Leipzig vs. Salzburg Prognose & Quoten, 20.09.2018

18. September 2018

RB Leipzig © GEPA pictures

Am Donnerstag, den 20. September 2018, stehen sich am ersten Spieltag der UEFA Europa League 2018/19 Vorrunde um 21:00 Uhr (MEZ) RB Leipzig und der FC Salzburg gegenüber. Ein Duell, das brisanter kaum sein könnte, gehören beide Mannschaften doch im weitesten Sinne zum Imperium von Red Bull Chef Dietrich Mateschitz und gelten trotz den in der Vergangenheit stark vorangetriebenen Entwirrungen ihrer Vereinsstrukturen nach wie vor als Schwesternklubs. Und trotzdem empfanden es viele Menschen als Farce, dass beide Vereine in den Wettbewerben der UEFA an den Start gehen dürfen, wo es der Zufall nun einmal so wollte, dass beide in der ersten Europa League Vorrunde der Leipziger überhaupt gemeinsam in dieser Gruppe B gelandet sind. Bei den Quoten ist Leipzig gegen Salzburg dabei der Favorit. Einerseits gewiss, weil die Deutschen den insgesamt hochwertigeren Kader mit einigen international gejagten Topstars haben. Und andererseits auch wegen des Heimvorteils. Trotzdem ist es den Österreichern schon in der vergangenen Saison gelungen, mit Borussia Dortmund einen anderen deutschen Topklub auswärts im Signal Iduna Park mit 2:1 zu schlagen. Warum also nicht auch jetzt den eigenen Schwesternklub, an den man schon so manches Mal seine besten Talente abgeben musste in der Vergangenheit, als die Klubstrukturen noch enger geschnürt waren und Leipzig-Trainer Ralf Rangnick noch in doppelter Funktion als Sportchef für beide Vereine parallel tätig war? Zumindest wäre der Tipp auf den österreichischen Meister wesentlich lukrativer als die Wette auf den Sechsten der abgelaufenen Saison im deutschen Oberhaus des Fußballs. Ob das jedoch spielbar ist, muss nun die Analyse zeigen, ehe wir am Ende des Beitrags auf Basis aller Erkenntnisse und der aktuellen Quoten den bestmöglichen Tipp in unserer Prognose zu Leipzig gegen Salzburg für Sie haben.

Beide Mannschaften haben überdies schon wieder einige Spiele auf dem Buckel. Während RB Leipzig dabei gleich drei Mannschaften in der Europa League Qualifikation stellen musste und nur wegen eines Last-Minute-Tors beim knappen 3:2-Heimsieg über Sorja Luhansk überhaupt die Gruppenphase erreicht hat, da setzte der FC Salzburg sein Champions League Debakel fort und scheiterte einmal mehr auf fast schon absurde Weise in den Play-offs. Nach torlosem Remis in Belgrad lag man daheim gegen Roter Stern schon mit 2:0 in Führung und dominierte das Spiel zu 100%, ehe zwei Treffer aus dem Nichts die Österreicher zum bereits elften Mal in Serie die Teilnahme an der Königsklasse kosteten. Und somit müssen die beiden Teams, von denen übrigens nur Leipzig den Zusatz „RB“ tragen darf, da dieser hier offiziell für RasenBallsport steht, während das „RB“ im Vereinsnamen der Salzburger für den Sponsor Red Bull steht, der in Wettbewerben der UEFA nicht namentlich benannt werden darf, sich nun voll auf diese Gruppe B konzentrieren. Dort dürften beide durchaus gute Chancen auf das Überwintern in dem zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb für Vereinsmannschaften haben, denn zumindest mit Rosenborg Trondheim hat man hier einen echten Underdog gezogen, während Celtic Glasgow zwar nicht ungefährlich ist und eine beeindruckende Heimkulisse im Celtic Park stellt, insgesamt aber spielerisch doch klar hinter den Deutschen und den Österreichern hinterher hinkt.

Kurzum: wer sich in diesem deutsch-österreichischen Duell behaupten kann, der dürfte auch gute Chancen auf den Gruppensieg haben. Und an wen hier in der Red Bull Arena Leipzig die erste Runde gehen dürfte, wollen wir nun mit genauerem Blick auf die Mannschaften herausfinden.

RB Leipzig – Endlich auch in der Liga angekommen

Nachdem die roten Bullen aus Deutschland in den Europa League Qualifikationsrunden stets auf Rotation gesetzt hatten, was ihnen am Ende um ein Haar um die Ohren geflogen wäre, als es gegen Sorja Luhansk denkbar knapp war, da legte man in der Bundesliga vor allem wegen der mangelnden Effizienz einen weniger erfolgreichen Start hin. Mit Titelambitionen gestartet will Ralf Rangnick den Verein dabei zwingend in die Champions League führen, ehe er die sportlichen Geschicke im kommenden Sommer an Julian Nagelsmann übergeben wird und sich wieder auf die Arbeit hinter den Kulissen fokussieren wird. Nach der krachenden 1:4-Pleite in Dortmund in einem Spiel, in dem man keineswegs die schlechtere Mannschaft war, folgte allerdings auch zuhause gegen Aufsteiger Düsseldorf nur ein 1:1-Remis. Zu wenig für die Ansprüche des Teams, das sich am Wochenende nun aber gegen Hannover 96 wieder zurückmelden konnte. Und bemerkenswerterweise hatte man beim 3:2-Heimerfolg am Ende gerade mal 32% Ballbesitz im eigenen Stadion gehabt, während das klare Chancenplus bei den Gästen aus Niedersachsen lag. Dennoch: nachdem man per Kraftakt die Europa League erreicht hat und bereits zehn Pflichtspiele in der Saison 2018/19 auf dem Buckel hat, ist man nun auch endlich in der Liga wieder angekommen. Nun gilt es, in der Spur zu bleiben, wobei man seine Kräfte bis zum Winter mit Weisheit einteilen muss. Schließlich haben die roten Bullen den kleinsten Kader der Bundesliga, weshalb für die Winterpause auch schon die ersten beiden Neuzugänge feststehen.

