Kroatien vs. Portugal Prognose & Quoten EM 2016

24. Juni 2016

Kroatien vs. Portugal EM 2016

Am Samstag, den 25. Juni 2016, kommt es um 21:00 Uhr zum ersten Leckerbissen im EM Achtelfinale, wenn Kroatien in Lens auf Portugal trifft. Interessanterweise empfängt Kroatien als Gruppensieger der Todesgruppe D nach dem Sieg gegen 14 Spiele lang die letzten drei Europameisterschaften übergreifend ungeschlagene Spanier in Form der Portugiesen eben jenes Team, dem 2004 der letzte Sieg bei einer EM über den amtierenden Europameister gelungen ist. Vom Glanz der portugiesischen Mannschaft, die sich damals bei der EM im eigenen Land im Anschluss bis ins Endspiel kämpfte, ist allerdings im Jahr 2016 wenig geblieben. In der vermutlich leichtesten aller sechs EM Gruppen kam die Mannschaft von Fernando Santos nämlich zu keinem einzigen Sieg und lief bei insgesamt drei Unentschieden lediglich als Dritter ins Ziel ein.

Somit wurde Portugal zum prominentesten Nutznießer der neuen EM Regelung, bei der die vier besten drittplatzierten Mannschaften zusätzlich zu den beiden Gruppensiegern noch das Ticket für die K.-o.-Runde erhalten. Verloren hat man zwar logischerweise noch nicht, gerade aber gegen die Gegner Ungarn, Island und Österreich durfte man mit Recht im Vorfeld einen ungefährdeten Gruppensieg des selbsternannten Favoriten auf den ersten EM Titel erwarten. In Form von Kroatien erwartet die portugiesische Fußballnationalmannschaft nun jedenfalls ein harter Gegner, der spätestens nach dem 2:1-Sieg über Welt- und Europameister Spanien den Zusatz „Geheim-“ aus seinem Status als Geheimfavorit streichen darf. Gerade auch, weil beide Teams einen verhältnismäßig leichten Turnierpfad haben – so bekommt es der Sieger dieses Spiels mit der Schweiz oder Polen zu tun – könnte bereits in diesem Achtelfinale der potenzielle erste Halbfinalist ermittelt werden.

Ob die Kroaten dabei nach ihren überzeugenden Leistungen in der Vorrunde auch mit den Portugiesen kurzen Prozess veranstalten werden oder ob sich das in die Jahre gekommene portugiesische Starensemble bei dem womöglich letzten Turnier vor der Veraltung der Mannschaft doch noch die goldene Generation mit einem Titel wird krönen können, haben wir in diesem Artikel genauer für Sie unter die Lupe genommen.

Kroatien – Frankreich ist und bleibt ein gutes Pflaster für sie

Wären doch die Probleme außerhalb des Platzes nicht, dann würde sich die Elf vom Balkan ganz sicher auch wirklich in das letzte Herz des neutralen Fußballfans spielen. So sorgte vor allem die heftige Ausschreitung beim zweiten Gruppenspiel gegen Tschechien mal wieder auf Aufsehen. Seit geraumer Zeit wird nämlich der kroatische Verband, dem von Korruption und Bestechung bis hin zu massivem Betrug und Veruntreuung von Geldern seitens der Anhängerschaft viele Vorwürfe entgegenschlagen, von Störenfrieden heimgesucht, die große Bühnen der Nationalmannschaft dazu nutzen, um Protestaktionen zu starten. Beim Spiel gegen Tschechien kostete das Kroatien allerdings beinahe das Turnier und zumindest in dem Spiel, das von Pyroangriffen auf Stadionordner bis hin zu heftigen Schlägereien auf der Tribüne getrübt war, kam der spielerisch stark unterlegene spätere Gruppenletzte womöglich nicht ganz ohne Grund dann doch noch zum 2:2-Ausgleich. Umso schöner, dass die Mannschaft von Ante Čačić sich durch einen beeindruckenden Sieg gegen Spanien noch den Gruppensieg in der Todesgruppe D holen konnte. Schon wie bei der WM 1998, als Kroatien überraschend Dritter wurde und den bisher größten Erfolg des Fußballverbands feiern konnte, ist auch dieses Mal Frankreich wieder ein hervorragendes Pflaster für die „Kockasti“ (zu Deutsch: „Die Karierten“). Vor allem Keeper Danijel Subašić (AS Monaco), der einen schwachen Elfmeter von Sergio Ramos (Real Madrid) entschärfen konnte, hatte dabei einen großen Anteil am Triumph über den amtierenden Europameister. In Abwesenheit von Superstar Luka Modrić (Real Madrid), der nach leichter Blessur gegen Tschechien ausgewechselt wurde und hier sicherheitshalber geschont worden ist, war es schließlich Ivan Perišić (Inter Mailand), der mit einer sehenswerten Einzelaktion den Treffer zum 2:1 – sein schon zweites Tor in diesem Turnier – markierte und zum Man of the Match avancierte. Man darf gespannt sein, was die Kroaten, die bisher nahezu keinerlei Schwächen gezeigt haben, dieses Mal erreichen werden.

