neun Pflichtspielen in Serie hat Leverkusen inzwischen nicht mehr verloren. Darunter spielte man nicht nur Remis auf Schalke, sondern trotzte auch RB Leipzig zuhause in Unterzahl ein 2:2-Unentschieden ab, während Borussia Mönchengladbach – zurzeit Vierter – auswärts sogar mit 5:1 abgeschossen werden konnte. Endlich ist die Werkself nach einer langen und schweren Phase damit wieder auf einem guten Weg, um sich postwendend wieder einen Startplatz für einen der europäischen Wettbewerbe zu holen. Schließlich entscheidet diese Saison für Leverkusen auch, in welche Richtung es in den kommenden Jahren gehen wird…

Borussia Dortmund – Endspiel für Peter Bosz

Andere Gesprächsthemen als die 4:4-Niederlage, wie man das Endergebnis im 174. Revierderby angesichts der 4:0-Führung bezeichnen muss, gab es dieser Tage bei Borussia Dortmund wenn überhaupt, dann nur in der Trainerfrage. Die einhellige Meinung der Fans: Bei nur einem einzigen Pflichtspielsieg aus den letzten zehn Pflichtspielen muss der Trainer nun so langsam aber sicher seine Koffer packen, zumal besagter einziger Sieg im DFB Pokal beim Drittligisten Magdeburg geglückt war. Zugegeben: Bricht der BVB in Halbzeit zwei nicht derartig auseinander, hätte man den niederländischen Coach wegen seiner taktischen Meisterleistung, die Gelsenkirchener mit einer Dreierkette auf dem völlig falschen Fuß erwischt zu haben und seinem Team damit eine 4:0-Führung beschert zu haben, über den grünen Klee gelobt. So nah können Euphorie und blanke Enttäuschung aber im Fußball bekanntermaßen beieinander liegen, weshalb Peter Bosz in Leverkusen nun eine Art Endspiel hat. Während die Werkself nur eines ihrer letzten zehn Spiele verloren hat, da hat der BVB nämlich in der gleichen Spanne nur eines gewonnen. Nun zählen in der BayArena deshalb ausschließlich die drei Punkte für den niederländischen Coach, dessen Personalsorgen dabei einmal mehr größer geworden sein dürften. Abermals muss der amtierende Pokalsieger nun nämlich auf Sorgenkind Mario Götze verzichten, während Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang zurzeit permanent durch undiszipliniertes Verhalten und lustlose Auftritte negativ auffällt und scheinbar in bester Dembélé-Manier nun doch noch einen Wechsel in der Winterpause erzwingen zu wollen scheint. Nach der gelb-roten Karte im Revierderby fällt der Gabuner gegen die Werkself nun jedenfalls erneut aus. Umso wichtiger, dass Peter Bosz jetzt ein Team auf den Platz bringt, in dem alle elf Spieler an einem Strang ziehen. Hält dann auch noch die Kraft für die kompletten 90 Minuten, was zuletzt vor allem in der letzten halben Stunde mitunter nicht der Fall war bei den Schwarz-Gelben, so bringt man spielerisch gegen eine immer noch experimentelle Werkself sicherlich alles mit, um die Talfahrt mit einem überlebenswichtigen Dreier vorerst zu stoppen.

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Leverkusen – Dortmund Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 76 Mal standen sich Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund schon gegenüber und interessanterweise ist die gemeinsame Bilanz fast vollständig ausgeglichen. So führt der BVB mit 28 Siegen nur ganz knapp vor der Werkself, die es bei 21 Unentschieden ebenfalls schon auf 27 gewonnene Spiele gegen die Schwarz-Gelben bringt. Ein Heimsieg in diesem Spiel und die Statistik wäre vollständig egalisiert. Letzte Saison glückte das den Leverkusenern übrigens, als es am 1. Oktober 2016 einen 2:0-Heimsieg gab. Im bis dato letzten Vergleich in der Rückrunde erlebte man bei der 2:6-Pleite im Signal Iduna Park am 4. März diesen Jahres jedoch sein blaues Wunder, für das man sich nun zu revanchieren gedenkt.

Leverkusen – Dortmund Prognose – Bundesliga Spiel am 02.12.2017

Vor sechs Spieltagen noch wäre dies wohl ein sehr eindeutiger Tipp auf den Auswärtssieg der Borussia gewesen, während sich das Blatt inzwischen doch nachhaltig gewendet hat. Obwohl der BVB phasenweise wirklich sehr starke und überzeugende Auftritte hingelegt hat, ist zurzeit einfach in allen Belangen der Wurm drinnen, während die Werkself zuletzt nicht mehr kleinzukriegen war. Obschon hier und da am Ende „nur“ Remis gespielt worden war, obschon Leverkusen dem Sieg einen Tick näher war, konnte man mit Leipzig, Schalke und auch Gladbach zuletzt fünf Punkte gegen Teams holen, die zurzeit die Plätze zwei bis vier in der Bundesliga belegen. Konstatieren muss man also, dass unter Heiko Herrlich tatsächlich wieder etwas zusammengewachsen ist beim einstigen deutschen Dauerabonnenten für die Champions League. Wenn noch etwas fehlt, dann die Abgebrühtheit. Und diese ist es auch, wegen der wir am Ende dann doch nicht auf Tipp 1 gehen würden, sondern angesichts nach wie vor spielstarker Dortmunder Tipp X auf das Unentschieden hier für den realistischsten Tipp erachten. Viel wird dennoch davon abhängen, wie die Antwort der Dortmunder Mannschaft auf das Derby gegen Schalke auf dem Platz nun ausfallen wird.

Leverkusen – Dortmund Quoten * – Bundesliga Spiel am 02.12.2017

Tipp 1 (Leverkusen): 2,30
Tipp X (Unentschieden): 3,60
Tipp 2 (Dortmund): 2,87

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