FC Salzburg – Aus dem Schatten der Deutschen heraustreten

Zu den Zeiten, als Ralf Rangnick noch gleichzeitig Sportchef beider Vereine war, mussten die Österreicher ein ums andere Mal ihre vielversprechendsten Spieler an die Leipziger abtreten, während umgekehrt der eine oder andere Spieler mit Potenzial, dem allerdings die letzten Prozentpunkte gefehlt haben, kurzerhand hier in Wals-Siezenheim – dem „größten Dorf Österreichs“, wie man es selbst nennt – geparkt worden sind. Und genau das sorgte nicht selten für Ärgernis, zumal Salzburg es inzwischen auf zwölf nationale Meisterschaften bringt und in diesem Sommer erst seinen fünften Titel in Serie feiern konnte unter Marco Rose, der ausgerechnet in Leipzig geboren worden ist und nun in seine Heimatstadt zurückkehrt. Verbindungen en masse also zwischen den beiden Vereinen, obschon einer der beiden Leipziger Winterneuzugänge Gerüchten zufolge ausgerechnet aus Salzburg kommen soll – ganz konkret Mittelfeldtalent Amadou Haidara. Umso wichtiger ist es dem österreichischen Serienmeister nun aber, in diesen Duellen aus dem Schatten des deutschen Schwesternklubs herauszutreten und an die starke Saison 2017/18 anzuknüpfen, in der man letztlich sogar das Europa League Halbfinale erreicht hat, wobei auf dem Weg dorthin sogar Borussia Dortmund aus dem Weg geräumt werden konnte und an Olympique Marseille erst in der Verlängerung scheiterte. Überhaupt blieb man sage und schreibe 19 Spiele in Folge ungeschlagen, ehe es im Viertelfinale gegen Lazio Rom eine Pleite gab, die man im Rückspiel aber noch zu egalisieren wusste. Positiv dabei: auch in der verpatzten Champions League Qualifikation war man auswärts nicht zu stoppen (ein Sieg und ein Remis). Gewiss wird man also mit breiter Brust nach Deutschland reisen, nachdem man auf nationaler Ebene mit sieben Siegen aus sieben Spielen schon längst wieder das Maß der Dinge ist…

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Leipzig – Salzburg Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Noch nie hat es ein Pflichtspiel zwischen den beiden Schwesternklubs gegeben, die sich nun zum ersten Mal gegenüberstehen werden. Ist es für die Leipziger auch das erste Duell mit einem österreichischen Verein, so bringen zumindest die Salzburger es schon auf zehn Vergleiche mit Bundesligisten. Und insgesamt kann sich die daraus resultierende Bilanz durchaus sehen lassen, denn obschon man mit vier Niederlagen den Großteil der Partien verloren hat, stehen mit drei Unentschieden und drei Siegen auch einige gute Ergebnisse zu Buche. Und beim bis dato letzten Trip nach Deutschland siegte man bekanntermaßen mit 2:1 auswärts bei Borussia Dortmund…

Leipzig – Salzburg Prognose – Europa League Spiel am 20.09.2018

Bei den Quoten ist Leipzig gegen Salzburg nun aber trotzdem der große Favorit, was man letztlich wohl auch so stehen lassen muss. Denn sollte der Knoten gegen Hannover nun wirklich geplatzt sein, so bringen die Deutschen nun einmal einen brandgefährlichen Kader mit, der in der Bundesliga ganz gewiss um den direkten Einzug in die Champions League mitmischen kann, während Salzburg zwar auf nationaler Ebene unantastbar ist, aber eben nicht die endgültige internationale Klasse mitbringt, was sich einmal mehr auch in der vergeigten Champions League Qualifikation widergespiegelt hat. Kurzum: in unserer Prognose zu Leipzig vs. Salzburg halten wir Tipp 1 für die insgesamt klügere Wahl, für die es überdies auch eine sehr attraktive Quote von 1,80* gibt, wodurch der positive Erwartungswert ebenfalls gewährleistet ist.

Leipzig – Salzburg Quoten * – Europa League Spiel am 20.09.2018

Tipp 1 (Leipzig): 1,80
Tipp X (Unentschieden): 3,60
Tipp 2 (Salzburg): 4,33

Alle Wettquoten von Bet365

Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bet365 am Dienstag, den 18. September 2018, um 9:58 Uhr (MEZ).

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* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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