Leipzig vs. Zenit Prognose & Quoten, 08.03.2018

6. März 2018

RB Leipzig © GEPA pictures

Am Donnerstag, den 8. März 2018, trifft RB Leipzig um 21:05 Uhr (MEZ) im Europa League Achtelfinale im Hinspiel auf Zenit St. Petersburg. Dabei stehen sich der derzeitige Sechste der Fußball Bundesliga und der momentane Fünfte der russischen Premjer Liga gegenüber – und damit auch zwei Mannschaften, die nach aktuellem Stand nächste Saison erneut in dieser Europa League an den Start gehen dürften, die der russische Verein im Jahr 2008 sogar schon einmal gewinnen konnte. Wo also mit RB Leipzig eine Mannschaft derzeit seine allerersten internationalen Gehversuche bestreitet, da steht den Sachsen auf der Gegenseite die geballte Portion Erfahrung gegenüber. Aber: bereits im Sechzehntelfinale konnten die roten Bullen in Form vom SSC Neapel überraschend einen ehemaligen Gesamtsieger dieses Wettbewerbs aus dem Wettbewerb kegeln, obschon es bei der 0:2-Heimpleite im Rückspiel am Ende doch wesentlich enger war, als es nach dem 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel hätte sein müssen.

Nicht ganz ohne Makel verlief die erste K.-o.-Runde der Europa League aber auch für Zenit Sankt Petersburg nicht, denn die Russen verloren zunächst mit 0:1 bei Champions League Absteiger Celtic Glasgow, ehe man das Ding mit einem 3:0-Heimsieg noch umdrehen konnte. Somit kann der vierfache Meister der russischen Premjer Liga nun seinerseits den zweiten Verein bezwingen, der ursprünglich in der Königsklasse in die Saison 2017/18 gestartet ist, dort in der Gruppenphase als Dritter jedoch im Winter mit der Abstufung in die Europa League leben musste. Ganz anders Zenit, das sich mit fünf Siegen und einem Remis nicht nur den völlig souveränen Gruppensieg in der Europa League Vorrunde sichern konnte, sondern das bei inzwischen 20 Toren aus acht Spielen die torgefährlichste Mannschaft in diesem Wettbewerb ist und mit Emiliano Rigoni und Alexander Kokorin (jeweils sechs Tore) auch zwei der gefährlichsten Offensivspieler der Europa League mit nach Deutschland bringt.

Leicht wird es für RB Leipzig also definitiv nicht, aber eben auch nicht unmöglich. Viel wird folgerichtig davon abhängen, wie die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl das Hinspiel in der Red Bull Arena Leipzig bestreiten wird und mit welcher Ausgangslage man am darauffolgenden Donnerstag nach Russland reisen wird. Und genau das ist die Frage, die wir in diesem Beitrag nach fundierter Analyse der beiden Kontrahenten für Sie beantworten wollen.

RB Leipzig – Über Europa das Selbstvertrauen zurückerlangen

In den letzten vier Pflichtspielen gab es für RB Leipzig lediglich das Remis gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag und ansonsten drei Niederlagen. Niederlagen, die zudem absolut vermeidbar gewesen wären, denn weder bei dem 1:2 in Frankfurt und schon gar nicht bei der 1:2-Heimpleite gegen Ligaschlusslicht Köln waren die roten Bullen etwa die schlechtere Mannschaft gewesen. Nur merkt man den Sachsen derzeit an, dass diese Doppelbelastung aus internationalen Spielen und Ligabetrieb für ca. 95% des Kaders absolutes Neuland ist, an das man sich erst einmal gewöhnen muss. So hatte im Vorfeld der Saison ausschließlich Spielmacher Emil Forsberg mal mit Malmö FF Luft in der Champions League Gruppenphase geschnuppert, während die meisten Eckpfeiler der Mannschaft, die letzte Saison überraschend die Vizemeisterschaft in Deutschland geholt hat, eben noch gänzlich unerfahren war. Viel Lehrgeld hat RB Leipzig dementsprechend auch bezahlen müssen, konnte sich am Ende in der Gruppenphase aber dennoch teuer verkaufen und zumindest den AS Monaco – letzte Saison immerhin im Champions League Halbfinale – hinter sich lassen, um als Dritter in die Europa League zu kommen, wo die Leipziger gegen den SSC Neapel gewiss Außenseiter waren. Zwei Spiele, in denen sich abermals gezeigt hat, wie stark es auf die Tagesform der Leipziger ankommt, bei denen von schwachen Auftritten bis hin zu überragenden Momenten eine große Varianz eingekehrt ist. Nach der jüngsten sieglos-Serie hat man dabei die Champions League wieder etwas aus der Sicht verloren. Höchste Zeit also, sich in Europa das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zurückzuholen.

