Italien vs. Schweden Prognose & Quoten EM 2016

15. Juni 2016

Italien vs. Schweden EM 2016

Der zweite Spieltag in der Gruppe E zwischen Italien und Schweden wird am Freitag, den 17. Juni 2016, um 15:00 Uhr in Toulouse ausgespielt. Beide Mannschaften haben dabei bemerkenswerterweise in ihrem ersten Spiel einen neuen Rekord, bzw. besser gesagt ein Novum in der Geschichte der Europameisterschaften erzielt. Während bei den Italienerin bei unter anderem vier ehemaligen Weltmeistern, die schon bei der WM 2006 im Kader waren, die bis dato älteste Mannschaft aller Zeiten bei einer EM auf dem Platz stand (im Durchschnitt 31,5 Jahre, der höchste Wert aller 15 Europameisterschaften), ist Schweden nun offiziell die erste Nation, die ein Tor bei einer EM erzielt hat, ohne im kompletten Spiel überhaupt wenigstens ein Mal auf das gegnerische Tor geschossen zu haben. So war es nämlich ein Eigentor der Iren, das den 1:1-Ausgleich brachte.

Während die Truppe rund um Superstar Zlatan Ibrahimovic, der zwar seine Chancen hatte, aber den Ball nicht aufs Tor brachte, also schon froh sein darf, gegen Außenseiter Irland den ersten Punkt eingefahren zu haben, haben die Oldies aus Italien den Geheimfavoriten aus Belgien zum Auftakt entzaubert. Besonders eindrucksvoll war dabei, dass Italien keineswegs die bessere Mannschaft war, sich aber mit seinen limitierten spielerischen Möglichkeiten gepaart mit der geballten Erfahrung eines 38-jährigen Kapitäns im Tor, Gianluigi Buffon, extrem clever angestellt hat. Somit sind die Italiener in der Gruppe schon jetzt in der Lage, sich mit einem Sieg gegen im Auftakt zahme Schweden das Ticket für das Achtelfinale zu sichern.

Ob der Finalist von 2012, den keiner ernsthaft zu den Favoriten gezählt hat, nun also gegen die Skandinavier wird nachlegen können, oder ob die Schweden ihrerseits mit einem Sieg nun mit vier Zählern auf dem Konto noch einmal auf die K.-o.-Phase hoffen dürfen, haben wir in diesem Artikel genauer untersucht.

Italien – Die älteste Mannschaft aller Zeiten zeigt Klasse

Eingangs haben wir bereits von dem Rekord berichtet: 31,5 Jahre war die Elf der Italiener im Durchschnitt, die von Coach Antonio Conte aufs Feld geschickt worden ist. Dem durchschnittlichen Fußballfan, der nicht unbedingt in der italienischen Serie A bewandert ist, werden dabei vor allem die Mittelfeldspieler – mit Ausnahme wohl von Weltmeister Daniele De Rossi (AS Rom) – und Stürmer nicht wirklich etwas gesagt haben. Gerade aber die „Altherrenabwehr“ hatte es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Ein hervorragender Gianluigi Buffon (Juventus Turin) mit der Kapitänsbinde im Tor und die Abwehrkette des italienischen Meisters bestehend aus Andrea Barzagli, Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini (allesamt Juventus Turin) hatte bereits in der abgelaufenen Spielzeit in Italien lediglich 20 Gegentore aus 38 Spielen zu verantworten. Gerade am Anfang des Jahres blieb man sage und schreibe 973 Minuten ohne Gegentor – am Ende dieses beeindruckenden Rekords musste es übrigens ein Elfmeter sein, durch den es dann doch mal wieder zu einem Gegentor kam. Dass also vor allem in der Offensive hauptsächlich unbeschriebene Blätter im Kader der Italiener zu finden sind, war zunächst einmal gar nicht so ein großes Problem, wie man anfangs dachte, denn die erfahrene Abwehr ließ kaum etwas zu. Dass nach einem sehenswerten Spielzug dann gar der Führungstreffer in der 32. Minute durch Emanuele Giaccherini (AFC Sunderland) gefallen ist, spielte der defensiven Spielweise der Squadra Azzurra logischerweise perfekt in die Karten. Die spielerisch überlegenen Belgier waren in der Folge nämlich nicht in der Lage, eine ihrer Chancen zu verwerten. Italien spielte die Partie stattdessen extrem clever runter und hatte in entscheidenden Momenten, wie dem Trubel im Strafraum kurz vor Ende, als Marouane Fellaini (Manchester United) ca. 5 Meter vor dem Tor der Ball auf die Füße fiel, auch noch das entscheidende Quäntchen Glück. Zum Schluss kam man durch den überzeugenden Stürmer Graziano Pellè (FC Southampton) noch zu einem mustergültig verwandelten Kontertor zum 2:0-Endstand. Ein Italien, das wie schon in der Vergangenheit aus einer derartig guten Defensive heraus agiert, wenig zulässt und dazu durch die geballte Erfahrung einfach nur unglaublich clever spielt, hat damit einen der großen Favoriten zum Auftakt geschlagen und bekommt nun die Chance, gegen Schweden bereits vorzeitig alles klar zu machen in Sachen Einzug ins Achtelfinale.

