Juventus vs. Real Madrid Prognose & Quoten, Champions League Finale 03.06.2017

31. Mai 2017

Juventus - © Fabrizio Andrea Bertani / Shutterstock.com

Am Samstag, den 3. Juni 2017, stehen sich um 20:45 Uhr (MEZ) Juventus Turin und Real Madrid im Finale der UEFA Champions League 2016/17 gegenüber. Zum 62. Mal wird dabei quasi der Champion der Champions im bedeutendsten europäischen Wettbewerb ermittelt, der bis zum Jahr 1992 noch als Europapokal der Landesmeister bekannt war und seitdem zum inzwischen 25. Mal unter dem Namen Champions League ausgespielt wird. Alleine 13 der vergangenen 62 Titel verteilen sich dabei auf die heutigen Finalisten, wobei Real Madrid inzwischen sage und schreibe elf Mal den Henkelpott in die spanische Hauptstadt holen konnte, während Juventus Turin nur zwei seiner bisher acht Endspiele am Ende in einen Titelgewinn ummünzen konnte und mit einer Siegquote von nur 25 % die mit Abstand schlechteste Bilanz sämtlicher ehemaligen Sieger in diesem Wettbewerb aufweist. Unter anderem hat man im Jahr 1998 schon einmal in Endspiel gegen die Königlichen bestritten (in Amsterdam), welches man mit dem heutigen Coach der Meregues, Zinedine Zidane, auf dem Platz am Ende mit 0:1 verloren hat. 19 Jahre später im Millennium Stadion in Cardiff, Wales, soll die Revanche dafür nun gelingen.

Real Madrid hingegen könnte dieses Jahr etwas schaffen, was es in 25 Jahren Champions League noch nie gegeben hat: die erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Wettbewerb, gab es seit der Umbenennung dieses Wettbewerbs doch nie zwei Mal in Folge den gleichen Sieger. Umso brisanter, dass die Königlichen, die hier mit haushohem Abstand bereits Rekordsieger sind, die beste Offensive des gesamten Wettbewerbs stellen, wobei alleine Cristiano Ronaldo mit zehn Toren und sechs Torvorlagen mal wieder alles in den Schatten gestellt hat, und hier nun auf die mit Abstand beste Defensive des Turniers treffen. So gab es für Juventus Turin in der gesamten K.-o.-Phase lediglich ein einziges Gegentor und in der Vorrunde in sechs weiteren Spielen nur zwei zusätzliche Gegentreffer aus ruhenden Bällen heraus, sodass die Bianconeri in zwölf Champions League Partien tatsächlich nur drei Mal ein Tor zulassen mussten. Gepaart mit schlagkräftigen Offensivkünstlern wie Gonzalo Higuain (fünf Tore) oder Paulo Dybala (vier Tore) hat man überdies auch nach vorne hin einiges zu bieten.

Kurzum: zu erwarten ist hier ein Finale der absoluten Superlative, in welchem sich nicht nur zwei frischgebackene Landesmeister gegenüberstehen, sondern in das außerdem zwei Teams eingezogen sind, die sich dieses Privileg mit ansehnlichem Fußball und starken Leistungen redlich verdient haben. Bevor der Ball nun in Wales ins Rollen kommt, haben wir aber noch etwas genauer nachgehakt und einen detaillierten Blick auf die beiden Teams geworfen, um Ihnen abschließend eine Prognose in Hinblick auf den Ausgang des mit Spannung erwarteten Endspiels am Samstag liefern zu können, an dem mit Schiedsrichter Felix Brych und seinem Gespann sowie den beiden Weltmeistern Sami Khedira (Juventus Turin) und Toni Kroos (Real Madrid) auch mehrere Deutsche beteiligt sind.

Juventus Turin – Klappt es nun endlich mit dem Triple?

Bereits vor zwei Jahren hatten die Bianconeri das Triple zum Greifen nahe, als man in der Saison 2014/15 erst die nächste Meisterschaft in der Serie A unter Dach und Fach bringen konnte, ehe auch der Sieg im Coppa Italia folgte – auch damals übrigens gegen Lazio Rom, gegen die man auch dieses Jahr im vorgezogenen Endspiel vor zweieinhalb Wochen bereits den nächsten nationalen Pokalsieg feiern konnte. Der Unterschied jedoch: vor zwei Jahren unterlag die alte Dame im Champions League Endspiel dem FC Barcelona. Und dieses Mal will eine Mannschaft, die im Kern immer noch die gesamten Leistungsträger von vor zwei Jahren erhalten hat – allen voran die namhafte und so schwer zu überwindende Defensivabteilung rund um Kapitän und Keeper Gianluigi Buffon sowie die italienische Starverteidigung bestehend aus Leonardo Bonucci, Andrea Barzagli und Giorgio Chiellini – sich den Titel endlich schnappen, um auch gegen eine sehr negative Champions League Bilanz anzukämpfen. Zumindest, wenn man sich die Endspielteilnahmen der Bianconeri anschaut. Dort hat man seit der Ära Champions League nämlich fünf Mal im Finale gestanden, konnte sich aber ausschließlich 1996 gegen Ajax Amsterdam per Elfmeterschießen den Pokal holen. Die anderen vier Endspiele wurden allesamt verloren, während Real Madrid in dieser Zeit ebenfalls fünf Mal das Champions League Finale erreicht hat, aber alle fünf Male am Ende auch den Titel gewinnen konnte. Vor allem die Art und Weise, in welcher Deutlichkeit und mit welch stabiler Defensive Juve den FC Barcelona dieses Jahr aus dem Viertelfinale werfen konnte, macht dabei durchaus Hoffnung, dass es nun auch endlich mit dem Triple klappt.