Portugal – Eine Vorrunde zum Vergessen

Noch nie war Portugal bei einer Europameisterschaft in der Vorrunde ausgeschieden und zuletzt erreichte man fünf Mal in Serie immer mindestens das Viertelfinale. Logischerweise sollte bei der leichtesten Gruppe, die dem Finalisten des Jahres 2004 jemals zugelost worden ist, auch im sechsten Turnier in Serie der Einzug in die K.-o.-Phase klappen. Dass man nun allerdings tatsächlich in der Finalrunde steht, hat mit den Ergebnissen nur wenig zu tun und ist vielmehr dem neuen EM Modus geschuldet. So qualifizierten sich die Portugiesen letztendlich als drittbester Gruppendritter ohne einen einzigen Sieg aus der Vorrunde für das Achtelfinale – ein Kunststück, das ihnen erst mal jemand nachmachen muss. Dabei hätte es so einfach für die Portugiesen sein können. Gleich im Auftakt gegen Island reichte ein Ballbesitz von 66 % sowie insgesamt 27 Torversuche lediglich für einen einzigen Treffer durch Nani (Fenerbahçe Istanbul). Im zweiten Spiel gegen Österreich waren es schließlich 23 Torversuche – darunter ein vergebener Elfmeter von Cristiano Ronaldo (Real Madrid) – beim kläglichen 0:0. Erst gegen Ungarn machte es die Elf etwas besser und nutzte auch dank ihres Kapitäns CR7, der endlich zwei Treffer markierte, von den 19 Torversuchen immerhin drei Stück aus, kassierte allerdings gleichzeitig auch hinten drei Gegentreffer, sodass man abermals nicht über ein Unentschieden gegen einen Underdog hinauskam. Das Fazit lautet also: vier Tore bei 69 Torversuchen. Gegen eine kroatische Mannschaft, die noch einmal eine gute Nummer stärker als die bisherigen Kontrahenten ist, muss sich diese Quote ganz dringend verbessern…

Kroatien – Portugal Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Erst drei Spiele hat es zwischen Kroatien und Portugal gegeben und ein Blick auf die Statistik verrät, dass Portugal es eigentlich kaum hätte besser treffen können. So hat die Mannschaft von Fernando Santos nämlich alle drei Partien gewonnen – Unentschieden und kroatische Siege demnach Fehlanzeige. Nicht einmal ein Tor ist den Kroaten gegen die Portugiesen bisher geglückt. Das einzige Pflichtspiel fand übrigens bei der EM 1996 in England statt. In der Gruppenphase besiegte Portugal Kroatien mit 3:0 im letzten Spiel, als die Mannschaft von Ante Čačić allerdings schon sicher für die K.-o.-Phase qualifiziert war.

Kroatien – Portugal Prognose – EM 2016 Spiel am 25.06.2016

Obwohl Portugal aus dem Spiel heraus in allen Gruppenspielen rein von den Werten her seinen Gegnern überlegen war und insgesamt 69 Torversuche zu kreieren wusste, wird die katastrophal schlechte Chancenverwertung unmöglich dafür ausreichen, um den extrem starken Kroaten in irgendeiner Form gefährlich werden zu können. Obschon für das Team rund um Mittelfeldmotor und Superstar Ivan Rakitić (FC Barcelona) gegen Portugal bisher noch nicht einmal ein Treffer geglückt ist in der Historie, sollte man dieses Mal von einem Spiel ausgehen dürfen, das in der regulären Spielzeit von Kroatien entschieden werden sollte. Trotz Einzug ins Achtelfinale würde Portugal damit zum ersten Mal in der EM Geschichte ohne Sieg bei einer Endrunde bleiben. Stemmen werden sie sich dagegen ganz gewiss, der bisherige Turnierverlauf macht jedoch nur wenig Hoffnung.

Kroatien – Portugal Quoten – EM 2016 Spiel am 25.06.2016

Tipp 1 (Kroatien): 2,60
Tipp X (Unentschieden): 3,00
Tipp 2 (Portugal): 3,25

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