Zenit St. Petersburg – Geht die Torproduktion auch in Leipzig weiter?

Wie eingangs erwähnt, ist Zenit Sankt Petersburg – letzte Saison Dritter in der russischen Premjer Liga – die torgefährlichste Mannschaft der gesamten Europa League und hat bereits 20 Treffer in acht Spielen erzielt. Dass man nun allerdings in Form von Leandro Paredes auf einen seiner offensiven Eckpfeiler verzichten muss, macht die Aufgabe in Leipzig nicht gerade einfacher. Hier sahen die Fans in dieser Saison nämlich bereits eindrucksvolle Ergebnisse wie den 3:2-Sieg über den FC Porto oder das 1:1-Unentschieden gegen Monaco, bei dem die Deutschen die klar spielbestimmende Mannschaft waren. Aber: auch die Resultate von Sankt Petersburg können sich sehen lassen. Bei Vardar Skopje gewann man kurzerhand mit 5:0 und auch Real Sociedad San Sebastián konnte für den Gruppensieg am letzten Spieltag der Vorrunde auswärts mit 3:1 überfahren werden. Zuletzt gab es zwar in Glasgow die erste internationale Niederlage in der laufenden Saison, dennoch ist Zenit Sankt Petersburg auch zehn Jahre nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte, als man erst im Halbfinale den FC Bayern München mit 5:1 nach Hin- und Rückspiel abfertigte und sich gegen die Glasgow Rangers die Europa League sichern konnte, wieder ein ernstzunehmender Gegner. Nach langer Winterpause bekleckerte man sich in der nationalen Liga, die am vergangenen Samstag wieder den Spielbetrieb aufgenommen hat, beim torlosen Remis zuhause gegen Amkar Perm zwar nicht mit Ruhm, dennoch ist es aktuell nur ein Punkt Rückstand auf Platz zwei, den man bereits am darauffolgenden Sonntag gegen Rostow aufholen könnte. Umso dringlicher will die Truppe von Roberto Mancini sich nun über einen starken Auftritt in Deutschland das nötige Selbstvertrauen für den Endspurt in der Premjer Liga holen.

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Leipzig – Zenit Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Durch die vergleichsweise kurze Vereinsgeschichte von RB Leipzig hat es logischerweise noch nie ein internationales Pflichtspiel zwischen den beiden Vereinen gegeben, die nun ihr allererstes Aufeinandertreffen gegeneinander bestreiten werden. Zumindest Zenit Sankt Petersburg ist aber bereits erfahren im Umgang mit deutschen Klubs, konnte jedoch von den 16 Vergleichen mit Bundesligisten erst fünf Spiele gewinnen (drei Unentschieden und acht Niederlagen). Auswärts in Deutschland ist die Bilanz dabei immerhin ausgeglichen: drei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen. Nun reist man jedoch erstmals nach Leipzig…

Leipzig – Zenit Prognose – Europa League Spiel am 08.03.2018

Insgesamt liegt hier in unseren Augen eine Paarung vor, die weitaus ausgeglichener ist, als die Quoten der Buchmacher es uns weismachen wollen. Weil Tipp 1 auf den Sieg der Hausherren dabei erst mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 61% im positiven Erwartungswert liegt, ist dieser in unseren Augen komplett unspielbar. Nicht zuletzt, weil Leipzig so langsam aber sicher den Fokus auf die Liga legen muss, Timo Werner in den europäischen Wettbewerben noch immer auf seinen ersten Treffer im eigenen Stadion wartet und Leipzig seine letzten beiden Heimspiele gegen Besiktas Istanbul und den SSC Neapel beide verloren hat, möchten wir Ihnen hier zu Tipp 2 raten, für den Sie eine Eintrittswahrscheinlichkeit von gerade einmal 17% für den positiven Erwartungswert benötigen. Weil wir diese bei ca. 30-35% bewerten, ergibt sich hier fast schon ein Pflichttipp. Spielbar ist überdies auch das Unentschieden. Bzw. eher weniger risikobereite Tipper bekommen für den Markt „Unentschieden – Geld zurück“ bei Tipp auf Zenit Sankt Petersburg immer noch eine geradezu herausragende Quote, durch die dieser Fall abgesichert wäre.

Leipzig – Zenit Quoten * – Europa League Spiel am 08.03.2018

Spielresultat (3-Weg-System)
Tipp 1 (Leipzig): 1,65
Tipp X (Unentschieden): 3,60
Tipp 2 (Zenit): 6,00

Unentschieden – Geld zurück
Zenit Sankt Petersburg: 4,00

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