Real Madrid – Motiviert bis in die Haarspitzen

Alleine schon die Tatsache, wie ausgelassen Real Madrid die schon 33 spanische Meisterschaft (Rekord) am vorletzten Wochenende gefeiert hat, die man sich nach fünf Jahren Abstinenz endlich mal wieder sichern konnte, zeigt, dass die erfolgsverwöhnten Spieler noch lange nicht satt sind. Im Gegenteil. Dass Real Madrid für seinen möglicherweise zwölften Sieg in diesem Wettbewerb motiviert bis in die Haarspitzen ist, ergibt sich vor allem daraus, dass man nun eine Vielzahl von Rekorden aufstellen könnte. Nicht nur wäre der Status als Rekordsieger erneut ausgebaut, man hätte auch die erste Titelverteidigung in der Geschichte der Königsklasse geschafft. Wahlweise Cristiano Ronaldo oder Sergio Ramos könnten überdies mit einem Tor zum ersten Spieler werden, der in insgesamt drei Champions League Endspielen einen Treffer erzielt hat. Kurzum: die Spieler sind heiß und wollen an ihre starken Auftritte in der K.-o.-Phase nun auch gegen die defensiv so starken Bianconeri anknüpfen. Schließlich hatte auch Real Madrid keineswegs leichte Gegner gehabt, sondern mit dem SSC Neapel, dem FC Bayern München und Stadtrivale Atlético Madrid eine Reihe von europäischen Schwergewichten aus dem Turnier werfen müssen. Unvergessen dabei sicherlich der 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel in der Allianz Arena oder der 3:0-Erfolg über die Rojiblancos im Hinspiel im Semifinale. Umso besser, dass man sich nicht nur auf seine Kreativabteilung rund um den nicht mehr wegzudenkenden deutschen Weltmeister Toni Kroos verlassen kann, sondern auch auf Goalgetter Cristiano Ronaldo, der alleine in seinen vier letzten Spielen gegen Juventus Turin fünf Tore erzielt hat und damit bestens weiß, wie man die Defensive der alten Dame knacken kann.

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Juventus – Real Madrid Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt 18 europäische Pflichtspiele hat es im Laufe der Zeit zwischen Juventus Turin und Real Madrid schon gegeben und als wäre das Duell auf Augenhöhe nicht schon spannend genug, so ist auch die Bilanz gänzlich offen. Sowohl die Bianconeri als auch die Merengues kommen nämlich auf jeweils acht Siege, während nur zwei Unentschieden den direkten Vergleich abrunden. Erst mit Blick auf die Tordifferenz führen die Italiener knapp mit 21 Toren zu 18 Treffern der Madrilen (davon wie gesagt fünf Stück alleine von Cristiano Ronaldo). Zuletzt standen sich beide vor zwei Jahren im Halbfinale der Champions League gegenüber. Nach dem gefährlichen Ergebnis beim 2:1-Heimsieg der alten Dame reichte am Ende ein 1:1-Remis in Madrid für den Einzug ins Finale. Das letzte Ausscheiden aus der Königsklasse haben die Madrilenen also ihrem jetzigen Finalgegner zu verdanken

Juventus – Real Madrid Prognose – Champions League Finale am 03.06.2017

Beide Teams haben einige Faktoren in die Waagschale zu werfen, weswegen das einzige, was hier vielleicht als Nuance im Vorfeld eine Gewichtung der Favoritenrolle bewirkt, die so unterschiedliche Bilanz in Champions League Endspielen ist. In der 25-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs stehen beide nun nämlich in ihrem sechsten Endspiel, wobei Real alle fünf Male den Titel geholt hat, während Juve vier der fünf Finals verloren hat. Nichtsdestotrotz spricht eine ähnliche Statistik wiederum klar gegen die Spanier. So sind die Königlichen inzwischen der fünfte Titelverteidiger, der im Folgejahr erneut das Endspiel erreicht hat. Und alle vier Teams, die es zuvor versucht haben, scheiterten im Endspiel – zuletzt Manchester United im Jahr 2009 mit niemand Geringerem als Cristiano Ronaldo auf dem Platz. Die engen Quoten der Buchmacher unterstreichen dabei, dass beide Teams hier definitiv das Zeug zum Turniersieg mitbringen. Wir gehen dabei mit der alten Fußballweisheit, dass die Offensive Spiele gewinnt, die Defensive am Ende aber die Meisterschaft, bzw. in diesem Fall die Champions League. Wir tippen demnach auf einen Sieg von Juventus Turin in der regulären Spielzeit, durch den auch in diesem Jahr der Fluch des Titelverteidigers weiter bestehen würde.

Juventus – Real Madrid Quoten – Champions League Finale am 03.06.2017

Tipp 1 (Juventus): 2,90
Tipp X (Unentschieden): 3,20
Tipp 2 (Real Madrid): 2,60

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