Schweden – Torerfolg ohne Torschuss

Insgesamt muss man die Schweden leider als eine der größten Enttäuschungen des ersten Spieltags bewerten. Die in der ersten Halbzeit gezeigte Leistung war desaströs und man verpasste dazu gegen Außenseiter Irland den Big Point in Richtung Achtelfinale. Dass es nämlich gegen Belgien und Italien sehr schwer werden würde, wusste man bereits im Vorfeld. Die Marschroute konnte also nur lauten, den Auftakt gegen Irland zu gewinnen und irgendwie zu versuchen, sich gegen einen der beiden Topfavoriten auf den Gruppensieg noch den einen oder anderen Punkt zu ergaunern, um möglicherweise als Zweiter oder einer der vier punktbesten Gruppendritten den Sprung ins erstmals ausgetragene Achtelfinale zu schaffen. Selbst der ungekrönte König von Schweden, Zlatan Ibrahimovic (Paris Saint-Germain), wusste in der Stadt, in der er auch letzte Saison wieder französischer Meister wurde und die Torjägerkanone holte, nicht zu überzeugen. Wenig Akzente waren bei seiner bereits vierten EM zu sehen und lediglich das irische Eigentor bereitete er mit einer Flanke vor. Somit steht Schweden nun bereits gegen Italien gehörig unter Zugzwang. Die Belgier, die spielerisch sicherlich über die besten Mittel in der gesamten Gruppe verfügen, sollten sich nämlich aus den verbliebenen zwei Spielen durchaus ihre sechs Punkte holen können. Eines braucht Schweden nun also ganz sicher, wenn man ein Spiel gewinnen möchte: Schüsse aufs gegnerische Tor.

Italien – Schweden Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Bereits 22 Mal standen sich Italien und Schweden auf dem Fußballplatz gegenüber. Für die Italiener, die zehn der 22 Spiele gewonnen haben, geht der direkte Vergleich derweil bei je sechs Unentschieden und sechs Siegen der Schweden recht erfreulich aus. Bei der EM stand man sich übrigens im Jahr 2000 gemeinsam mit Belgien in der Gruppe B gegenüber. Die Italiener, die schon vorzeitig das Ticket für die Hauptrunde gelöst hatten, konnten sich allerdings auch im letzten Gruppenspiel gegen die Schweden mit 2:1 durchsetzen. Nur vier Jahre später in Portugal waren es dann die Schweden, welche als Gruppenerster punktgleich mit Italien und nur aufgrund der besseren Tordifferenz in die K.-o.-Phase einziehen durften. Italien, die nach 1:0-Pausenführung in der 85. Minute noch den Ausgleich hinnehmen mussten, waren damit vorzeitig ausgeschieden. Das Tor zum 1:1-Endstand erzielte übrigens niemand Geringeres als ein damals 22-jähriger Nachwuchsstar von Ajax Amsterdam: Zlatan Ibrahimovic…

Italien – Schweden Prognose – EM 2016 Spiel am 17.06.2016

Wäre dies das Auftaktspiel, hätte man die Lage sicherlich komplett anders und wesentlich ausgeglichener bewertet. So muss man nun allerdings konstatieren, dass hier eine absolut souveräne und sichere Abwehr gegen die einzige Offensive spielt, die in ihrem ersten Match nicht einen einzigen Torschuss abgegeben hat. Was also, wenn nicht ein klarer Sieg für die Italiener, sollte in diesem Spiel eine realistische Prognose sein? Um hier etwas Zählbares mitzunehmen, braucht Schweden eine eklatante Leistungssteigerung, die der Truppe von Coach Erik Hamrén gerade nach der richtig schlechten ersten Hälfte gegen Irland wohl eher nicht zugetraut werden kann.

Italien – Schweden Quoten – EM 2016 Spiel am 17.06.2016

Tipp 1 (Italien): 1,83
Tipp X (Unentschieden): 3,50
Tipp 2 (Schweden): 5,25

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